Frage von eudollar, 68

Wie können wir unseren Beitrag für die Ankurbelung der EU-Wirtschaft leisten?

Ich hab heute nachgedacht wie man die Wirtschaft ankurbeln kann und somit die Krise überwinden kann. Ich bin der Meinung, dass wenn jeder sein Geld statt im Sparbuch aufzubewahren einen Fondssparplan machen würde der in einen EU Wirtschaftsfonds mit Schwerpunkt Aktien und Unternehmensanleihen investiert wäre ja eine Hilfe für Wirtschaft. Denn Fonds kauft Aktien und Anleihen, somit haben die EU Unternehmen mehr Geld und können Investitionen durchführen, wie weiter Standorte aufmachen mehr Produktion und Dienstleistungen.

Die Jobs werden sicher und Arbeitnehmer können mehr nach Vorne schauen. Durch die Job-Garantie kann jeder mehr Kredite aufnehmen und sich mehr leisten wie Haus bauen/kaufen, Neuwagen, Konsum, Handel Urlaub im EU Raum. Somit bekommt die Wirtschaft einen Impuls, die Unternehmen machen Gewinn, Aktienpreise steigen, Fondspreise steigen und die Bürger haben auch davon was nämlich der Gewinn vom Fondsanteil.

Wäre so ein Vorgang nicht richtig und sinnvoll?

Antwort
von berkersheim, 33

An der Rettung der EU beißt sich schon Frau Merkel seit Jahren die Zähne aus! Und sie hat mehr Informationen als Du und mehr Möglichkeiten. Aber was hat ihre Politik der "freigiebigen Hand" mit deutschem Vermögen? Die Schuldenländer machen noch mehr Schulden ohne, dass ihre zerrüttete Wirtschaft anspringt. Die EZB schaufelt Geld wie wild! Zu Steuerzahlers Lasten und zu Lasten der Vermögen (Sicherungsvermögen wie Renten mit eingerechnet). Und wo sind die Milliarden, die nach Griechenland geschaufelt wurden? In einer blühenden griechischen Wirtschaft? Schon mal nachgerechnet? Dieses 11 Millionen-Volk hat über 350 Milliarden bekommen, die jahrelangen EU-Zuwendungen mitgerechnet. Die müssten alle Multimillionär sein! Statt dessen haben sie weitere Milliarden nötig um überhaupt ihre Schulden abtragen zu können! Die Löscher in den Schuldenländern sind inzwischen so groß, da würden Deine Fonds unsichtbar drin. Die ganze EU-Konstruktion samt EURO ist eine total missratene Konstruktion, an der die einen bezahlen und die anderen reich werden. Der Frankfurter Witzbold, der sich allein ins EU-Parlament hat wählen lassen, hat gezeigt, wie heftig man da monatlich absahnen kann, wenn man alle Pfründe ausnutzt. Die EU ist ein riesiger Verschiebebahnhof - und die Richtung ist nicht von Reich nach Arm!

Kommentar von pblaw ,

So ist das ja nicht. GR hat Probleme, weil keine Steuer- und Finanzverwaltung, kein Grundbuchamt usw. bestehen.Jahrzehntelang wurden auf Pump hohe Sozialstandards bezahlt. Jetzt müssen die Verwaltungsebenen aufgebaut werden, das kostet Geld und Zeit. "Zwischendurch" mussten die gr. Banken gerettet werden, damit die Bevölkerung (auch die deutsche) nicht ihre Renten verlieren. Und, und, und. Jetzt langsam zeigen sich kleine Ansätze einer wirtschaftlichen Besserung. Also zeigen die Rettungs-Milliarden Mini-Früchte, die größer werden, wenn die Regierung weiter auf Reformkurs bleibt..

Kommentar von berkersheim ,

Was denkst Du, wer verhindert und davon profitiert hat, dass Griechenland in seiner gesamten Verwaltung noch im Mittelalter ist? Die gleichen haben über die "Rettungsjahre" ordentlich abgestaubt, verschoben und sich fette Polster im Ausland angelegt. Wo ist das EUROPOL? Wer verfolgt, wohin die Steuermilliarden verschoben wurden? Hier sind fünf Fahnder hinter einem hinterzogenen Steuereuro her - und dann werden Milliarden verschoben, ohne dass sich ein Fahnder darum kümmer? Keine Fragen? Nein? Sehr vertrauensselig!

Antwort
von Unnutzer, 40

Nein! Durch die Steuern (ergo Zwangsabgaben) wird dies ohnehin und unfreiwillig getan. Außerdem sollte dieses System nicht unterstützt sondern eher verändert werden.

Antwort
von Vierjahreszeit, 37

Wenn jeder sein Geld zur Umsatzsteigerung einsetzen würde, wäre der Effekt wie ein Strohfeuer. Wie geht es aber weiter, wenn das angesparte Geld ausgegeben ist? Wie sorgst du dafür, dass das Feuer wieder entfacht wird - ohne weiteres (angesparte) Geld?

Kommentar von eudollar ,

Das geld wird immer mehr durch den gewinn!

Kommentar von Vierjahreszeit ,

Es gibt keine "wundersame Vermehrung" des Geldes. Der Gewinn des Einen ist der Verlust des Anderen. Unterm Strich verändert sich nichts.

Kommentar von eudollar ,

Verlierer sind die schwellenländer dann 

Kommentar von Vierjahreszeit ,

Ja, alle die, die nichts zu bieten haben außer Geld und die Bereitschaft Schulden zu machen.

Antwort
von 123phil, 33

Du hast eins vergessen,da wo es um Geld geht sind dann viele die mit Verdienen wollen.Du hättest im nu einen riesigen Verwaltungsapperat der natürlich auch ordentlich zugreift.Das beste Beispiel ist die EU gesamt.Ein Monster für sich.

Antwort
von FrageSchlumpf, 10

Du hast leider einen großen Denkfehler drin.

Wenn irgendwer an der Börse Aktien oder Anleihen von Unternehmen kauft, kauft er immer bereits ausgegebene Aktien oder Anleihen, sprich, die Unternehmen erhalten das Geld nicht, sondern diejenigen, die bisher die Aktien und die Anleihen hatten.

Menschen, die von ihrem Geld Aktien oder Anleihen gekauft haben, nennt man Sparer und die haben das gemacht, weil sie eben - zur Zeit oder auf immer - diese Geld nicht konsumieren wollten und wollen. Wenn Du ihnen nun für ihre Aktien und Anleihen Geld gibst, werden die dieses Geld sicher nicht konsumieren sondern eben irgendwie anders anlegen.

Für die Unternehmen ändert sich dadurch nichts, für die Wirtschaft ändert sich dadurch nichst, außer dass wir u.U. eine neue Aktienblase haben. Das ist alles.

Kommentar von eudollar ,

Dann ändern wir es so dass unternehemn das geld bekommen.

Kommentar von FrageSchlumpf ,

Ok, und wer macht die Schulden dafür , wenn Du Unternehmen Geld schenkst ?

Wenn Du nur "umleitest" müssen die Banken alle bisherigen Kredite kündigen ( da sind auch Unternehmen dabei ) damit die Einlagen an die Unternehmen gehen könne. Und wer zahlt die Zinsen ?

Und wieso bist Du dir so sicher, dass das Geld dann nicht in den Taschen weniger verschwindet ? Die ganzen Steuergeschenke für Reiche und Unternehmen in den letzten Jahrzehnten halfen der Masse praktisch nichts.

Antwort
von konzato1, 24

Eine bessere Variante wäre: IM Erika in den Popo treten, dass sie die Russlandsanktionen beendet. Sofort würdest du die deutsche Exportwirtschaft etwas ankurbeln.

Antwort
von Nasdaq14, 19

Die EZB schaufelt bereits 2 Billionen in die Wirtschaft - quasi zum Nulltarif.

Wenn Unternehmen oder Bauherren nicht zu den derzeitigen ZInsen investieren, werden sie es vermutlich nie tun.

Vielmehr ist dennoch die Unsicherheit über zukünftige Entwicklungen so hoch, das nicht investiert wird.

Geschaffen im wesentlichen durch außerordentlcih wirtschaftsfreundliche Bedingungen wie Leiharbeit, Zeitarbeitsverträge in nie gekanntem Ausmaß.


Es liegt nicht immer an der Verfügfbarkeit von Geld, ob eine Wirtschaft sich weiter entwickelt.

Besonders gut zu sehen am Japan , die bis vor kurzem seit 1990 - also rund 25 Jahren eine nahezu Nullzinspolitik führten - jedoch ohne wesentliche Erfolg.


Mit freundlichen Grüßen

Nasdaq



Antwort
von DerKaiser90, 17

Die Banken legen unser Geld dort an, keine Sorge....

Kommentar von eudollar ,

Sollte mehr investiert werden denke ich

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