Frage von St33lix, 637

Wie können mehrere Menschen gleichzeitig existieren?

Hallo. Habt ihr euch jemals die Frage gestellt, wie es eigentlich möglich sein kann, dass ein Mensch im selben Moment wie jeder andere die Welt vor seinen Augen sehen kann? Ich weiß, ist eine ziemlich philosophische Frage. Ich habe mir diese Frage schon mit ca. 4 Jahren gestellt, wie ich in dem Alter auf so was kam, weiß ich auch nicht. Meine Eltern konnten mir darauf jedenfalls keine richtige Antwort geben.

Früher hatte ich deswegen des öfteren Angst, dass ich vielleicht der einzige Mensch bin, der wirklich "lebt" und alle anderen nur "selbst gesteuerte Menschen" sind, mit denen ich interagieren kann. Mittlerweile beschäftige ich mich zum Glück nicht mehr so stark damit, denn damals fühlte ich mich deswegen wirklich oft unwohl. Dennoch würde mich interessieren, wie so etwas möglich ist.

Falls es manche von euch noch nicht verstanden haben: Versucht euch im Klaren zu sein, dass ihr nicht die einzige Person seid, die die Welt gerade vor ihren Augen wahrnimmt. Doch versetzt euch nun in ein anderes "Ich" Diese Person sieht die Welt im selben Moment ebenfalls vor sich. Doch wenn ihr alles wahrnehmt und die andere Person es auch tut, müsst ihr doch rein theoretisch das sehen, was die andere Person auch sieht, tut ihr aber nicht, obwohl alles im selben Moment stattfindet.

Ich hoffe, ich konnte es jetzt einigermaßen verständlich erklären und ihr versteht evt. meine Frage und was ich meine. Was sagt ihr dazu?

LG

Antwort
von SlowPhil, 316

Ich hatte den Gedanken auch schon und rätsele immer wieder über dieses Phänomen namens subjektive Wahrnehmung. Dass ich bin und subjektiv wahrnehme, daran habe ich keinen Zweifel, denn sonst könnte ich darüber nicht grübeln. Es ist übrigens das Einzige, das ich sicher weiß, wobei das übrigens nicht meine Identität als Mensch mit dem Vornamen Philip einschließt, denn sonst das gehört zur Sphäre des Wahrgenommenen, und wirklich sicher ist für mich nur meine Existenz als wahrnehmendes Wesen.

Den Rest kann ich natürlich für beliebig wahrscheinlich halten und darauf vertrauen, dass es nicht alles komplett Illusion ist, und das tue ich auch.

Leider versteht nicht jeder (auch und gerade nicht jeder, der hier antwortet), was mit dem Rätsel wirklich gemeint ist.

Manche bringen Egoismus oder mangelnde Empathie ins Spiel, was beides mit dieser philosophischen Fragestellung null zu tun hat. Dem Egoisten ist es schlicht egal, was Andere empfinden mögen, sofern das nicht wieder negative Auswirkungen auf ihn und seine Belange hat.

Andere verweisen darauf, dass jedes Individuum unterschiedlich ist und vermischen damit die sogenannte Persönlichkeit eines Menschen - etwas von außen Wahrgenommenes - mit dessen Existenz als subjektiv Wahrnehmendem, was zwei Paar Schuhe sind.

Ich habe gelegentlich über eine Hypothese von der einen Seele spekuliert, der Zufolge dieses „Individuum” namens Philip - wie alle anderen übrigens auch, Dich oder vielmehr derjenige, der Du zu sein glaubst natürlich eingeschlossen - lediglich eine Rolle oder Figur ist, in die sich diese eine Seele hineinversetzt und dabei vergisst, jemals jemand Anderes gewesen zu sein.

Was immer man also einem anderen Individuum an Gutem oder Bösem antut, hätte man demzufolge sich selbst angetan.

Ich behaupte nicht, dass dies stimmt, aber widerlegen kann es zumindest niemand. Natürlich ist es damit auch keine wissenschaftliche Aussage, die ja falsifizierbar sein muss. Das dürfte aber für hinreichend tiefgehende philosophische oder religiöse Aussagen generell gelten.

Antwort
von rockylady, 257

Ich habe mich auch im Kleinkindalter immer etwas gefragt .."Wieso merke nur ich, dass ich lebe?" ..genau diese Frage war es. Dabei konnte ich mich richtig reinsteigern, so dass mich ein ganz komisches Gefühl überkam. Daran erinnert mich deine Frage völlig. 

Auch der Film "Die Truman Show" mit Jim Carrey ist hierzu sehr passend.

Was ich soweit dazu sagen kann ist, dass mich das auch immer wieder beschäftigt. Natürlich hat jeder seine eigene subjektive Wahrnehmung, bloß wirken die Menschen oft so "gesteuert". Smombies, voll befahrene Straßen, Hektik, Selbstzerstörung. Und das einst Kindliche scheint vergessen.

Kommentar von sepki ,

Frage mich, woher diese Frage kommt:

"Wieso merke nur ich, dass ich lebe?"

Da du dich hier beteiligst merke ich, dass du lebst. Deine Mutter hat es bei deiner Geburt wohl auch recht offensichtlich bemerkt.

Kommentar von rockylady ,

Es ist eine Frage die ich mir als Kind gestellt habe ..woher die kam kann ich dir nicht sagen. Inzwischen habe ich sie mir selbst beantwortet, vielen Dank für deinen Anteil. ;)

Kommentar von LadyBump20 ,

Na hör auf mit Kleinkinderalter...das nehme ich dir nicht ab. Ich habe das selbe mit 10 gefühlt, und war damit eine absolute Ausnahme.

Kommentar von rockylady ,

Du hast wenn überhaupt das Gleiche gefühlt ..und ob du mir etwas glaubst oder nicht ist mir sowas von egal ;)

Antwort
von berkersheim, 131

Die Welt ist ein Äußeres. Wir spiegeln und reflektieren dieses Äußere nur in Ausschnitten. Wenn Du 20 Spiegel im Raum verteilst, zeigen sie alle den gleichen Raum aber in unterschiedlichen Ausschnitten, unterschiedlichen Perspektiven. Nur wenn man mit der Erwartung herangeht, dass jeder Spiegel den kompletten Raum "objektiv" zeigt, bekommt man Probleme mit den jeweiligen Ausschnitten, die je nach Standort des Spiegels den Raum anders spiegeln. Hier gilt es, eine starke Selbstbezogenheit aufzugeben, sich der Erkenntnis zu öffnen, dass man selbst nie die ganze Welt sondern immer nur einen Ausschnitt sieht und der sich von anderen Ausschnitten allein schon durch die verschiedene Perspektive unterscheidet. Da ich Hobby-Fotograf und -Filmedreher bin, ist das ein mir ganz normales Problem. Ich knipse nicht einfach in die Landschaft, sondern prüfe für eine schöne Wiedergabe die Position (Kamerastandpunkt) und Ausschnitt (Weitwinkel, Zoom). Es wird dann sofort deutlich, dass ich nur einen Ausschnitt vor mir sehe. Allerdings wird auch deutlich, wie man durch geschickte Wahl auch mit Foto oder Film perfekt lügen kann.

Antwort
von Demescape, 147

Ich hatte als ich ein Kind war auch einen ganz ähnlichen Gedanken. Ich bin auch froh nicht der einzige zu sein :P

Und theoretisch ist es auch aus meiner Perspektive möglich, dass jeder andere Mensch, jedes Lebewesen nur in meinem Kopf existiert. Denn schließlich haben wir ja nichts außer die eigene Wahrnehmung. 

Aber letztendlich beruhen alle wissenschaftlichen Erkenntnisse nur auf Wahrscheinlichkeiten, die von unserer beschränkten menschlichen Wahrnehmung ausgehen. Und andere Menschen haben dich viel gelehrt, was wiederum bedeutet, dass das Wissen (Lesen, schreiben, sprechen, den Satz des Phythagoras anwenden) irgendwoher stammen muss. 

Das bedeutet entweder sind andere Menschen auch zu Wahrnehmung fähig sind und all diese Dinge entwickelt und herausgefunden haben, 

oder, dass du im Prinzip Gott bist und die Menschen um dich herum mit all ihrem Wissen geschaffen hast, damit dir nicht mehr so langweilig ist, und anschließend dein Gedächtnis und deine Allmacht verloren hast. 

Oder ein göttliches Wesen bzw. ein Alien, das dich narkotisiert hat, stellt dich auf die Probe in einer Art Matrix, die nur für dich geschaffen wurde.

Da die letzten beiden Szenarien aber wenig Sinn ergeben, da du als Gottheit doch sehr individuell und zufällig wirkst, und ein Alien sicher nicht zulassen würde, dass ich seinen perfiden Plan als steuerbare Matrix-Einheit aufdecke und dir mitteile, ist es wahrscheinlicher, dass andere Individuen ebenso ein Bewusstsein haben. 

Wenn wir wüssten, warum wir ein eigenes, abgegrenztes Bewusstsein haben, hätten wir die Sinnfrage endgültig geklärt. Von daher gehe ich einfach nur nach dem, was ich für das wahrscheinlichste halte, und geb da nix drauf. Die Wahrheit ist wahrscheinlich eh eine seltsame Mischung aus allem. Was ich weiß, ist, dass Menschen sich gegenseitig besser verstehen können, wenn sie sich miteinander beschäftigen. Und das reicht mir phänomenologisch aus um sagen zu können, dass sie ebenso leben, auch, wenn wir uns gegenseitig nicht beweisen können, wie es in unserem Inneren aussieht. Das wird vielleicht in 1.000.000 Jahren so weit sein, bis dahin müssen wir uns behelfen.

Manchmal wache ich in meinem Körper auf und stelle erstaunt fest, dass ich ich bin. Und das ist krass für mich in so einem Moment.

Und doch ist Individualität ein Segen: Nur du kannst die Welt auf genau die Art verändern, wie du es kannst. Laut Schmetterlingseffekt sieht die Welt in 100.000 Jahren dann maßgeblich anders aus. Keiner hat genau deine Möglichkeiten. Und das ist abgefahren!

Kommentar von wolgeron ,



und ein Alien sicher nicht zulassen würde, dass ich seinen perfiden Plan
als steuerbare Matrix-Einheit aufdecke und dir mitteile, ist es
wahrscheinlicher, dass andere Individuen ebenso ein Bewusstsein haben.


Durch eine gedankliche Rekursion könnte ich aber nun auch zu dem Schluss kommen, dass ebendieser Satz - als ein Versuch, das Bewusstsein anderer zu versichern - ja eben genau von diesem "Wesen", welches die Matrix kontrolliert, speziell für mich hier erdacht wurde und über diesen NPC (über dich) hier für mich lesbar geschrieben wurde, um mir eben die Matrix-Theorie zu widerlegen und ich dadurch die Schein-Gewissheit erlangen soll "oh stimmt, dann ist die Matrix ja unmöglich, alles und alle sind real" - doch genau aus diesem Grund würde das Wesen dies dann eben doch zulassen...  oder gar absichtlich hier - gut lesbar für mich - platzieren lassen! ;-)


Kommentar von Demescape ,

Über die Option habe ich auch schon nachgedacht :D 

Aber wenn das Alien, das die Matrix kontrolliert, nur darauf aus war, dir die Matrix-Theorie zu widerlegen, setzt das voraus, dass du die Matrix-Theorie vorher schon in deinem Bewusstsein hattest. Denn es würde für das Alien keinen Sinn machen, dir diese ins Bewusstsein zu rufen, wenn du daran eh noch nicht gedacht hast, denn das würde insgesamt die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass du die Theorie aufdeckst.

Letztendlich kann ich aber sagen was ich will, am Ende läuft's darauf hinaus, dass du, sobald du an dem Punkt bist, die Matrix-Theorie abzutun, sagen kannst "Das war nur der Plan des Aliens, um die Theorie zu widerlegen."

Ich glaube aber einfacher wäre es für ein Alien, da es seine Matrix ist, das Aufkommen der Theorie mit negativen Reizen unauffälliger Art (z.B. einer penetranten Mücke oder Wespe) zu verknüpfen, sodass dein Gehirn automatisch nicht mehr daran denken möchte >:D

Kommentar von ZitronenMelli ,

Das bedeutet entweder sind andere Menschen auch zu Wahrnehmung fähig sind und all diese Dinge entwickelt und herausgefunden haben, 

oder, dass du im Prinzip Gott bist und die Menschen um dich herum mit all ihrem Wissen geschaffen hast, damit dir nicht mehr so langweilig ist, und anschließend dein Gedächtnis und deine Allmacht verloren hast.

Ich korrigiere: Oder Du bist im Prinzip Gott, hast dein Gedächtnis verloren, bist dir über deine Allmacht nicht mehr bewusst, sie ist aber im Grunde noch da, die anderen Menschen haben auch ein Bewusstsein, sind auch Gott haben auch Ihr Gedächtnis verloren, wissen genauso wenig über ihre Allmacht bescheid und Zeit ist eine notwendige Illusion um die ganze Misere zu erklären, die Du by the way selbst erschaffen hast. Willkommen im Paradies! 

Antwort
von Andrastor, 211

Doch wenn ihr alles wahrnehmt und die andere Person es auch tut, müsst
ihr doch rein theoretisch das sehen, was die andere Person auch sieht,

Wie kommst du denn bitte auf so einen abstrusen Gedanken?

Wenn du eine Blickdichte Wand hast, in der sich kleine Löcher befinden, warum solltest das Bild dass du siehst, wenn du durch eines der Löcher linst, dasselbe sein wie das wenn du durch ein anderes der Löcher linst?

Oder um es anders zu sagen: Wenn du und diese andere Person Rücken an Rücken stehen, warum solltet ihr dann dasselbe sehen?

Kommentar von SlowPhil ,

Ich denke, hier geht es nicht darum, warum nicht alle dasselbe wahrnehmen, sondern um die Frage, ob es die real überhaupt gibt und sie auch - wie der FS selbst - subjektiv wahrnehmende Wesen sind.

Die Annahme, dass dem nicht so sei, nennt man Solipsismus.

Kommentar von Andrastor ,

Natürlich sind sie real. Der Solipsismus ist nicht nur eine recht egoistische, sondern sogar megalomanische Einstellung.

Kommentar von wolgeron ,

"Natürlich sind sie real" aha, so ganz selbstverständlich ohne gedankliche Reflexion kannst du das dann also auch beweisen?

Kommentar von Andrastor ,

Klar, alles was ohne das Wissen der jeweiligen Person die sich als Zentrum der Existenz sieht, geschieht, ist ein Beweis dafür dass es diese andere Menschen gibt.

Wäre alles eine Einbildung der jeweiligen Person, könnte sie nie etwas neues lernen, weil alles bereits von ihr selber käme. Die Welt wäre also vergleichbar mit einem Traum.

Kommentar von Fantho ,

alles was ohne das Wissen der jeweiligen Person die sich als Zentrum der Existenz sieht, geschieht, ist ein Beweis dafür dass es diese andere Menschen gibt.

Für wen ein Beweis? Für den 'Egozentriker'? Woher soll jener von anderen Menschen Kenntnis erhalten haben, wenn alles ohne seinem Wissen, sprich ohne seiner Wahrnehmung geschehen war? Er weiß ja nicht einmal, dass das außerhalb seines Wissens Geschehene auch geschehen war...

Zudem beweist dies jedoch noch lange nicht, ob jene Anderen auch wahrlich aus sich heraus eigenständig leben oder nicht doch Selbstgesteuerte oder gar Fremdgesteuerte sind bzw.:

Was kann in mir den Schluss reifen lassen, dass auch andere zB eine subjektive Wahrnehmung aufweisen und keine gesteuerte Wesen sein könnten: Die Induktion?...

Darum ging es doch meines Erachtens nach bei der Frage...

Gruß Fantho

Kommentar von Andrastor ,

Wenn du Beiträge nicht verstehst, dann ist es keine Schande das auch zu sagen, anstatt solche Kommentare von dir zu geben, die dein Unverständnis bezeugen.

Antwort
von Panazee, 84

Man nimmt niemals ganz exakt das gleiche wahr was andere wahr nehmen. Dafür müssten unsere Augen und unser Gehirn so funktionieren wie eine Kamera, aber das ist nicht so. Das was wir sehen ist nicht ein 100% exaktes Abbild dessen was real da ist. Zum Beispiel sieht kein Mensch seine eigene Nase wenn er sich nicht auf sie konzentriert, obwohl sie mitten "im Bild ist". Unser Gehirn blendet die Nase aus unserer Wahrnehmung aus.

Unser Gehirn lässt ein Bildbearbeitungsprogramm laufen in dem die "Daten", die von unseren optischen Sensoren (i.e. unseren Augen) an unser Gehirn gesendet wurden, bearbeitet werden. Es werden Dinge, die da sind ausgeblendet, wie z.B. unsere Nase und andere Dinge, die gar nicht wirklich da sind werden ergänzt. Das sieht man an Augenzeugen Berichten des gleichen Ereignisses von unterschiedlichen Personen. Das ist auch der Grund warum Zeugenaussagen vor Gericht immer mit etwas Skepsis betrachtet werden. Wenn 10 Leute ein Auto vorbei fahren gesehen haben, dann sind sich 4 sicher, dass es blau war, 3 sagen, dass es schwarz war und andere 3 haben keinen Zweifel, dass es dunkelgrau war.

Zudem ist ein Gegenstand für verschiedene Leute verschieden signifikant und mit verschiedenen Bedeutungen verbunden. Wenn man mit einem Gegenstand ein starkes negatives oder stark positives Erlebnis verbindet, dann rückt das Gehirn diesen Gegenstand ins Zentrum seiner Wahrnehmung und alles andere wird mehr oder weniger weg retuschiert. Für einen anderen hat der Gegenstand keine Bedeutung und das Gehirn verarbeitet das Bild dieses Gegenstandes nicht weiter. Hat man sich z.B. vor ein paar Tagen ein Bein gebrochen, weil man über ein Skateboard gestolpert ist und man betritt ein Zimmer, in dem unter vielen anderen Sachen ein Skateboard an der Wand lehnt, dann wird dieses Skateboard sofort ins Zentrum der optischen Wahrnehmung rücken und alle anderen Gegenstände in dem Zimmer werden nicht so sehr wahr genommen, wenn nicht sogar ausgeblendet. Umgekehrt wird jemand, der keine Erfahrungen mit Skateboards hat dieses Skateboard vielleicht gar nicht wahr nehmen und nach verlassen des Zimmers nicht einmal sagen können, ob da überhaupt ein Skateboard in dem Zimmer war.

Kurz und knapp - wir sind keine Videokameras auf zwei Beinen und deshalb nimmt jeder seine Umgebung anders wahr.

Kommentar von Panazee ,

P.S.: Falls es nur darum geht, ob ich beweisen kann, dass andere Personen wirklich existieren, dann würde ich sagen "Ja, das kann ich". Andere Personen können mir etwas erzählen was ich nicht wissen kann und was sich dann als richtig heraus stellt.

Wenn meine Freundin nach Hause kommt und mir sagt, dass irgendwo ein neuer Laden aufgemacht hat, was ich nicht wissen kann und ich ein paar Tage später dort vorbei komme und dort tatsächlich ein neuer Laden aufgemacht hat, dann ist das wohl der Nachweis, dass meine Freundin wirklich real existieren muss. Außer man geht einen Schritt weiter und zweifelt an der Existenz der Realität an sich. Wenn es gar keine Realität gäbe und sie permanent nur für mich oder von mir erschaffen wird, dann wäre auch das kein Beweis.

Antwort
von nax11, 133

Aha, hochphilosophisch - subjektiv und objektiv...

Ich nähere mich dem mal auf ganz schnöde Weise, mit einem Computer.

Wer das nicht weiß, kurze Einführung: ein Computer hat eine zentrale Einheit, den Prozessor (CPU), in dem alles nacheinander abläuft.

Wenn der Computer mehrere Aufgaben zur gleichen Zeit erledigen soll, dann wird die CPU-Zeit einfach aufgeteilt, also 100 ms Aufgabe A, dann B, C, dann wieder A. Das hat den Anschein als würde er mehrere Dinge gleichzeitig erledigen, aber real tut es das eben nicht!

Moderne Computer haben aber mehrere CPU's und die arbeiten tatsächlich parallel, also Aufgabe A wird zeitgleich mit Aufgabe B erledigt!

Nun ist der Mensch kein simpler Computer, aber die Analogie zeigt, daß echte Parallelität durchaus real ist. Insofern, ja doch, der andere Mensch kann durchaus gleichzeitig etwas sehen und entsprechend gleichzeitig existieren...

Kommentar von Fantho ,

Nun, Frauen sollen ja auch mit einer Multifunktionalität ausgestattete Wesen sein...  ;-)

und Computer werden andere Computer nicht als solche wahrnehmen geschweige denn sehen und erkennen können...

Die Analogie hinkt ein wenig...

Gruß Fantho

Kommentar von nax11 ,

Analogien hinken immer irgendwo. Es ging mir aber nicht um "denkende Computer" sondern um Parallelität... 

Antwort
von Noidea333, 69

Ich weiß genau, was du meinst. Als ich ca. 10 Jahre alt war, hatte ich auch so etwas ganz bewusst meinen Onkel gefragt, wie das sein kann, dass ich ein Bewusstsein habe und nicht weiß, was andere Menschen fühlen oder so ähnlich.

Ich fand das damals schon sehr faszinierend. Auch heute noch kommt mir das Leben sehr oft surreal vor, fast so wie ein Computerspiel, wo alles nach einem bestimmten Schema abläuft...

Oh je, ich habe wohl echt zu viel Computer gespielt früher ... und dann ärgert man sich immer, wenn etwas schiefläuft und man nicht gespeichert hat oder wie im wahren Leben, gar nicht speichern kann.

Ergo ... das Leben spielt man im Hardcore-Modus! ;-) Also Speichern nicht erlaubt und Fehler werden nicht verziehen, bzw. kann man nicht rückgängig machen.

Ich glaube, ein Jeder wird ständig von den Gedanken verfolgt: "Was wäre wenn...?"

Antwort
von NewKemroy, 94

Also ich denke es ist eher unverständlich, was du versuchst zu erklären. Aber das macht nix, weil es eben typisch ist unverständlich zu sein.

Die Wahrnehmung ist von Person zu Person verschieden. Aber es gibt da etwas, was noch vor der Wahrnehmung und dem Wahrnehmen und dem Wahrnehmenden ist. Und von dem nimmt man an das es ohne Unterscheidung ist. 

Das führt einen zur Mystik, zu Advaita, zur Not-Dualität, oder am einfachsten zu Karl Renz. Am besten Du ziehst dir ein paar Youtube-Videos von ihm rein. Das könnte dich eventuell weiterbringen.

Kommentar von NewKemroy ,

Non-Dualität muss es natürlich heißen.

Antwort
von hoth560, 86

Bin ganz deiner Meinung, früher hatte ich auch manchmal die Gefühle wie zb "Exisitiere ich eigentlich wirklich ?, "bin ich real und die anderen nicht oder andersrum?". Ich fragte mich, was hat dieser Raum auf der Erde für einen Sinn? Ist ja fast wie ein Gefängnis. Mehrere Menschen mit dem eigenen "Ich" existieren und leiden jeden Tag äußerlich betrachtet, das gleiche Schicksal. (Suche eine Arbeit, gründe eine Familie, erreiche deine Ziele, um reich oder glücklich zu werden usw.) Und ich denke, diese Fragen sind einer der Ursachen, wieso die Menschen eine Religion haben bzw. glauben an einen Grund, wieso man wirklich existiert. Fast die ganze Menschheit strebt eine Religion. Manche denken, Glaubensrichtungen existieren nur, damit man die Menschen knechten und lenken kann, das ist zwar fast korrekt, aber nicht ganz. Es gab auch Leute, zb. die hatten  auch in einzelnen Stämmen Religionen für sich erfunden, damit sie irgendwie drauf kommen, ihren Sinn des Lebens oder sich "selbst" zu finden. Ich meine, jeder hat sich doch paar mal Nachts gefragt "wieso und wie existiere ich eigentlich?" (Im Geistlichen Sinne)

Zu deinen Fragen kann ich dir jetzt nicht viel sagen. Das ist eher so ein Raum und Zeit Sache. Du müsstest mal das Universum verlassen und nach Antworten suchen. Hier wird dir dazu niemand wirklich helfen. Niemand weiß den Grund unseres Ich-Geistes und die Ursache. 

Du könntest über Psychologie  informieren, recherchiere mal über Bewusstsein und Unterbewusstsein. Das sind wirklich interessante Themen, so kannst du schon wissen, den menschlichen Geist zu erforschen. Ist hilfreich. Wünsche dir Viel Glück mit deiner Suche nach Wissen, ich merke schon, du hast einen sehr guten Eindruck. Du denkst scharf nach über dein bewusstes Ich. Aber leider haben nicht viele Zeit am Tag mal halbe Stunde einfach zu denken. Versucht es mal. Schaltet euren TV aus, Handys und weitere elektronischen Geräte weglegen , und einfach sitzen und kurz bewusst *denken*. Es ist wirklich gesund ! Steigert dein bewusstes "Ich". Nutzt diese Chance aus. Bitte denke daran: 

*Denken ist noch nicht verboten* :)  

Antwort
von OlliBjoern, 156

Das habe ich nun nicht so wirklich verstanden. "Doch wenn ihr alles wahrnehmt und die andere Person es auch tut, müsst ihr doch rein theoretisch das sehen, was die andere Person auch sieht, tut ihr aber nicht, obwohl alles im selben Moment stattfindet."

Naja, wenn meine Frau eine Spinne in einem Zimmer entdeckt hat, sehe ich die ja auch. Irgendwie scheine ich da den Punkt nicht kapiert zu haben.

Physikalisch betrachtet ist "Sehen" ja nichts anderes als der Empfang von Licht - wenn man nachts den Schein einer Taschenlampe sieht, gilt ja auch: ich sehe das, meine Frau sieht das (angenommen, sie steht neben mir).

Ich würde andersherum fragen: warum sollten 2 Leute was verschiedenes sehen? (angenommen, sie befinden sich am selben Ort)

Kommentar von LadyBump20 ,

Das ist höchst bedauernswert, dass du nicht weiß wovon er redet. Am besten du liest dir den Text noch einpaarmal.

Kommentar von Fantho ,

Stell Dir vor, es können tatsächlich zwei Personen in dem ein und selben Raum sich aufhalten und beide nicht dasselbe sehen bzw. wahrnehmen.

Warum hast Du nicht vorher schon die Spinne im Raum entdeckt gehabt, geschweige denn zum selben Zeitpunkt? Weil Du für Spinnen nicht dieselbe Wahrnehmung aufweist wie Deine Frau, deren Wahrnehmung für diese Tiere womöglich auf Angst und / oder Ekel basiert und somit deren Vorhandensein schneller wahrnimmt als Du, der weniger bis gar keinen emotionalen Bezug zu Spinnen besitzt...

Gruß Fantho

Antwort
von Voyager95, 42

Mitlerweile leben 7,2 Milliarden Menschen auf diesem Planeten. Jeder sieht sie mit seinen eigenen Augen.

Wenn jetzt gerade in diesem Moment irgendwo auf der Savanne ein Elefant trompetet, und macht er ein Geräusch, aber niemand hört Ihn.

Antwort
von DatteBasa, 117

Ich verstehe nicht wie du darauf kommst. Diese Frage kann man leicht beantworten. Jedes Lebewesen hat einen eigenen verstand. Jedes Lebewesen ist 1 Individuum. Wir sind gedanklich nicht miteinander verbunden also warum sollten wir sehen was ein anderer sieht? unlogisch.

Kommentar von SlowPhil ,

Ich fürchte, Du hast die Frage nicht verstanden.

Kommentar von DatteBasa ,

doch, habe ich.

Kommentar von Fantho ,

Wir sind gedanklich nicht miteinander verbunden

Was lässt Dich zu diesem Schluss leiten? Schon mal was vom kollektiven Bewusstsein gehört bzw. gelesen?

Gruß Fantho

Antwort
von nowka20, 69

du hast dir viele gedanken gemacht über diese problematik

Doch wenn ihr alles wahrnehmt und die andere Person es auch tut, müsst
ihr doch rein theoretisch das sehen, was die andere Person auch sieht,
tut ihr aber nicht, obwohl alles im selben Moment stattfindet.

aber jeder mensch sieht die welt ein wenig anders, jeder sieht sie eben individuell verzerrt.

Antwort
von marko2872, 114

Dasselbe geht mir auch oft durch den Kopf und ich finde die Vorstellung das die anderen Menschen quasi nicht 'real' sind echt etwas beängstigend aber das Gefühl und den Gedanken kenne ich aufjedenfall :D

Kommentar von St33lix ,

Gott sei Dank bin ich nicht der einzige :D

Kommentar von marko2872 ,

Ja sonst kommt man sich immer so schräg vor hahaha ^^

Antwort
von Maarduck, 56

Ich habe mir diese Frage schon mit ca. 4 Jahren gestellt, wie ich in dem Alter auf so was kam, weiß ich auch nicht.

Das passiert vielen kleinen Kindern; sie halten sich die Augen zu und denken dann, der andere könnte sie nicht mehr sehen. Irgendwann lernt man dann, dass jeder die Welt aus einer etwas anderen Perspektive sieht.

Antwort
von misterbat, 62

Man kann nicht sehen was die anderen sehen, weil sie eine andere Perspektive haben. So erkläre ich es mir zumindest. Und dadurch, dass sie in dem Moment es anders sehen, nehmen sie es anders wahr und es ist nie das was ich empfinde/fühle. Vielleicht das gleiche, aber nicht das selbe.

Ich stelle mir diese Frage ganz oft, wenn ich in eine Menschenmenge bin. Dann denke ich mir jedes Mal "puh so viele Menschen" und "was wäre, wenn man jetzt die ganzen Gedanken hören würde?"

Ich hatte als Kleinkind eine ähnlich (philosophische? Naja eher ein Gedanke^^) Frage, die mich beschäftigt hat. Wir sind aus meinem Heimatland ausgewandert und bevor wir nach Deutschland gekommen sind, waren wir in zwei anderen Länder und als wir angekommen sind, kam ich ziemlich lange nicht darauf klar wie man von heute auf morgen in eine andere Welt sein kann. Eine andere Sprache, andere Kultur, andere Verhaltensweise der Menschen. Und das gleich 3x.

Bis jetzt habe ich oft diese Frage in meinem Kopf. Gerade, wenn ich mit dem Auto durch die Straßen fahre. Wie zum Teufel bin ich hier gelandet?

Antwort
von Illuminaticus, 43

Diese Menschen scheinen zu existieren, aber in Wirklichkeit existieren sie nur in deiner Phantasie, du hast sie erschaffen, wie einen Spiegel, um dich selbst wiederzuerkennen, wer du wirklich bist.

In Wirklichkeit bist du Sie und Sie sind Du. Sie sind nicht verschieden von Dir, aber auf andere Ebene

Ausserdem sind die Menschen nicht ausserhalb von dir, sondern in Dir, aber sie sind nicht etwas oder jemand, das ist alles Bewusstsein, welches mit sich selbst spielt, also hast du mit deiner Beobachtung absolut recht.

Es gibt niemand ausser Dir dort draussen. Und es gibt niemand ausser mir dort draussen. Es gibt nur uns, aber das ist nicht Etwas oder Jemand. Da ist nur Bewusst-sein, sonst gibt es nichts. Alles Gute!

Antwort
von DJFlashD, 98

Ich versteh das problem einfach nicht... Auf der erde - ein fester körper im universum, gibt es uns - lebewesen. Wir leben alle auf diesem planeten, demnach können wir alle ein und dasselbe haus angucken .. Was spricht dagegen?

Antwort
von GuteFrageJessi, 53

Den Gedanken habe ich auch schon immer. Ich denke auch oft ob ich genauso für in amderen augen aussehe wie ich mich im Spiegel sehe. Oder wie die anderen Menschen den Raum sehen wie ich ihn sehe.

Antwort
von SweetHoneyHeart, 90

Also wenn ich mir das vorstelle und an eine andere Person denke die, die Welt jetzt ebenfalls sieht dann denke ich nur an die Umgebung der Person, an der Lebensgeschichte, die Situation und alles. Dann denke ich daran dass jeder Mensch eine andere Geschichte hat und wie interessant das doch ist.

Aber ich finde schon dass es möglich ist dass gerade ein weiterer Mensch exestiert und ein Weiterer und so weiter...Es ist nunmal möglich es ist alles möglich. Wenn es nicht möglich wäre, wäre es nicht so.

Also das ist was ich darüber denke.

Antwort
von Remo9999, 30

Du meinst weil ICH nicht beweisen kann, ob es etwas anderes als mich gibt. Die Frage habe ich mir auch gestellt. Man kann unmöglich beweisen ob jemand anders als ich Bewusstsein hat, selbst wenn man einen Menschen mit einem Scanner bis ins letzte Elektron erfassen könnte inkl. Gedankenströme usw. Aber ob dieser wirklich Bewusstsein hat kann man niemals wissen, nur bei sich selbst. Ich denke dass es nur ein einziges Bewusstsein gibt, und das ist Gott. Und Gott teilt sich in viele kleine abgetrennte Bewusstseine, und im Moment erlebt er gerade wie es ist St33lix zu sein. Zeit gibt es vermutlich eh nicht, und er erlegt alle Leben aller Lebewesen die es jemals gab und geben wird. Was hälst Du davon?

Antwort
von Schoenfelder, 92

Wenn Du Polizist wärst, und häufig mit Zuegenaussagen zu tun hättest, wüsstest Du, daß 10 Zuegen oft 10 verschiedene Aussagen machen, obwohl doch eigenlich alle das gleiche gesehen haben. Es gibt nämlich keine objektive Wahrnehmung. Jeder nimmt das was er sieht durch seine ganz persönliche "Brille" wahr.

Ich zum Beispiel denke immer positiv. Wenn ich an einem verfallenen Haus vorbei gehe, sehe ich wie schön das mal war. Da gibt es kleine Erker, eine schöne Treppe usw. Dann denke ich, wie schön man das wieder herrichten könnte. Die meissten anderen Leute sehen nur eine Ruine, die man am besten abreissen sollte.

Ich glaube also nicht, das 2 Personen jemals genau das gleiche wahrnehmen.

Kommentar von SlowPhil ,

Dass Menschen unterschiedlich sind und man dies von außen beobachten kann, ist m. E. nicht der Punkt.

Vielmehr geht es um das Rätsel der Subjektivität bzw. des subjektiven Selbst. Dass andere Menschen überhaupt da sind und jeweils eine eigene Sicht der Dinge haben und z. B. auf mich von außen gucken, kann ich nur annehmen, aber nicht mit letzter Sicherheit wissen/i>. Ich träume auch von Menschen, die agieren genau/ähnlich so wie in der Realität, manchmal aber auch ungewohnt (damit meine ich mir bekannte Menschen), aber doch so, als seien sie real. Sind sie aber nicht.

Antwort
von MonkeyKing, 44

Das ist ein interessanter Gedanke. Was, wenn es gar nicht so ist? Was, wenn es nur ein Bewusstsein gibt dass auf die Welt blickt und zwar durch Milliarden von Augen gleichzeitig? Das ist das, was ich glaube.

Antwort
von sepki, 107

Das ist nicht Philosophie, das ist ein Gedankenspiel.

Womöglich fehlt es dir an Empathie und kannst dich nur schwer in andere hineinversetzen uns glauben, dass Menschen ihr eigenes Leben haben und reale Sorgen haben.

Sogar in diesem Moment.

Kommentar von sepki ,

Keine Sorge, die Gedanken hatte ich auch.

Kam aber mehr ein Stück weit durch Einsamkeit, Egoismus, Film&Fernsehen und fehlende Empathie.

Aber jeder Mensch, ist er selbst. Er hat sein eigenes Bewusstsein und seine eigene Wahrnehmung. Er teilt es nicht mit dir und sieht auch nicht das Gleiche, wie du.

Kommentar von SlowPhil ,

Ich habe mir die Frage auch gestellt.

Mit Egoismus oder mangelnder Empathie hat das nichts zu tun, sondern es geht ganz philosophisch um das Rätsel der Subjektivität, des Ich-Seins.

Der Egoist macht sich darüber keine Gedanken, für ihn sind die Belange Anderer irrelevant, egal wie real deren subjektives Selbst sein mag.

Kommentar von Fantho ,

Philosophie ist ein Gedankenspiel auf intellektueller Ebene...

Gruß Fantho

Antwort
von HappyHund, 39

Ganz einfach weil folgende Aussage von vorne bis hinten falsch ist:

"Doch wenn ihr alles wahrnehmt und die andere Person es auch tut, müsst
ihr doch rein theoretisch das sehen, was die andere Person auch sieht,
tut ihr aber nicht, obwohl alles im selben Moment stattfindet."

1. Nehmen wir nicht alles wahr, weil wir nur unsere unmittelbare Umgebung wahrnehmen können.

2. Selbst wenn wir ALLES wahrnehmen können und jemand anderes auch, so nehmen wir unser INNERES anders wahr, als der andere, weil wir nicht identisch nicht.



Antwort
von vanillakusss, 86

Schräge Gedanken. Und nein, so etwas habe ich noch nie gedacht. Andere Dinge schon aber nicht das.

Antwort
von scatha, 60

Google mal "Solipsismus".  Diese so genannte Weltsicht ist als philosopisches Gedankensiel durchaus hilfreich aber in der Realität gibt es tatsächlich viele Wesen die alle ihre eigenes Bewußtsein haben.

 

Kommentar von SlowPhil ,

Das kannst Du nur annehmen, aber nicht mit Sicherheit wissen. Das einzige, was ich definitiv and beyond doubt weiß, ist, dass ich existiere, und zwar als subjektiv Wahrnehmender, denn sonst könnte ich mir die Frage gar nicht stellen.

Antwort
von Fragenprofi012, 39

die Frage hab ich mir auch mal eine Zeit lang gestellt, bin dann zum Entschluss gekommen: "das Leben ist schon schön" ;)

Antwort
von putzthiernur96, 81

Die Frage entstand vermutlich aus dem Gedanken das die Welt sich um dich dreht, tut sie aber nicht. Wenn du die Intensität dieses Satzes verstehst und dessen Konsequenzen, hast du deine Antwort. Hoffe damit ist dir die Frage nicht mehr im Weg.

Kommentar von St33lix ,

Nein, das hat nichts damit zutun..

Kommentar von putzthiernur96 ,

Psychologisch gesehen schon...

Kommentar von Fantho ,

Bist Du Psychologe?

Gruß Fantho

Kommentar von sepki ,

"...dass ich vielleicht der einzige Mensch bin, der wirklich "lebt" und alle anderen nur "selbst gesteuerte Menschen" sind, mit denen ich interagieren kann."

Würde dem Putzer glatt zustimmen.

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