Frage von Anditschka, 67

Wie könnte eine gute Fragestellung unseres Seminar-Themas aussehen?

Im Rahmen unserer Seminar-Facharbeit wollen meine Gruppe und ich das Thema Depressionen behandeln. Damit das Thema genehmigt werden kann ist es wichtig das man eine Fragestellung formuliert, die mindestens zwei von drei Folgenden Themenbereichen abdecken kann. Die da wären: [Naturwissenschaft/Technik/Mathematik] ; [Gesellschaftswissenschaftlich] und [Kunstt/Literatur/Geisteswissenschaftlich]

Wie haben derzeit wirklich Probleme das Thema passen einzugrenzen und eine Fragestellung zu formulieren, deshalb wollte ich fragen, ob ihr vielleicht eine Idee, für eine interessante Fragestellung bzg. dieses Themas hättet.

Kleine Randnotiz: Wir haben dieses Thema gewählt, weil wir sehr voreingenommen Depressionen gegenüber sind,und sie nicht nachvollziehen können.

Antwort
von Buddhishi, 43

Hallo Anditschka,

ich frage mich, was diese Randnotiz den potentiellen Antwortern sagen soll. Eure Voreingenommenheit schreckt ja eher ab, die Frage zu beantworten.

Und was Depressionen mit den Themenbereichen zu tun haben soll, die abzudecken sind, ist für mich nicht nachvollziehbar. Daher: keine Antwort ;-)

Kommentar von Anditschka ,

Meine Randnotiz sollte darauf hinweisen das wir aufgrund unserer geringen Vorstellung von Depressionen und das wir sie (bist jetzt) nicht wirklich ernst nehmen an diesem Thema interessiert sind.

Ein Beispiel für den Zusammenhang zwischen Depressionen und den Themengebieten wäre zum Beispiel auf Naturwissenschaftlicher Ebene die Wirkung von Antidepressiva und Gesellschaftswissenschaftlicher Ebene wie Depressionen eigentlich enstehen. Eigentlich lässt sich jedes Thema irgendwie unter diese Aspekten einorden.

Kommentar von Buddhishi ,

Sorry, aber das ist meiner Einschätzung nach schon ziemlich unverfroren, einerseits zu sagen, dass man eine Erkrankung nicht ernst nimmt und keine Ahnung davon hat und dann von Betroffenen erwartet, Überzeugungsarbeit und Bearbeitung einer Aufgabe zu erwarten.

Bei so viel Ignoranz und Arroganz bin ich jedenfalls nicht bereit, Euren Job zu machen. Bye

Kommentar von Anditschka ,

Wie bitte soll ich etwas ernst nehmen, dass ich nicht im Ansatz verstehen oder nachvollziehen kann?

Wenn ich diese Krankheit verstehen möchte hat das wohl kaum etwas mit Arroganz zu tun oder? Niemand soll meine Arbeit machen und ich wusste auch nicht das alle die diese Frage beantworten an Depressionen leiden. Ich suche lediglich nach Anregungen über dieses Thema, und eventuell interessanten Fragen über dieses Thema, mehr nicht. 

Trotzdem Danke für deine ehrliche Einschätzung, wenn noch mehr Leute deiner Ansicht sind werde ich die Frage auf jeden fall umschreiben. 

Kommentar von Buddhishi ,

Gut, so kommen wir der Sache schon näher. Ich bin Therapeutin und 'hasse' es, wenn an einer ernsten Erkrankung wie einer Depression leidende Menschen auch noch durch solche Art der Fragestellung diskriminiert werden.

Depressionen kann man googeln, um sich zu informieren, bevor man jemanden auffordert, hier erneut ein 'Buch' darüber zu verfassen. Im übrigen sind Depressionen anerkannte, wissenschaftlich nachvollziehbare Erkrankungen, die verschiedene Ursachen und Therapieansätze benötigen.

Gesellschaftswissenschaftlich und ökonomisch stellen sie ein erhebliches Problem dar, z. B. da es immer noch viele Menschen mit Vorurteilen gibt ;-) oder durch die Verdienstausfälle und frühe Verrentungen.

Bezogen auf die Kunst, können depressive Menschen, die oftmals über eine intensive Sensitivität und Sensiblität verfügen, außergewöhnlich Kreatives hervorbringen.

Das gilt ebenfalls für die Literatur. Ein Beispiel: Anne Will, die unter einem Burnout, dessen hervorstechendes Symptom eine Depression ist, hat ein sehr intensives Buch darüber geschrieben, dass einen guten Einblick in die Seelenlage eines Betroffenen gibt.

Hoffe, dass das weiterhilft.

LG und viel Erfolg

Buddhishi

Antwort
von maaaaaaaaannn, 51

Ich denke am besten wäre, wenn ihr euch mal mit eurem Seminarfachbetreuer darüber unterhaltet. dafür ist er ja da.

Kommentar von Anditschka ,

Da hast du recht, allerdings wäre es doof ohne irgendwelche Ideen das Gespräch mit unserem Betreuer zu suchen. Und ich möchte  mir ein paar Gedanken von anderen Leuten anhören und vielleicht haben sie ja auch eine gute und interessante Idee was man unter diesem Thema behandeln könnte 

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