Frage von NosUnumSumus, 93

Wie können sich die Menschen höheren Sphären öffnen?

Und wahre Liebe erfahren, Einheit erfahren...

(Wo kommen Gedichte her? Sind sie meine oder fallen sie mir zu?)

Antwort
von Andrastor, 41

Es gibt keine "höheren Sphären". Das sind recht überhebliche Vorstellungen von falscher Aussergewöhnlichkeit.

Wahre Liebe kann man erfahren wenn man sie zulässt. Unsere Gedanken beeinflussen unsere Gefühle, so wie unsere Gefühle unsere Gedanken beeinflussen.

Gedichte sind deine. Du kannst deine rechte Gehirnhälfte so lange trainieren, bis dir die Gedichte spontan und unverhofft einfallen, wie es Goethe einst gegangen ist, als er durch den Garten einer Gräfin spazierte und "Mir deucht es kommt etwas." flüsterte, kurz bevor er eines seiner größten Werke ersann.

Das lag aber nicht daran, dass ihm von irgendjemandem etwas zugeflüstert worden wäre.

Kommentar von NosUnumSumus ,

Was ist daran überheblich?

Diese Formulierung beschreibt eine "(Gefühls-)Welt", die höher schwingt als die uns Menschen gewohnte.

Sind wir der Denker?
Ist es das Gehirn, das die Gedanken erschafft oder erhält?

Wie kommst Du zu Deinen Schlüssen?

Kommentar von Andrastor ,

In der Formulierung ist es tatsächlich nicht überheblich, da stimme ich zu. Jedoch wird der Begriff gerne von selbsternannten Medien u.o.ä. missbraucht um sich und ihre "Fähigkeiten" über "normale" Menschen zu stellen. Daher meine Skepsis.

Wir sind der Denker und das Gehirn das Werkzeug unseres Schaffens. Es ist die Feder die den Gedanken in eine artikulierbare Form bringt.

Was meine Schlüsse zu den Gefühlen anbelangt, das ist einfache Biologie. Ein Gefühl ist nichts weiter als die Ausschüttung einer bestimmten Mixtur an Hormonen, welche im Gehirn in Auftrag gegeben wird.

Meist als Reaktion auf Reize wie ein süßes Tierbaby, ein schöner Mensch, eine idyllische Landschaft, eine schreckliche Fratze etc. Aber da unser Gehirn die Ausschüttung in Auftrag gibt, kann es unsere Gefühle direkt beeinflussen mittels unserer Gedanken.

Das heißt Gefühle wie "wahre Liebe" können wir nur erfahren, wenn wir sie zulassen. Sind unsere Gedanken mit anderen Dingen beschäftigt, bleibt die Ausschüttung der Hormone aus und das Gefühl wird nicht empfunden.

Kommentar von NosUnumSumus ,

Dankeschön! Und wer bestimmt, was "süß"; "ästhetisch" etc. ist?
Unsere Wahrnehmung wird ja durch unsere Prägungen bestimmt.

Da gibt es den berühmten Spruch: "Wir nehmen die Welt nicht wahr, wie sie ist, sondern wie wir sind."

Und wer wären wir ohne diese Prägung?

(Entschuldige bitte, dass ich Dich so löchere, aber vielleicht hast Du ja sogar darauf noch eine Antwort parat)

Kommentar von Andrastor ,

löchere ruhig weiter, wenn ich keine Fragen beantworten wollen würde, würde ich nicht auf Fragen antworten, sondern nur welche stellen.

Was süß ist, bestimmt zu einem Großteil unser Instinkt. Das Kindchenschema, gewisse Erscheinungsmerkmale erwecken in uns einen von Liebe gesteuerten Drang nach Beschützen und Zärtlichkeit.

Was "ästhetisch" ist, wird im Gegensatz hauptsächlich von der Gesellschaft vorgegeben, folgt aber auch gewissen, instinktiven Schemata.

So wirkt eine saftige, grüne Wiese voller Blumen und warmen, freundlichen Sonnenschein nicht nur deshalb ästhetisch auf uns, weil die Gesellschaft das so sieht, sondern weil diese Eindrücke einen uralten Überlebensinstinkt wecken.

Grüne Wiesen voller Leben sind ein Anzeichen für Nahrungsquellen, warmer Sonnenschein regt positive Körperprozesse an und man muss sich nicht davor verteidigen.

Wie die Welt wahrgenommen wirkt, hängt tatsächlich davon ab wer wir sind, aber wer wir sind ist keine Konstante, sondern eine sich ständig verändernde Definition. Du bist nicht dieselbe Person die du vor einem Jahr, einem Monat, einer Woche oder einer Minute warst.

Wir entwickeln uns ständig weiter, wachsen, reifen, lernen und das was uns prägt oder besser prägte, können wir auch wieder ablegen. Wir können aus jedem Einfluss herauswachsen und unseren Weg selbst bestimmen.

Hierzu ein schönes Zitat:

"Das Entscheidende in der Welt ist nicht so sehr, wo wir stehen, sondern
in welche Richtung wir uns bewegen."

- Oliver Wendell Holmes

Sprich, du bist nicht was deine Vergangenheit aus dir macht, sondern du bist was du aus deiner Zukunft machst.

Kommentar von NosUnumSumus ,

Vielen Dank! :-)

Kommentar von Andrastor ,

gern geschehen, wenn ich dir noch helfen kann, lass es mich wissen

Antwort
von Chaoist, 35

Auch wenn "höhere Sphären" nur eine Metapher sind, kannst du sie mit speziell angepassten Meditationen erreichen. Auch hilfreich ist eine tägliche, magische Praxis ( ein Ritual Morgens Mittags und Abends ).

Wie genau das aussieht, hängt von deinen Vorstellungen der höheren Sphären ab. wenn diese aus einer bestimmten Tradition stammen, kannst du dort auch sicher einen Weg finden.

Kommentar von NosUnumSumus ,

Dankeschön! Und was "fehlt" den Menschen im Allgemeinen bzw. warum erfahren wir im Kollektiv immer wieder Schmerz?

Kommentar von Chaoist ,

Ich denke nicht dass das Universum perfekt ist oder einer Perfektion zustrebt. Es liegt viel mehr in der Natur der Sache, dass es immer irgendwo zu Reibung kommt. Was uns aber sicher allen gut täte, ist der Grundgedanke der mich früher an der Eso-Szene inspiriert hat.

"Wir sind eins."

Leider haben dann einige versucht das mit ganz wilden Theorien zu beweisen wobei der Grundgedanke wieder verloren ging.

Wir sind nicht nur als Deutsche oder Ösis eins; Nicht nur als Europäer; Nicht nur als Menschen. Wir sind eins mit der Erde.
Weiter will ich nicht gehen weil das dann wieder von der Idee weg führt.

Eine Konsequenz daraus ist, dass wir die Elemente ( Erde Feuer Wasser Luft und Geist ), in Form von Land, Wasser, Luft und Luftraum, Energie, und Lebewesen, niemals unser Eigen nennen ( privatisieren ) sollten. Und das nicht nur auf dem Papier und vor Gericht. Der Gedanke muss ins Herz rutschen.

Das würde viel Leid verhindern.

Kommentar von NosUnumSumus ,

Danke!
Das Universum folgt allerdings tatsächlich einem bestimmten natürlichen Muster. Dabei spielt die Zahl 13 eine entscheidende Rolle...

Es stimmt, unser Besitzen-Wollen, der Zwang, Macht auszuüben, lässt uns leiden.
Wir unterliegen wohl irgendwie einem Kontrollzwang, der ursprünglich das Streben nach Sicherheit und Geborgenheit ist, aber aus Angst vor dem Fall so ausartet...

Eigenverantwortung ist vielleicht ein Stichwort.

(Das sind nur die Gedanken, die mir auf Deine Antwort kommen)

Antwort
von Enzylexikon, 27

Meiner Meinung nach benötigen wir keine höheren Sphären um irgendwelche besonderen Erfahrungen zu machen.

Ich glaube, dass der Mensch nichts benötigt, was er nicht schon hat und lediglich so sehr in Entfremdung zu sich selbst lebt, dass er das nicht erkennt.

Man definiert sich über Maßstäbe und Bedürfnisse die von außen an uns herangetragen, oder sogar künstlich geschaffen werden.

Da es immer neue Maßstäbe und Bedürfnisse gibt, denen wir meinen entsprechen oder sie befriedigen zu müssen, sind wir nie zufrieden.

Warum sollte man dann auch noch das Bedürfnis nach höheren Sphären dieser Liste hinzufügen? Man steht sich schon genug selbst im Weg.

Gedichte sind das Ergebnis mentaler Prozesse. Wir verarbeiten Gedanken und Eindrücke in lyrischer Form.


Kommentar von NosUnumSumus ,

Dann frage ich eben: Wie werde ich von meinen Prägungen/Blockaden frei?

Kommentar von Enzylexikon ,

Ich denke nicht, dass man sich wirklich davon befreien kann, schließlich machen sie unsere Persönlichkeit aus und grenzen uns notwendigerweise von anderen Dingen ab.

Jemand der sich bewusst und permanent "eins mit allem" fühlt und sein Ego völlig aufgegeben hat, ist entweder ein Fall für die Psychiatrie, weil er völlig handlungsunfähig ist, oder aber tot.

Wir können unsere Projektionen, unser Leiden, unser Ego nicht überwinden, sondern nur versuchen, in einem anderen Verhältnis dazu zu leben.

Nicht das Gefühl der Existenz dieser Dinge ist das Problem, sondern dass wir uns so absolut damit identifizieren.

Ich denke also, wir müssen lediglich lernen, weniger selbstzentriert zu sein und so zu tun, als hätten wir alles unter Kontrolle.

Letztlich haben wir keine Kontrolle über die wirklich wichtigen Dinge...Nahrung, Atmung, Ausscheidung, Tod...jede Form von Kontrolle - auch geistiger Kontrolle und Disziplin - ist daher begrenzt.

Meiner Meinung nach besteht die Übung darin, einfach dazusein und nicht zu bewerten, zu urteilen, in Kategorien zu verfallen.

Eine gesunde Distanz zu sich selbst und seinen Neurosen zu haben.

Dann kann man diese Eigenschaften spielerischer betrachten und dann auch lachen, wenn man feststellt, das man mal wieder über genau die Ego-Kiste gestolpert ist, die man für ausgeräumt hielt.

Man lässt das Ego nicht verschwinden, wie gesagt wäre man sonst schwachsinnig oder tot.

Ich persönlich halte nichts vom "höheren Selbst" oder "Überbewusstsein", das heute so gerne propagiert wird.

Man kann einfach lernen, damit anders umzugehen, in einem anderen Verhältnis zu sich selbst zu leben.

Man lebt, anstatt gelebt zu werden.

Ich persönlich übe Zazen als Praxis, aber wenn ich das jetzt pauschal jedem empfehlen würde, dann wäre das ein Fehler.

Zum einen würde ich damit Erwartungen schüren, die nur ein weiteres Hindernis darstellen und zum anderen kann ich gar nicht beurteilen, ob Zazen die richtige Praxis für jeden ist.

Ich denke, jeder muss die konkrete Praxis finden, die ihm selbst entspricht und nicht jene wählen, die am wärmsten empfohlen wird.

Nur weil ich behaupte, dass ich mich nicht mehr so schrecklich ernst nehme, die Dinge relativer sehe und das mit meiner Zen-Praxis in Verbindung bringe, heißt das nicht, dass dies der richtige Weg für jeden ist.

Ich kann also keine definitive Antwort geben - nur dass die völlige Überwindung des Ego meiner Ansicht nach ein spiritueller Trugschluss ist.

Man kann nicht über seinen eigenen Schatten springen, aber man kann lernen, mit ihm zu leben. Wie man das macht...muss jeder selbst für sich entscheiden.

Kommentar von Enzylexikon ,

Ich kann jedenfalls mit den meisten meiner erziehungsbedingten Prägungen, gesellschaftlichen Konditionierungen und den paar Komplexen ganz gut leben...und sooo schrecklich unsympathisch finde ich mich auch nicht. ;-)

Man sollte halt vor lauter Selbstfindungstrip und Erkenntnissuche den Humor nicht verlieren . grimmige Miesepeter und asketische Misanthropen gibts schon genug.

Kommentar von NosUnumSumus ,

Danke!
Ich versuche nicht, mich selbst zu überwinden, das ist ja auch unmöglich. Ohne Ego existierten wir nicht. Die körperliche Erscheinung ist eng mit ihm verbunden und bedingt ein Ego.
Ich strebe vielmehr die Erkenntnisse des vor 3000 Jahren lebenden Buddhas an, der das Ego als Illusion erkannt hat.
Das heißt nicht, dass er es wörtlich überwunden hat, aber dass er eine andere Sicht auf sich und die Welt erhalten hat, die den Schmerz der Identifikation mit ihr auflöst.

Da würde ich irgendwann auch gerne mal stehen.
Und bis dahin habe ich ein Ziel im Leben, das ich anstreben kann. :-)

Kommentar von Enzylexikon ,

Ich strebe vielmehr die Erkenntnisse des vor 3000 Jahren lebenden Buddhas an, der das Ego als Illusion erkannt hat.

Naja, nicht ganz - 2559 Jahre laut buddhistischem Kalender.

Man sollte nicht vergessen, das Buddha auch lehrte, dass die Existenz leidvoll ist und man ständig Leiden ausgesetzt ist.

Jetzt das Erwachen, oder die Befreiung anzustreben und das Gefühl zu haben, sie immer noch nicht zu erreichen, ist auch eine Form des Leidens - spirituelles Leistungsdenken sozusagen. ;-)

Es ist nach meiner Ansicht nach gut, wenn man nach genauer Prüfung einen Weg für sich selbst gefunden hat, an dem man sich orientieren kann - egal ob er buddhistisch, christlich, oder etwas anderes ist.

(Der Buddha rät ja im Kalama Sutta sogar ausdrücklich dazu, sich nicht auf Autoritäten und Traditionen zu verlassen, sondern diese zu hinterfragen).

Bereits vorhandene Lehren geben eine Orientierung und Ratschläge, die man jedoch immer darauf prüfen sollte, ob es sich möglicherweise nur um fromme Legenden, oder aber veraltetes Wissen handelt, das überholt ist. Diese Dinge sollten dann nicht überbewertet werden, bzw. es ist sinnvoll diese zu verwerfen.

Der religiöse Geist sollte meiner Meinung nach aus einem tiefen Brunnen kommen, aber immer frisch und klar bleiben.

Deshalb halte ich es für so wichtig, durch die eigene Praxis die Lehren immer wieder lebendig zu halten und zu aktualisieren, anstatt auf einer bestimmten Sichtweise zu verharren.

Ich habe andere Buddhisten kennen gelernt, die an bestimmten, äußeren Vorstellungen haften blieben, anstatt den religiösen Geist zu pflegen.

Mir selber ist auch schon ähnliches passiert, ich nehme mich da absolut nicht von aus. Es gab eine Zeit, in der ich eine sehr selbstbezogene Haltung zur Zazen-Praxis hatte.

Der Buddhismus ist also kein Garant für irgendeine Form von erhofftem Erfolg - es liegt immer bei einem selbst.

Kommentar von Enzylexikon ,

Es geht also nicht darum an dem zu haften, was einmal war, oder einst als "heilig" galt, sondern im gegenwärtigen Moment zu sein und von dort zu handeln, anstatt den Blick immer nach hinten zu richten.

Nur hier und jetzt können wir sein und handeln.

Kommentar von NosUnumSumus ,

Nichts anderes habe ich behauptet :-)

Antwort
von NichtZwei, 21

Diese höheren Sphären, nach denen du suchst, sind allesamt in dir selbst vorhanden, also nicht dort draussen zu finden. In der Regel versuchen es die Menschen mit Meditation oder bewusstseinserweiternde Drogen. Du kannst auch den Weg ueber luzides Traeumen waehlen, aber erfordert etwas Uebung, genauso wie OBEs bzw. AKEs. Diese Einheit wird beim "normalen Menschen" permanent durch Gedanken uebertoent, im Grunde ist die Einheit immer im Hintergrund praesent, aber da wir unsere Sinne nach aussen richten, ist immer Ablenkung vorhanden. Im der Meditation versuchen wir den plaerrenden Verstand zu beruhigen und so Zugang zu unseren wahren Natur zu bekommen. Wir haben es seit unser Kindheit einfach verlernt! Viel Erfolg!

Kommentar von NosUnumSumus ,

Danke!
Ehrlich gesagt habe ich oft luzide Träume und bin als Kind teilweise sogar aus meinem Körper ausgetreten und habe meinen Eltern daraufhin von diesen Erfahrungen (die für mich nichts Außergewöhnliches sind) berichtet und ihnen (ohne es zuvor beigebracht bekommen zu haben) von der Silberschnur erzählt und dass meine Seele mit meinem Körper verbunden ist und der Körper sterben würde, schnitte man diese durch.
Nur all diese Erfahrungen bringen mich, salopp gesagt, nicht in höhere Schwingungen. Und eigentlich streben wir ja alle nach Einheit (wahrer Liebe).
Nur wie stellen wir es richtig an?

Es gibt auch Menschen, die behaupten, dass das, was wir in Wahrheit sind, nicht von dem Gedankenlärm berührt wird und wir nichts tun können, um diese Wahrheit zu erreichen.
Entweder es passiert oder es passiert nicht.

Auf der anderen Seite weiß ich, dass alles Schwingung (Liebe) ist. Das heißt, umso höher die Schwingung, desto intensiver die Liebe. Und da Liebe Wissen ist (Alles Schwingung, alles Liebe, alles Wissen/Information) müsste doch mit der Schwingungsanhebung die Information in meiner DNA auf ein Level angehoben werden, das der Information "erleuchtet" so nahe ist, dass die Wahrscheinlichkeit, Erleuchtung/Einheit tatsächlich zu erfahren, steigt, oder?

Ich versuche nur herauszufinden, ob ich irgendetwas tun kann, um dem näher zu kommen...

Vielleicht muss ich ja auf die Momente achten, in denen ich mich frei, angekommen(er) und einfach gut fühle und erkennen, worin die Unterschiede zum Alltagszustand liegen.

Wie dem auch sei, danke für die Antwort!

Kommentar von NichtZwei ,

Vielen Dank fuer deine Ausfuehrungen! Es stimmt schon, dass man in dem Sinne nichts tun kann, weil Tun im Grunde das Sein unerfahrbar macht, weil Tun im Aussen statt findet. Interessanterweise, wenn du dich damit beschaeftigst, haben die meisten diesen Shift gemacht, als sie die Nase voll von Meditation hatten oder einfach aufgehoert haben zu suchen. Viele sind nach schweren Depressionen oder durch ein einschneidenes Erlebnis in die Einheit gekommen. Der, der sucht, der Sucher, steht sich dabei selbst im Wege. Erst wenn der Sucher wegfaellt bist du frei. Aber das soll uns nicht davon abhalten weiter zu suchen, denn der Impuls ist wichtig, wie er dann laeuft ist ein Mysterium, unerklaerbar wie das Leben selbst. Durch deine Erfahrung in der Kindheit hast du ja schon einen Geschmack davon bekommen, du weisst bereits, dass es mehr gibt, viel mehr. Alles Gute!

Kommentar von NosUnumSumus ,

Das kann ich nur so unterstreichen!

Das heißt auch, dass man, um alles nicht Nützliche (die Suche) aufgeben zu können, erst alles ver-sucht (darin steckt auch das Wort Suche und vielleicht auch das Wort Sucht) haben muss.
Verrückt...

Aber falls Du das ausprobieren möchtest, Depressionen haben mir persönlich nicht weitergeholfen!

Ich wünsche Dir einen schönen Tag :-)

Antwort
von Ahzmandius, 14

"Wahre Liebe" ist ein romantischer Begriff, der soll den Menschen weiß machen, es gibt die eine wahre Liebe und in einer solchen Liebe ist alles rosa-rot.

Liebe ist hartes Stück Arbeit und genau das will man mit dem Begriff der "wahren" Liebe leugnen.

Der "Wahren Liebe" kommt das Gefühl des Verliebtsein am nähsten.

Kommentar von NosUnumSumus ,

Ich denke, wahre Liebe ist bedingungslos und kennt kein Gegenteil.
Die Liebe, die wir Menschen leben ist in den meisten Fällen dualistisch und kann zu einem beliebigen Zeitpunkt unter einem Pseudogrund ins Gegenteil fallen.
Der Grund ist meist der, dass der Partner/ die Partnerin nicht meinen Erwartungen entsprochen hat.
Dabei ist der wahre Grund für mein Unbehagen die dualistische Liebe, die ich fühle.
Denn würde ich denjenigen aufrichtig lieben, könnte er mich gar nicht verärgern...
(:

Antwort
von nowka20, 11

durch änderung des tagesbewußtseins zum schauenden bewußtsein

Kommentar von NosUnumSumus ,

Wie?

Kommentar von nowka20 ,

wie lrlangt man erkenntnisse der höheren welten (r. steiner)

Kommentar von gottesanbeterin ,

Der Herr Steiner war halt ein "falscher Guru".

Kommentar von nowka20 ,

das mag für dein bewußtsein zutreffen. aber das hat zum glück nicht jeder!

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