Frage von xGaga, 384

Wie könnte man den IS (Islamischer Staat) besiegen...?

...hat jemand eine logische Idee wie man das machen könnte?

...die Politiker wissen es ja anscheinend nicht!

Antwort
von DottorePsycho, 56

Besiegen geht wahrscheinlich nicht. Tötest Du einen, stehen zwei neue auf. Dafür sorgt die islamische Propaganda und die Perspektivlosigkeit, die in vielen Regionen vorherrscht.

Und solange Muslime immer noch daran glauben, dass sie direkt im Pool mit 72 Jungfrauen landen, wenn sie sich für die islamische Sache in die Luft gesprengt haben, solange wirst Du einen dummen Esel finden, der sich vor den Karren der IS spannen lässt. Wenn man aber auch einem Glauben anhängt, der nichts Besseres zu tun hat, als zu drohen und zu strafen, ist es ja kein Wunder, dass sich der gewitzte Muslim einen anderen Weg ins Paradies sucht, wenn er doch weiss, dass er schonmal zina (Unzucht) o.ä. begangen hat - und wer hat das nicht?!!!

Zieht sich der Westen komplett zurück, bleibt immer noch der Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten. Von der Unterdrückung anderer Minderheiten wie den Aleviten oder Christen ganz zu schweigen.

Schlußendlich bleibt noch die Verteufelung der Bildung (Boko haram), so dass dann auch mit intellektueller Weiterentwicklung nicht zu rechnen ist. Wer aber die "Wissenschaftlichkeit" des Quran aufrecht erhalten muss, der muss - zwingend - Bildung über Hauptschulniveau unterbinden.

So gesehen ist die IS nur eine unkontrollierbare Speerspitze einer religiösen Ideologie, die in sich so krank ist, dass sie sich aufbäumen muss, um noch Leben in sich zu spüren.

*IronieOn* Und der Westen ist schuld - na klar. *IronieOff*

Antwort
von azmd108, 203

Das Problem bei der Kriegsführung des 21. JH (Terrorismus) ist, dass
du den Feind nicht kennst, es ist also kein Krieg im klassischen Sinne -
Land gegen Land / Staat gegen Staat. Jeder könnte ein IS Anhänger sein,
in jedem Land der Erde - das macht den Kampf gegen den Terror so
schwer.

Mit Waffengewalt kommt man da daher nicht weit - viel mehr spielt der Krieg den Terrorgruppen in den Schoß - der Schlüssel ist Bildung, Aufklärung, ggf. gezielte Angriffe und die Aufdeckung und Blockade des Finanzflusses der Organisationen. Nur so kannst du Terrorgruppen klein und "kontrollierbar" machen.

Kommentar von spaeschel85 ,

Genau so wie du sagst. Mit Waffengewalt kann man den IS nur zurückdrängen. Besiegen funktioniert dauerhaft durch Blockade und ein Füllen des Machtvakuums vor Ort. Also genau so wie unsere Politiker es bereits machen.

Der Irak ist das beste Beispiel, hat den IS militärisch bis zur Grenze und nach Mossul verdrängt und die demokratischen Strukturen werden langsam stabil und etabliert genug um die Extremisten fernzuhalten.

Antwort
von Hamburger02, 132

Militärisch ist der IS aus verschiedenen Gründen nicht zu besiegen. Dazu müsste man sämtliche IS-Kämpfer töten oder einsperren und beides ist illusorisch.

Seit der Antike bis heute gilt aber: Krieg führen ist teuer und wer kein Geld hat, kann auch keinen Krieg führen.

Das haben die Amerikaner offensichtlich erkannt und greifen den IS genau an dieser Stelle an.
Da der IS von den internationalen Finanzmärkten abgeschnitten ist, sind sie gezwungen, ihre Geschäfte (ÖL, Antiquitäten) in bar abzuwickeln. Das Geld wird dann in Gelddepots gelagert und diese Lager greifen die Amis seit letztem Jahr gezielt an. Wenn mich nicht alles täuscht, gibt es auf youtube sogar Videos, wie Gelddepots in die Luft fliegen.
Etwa 4 Wochen, nachdem die Amis die Gelddepots angegriffen haben kam auch schon die Meldung, dass der IS den Sold für seine Kämpfer halbiert habe. Wieder wenige Wochen später kam die Meldung, dass dem IS reihenweise die Kämpfer davon laufen würden.

Dieser Weg sollte m.E. konsequent weiter geführt werden und der iS sollte finanziell trocken gelegt werden, dann erledigt sich das Problem ganz von alleine.

Es gibt aber noch weitere Gründe, warum Kämpfer den IS wieder verlassen, nachzulesen hier:

www.bpb.de/politik/extremismus/radikalisierungspraevention/216337/studie-warum-d...

 

Kommentar von DottorePsycho ,

Gut und schön. Wenn sie kein Geld mehr haben, hat sich in ihren Köpfen aber noch nichts verändert. Sie werden billigere Wege finden, fürchte ich.

Kommentar von Steffile ,

Ohne Geld haben sie keine Macht. Dann kommt eine neue Terrorbewegung.

Kommentar von Hamburger02 ,

Dass man in den Köpfen nichts bewirken kann, ist mir klar. Das ist mit ein Grund, warum eine militärische Lösung nicht klappen wird.

Einen billigen Weg, Krieg erfolgreich zu führen und ein besetztes Land zu halten, ist mir allerdings bislang nicht bekannt.

Kommentar von Franek ,

andererseits ist nicht gesagt, dass die Kämpfer aus purem Idealismus handeln.

Viele werden sich abwenden, wenn sie keinen Sold mehr bekommen, mangels Geld die Ausrüstung und Versorgung schlechter wird.

Sprich: Es muss sich nicht bei allen etwas im Kopf ändern. 

Es ist auch nicht alles eitel Sonnenschein, egal bei welcher Gruppierung.
Die Tatsache, dass sich die Gruppierungen untereinander (obwohl alle Muslime sind) bekämpfen und Kämpfer für die Festigung der Macht einer Gruppe in einem bestimmten Gebiet sterben, läßt auch etliche Sympathisanten enttäuscht in ihre Heimat zurückkehren -sofern sie nicht unterwegs von den eigenen Leuten aufgespürt und hingerichtet werden...

Kommentar von MeliS1998 ,

Gute Antwort, leider scheint das mit dem Abschneiden vom Finanzmarkt (noch) nicht ganz zu klappen. Hab gerade diesen Beitrag von gestern in den Nachrichten gesehen:

IS hat weiterhin Zugang zu Bankensystem

http://www.tagesschau.de/ausland/is-241.html

Kommentar von Hamburger02 ,

Das "leider" würde ich gerne ganz dick unterstreichen.

In der Tat ist es so, dass aus welchen Gründen auch immer dem IS bislang noch nicht so effektiv die Luft abgedreht wird, wie es möglich wäre.

Thema sind auch die Öllieferungen des IS an die Türkei sowie die Unwilligkeit der EU bzw. USA, den Handel mit Antiquitäten aus der Region zu unterbinden.

Antwort
von Nijori, 98

Der IS ist längst nicht der monströse Gegner den die Medien uns malen, wenn man mal Interviews mit Soldaten liest die wirklich vor Ort waren kommt schnell rüber das der durchschnittliche ISkämpfer ein Normalbürger ist, dem ne Waffe in die Hand gedrückt wurde, nicht mehr.
Mit genügend Bodeeinsatz kann man eine solche Truppe leicht überwältigen wenn sie keine strategischen Positionen haben an denen sie sich eingraben.

Sicher hat der IS auch Spezialisten, doch die Zahl ist recht gering und in den umkämpften Gebieten sind diese selten anzutreffen, da sie zu wertvoll sind als das man sie dort verheizt.

Die erwähnten Angriffe auf Gelddepots sind sicher ein Schlag für den IS, aber so kann man den fanatischen Kern der Sache niemals in die Knie zwingen.

Die wirklichen Erfolge gegen den IS, die Boden gutmachen, sind von örtlichen Milizen errungen worden, denn die großen Staaten kümmert der Sieg über den IS wenig, da es ihnen mehr darum geht die Rüstungsindustrie zu unterstützen, denn viele Länder sind auf diese Gewinne angewiesen.

Der IS wäre kein Gegner, wenn man ihn eben wirklich schnell unschädlich machen wollen würde.
Das dazu wäre nicht viel mehr nötig als eine groß angelegte Besetzungkampanie.
Das würde allerdings nur die Struktur des IS zerstören, der nahe Osten ist durch ewige Einmischung ein Nährboden für Extremisten und wird vermutlich niemals stabil werden, der IS würde sich spalten und man hätte einen Haufen von einzelnen Terrorzellen die die Besatzungsstreitkräfte im Guerilliastil zermürben.

Ich denke nicht das man solche Regionen jemals so stabilisieren kann wie wir es zum Beispiel haben, aber das ist ja auch garnicht das Ziel, die Weltgemeinschaft braucht Konfliktzonen.
Für die Wirtschaft ist Krieg eine große Profitquelle und dort leben sich zum Teil auch die Aggressionen von Staaten untereinander auf andere Art aus, Menschen sind nunmal nicht friedlich, wenn wir wenig haben und andere im Überfluss leben wird sowas immer in Krieg ausarten, es sei denn man hat ein anderes Ventil, das irgendeine arme Region nunmal das Ventil der reichen Staaten sein muss ist traurig, aber inoffiziell vollkommen akzeptiert.

Kommentar von palzbu ,

Die Weltgemeinschaft braucht keine Konfliktzonen.

„Der ganze Zweck praktischer Politik liegt darin, die Volksmasse in Angst zu halten, und sie deswegen nach Sicherheit schreien zu lassen. Das geschieht durch Drohen mit einer endlosen Reihe von Schreckgespenstern.

Das können sein. Massenvernichtungswaffen,
Atomkriege, Angriffe fremder Religionen, Terroristen. Aber auch Krankheiten
(Schweinegrippe, Vogelkrippe, Ebola, wobei etliche frei erfunden sind. 

Wer Angst hat ist leicht zu lenken. Am Ängstlichen ist viel Geld zu verdienen.

Kommentar von Nijori ,

Schon klar aber die Waffenindustrie macht in einigen Ländern einen hohen Teil der Gewinne aus, die sind darauf angewiesen das irgendwo diese Waffen verwendet werden.
Kein Konflikt kein Nutzen für Waffen und die Wirtschaft dieser Länder geht den Bach runter, stell dir mal Amerika ohne vor, die wären am Ende, deshalb zünden sie ja immer wieder irgendwo Konflikte.

Sicher braucht eine Idealwelt weder Waffenhandel, Angst, Kapitalismus, ja nochnichtmal Staaten, aber die Welt wird niemals ideal sein und mit Krieg lässt sich numal viel Geld machen darauf verzichtet keiner der Gierigen freiwillig.

Antwort
von VanesLavin, 133

Ich denke damit es mal vorwärts geht sollten sich mal alle staaten die dessen entstehung provoziert haben erkennen was sie da angestellt haben. Die alqaida und is ist nicht einfach so entstanden. Hass hat noch mehr hass erzeugt. Und um den einfachen bürger zu steuern wird der glaube missbraucht.. ich denke auch das aufklärung beiderseuts das richtige wäre. 

Antwort
von Schnoofy, 149

Das ist auch nicht so einfach zu beantworten wie es auf den ersten Blick scheint.

Für realtiv einfach halte ich es dabei noch, einen Erfolg zu erzielen, was den militärischen Teil des Problems betrifft. Leider ist das aber noch keine Lösung.

Weit schwerwiegender ist die hinter dem islamaischen Staat steckende Ideologie in den Köpfen der Menschen.

Bekanntlich kann man zwar Organisationen verbieten aber keine Gedanken. Deshalb habe ich ernste Zweifel ob man wirklich jemals von einem Sieg sprechen kann.

Kommentar von DottorePsycho ,

Wie jetzt? Die Politiker dieser Welt wissen es nicht, aber Herrn/Frau Schnoofy  erscheint die Frage - wenn auch nur auf den ersten Blick - leicht zu beantworten? :-)))

Kommentar von Schnoofy ,

Wer lesen kann ist klar im Vorteil

nicht so einfach zu beantworten

Kommentar von DottorePsycho ,

Ich hab das schon richtig gelesen.

Du hast geschrieben - leicht umgestellt, aber inhaltlich unverändert:

Auf den ersten Blick scheint die Frage leicht zu beantworten.

Auf den zweiten Blick ist sie es aber nicht.

------------------------------

Der nicht-fette Teil ist ja richtig. Und über den gefetteten Teil hab ich mich amüsiert. Schlimm? :-)

Kommentar von Schnoofy ,

Das passiert wenn man Dinge aus dem Zusammenhang reisst.

Kommentar von DottorePsycho ,

Ja, dann mach doch sowas nicht! :-)

Kommentar von helmutwk ,

Auf den ersten Blick scheint die Frage leicht zu beantworten.

Das ist ja hier z.B. von Abuaziz so gesagt worden, was Ähnliches vom Buddha ...

Da ist es doch normal, wenn jemand das aufgreift und widerspricht. Nur du amüsierst dich drüber. Liegt wohl daran., dass du Psycho bist ;)

Antwort
von Steffile, 88

Der sinkende Oelpreis macht sich schon bemerkbar und schwaecht die IS.

Das Problem ist aber, wenn die IS irgendwann von selbst verschwinden, wer schluepft dann in das Vakuum, das sie hinterlassen?... Oft ist ein bekannter Feind besser als ein neuer. 

Die IS ist ja auch nicht einfach so erstanden sondern hat das Vakuum der kollapsen Staaten im Nahen Osten gefuellt. Die einzige Loesung ist langfristig, die Staaten wieder aufzubauen.

Kommentar von Fielkeinnameein ,

Naja, der IS verkauft sein Öl eh weit unter Ölpreis deswegen dürfte das den IS nicht jucken.

Zudem wird der IS nicht verschwinden, es sei denn die USA/Nato/Russland usw verziehen sich aus dem Nahen Osten aber das dürfte erst passieren wenn es dort keine wichtigen Ressourcen mehr gibt.

Leider .. 

Kommentar von Steffile ,

Das IS Oel ist billiger, weil es nicht raffiniert ist, dazu haben sie die Infrastruktur nicht, investieren aber auch nichts, also alles Reingewinn.

Meinetwegen koennen alle, US, Russland und NATO im Nahen Osten bleiben, bloss muesen sie dafuer sorgen, dass Irak und Syrien wieder funktionieren und ihren Buergern mehr bieten als die IS und andere Terrorgruppen. 

Weil diese nicht nur Krieg fuehren. sondern auch fuer Bildung, Gesundheitswesen, Strassen, Wasserver- und entsorgung u.v.m. sorgen. Sie geben den Buergern den Schutz, den die Staaten selbst ihren Buergern nicht geben - so armselig sich das auch im Fall von IS anhoert. Die Loesung kann nur von da kommen.

Kommentar von Fielkeinnameein ,

Selbst das nicht raffinierte Öl ist noch teurer als das vom IS. 

Eben das wird nicht funktionieren solange andere Parteien dort ihr "Unwesen" treiben.

Das ist es ja eben .. warum können die Länder ihre Bürger denn nicht gegen den IS schützen? Weil diese Region seit Jahrzehnten destabilisiert wird.

Kommentar von Steffile ,

Richtig, und das muss aufhoeren.

Antwort
von THULSA, 32

Nun, jeder Mensch, der vorgibt, an den einen, allmächtigen Gott zu Glauben, muß sich die Frage gefallen lassen, wie es sein kann, für ihn zu kämpfen !? Denn: Zu kämpfen bedeutet die Macht darüber erlangen zu wollen, was ich bekämpfe. Was könnte den Allmächtigen also zum Kampf nötigen? So gilt der Grundsatz: Ein kämpfender "Gott", der den Anspruch auf Allmacht erhebt, führt sich selbst ad apsurdum !

Antwort
von suziesext05, 62

hi xGaga - der Islam an sich ist bereits entstanden als gewaltverherrlichende, religiös verklärte Ideologie.

Was IS oder Al Kaida u.a machen, steht alles im Koran und "Leben des Propheten" bereits als gottwohlgefälliges Ideal beschrieben, und da die Wortführer des Islam Mohamed als das vorbildlichste Wesen darstellen, das je gelebt hat, sind alle seine Verhaltensweisen natürlich für alle Zeiten und alle Völker DAS Vorbild, natürlich auch seine schweren charakterlichen und ethischen Defizite, wie zb seine Pädophilie, sein krankhafter Judenhass, seine Neigung, all seine Probleme ausschliesslich mit Krieg und Gewalt, Mord und Totschlag zu lösen.

Auch Mohameds pejoratives Frauenbild ist bekanntlich vorbildlich.

Der IS könnte natürlich von der Weltgemeinschaft ebenso besiegt werden wie der amoklaufende Faschismus in seiner Zeit. Aber weder die Golfstaaten noch die Türkei Erdogans sind an einer finalen Zerstörung dieser Struktur interessiert - ihnen schwebt quasi ein islamischer Faschismus, nur eben etwas zivilisierter als IS vor.

Die Europäer müssen vor Ort ihre soziale und kulturelle Identität verteidigen, leider auch gegen ihre eigenen Regierungen, die ja die Islamisierung Westeuropas in diesem Tempo überhaupt erst ermöglicht haben.

Antwort
von AbuAziz, 84

Man lässt ihn einfach in Ruhe! Und alle Staaten die diese Länder nichts angehen, halten sich sofort aus diesen Ländern heraus. Dann interessiert dies kein Mensch mehr. Und niemand geht dorthin um zu kämpfen.

Aber der IS ist hervorragend geeignet um von viel wichtigeren Dingen abzulenken. Die westliche Welt(die ganze Welt) wird gerade umgebaut. Und die allermeisten Menschen beschäftigen sich, oder besser gesagt werden beschäftigt, mit Dingen, die für sie völlig unwichtig sind. Wie z.B. den IS, oder welcher Politiker Rauschgift nimmt, usw. usw.

Beschäftigt Euch zum Beispiel mit TTIP. Das wird Euer aller Leben verändern und zwar zum Schlechteren. Wieso darf niemand wissen was zwischen den Staaten verhandelt wird? Wieso wird dies geheim gehalten?

Kommentar von helmutwk ,

Man lässt ihn einfach in Ruhe! Und alle Staaten die diese Länder nichts angehen, halten sich sofort aus diesen Ländern heraus. Dann interessiert dies kein Mensch mehr. Und niemand geht dorthin um zu kämpfen.

Wenn das so einfach wäre: Wieso gibt es in Somalia, wo sich der Westen nach schlechten Erfahrungen in den 80-er und Anfang 90-er Jahre konsequent raushält, wieso gibt es da immer noch al-Shabab?

Beschäftigt Euch zum Beispiel mit TTIP.

Das tu ich auch, aber die zwei Themen können nicht gegeneinander ausgespielt werden. TTIP hat jedenfalls noch keine Opfer in Europa gefordert.

Antwort
von DerBuddha, 47

wenn man wirklich daesh besiegen wollte, könnte man dass in kürzester zeit wahrmachen, aber wer will dass wirklich?................

immerhin macht man man diesen verbrechern in aller welt geschäfte und hat sogar dabei noch nebeneffekte z.b. können alle großen industrienationen ihre alten munitionsbestände "sinnvoll" verbrauchen, die rüstungsindustrie hat wieder vollere auftragsbücher, kleine minderheitsgruppen werden "ausgelöscht" und die eigenen interessen im nahen osten können ganz einfach durchgesetzt werden.......und dass alles nur wegen daesh, die man zudem vorher noch mitfinanzierte und gewähren liess...........

24 banken besitzen die terroristen, die täglich mit allen banken dieser welt geschäfte machen, die öllieferungen werden mit kusshand sogar von europäischen gesellschaften aufgekauft.............sämtliche kulturschätze finden reißenden absatz auf den märkten, der rest der unverkäuflich ist, wird dann zerstört...........muslimsiche länder wie z.b. saudi-arabien kaufen gerne angebotene sklaven von den daesh und selbst die drogenindustrie macht große geschäfte mit ihnen denn der absatz einer bestimmten droge (captagon) hat bei den daesh großen zuspruch..........eigentlich sind drogen im islam verboten, für den dschihad jedoch ist dass dann legal und diese drogen machen dann aus jeden einen supersoldaten.........

und schaut man sich auch noch russland und amerika an, zwei erzgegner, die in diesem krieg auch noch auf zwei verschienden seiten kämpfen, angeblich mit dem gleichen ziel, sieht man schon die verlogenheit der ganzen politik................

daehs wäre leicht zu besiegen, aber noch hat keiner wirklich einen grund dazu..........leider...............und politiker sind sowieso nur marionetten der wirtschaft deshalb nennt man dass auch lobbyismus....:)

Antwort
von Andrastor, 55

Geh in die Heimat des IS

sorge dafür dass eine funktionierende Wirtschaft entsteht, die jungen Leute, vor allem die Männer, Arbeit, Ausbildung, Bildung und Zukunftsperspektiven haben und gewähre ihnen die Freiheit ihre eigenen Gesetze zu schaffen.

Voila, es wird keinen IS mehr geben.

Warum?

Weil kein Mensch Lust zu kämpfen hat, wenn es ihm gut geht. 90% der Anhänger des IS sind Männer im Alter von 20-30 Jahren, die weder eine Ausbildung noch eine Beschäftigung haben.

Kommentar von Steffile ,

Richtig!

Kommentar von Fielkeinnameein ,

So einfach ist das keineswegs .. man muss sich mal angucken warum Menschen zum IS gehen. Das liegt nicht nur daran das sie keine Perspektive haben. 

Man kann verstehen warum die Menschen im Nahen Osten so einen Hass auf die Nato und vor allem die USA haben und wer könnte es ihnen verübeln .. niemand.

Kommentar von Andrastor ,

Jede/r der/die eine Perspektive hat, greift nicht zu den Waffen. Hass hin oder her, erst aus der Notwendigkeit heraus bringt man sich selbst in Gefahr um für etwas zu kämpfen.

Kommentar von Fielkeinnameein ,

Das stimmt nicht. Wenn du dort lebst und deine ganze Familie "ausversehen" getötet wird, was machst du dann?

Es gibt verschiedenste Gründe zur Waffe zu greifen. Das waren nicht alle perspektivlose Fanatiker .. viele von ihnen werden einfach dazu gemacht und ich kann das nachvollziehen.

Kommentar von Andrastor ,

gegen Statistik kommst du mit haltlosen Behauptungen nicht an. Google einfach mal ein wenig, es gibt genügend Statistiken über die Zusammensetzung solcher Gruppen wie dem IS und den Taliban. Alle haben die Gemeinsamkeit, dass der Großteil ihrer Anhänger keine Perspektiven hat.

Antwort
von DarkWolf922, 41

Eigentlich ist der IS schwach,nur unternimmt man wenig gegen ihn.Hochrangige Generäle der NATO z.B. sagten man könne dem allen sofort ein Ende setzen.Aber man hat Angst dass sich aus dann aus dem IS (welcher dann besiegt wäre) eine größere,gefährlichere Terrororganisation erheben würde.

Antwort
von lesterb42, 28

Wenn überhaupt, kann man das mit dem Kampf gegen die RAF vergleichen. Das hat 25 Jahre gedauert und war erfolgreich, weil man das Umfeld ausgetrocknet hat. Wer sich zur RAF bekannte, war kein Kämpfer gegen das System mehr, sondern einfach ein Schwerverbrecher.

Antwort
von metalhead998, 96

Man müsste alle töten, wenn es den IS so gibt, wie er dargestellt wird.

Kommentar von MeliS1998 ,

Alle töten? Also auch dich und mich??

Kommentar von metalhead998 ,

Um kompletten Frieden zu erlangen, auch dich und mich. Aber das ist nicht das Thema der Frage.

Kommentar von MeliS1998 ,

Und selbst dann hätten die Ameisen noch Krieg miteinander...

Ein US-Präsidentschaftskandidat der Republikaner meinte ja schon, man müsste IS-Hochburgen großflächig bombadieren, allerdings leben in diesen Städten viele Zivilisten, die vielleicht sogar selbst Opfer des IS sind und versklavt werden. An diese Zivilisten sollte man meiner Meinung nach unbedingt denken, wenn man darüber nachdenkt, den IS auszuschalten.

Antwort
von Ontario, 2

Zu besiegen wäre die IS, wenn man denen jegliche Geldquellen und militärische Hilfe, unterbinden würde. Man muss sich fragen, woher der IS das Geld hat und wer ihm die Waffen liefert. Wem man kein Wasser zum trinken gibt, der verdurstet. So wäre das auch mit dem IS. Kein Geld, keine Waffen und damit wäre das AUS des IS besiegelt.

Leider wird diese Frage, woher der IS das Geld und die Waffen bekommt in den Medien kaum oder gar nicht angesprochen. Geld durch Verkauf von Öl, das könnte man unterbinden, so man wollte.

Vermutlich wird der IS mit Geld und Waffen von Ländern unterstützt, mit denen nicht nur wir gute geschäftliche Beziehungen unterhalten. Das alleine schon reicht aus, dass Waffenlieferungen an den IS nicht unterbunden werden..

Ich bin mir sicher, dass auch deutsche Waffen mit im Spiel sind, egal über welche Wege die zum IS führen. Da kann ja ein Land bei uns Waffen bestellen und liefert die weiter an den IS.

Solange diese Wege nicht unterbunden werden, wird das Problem IS nicht zu lösen sein. 

Antwort
von Gambler2000, 29

Ich sehe schon die muslimischen Antworten das du das Thema Islam entfernen sollst weil IS nichts mit dem Islam zu tun hat.

Den Islamischen Staat werden wir wohl so schnell, geben wir uns noch soviel Mühe nicht besiegen können.

LG.

Antwort
von nowka20, 4

verweigern des nachschubs

Antwort
von MonkeyKing, 63

Der IS kann mit Einsatz von Bodentruppen militärisch besiegt werden. Der radikale Islamismus aber nicht.

Antwort
von Shiftclick, 155

Die Zeit wird dieses Fänomen wie jedes andere auch zum Verschwinden bringen. Kurzfristig mit Stumpf und Stil ausrotten geht so wenig wie seinerzeit bei den Rittern oder den Jungs von Robin Hood.

Kommentar von MonkeyKing ,

War Robin Hood ein Terrorist? ;)

Kommentar von Shiftclick ,

Man weiß ja noch nicht einmal, ob er gelebt hat. Und die Definition von Terrorismus ist vergleichsweise neu (und nicht eindeutig). Aber natürlich haben Räuberbanden über lange Zeiträume Angst und Schrecken verbreitet. (In den ältesten Dokumenten, in denen er erwähnt wird, wird er als gefährlicher Wegelagerer beschrieben. Im Nachhinein, wenn niemand mehr vor ihm Angst haben muss, kann ein knuffiger Volksheld daraus werden).

Kommentar von helmutwk ,

Man kennt das doch von diversen Räubergestalten: die haben ihre Informanten, die für ihre Dienste, die effiziente Raubüberfälle möglich machen, entsprechend gut bezahlt werden. Später wird dann diese Bezahlung als "Hilfe für die Armen" verklärt - natürlich waren solche Leute meist arm.

Kommentar von AbuAziz ,

Ja, und zwar eindeutig. Von Seiten des Sherif's betrachtet auf jeden Fall. Terroristen sind immer die anderen. Die eigenen Kämpfer nennt man Freiheitskämpfer.

Antwort
von Fielkeinnameein, 106

Hey,

die wenigstens haben ein wirkliches Interesse daran den IS zu besiegen denn der sorgt ja mit für die Destabilisierung der ganzen Region. Was von den USA, wie wir aus den DIA Dokumenten wissen, absichtlich in Kauf genommen wird.

Man sieht doch seit 9/11 das der Krieg gegen den Terror bisher nichts gebracht hat, außer noch mehr Terroristen. Die einzige Möglichkeit Terror zu bekämpfen ist, ihn gar nicht erst entstehen zu lassen aber über diesen Punkt sind wir schon lange hinaus.

Mfg

Antwort
von 3plus2, 8

Wenn die Millionen Wehrpflichtigen Männer ihr Land verteidigen würden und nicht feige davon laufen würden.

Antwort
von MaxMuller, 93

Hallo xGaga!

Es reicht vollkommen aus wenn man Russland und Assad einfach in Ruhe weiter machen lässt, dann löst sich das Problem IS langfristig selber.

MfG Müller

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