Frage von Soelller, 21

Wie können die ermittelten Werte im Millikanischen Öltropfenversuch unterschiedlich sein , und wie kann aus den Werten die richtige Elementarladung bestimmen ?

Hallo ihr lieben, ich verstehe nicht ganz, wie ich die Frage beantworten soll. Kann mir das einer sagen?

Antwort
von SlowPhil, 10

Es können natürlich mehrere Elementarladungen in einem solchen Tröpfchen sein.
Wenn nun tatsächlich die Beträge

(1.1) 3,2×10^{–19}C
(1.2) 4,8×10^{–19}C
(1.3) 8,0×10^{–19}C

auftreten, ahnen wir schon mal, dass

(2) 1,6×10^{–19}C

der Betrag der Elementarladung oder zumindest ein ganzzahliges Vielfaches davon sein muss, denn durch die sind die Ladungen in (1) alle ganzzahlig teilbar, und sie tritt als Differenz zwischen (1.2) und (1.1) auf.

Kommentar von Soelller ,

Okey danke bis hier hin,

warum können dann die Werte unterschiedlich sein?

Was meinst du mit ganzzahliges Vielfaches?

Kommentar von Bevarian ,

AUA!!!

Kommentar von SlowPhil ,

Ganzzahliges Vielfaches heißt eine Elementarladung, zwei, drei,…, und zwar mit positivem oder negativem Vorzeichen, wobei Elektronen die Ladung

–1e ≈ –1,6×10^{–19}C

haben. Und natürlich können auf einem Öltröpfchen mehrere Elektronen »zuviel« oder ggf. auch »zu wenig« sein. 

Kommentar von SlowPhil ,

Mehrere und zwar unterschiedlich viele, möchte ich ergänzen. Das eine Öltröpfchen hat 2, eines 3 und das dritte 5 Elektronen zu viel (ich meine jedenfalls, dass das Vorzeichen in allen Fällen negativ war ).

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