Frage von evi1948, 36

Wie kann mein Sohn besser leben?

Mein Sohn ist Mitte dreißig und hat einen irreparablen Wirbelsäulenschaden. Deswegen hat er auch einen Schwerbehindertenausweis. Er hat lange Zeit bei seinem Vater im Ausland gelebt. Vor 3 Jahren kam er wieder. Seitdem hat er keine eigene Wohnung und findet auch keine Arbeit. Das Jobcenter drangsaliert ihn und zweifelt laufend seine Erkrankung an. Sie unterbreiten ihm Jobangebote, die er gar nicht bewältigen kann. Wenn er sie nicht annimmt, kürzen sie ihm das ohnehin knappe Geld. ICH kann ihm leider auch nicht immer aushelfen, da ich selbst nicht viel habe. Neuerdings gilt auf dem jobcenter nicht mal mehr eine ärztliche Krankschreibung. Man soll dort trotzdem erscheinen. In welchem Land leben wir eigentlich? Sozial ist hier doch schon lange nichts mehr.

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Konrad Huber, 6

Hallo evi1948,

Sie schreiben unter anderem:

Wie kann mein Sohn besser leben?

Mein Sohn ist Mitte dreißig und hat einen irreparablen Wirbelsäulenschaden. Deswegen hat er auch einen Schwerbehindertenausweis. Er hat lange Zeit bei seinem Vater im Ausland gelebt. Vor 3 Jahren kam er wieder. Seitdem hat er keine eigene Wohnung und findet auch keine Arbeit. Das Jobcenter drangsaliert ihn und zweifelt laufend seine Erkrankung an. Sie unterbreiten ihm Jobangebote, die er gar nicht bewältigen kann. 

Antwort:

Wer gesundheitlich angeschlagen und nicht belastbar ist, hat in unserer Leistungs-Gesellschaft einen schweren Stand und Behinderte haben es nach wie vor schwer, dauerhaft Fuß zu fassen!

Nehmen Sie doch mit "CJD" Kontakt auf, schildern Sie die Situation und sicherlich wird sich eine dauerhafte Lösung finden lassen!

http://www.cjd.de/

Alternativ:

https://www.caritas.de/hilfeundberatung/onlineberatung/onlineberatung

http://www.evangelische-beratung.info/seiten/online-beratung

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

Antwort
von beangato, 12

Deinem Sohn steht erstens eine eigene Wohnung zu.

Zweitens sollte er sich in die Schwerbehindertenabteilung versetzen lassen, da wird man nicht so drangsaliert.

Drittens: Wenn er weniger als 3 Stunden täglich arbeiten kann, sollte er sich über Sozialhilfe informieren. 

Kommentar von herzilein35 ,

Gibt es bei euch solch eine Abteilung? Die gibt es nämlich nicht überall.

Kommentar von beangato ,

Ja. Ich war selbst dort.

Antwort
von lanlan0000, 18

Wenn er beim jobcenter ist, dann kann er ja mindestens 3 stunden am tag arbeiten. War er nicht beim amtsarzt?

Kommentar von evi1948 ,

Zum Amtsarzt hat ihn bisher niemand geschickt. Und eine Schwerbehindertenabteilung gibt es in unserem Jobcenter nicht, wie hier jemand empfiehlt! 

Antwort
von GermanGold, 15

Ich kenne jemanden, der auch gesundheitlich starke Probleme hat. Das Jobcenter hat ihn dann aber irgendwann von der "Jobvermittlung" (wo dein Sohn offenbar noch drin ist) ins sogenannte "Fallmanagement" gesteckt. Dort wurde er dann auch (vom Jobcenter aus) AMTSÄRZTLICH untersucht... das sollte man mal klar machen! Gruß und alles Gute.

Kommentar von herzilein35 ,

Das Fallmanagement ist die Jobvermittlung. Die nennen sich auch Fallmanager. Das andere ist nur Sozialgeld und man bekommt keine Jobangebote oder Maßnahmen mehr

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