Das ist doch wohl eine berechtigte Frage, wenn ich diverse Reaktionen auf die aufgepeitschen Medienpräsentationen aus Österreich und ... und Deutschland betrachte.


Genau so wie die Diskriminierung ÄLTERER Menschen!!

Also, ganz ehrlich gesagt, empfinde ich die Gesellschaft nicht als sooooo kinderfreindlich! Schon das Wort ist tendenziös und sugeriert böses..! Die Alten und Kranken, sind da viel weiter von der Gesellschaft weg..
Moon am 16. Mai 2008 09:05 @inGampi: In unserer Gesellschaft sind folgende Gruppen benachteiligt: Alte / Kranke / Behinderte/ Arme / Kinder
ImGampi am 16. Mai 2008 09:08 Wer um Gottes Willen bleibt dann noch übrig? Sind wir nicht alle "behindert"? Also ich bins definitiv..:-) Wer wirft den Ersten Stein?
Miss gf 2008, miss world 2010, miss universum 2012 am 16. Mai 2008 09:15 hier werden keine steine geworfen, also provoziere es nicht hinaus ...könnte lebensgefährlich werden ;)
Moon am 16. Mai 2008 09:20 @Gampi: In Deutschland kommen nur die Starken weiter. W ie auf nem Gemüsebeet: Nur die Starken kommen in den Garten ;-) Tja , wer bleibt dann noch übrig? Die , die Kraft haben sich durchzuboxen. Traurig ist - daß man schneller als man denkt zu den Kranken oder Behinderten gehören kann und dann lebt man plötzlich am Rande der Gesellschaft.
Denny Crane (lest mehr dawkins) am 16. Mai 2008 13:01 Studenten! ;-)

da Kinder in vielen Fällen als notwendiges Übel erachtet werden und auch in der täglichen Politik Kinder völlig ohne Lobby dastehen und meist auch noch auf ihre Kosten gespart wird
Beispiele:
pausenlose Klagen und das sogar per Anwalt und Gericht wegen Spielplatz- und Sportplatzlärm;
Mobbing von Müttern bzw. Vätern die das Elternjahr möchten bzw., deren Kind häufiger krank ist;
immer weniger Kindergärtnerinnen müssen immer mehr Kinder betreuen,
Klassenteiler in den Schulen jenseits von Gut und Böse;
usw. usf.
Moon am 16. Mai 2008 09:03 So sieht die Praxis aus: Als Mutter von kleinen Kinder ist man in der Arbeitswelt stark benachteiligt. DAs Angebot für Kinder und Jugendliche ist gerade auf dem Land sehr schlecht. Die Folge: Die Jungendlichen hängen rum, bauen Mist -aber kein Erwachsenener erkennt die Ursache.
Unsere Gesellschaft kann mit Kindern nicht umgehen. Wo doch letztlich JEDER selbst noch eins ist. Gibt doch keinen unterschied zwischen einem (sogenannten) Erwachsenen und Kindern. Nur weil jemand 18 wird. Menschen sind Menschen. Die Spielzeuge sind grösser und teuerer (Wie war das mit Porsches, oder Motorräder...)
Neues hinzu lernen, die Welt entdecken, Erfahren was es alles in der Welt gibt, zu Leben, sich von anderen abhängig machen, eine Autorität akzeptieren (vorerst die Eltern, dann der Staat, oder die Kirche als Grosser Papa) das machen also sogenannte ältere Kinder auch. Wenn man manchmal die auffassungsgabe und die unvereingenommenheit, und bei manchen Kindern neutraliltät sieht, wie auf bestimmtes zu gegangen wird. Dann würde ich sogar sagen ==> "Kinder sind die BESSEREN Erwachsenen" :-) Kinder an die Macht !!! :-)
Die Gesellschaft , und alles empfinde ich trotzdem als "KinderFeindlich" :-) Und (noch) , ich sehe eine wachsende Kinderfeindlichkeit. Sehr stark wachsend (man braucht sich nur das Bildungssystem anschauen, wo Kinder mit Füssen getreten werden) , wird sich vermutlich eher verschlimmern in einer überalterten Gesellschaft...
Angel84 am 16. Mai 2008 09:01 D.H.

Ist leider Realität
Die Kinder werden doch auch unterschiedlich behandelt. z.B. Kind von Hartz IV- Eltern bekommt keine Lehrstellenangebote von Agentur für Arbeit. Also diese Kinder auch gleich in unterste Schublade.
wer sagt/erzählt/verbreitet den sowas?
Das Kind wollte sich bewerben. Auf Unterlagen stand anonym- bei Arge nachfragen. Nachfrage ergab, da Eltern bei Sozialagentur gemeldet läuft Kind automatisch auch dort und bekommt nicht diese Adresse zum bewerben.
Moon am 16. Mai 2008 09:00 Richtig - arme Kinder sind von Anfang an benachteiligt in unserer Gesellschaft und können ja selber nichts dafür - werden es im Leben aber schwerer haben - als die Kinder von gut verdienenden Eltern.
Miss gf 2008, miss world 2010, miss universum 2012 am 16. Mai 2008 09:06 das wiederum seh ich nicht so...man hat hier die möglichkeit eine kostenfreie schulbildung zu geniessen und daraufhin stehen die chancen auf dem arbeitsmarkt gar nicht so schlecht...vorausgesetzt man ist motiviert und hat in der familie auch vorbilder...sonst sieht das übel aus. leider haben viele haupt- und sonderschüler eltern, die hartz4 bekommen und sich nicht um arbeit bemühen. dabei meine ich nicht alle hartz4 empfänger bevor ihr wieder mit abc-waffen auf mich los geht
ok, so rum vielleicht, aber das die automatisch von jobangeboten ausgeschlossen werden halte ich für ein gerücht.
Miss gf 2008, miss world 2010, miss universum 2012 am 16. Mai 2008 09:11 nein nein...so seh ich das auch nicht. ich denke, die arge wühlt nicht in den akten aus welcher schicht die person kommt und vergibt den besser positionierten die stellen.
Moon am 16. Mai 2008 09:17 @gertrude: Arme Kinder sind gerade in der Schule stark benachteiligt, meistens kommen sie aus einem Elternhaus, mit geringer Schulbildung oder schlimmen sozialen Verhältnissen. Das heißt, die Kinder können zwar umsonst die Schule besuchen, sind aber auf sich alleine gestellt. Sie bekommen keine weitere Hilfen. Keine bezahlte Nachhilfe, niemand der mit ihnen die Hausaufgaben durchkaut - im Gegensatz zu den Kindern die aus gutem Elternhaus kommen - dort sind diese Sachen selbstverständlicher. Hätten wir in Deutschland generell Ganztagsschulen, die Hausaufgaben und Nachhilfe mit einschließen - hätten auch die armen Kinder bessere Möglichkeiten. Mir tun diese Kinder echt leid!
Miss gf 2008, miss world 2010, miss universum 2012 am 16. Mai 2008 09:26 das meine ich ja auch. die eltern sind an dieser misere schuld. man könnte wieder zu dem thema gehen, wenn man nicht imstande ist dem kind eine zukunft zu bieten, dann sollte man verhüten, aber das wäre wieder ein anderes thema. man sieht bereits im kindergarten welche kinder gefördert werden und welche nicht....da fängt auch bereits die ausgrenzung an... ich denke, der staat kann auch nicht überall eingreifen nur weil die eltern sich für ihr eigenes kind nicht zuständig fühlen.

kein Kommentar... was soll man dazu noch sagen
Aber gemessen an dem Thema könnte dort noch leicht ein zu vorstehen, denn Kinderfeindlichkeit ist - sofern vorhanden - immer "zu" viel, "zu" groß und "zu" weit verbreitet.
Andererseits ist dies nicht anders als mit allen anderen Themen. Es gibt Menschen, die sich dankenswerterweise immer gerne und viel um unsere kleinen Erdenbürger kümmern, sie betreuen, pflegen, erziehen, für sie und/oder mit ihnen Projekte entwickeln, ihnen zuhören, sie vor allem Ernst nehmen.
Und dann gibt es genauso die Menschen, denen Kinder am Hut vorbeigehen. Denen Kinder zu laut, zu spontan, zu ehrlich, zu wild, zu stark und zu selbstbewusst sind. Diese Menschen empfinden meiner Meinung nach Angst vor Kindern und wollen sich nicht mit ihnen auseinandersetzen, da sie ihnen den Spiegel vorhalten.
Die Schlimmste aller Sorten finde ich aber, die versuchen, aus unseren Kindern Kapital zu schlagen, sei es über Pokemon-Bilder über Markenklamotten und kostenpflichtige Internetangebote bishin zu kriminellen Machenschaften. Und da wiederum empfinde ich die Kinderfeindlichkeit als am Größten, weil nichts zum Schutze unsere Zukunftsträger unternommen wird.

Man merkt, dass erkannt wird, wie wichtig Kinder sind.
Es wurde zwar schon etwas besser, aber es ist nach wie vor noch...

Ich versteh nicht, welche Medienpräsentationen gemeint sein sollen!

leider ist es so...ich merke es immer wieder im altag...

was wird denn für unsere Kinder getan, nichts.....

Und das nicht nur in den Bereichen, auf die sich die Medien stürzen, sondern vor allem im ganz normalen Tagesgeschäft!

Afaik hat es ja schon gesagt... Das Problem ist unser Inneres Kind! Jeder von uns hat in seiner Kindheit, sei es von Eltern, Lehrern und anderen Bezugspersonen, Verletzungen und Demütigungen erfahren. Wir agieren und reagieren nicht wie reife Erwachsene, sondern aus unserem verletzten inneren Kind heraus. Die Lösung liegt, wie immer, bei jedem einzelnen von uns. In dem Maße, wie wir den Mut haben, unsere Verletzungen anzuschauen und zu heilen, in dem Maße können wir liebe- und verständnisvoller mit unseren Kindern umgehen. Sowas kann man nicht per Gesetz, Richtlinie und über den Verstand. Das ist eine Herzensangelegenheit.

Aber bei den Jugendlichen (deren erziehung) kein Wunder

Am schlimmsten sind meiner Erfahrung nach die ehrgeizigen Eltern deren Kinder NIE was anstellen!
Hier in Deutschland haben weder Kinder noch Senioren eine Lobby. Am liebsten, sind die Menschen gesehen, die jung und belastbar sind und arbeiten. Alle anderen werden hier in Deutschland leider oft diskriminiert.

Ich denke, die Kinderfeinlichkeit ist nach wie vor sehr hoch in Deutschland. Bin aber auch der Meinung, dass das eigentlich schon immer so war. Wenn ich daran denke, wie wenig Spielplätze es in meiner Kindheit(Jahrgang 1964) gab u. die, die es gab waren völlig heruntergekommen.In diesem Bereich ist ja doch schon sehr vieles gemacht worden.Es gab zwar viele Rasen/Grünflächen, aber überall Verbotsschilder(Fußballspielen verboten etc.)Diese Schilder sehe ich immer weniger.Auch in meiner Jugend gab es sehr wenig Angebote für Jugendliche. Da ist das Angebot doch heute schon erheblich größer.In Supermärkten,Einkaufscentren u. einigen Restaurants gibt es heutzutage Spielecken.Das gab es bei mir noch nicht.Trotzdem stösst man mit Kindern bei vielen Menschen auf Ablehnung, besonders wenn man mehrere hat.Als ich mit meinem 3.(von 4) KInd schwanger war, musste ich mir oft anhören:"mit 3 Kindern ist man asozial"!oder" Ach Gott, wars´ein Unfall"? Keine ehrliche Freude hab ich erfahren.

Ich muss zugeben ich bin da relativ unentschlossen. Ich bin viel unterwegs und bekomme sowohl eine Menge Feindlichkeit, als auch eine Menge Freundlichkeit mit. Weiß ja nicht wo ihr wohnt, aber hier im Norden haben wir uns alle lieb. ;-)

Im Vergleich zu den südlichen Ländern, wo jedermann unwahrscheinlich liebevoll und tolerant mit Kindern umgeht, möchte ich hier in Deutschland kein Kind mehr sein.
Taifun Hoang am 17. Mai 2008 12:38 Wnd wieso stimmst du dann für sehr groß, wiederspricht sich das nicht?
ribhinndonn am 25. Mai 2008 00:32 Die Frage war, wie kinderfeindlich unsere Gesellschaft ist. Und wenn ich sage, daß ich in Deutschland kein Kind sein möchte, weil die Gesellschaft sehr kinderfeindlich ist, ist "sehr groß" doch wohl die richtige Antwort, oder sehe ich das falsch???

Also ich bin sehr Kinderfreundlich und muss kein Deutscher sein.
kinder haben ist unmodern geworden - auch wenn es auf der anderen seite immer beklagt wird, daß immer mehr kinderlosigkeit herrscht. aber der egoismus ist viel zu groß. das ist sicherlich ein großer anteil daran. glaube ich. und dann: wo konkurrenz und kapitalwirtschaft alles ist und zur quasi religion wird, da sind kinder und jegliches soziale überhaupt als schwäche und so abgetan. irgendwie so jedenfalls. mir fehlen grad die richtigen worte, das auszudrücken. na egal. ist wohl schon irgendwie rübergekommen,w as ich meine.
Sie wird es bleiben,
bis sie ganz kurz vor dem Lichtschalter ist
habe mir bereits die antworten durchgelesen und man macht den staat für die ungerechte position der kinder schuldig...stimmt ja auch zum teil, dabei finde ich die gesellschaft, sei es die oma im bus, die verkäuferin an der kasse, etc viel schlimmer. kaum weint ein kind, wird es wie angestarrt und meistens müssen sich die mütter noch texte anhören. dann werden die jugendlichen keinesfalls akzeptiert und das zieht sich immer weiter. dieses land weiss gar nicht die kinder zu schätzen, man sieht ihre glänzenden augen nicht, die neugierde von kindern wird als lästig angesehen und usw. mir hat mal jemand gesagt, je höher die wirtschaft und technologie in einem land steigt desto mehr sinkt die menschlichkeit und ich finde da ist was wahres dran.
D.H.
DH Seelenlos