Frage von mitleidshure, 267

Wie können wir den Tod des Hundes vermeiden?

Hey, wir haben uns vor ein paar Wochen entschieden eine Hündin zu übernehmen, da die Besitzerin verstorben ist. Gestern waren wir dann mit der Hündin (9 Jahre alt) beim Tierarzt und dort wurde festgestellt, dass die Hündin trächtig ist. Abbrechen kann man die Schwangerschaft nicht mehr. Ein gutes Zuhause für die Welpen hätten wir und die Versorgung wäre prinzipiell auch kein Problem, da unsere andere Hündin (6) früher schon zweimal getragen hat - gewollt! Wir haben uns nun erkundigt und im Internet findet man immer wieder, abgesehen davon, dass es Tierquälerei wäre, dass die Hündin bei der Geburt sterben könnte oder die Welpen. Wir wissen nun also nicht weiter, weil das wirklich eine schwierige Situation ist. Die Hündin wohnte seit Jahren ein paar Häuser weiter und ist uns wirklich ans Herz gewachsen, aber abtreiben geht eben nicht mehr... Wir wissen wirklich nicht weiter. Hat vielleicht jemand Erfahrungen mit dem ganzen gemacht und vielleicht 'positive' Nachrichten?

Ihr braucht mir auch nicht schreiben, was das denn für schlimme Tierquälerei ist und wie verantwortungslos das sei, denn wie gesagt, wir haben die Hündin vor ein paar Tagen bereits trächtig bekommen und wussten davon nichts! Es wurde durch 'Zufall' beim Tierarzt raus gefunden!

Die Hündin ist eine Bernersennen-Schäferhündin und auch noch quitschfedel. Sehr lebensfroh und war bisher laut unseres Wissens noch nie krank oder auffällig.

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Antwort
von michi57319, 122

Zunächst einmal Hut ab vor eurer Entscheidung, das alte Mädchen trotzdem zu päppeln und nicht nur sie, wenn alles gut geht.

Wichtig ist natürlich, daß sie körperlich soweit fit ist, also am besten noch keine Herzprobleme hat. Das ist Voraussetzung für eine Narkose, wenn ein Kaiserschnitt notwendig, oder angeraten ist. Lasst diesen Punkt vom TA klären, falls noch nicht geschehen. Ein Blutbild mit Organwerten schadet auch nicht.

Die Futtermenge besprecht ihr wohl auch besser mit dem TA. Zu viel und unausgewogenes Futter bringt's auch nicht.

Abschließend möchte ich dir noch viel Glück wünschen, daß alles gut geht und die Hündin samt Welpen die Geburt ohne Schaden übersteht.

Kommentar von mitleidshure ,

Dankeschön, wir werden die Ratschläge zu Herzen nehmen und hoffen, dass alles gut verläuft. :)

Antwort
von MiraAnui, 155

Holt euch unbedingt die Handynummer vom Tierarzt, falls es Probleme gibt, dass ihr ihn schnell erreicht.

Dann würde ich regelmäßig beim Tierarzt vorbei schauen und mit ihm reden wie man Komplikationen erkennt.

Ansonsten kann man nichts machen, steckt ein Welpe fest, steckt er, da kann man kaum Einfluss drauf nehmen

Expertenantwort
von jww28, Community-Experte für Hund, 129

Mehr als nun nur zu funktionieren kann ich auch nicht raten. Schaut das ihr sie vernünftig ernährt (sprich sie darf essen soviel sie will), regelmäßig rausgeht, der Tierarzt an den Tag erreichbar ist und das ihr die Wurfbox auf das Alter anpasst, evtl eine verschließbare Tür dran basteln, so das nicht rein oder raus hüpfen muss. Auf Treppen etc bitte komplett verzichten, keine hektischen Bewegungen und nirgendwo hoch oder runterspringen. Würde zusätzlich öfter zum Tierarzt um kontrollieren zulassen, ob alles noch okay ist. Wenn er der erste Wurf ist würde ich zudem zur Vorsicht schonmal Aufzuchtmilch und Pullen dazu holen (wegstellen und Rechnung behalten, falls es nicht nötig wird). Wegen der Aufzucht, wenn ihr das noch nie gemacht habt, erkundigt euch bitte wie oft und wie die Darmentleerung funktioniert. Wünsche euch alles Gute :)

Kommentar von mitleidshure ,

Dankeschön, wir werden die Ratschläge zu Herzen nehmen und hoffen, dass alles gut verläuft. :)

Antwort
von Steffile, 161

Ich nehme an, dass die Huendin nie traechtig war, dass es eine erste Schwangerschaft waere ist das Problem?

Waert ihr bereit, die Kosten fuer einen Kaiserschnitt zu uebernehmen? Soweit ich weiss ware das die einzige sichere Moeglichkeit.

Antwort
von wotan0000, 98

Da könnt Ihr euch nur in enger Zusammenarbeit mit dem Tierarzt durchkämpfen. 

Viel Glück für die Hündin.

Antwort
von Aquilaya, 161

Warum genau sollte es Tierquälerei sein bzw die Hündin bei der Geburt sterben? Die Geburt ist doch ein Teil des Lebens und bis auf wenige Ausnahmen ist mir nicht bekannt, dass gesunde Tiere beim gebären sterben. 

Kommentar von Steffile ,

Das Problem bei aelteren Huendinnen, die nie schwanger waren, ist, dass sich die Gebarmutter und der Geburtskanal sich nicht mehr bei der Schwangerschaft dehnen, und die geburt deshalb auch bei gesunden Huendinnen sehr gefaehrlich ist.

Kommentar von MiraAnui ,

Es passiert recht oft, vorallen wenn Laien ohne Verstand irgendwelche Hunde miteinander verpaaren.

Auch sind viele Rassenhunde nicht mehr in der Lage auf natürlichen weg ihre Welpen zubekommen

Ein Welpe steckt fest oder stirbt schon vorher. Die Laien merken es nicht und Hündin verreckt qualvoll.

Tierquälerei: weil es genug Hunde gibt und keiner noch mehr Mischling oder Laienvermehrungen braucht.

Desweiteren ist eine Geburt und die Welpenaufzucht stress für einen Hund

Kommentar von Aquilaya ,

Ok. Danke für die Infos ihr beiden. Wieder was dazu gelernt. 

Antwort
von FrauStressfrei, 118

Natürlich ist das alt, aber immerhin ist sie nicht 12 oder 13. Wenn Sie fit ist, wird sie es schon schaffen

Antwort
von eggenberg1, 64

damüßt ihr mit  den behandelndem tierarzt  eng zusammen arbeiten-- er sollte  bei der  geburt  dabei  sein-besprecht  das mit ihm  frühzeitig . im übrigen, wenn ihr schon  2  x   geburten hattet,  dann seid ihr ja keine anfänger mehr


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