gutefrage.net, die Ratgeber Community
version2_beta
Forum |  Richtlinien |  FAQ

Wie können Diabetes Patienten einem erhöhten Depressionsrisiko gezielt vorbeugen?

gefragt von SteffiZahn am 16.11.2007 um 16:41 Uhr

Habe in der Zeitschrift „Ratgeber aus ihrer Apotheke“ die erschreckende Statistik gelesen, dass Diabetiker ein deutlich erhöhtes Risiko haben, an Depressionen zu erkranken. Was kann man dagegen aktiv tun? Mein Mann leidet unter Diabetes - es gibt aktuell wohl noch keine Depressionsansätze bei ihm.


[Inhalt beanstanden]     Page[Diese Frage merken]  
Reply     Forward_question    Verwandte_frage_button_

anonym
beantwortet von xsonline am 16. November 2007 17:30
2x
Thumb_up

Ich habe durch ein paar bekannte Diabetiker ein wenig Erfahrungen mit der Krankheit und zwischen den Krankheiten Depressionen und Diabetes gibt es eine Beziehung. Die eine kann die andere bedingen. Menschen die an chronischen Krankheiten leiden haben ein höheres Risiko depressiv zu werden als andere. Die ständige Belastung Konfrontation mit der Diabetes schlägt sehr schnell auf die Psyche. Die richtige Einstellung beider Krankheiten wirkt sich jedoch jeweils positiv auf die andere Krankheit aus. Ich denke, je besser man mit Diabetes versucht zurecht zu kommen und je mehr man die Krankheit in sein Leben "einbaut" sowie eine positive Einstellung senken das Depressionsrisiko.

Kommentar von A771c1885496c251388a1b89bbe694edsmallkoira1975 am 16. November 2007 19:27

DH

Kommentar von SteffiZahn am 22. November 2007 21:23

Danke für die tolle Antwort


anonym
beantwortet von Klabauter am 16. November 2007 19:18
2x
Thumb_up

Ich denke, bei Diabetikern ist das Risiko, in Depressin zu fallen, nicht höher und nicht geringer, als bei jedem andren Leiden auch.

Heiterkeit und Gelassenheit, mit der Krankheit leben (nicht dagegen) und sich arrangieren - das sind die besten Garanten für seelische Gesundheit.

Es gibt schlimmere Leiden als Diabetes.

Kommentar von 96e4109c435278cc7bc3a571512f4ad9small Qetan am 16. November 2007 21:25

DH, realistische Einstellung.


anonym
beantwortet von Cuora am 17. November 2007 12:41
1x
Thumb_up

Die Wahrscheinlichkeit eine Depression zu bekommen ist bei Diabetikern tatsächlich erhöht. Verhindern kann man diese höhere Wahrscheinlichkeit leider ausschließlich mit einer "guten" Zuckereinstellung (HbA1c zumindest unter 6,5% - besser noch unter 6%). Hilfreich ist auf jeden Fall eine Schulung zu besuchen (wird in den meisten Krankenhäusern ist Österreich angeboten - mehr darüber auf www.diabetesberater.at = die offizielle Page der österreichischen Diabetesberaterinnen)


guwill
beantwortet von guwill am 17. November 2007 15:22
1x
Thumb_up

Dass Menschen mit Diabetes zusätzlich und leichter weitere Krankheiten bekommen können liegt in der Natur dieser Störung. Und da gehört auch die Depression dazu. Was die Schulmedizin nur lindern und nicht heilen kann (sonst gäbe es ja schon lange keine Diabetiker mehr) liegt in erster Linie am Verhalten des Diabetikers. Eine ganze Reihe von Maßnahmen könnten seine Gesundheit so verbessern, dass er (mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit, solange kein Organ irreparabel geschädigt ist) keine Medizin oder medizinische Unterstützung mehr benötigt.

Die wichtigsten Veränderungen: angepasste Ernährung, viel mehr Bewegung, vermeiden und abbauen von belastenden Stresssituationen (physisch wie psychisch). Damit wäre auch einer Depression zu begegnen. Nur ganz wenige freunden sich damit an und bleiben daher ......Diabetiker mit all seinen Nachteilen für die Zukunft. Und daran ändert auch kaum ein Arzt etwas (er lebt davon, was sein gutes Recht ist).


Verwandte Fragen

Verwandte Fragen


Mehr verwandte Fragen

Verwandte Fragen

    Macht Diabetes Konzentratiosschwäche?

    Wie wird auf Diabetes untersucht?

    Was versteht man unter einem Diabetolgen mit dem Zusatz DDG?

Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Rechtlichen Hinweise.