Frage von Xboytheunseen, 282

Wie kann mein Kumpel seinen Eltern beibringen, dass er ein Recht darauf hat das Betriebssystem auf seinem Laptop frei zu wählen?

Und zwar hat er sich ein Laptop mit Windows 10 von seinem eigenen Geld gekauft und auch wenn ich nicht verstehe wieso man sowas machen sollte, er will kein Windows mehr und hat sich Linux installiert.

Nun meinen seine Eltern ihm Stress zu machen, er hätte den Jugendschutz umgangen und all solche Sachen, dabei ist er voll das Computergenie (er kann sogar Programmieren) und seinen Eltern kennen sich mal so garnicht aus, die wollen ihn sogar zwingen Windows wieder zu installieren, damit sie den Jugendschutz wieder aktivieren können (zum Glück hat er ein Bootpassword und ist sicher)

Dabei ist es doch absolut seinen persönliche Endscheidung welches Betriebssystem er für sich persönlich wählt und nutzen möchte

Und letztendlich sollte das Recht doch bei dem Wissenden liegen und kennt jemand Argumente, mit denen mein Bruder und ich ihn unterstützen können, vielleicht merken seine Eltern ja was sie da für ein Blödsinn versuchen, wenn alle seine Freunde ihnen das reflektieren.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Darkmalvet, Community-Experte für Computer, Internet, PC, ..., 125

Und letztendlich sollte das Recht doch bei dem Wissenden liegen

Genau so sehe ich das auch, wir in der Informatik haben für solche Menschen die so im Umgang mit Technik handeln einen Begriff, man nennt sie DAU

Fakt ist dass er sich auskennt und seine Eltern nicht und allein schon die Argumentation seiner Eltern ist völlig bekloppt und unsinnig, denn der Windows Jugendschutz würde hier kein bisschen helfen, er könnte sich ja zu jedem Zeitpunkt ein weiteres Betriebssystem installieren oder es sogar einfach von einem USB Stick starten.

Am sinnvollsten fände ich, wenn er seinen Eltern vor Augen führt wer sich auskennt und wer nicht, er könnte zum Beispiel die Computer seiner Eltern unauffällig ein wenig sabotieren und ich möchte wetten wen sie dann fragen, es wieder zu reparieren.

Nach einer solchen Situation sieht die Welt oftmals schon ganz anders aus und die Überzeugungsarbeit danach ist vielmals einfacher.

PS: Das mit der emotionalen Bestrafung die du hier schilderst ist unzulässig, theoretisch könnte er sich an das Jugendamt wenden

Und mir fällt gerade noch so ein, in seinem Fall fällt der Computer unter Bildung und darauf hat er ein Menschenrecht, rein theoretisch dürfen seine Eltern ihm den nichtmals wegnehmen, bzw, er könnte beim Jugendamt oder Anwalt dagegen vorgehen und sich das explizit erlauben lassen zwar nicht zum spielen, aber zumindest zu lernen und programmieren

Kommentar von 18Wheeler ,

Soviel Sch....ße auf einem Haufen habe ich selten gelesen.....

Kommentar von Xboytheunseen ,

hehe, danke für die Idee mit der Sabotage, ich hab sie ihm gerade vorgeschlagen er findet sie toll :-)

Kommentar von Darkmalvet ,

Bittesehr  :-)

Würde mich interessieren, ob und wie das klappt

Kommentar von Xboytheunseen ,

Er schreibt mir dann ob das geklappt hat und ich schreib dir dann wie es lief

Kommentar von Darkmalvet ,

Ok, danke

Kommentar von halbsowichtig ,

Als Sabotage sollte er seinen Eltern eine Ransomware installieren. Und dann so:

"Tja, mit Linux wäre das nicht passiert. Habt ihr eure Backups gemacht?"

Kommentar von Xboytheunseen ,

Danke für den Tipp, das hat echt was gebracht.

Er hat gestern noch ein Programm programmiert welches einfach nur hin und wieder mal dieses Bundestrojaner Virus Bild mit diesem "Ihr PC wurde wegen Kinderpornos gesperrt" einblendet und seinen Eltern dann geholfen, den "Virus" loszuwerden.

Jetzt darf er mit seinem PC machen was er will, auch wenn er jetzt im Gegenzug helfen muss, wenn seine Eltern mal Computerprobleme haben.

Hast dir das Sternchen echt verdient :-)

Antwort
von glasair, 114

Ich vermute mal, die Eltern deines Kumpels haben kein Problem mit Linux an sich, sondern wollen eher den Jugendschutz aufrecht erhalten. Da du ja nach Argumenten gefragt hast, hier mal ein paar:

Von rechtlicher Seite kann ich das ganze nicht so einfach beurteilen. Einerseits ist es sein PC, besitzt ihn auch und darf eigentlich damit machen, was er will. Andrerseits haben die Eltern ein Recht auf Kontrolle, was er auf seinem PC macht, dürften also auch den Jugendschutz regeln. Hier kommt es darauf an, wie alt dein Kumpel ist, ist er älter als 16 (wovon ich ausgehe, da er sich mit Linux auskennt), kann allerdings davon auszugehen sein, dass er nicht mehr kontrolliert werden muss, da er eigentlich selber wissen sollte, welche Seiten legal, illegal und welche Inhalte Ok und nicht Ok sind. Vom Gesetz gibt es aber nicht wörtlich ein Recht auf selbstbestimmtes Betriebssystem.

Ein Argument könnte also sein, dass er alt genug ist und selber Entscheidungen treffen kann. Ein zweites Argument, dass es sein PC ist.

Ein weiteres Argument für Linux ist sozusagen das Gegenargument von Windows 10: Microsoft sammelt, wie in der Presse schon viel diskutiert wurde, sehr viele Daten von einem, durch die Suche, Cortana und Programme. Der Datenschutz ist intransparent, die Einstellungen wiegen nur in Scheinsicherheit, denn im Grunde genommen kann man nichts daran ändern. Darüber hinaus ist Microsoft ein kommerzielles Unternehmen und macht - vermutlich - mit diesen Daten mächtig Gewinn, indem es die Informationen über dich an andere Firmen verkauft, ähnlich wie Google & Co.

Noch ein Argument gegen Windows 10 ist die Leistung: Im direkten Vergleich (Dual Boot) mit den selben Rechnern startet Linux viel schneller und man kann es direkt benutzen, anders als Windows, wo man erst ein bisschen warten muss, bis alles geladen ist.

Eventuell kann dein Kumpel seinen Eltern auch verklickern, dass Linux irgendwie mit Schule zusammenhängt (z.B. wenn er Informatik hat), was er zum Programmieren braucht. Oder er argumentiert, dass er später etwas mit PCs studieren möchte und sich sozusagen schonmal einüben kann.

Wenn alles nicht funktioniert, und sich daraus ein ganzer Familienstreit entwickelt, könnte dein Kumpel erstmal drohen, sich Rat beim Jugendamt zu holen (meistens geben die Eltern bei dem Wort Jugendamt klein bei so nach dem Motto "Naja, eigentlich ist das doch nicht so ein Problem") oder ggf. rechtlichen Rat bei einem Anwalt.

Sorry, ist etwas länger geworden, aber hoffe, ich hab dir geholfen.

Antwort
von autmsen, 34

Ok. Hier steht einige falsche Aussage. Lasse mich mal von Anfang an beginnen:

Es spielt tatsächlich keine Rolle von welchem Geld sich eine minderjährige Person Dinge kauft. So lange sie minderjährig ist können die Eltern sie im Rahmen von Erziehungsmaßnahmen durchaus einkassieren. 

Das Grundgesetz, also unsere Verfassung, gewährt Eltern einen durchaus großen Spielraum bezogen auf Erziehung. 

Eine andere Thematik ist die Bildung. 

Tatsächlich mangelt es nach meinem Verständnis bei den Eltern massiv an Bildung. Dieser Mangel geht offensichtlich so weit dass sie ihre Mangelerscheinungen ihrem Sprössling als mögliche Taten unterstellen. 

Ok. Die Stadt München hat schon lange auf Linux umgestellt. Müsste ja online mancher Artikel zu zu finden sein. 

Dass Microsoft gerade mit Windows 10 ausspioniert und seine Daten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der NSA übermittelt - ich glaube bei chip-online gibt es mindestens einen Artikel dazu und sicherlich auch bei heise-online.

Und dann würde ich mich doch einfach mal vor Ort umtun ob es da eine Linux-Gruppe gibt. Mit der Kontakt aufnehmen. Da erwachsene und gestandene Menschen finden die den Eltern mal vor Augen führen wie sinnvoll es ist so früh als möglich mehr als das Fertigfutter von Microsoft beherrschen zu lernen. 

Die Argumentation dass er ja Nachhilfe gibt und damit Geld verdient würde ich im Zweifelsfall vor einem Familiengericht nicht allzu hoch hängen. .Mir scheint ich habe gravierendere Argumente für Linux angedeutet. http://www.deutschlandfunk.de/suchergebnisse.448.de.html?search%5Bsubmit%5D=1&am... Da gibt es noch mehr Fakten.

Expertenantwort
von guenterhalt, Community-Experte für Computer & Linux, 60

Recht ist hier bestimmt nicht die Frage. Auch Kinder und jugendliche haben Rechte, ganz bestimmt nicht, z.B. ein Recht auf einen Internetzugang. Dabei spielt das Betriebssystem ganz bestimmt keine Rolle.
Ein Recht können und dürfen die Eltern aber nicht  entziehen, das ist das Recht auf Bildung. Computerspiel, "schmutzige" Web-Seiten, auch volksverhetzende Seiten usw.  gehören nicht zur Bildung.

Windows ist zwar auf Personal-Computern das dominierende System. Trotzdem findet man Linux in einer Unmenge von Geräten, wo man es gar nicht erwartet. Auch sind unixoide-Betriebssysteme ( Linux ist so etwas wie der kleine Bruder von Unix) aus großen Unternehmen  nicht weg zudenken.

Die Beschäftigung mit Linux kann man so als Vorbereitung auf das Leben (vor allem, wenn man sich dafür ernsthaft interessiert ) verstehen.
Ich kann mir kaum vorstellen, das halbwegs gebildete Eltern so etwas verhindern wollen.

Wie, so frage ich mich, konnte es überhaupt zu so einer Situation des Linux-Verbots kommen? Gab es dafür ein begründetes Vorkommnis? Schätzen sie ihren Sohn so ein, dass es das wiederholt?

Eigentlich helfen da nur klärende Gespräche.

Wenn dein Kumpel schon so viel kann, dann soll er doch einen alten Computer so aufbauen und Konfigurieren, dass dieser als Proyx oder wenigstens als Gateway zur Durchschleifung des Internet-Verkehrs arbeitet.
Der steht dann in einem verschlossenen Raum, kappt den Internetzugang zu bestimmten Zeiten und merkt sich alle besuchten Seiten.
Das verhindert zwar nicht den Besuch nicht erlaubter Seiten aber man kann das ja mit einem Rohrstock ( aus alten Zeiten) verbinden.

Was den WIndows-Jugendschutz betrifft, da bin ich skeptisch.
Nicht umsonst durchstöbern bestimmte Organisationen das Internet, um Informationen zu gewinnen. Für mich ist daher unvorstellbar, dass man mit dem "Windows-Jugendschutz" eine Sicherheit hat.

Über alles das soll er sachlich mit seinen Eltern reden. 

Antwort
von halbsowichtig, 23

1. Argumente für Linux:

  • Er muss lernen, unter Linux zu programmieren. Dem Talent entsprechende Bildung ist ein Menschenrecht.
  • Die Programme werden unter Linux aus verifizierten Quellen installiert. Man fängt sich keine Reklame und Schadsoftware ein, wie mit kostenlosen Windows-Programmen.
  • Viren, Trojaner und Ransomware funktionieren darauf nicht. Schadsoftware fängt man sich praktisch nur mit Windows ein.
  • Windows überwacht alle Benutzer und sendet Details über ihr Verhalten an Microsoft. Niemand weiß, was genau mit den Daten passiert.
  • Antivirus-Programme bringen überhaupt nichts.
  • Jugendschutz kann er so oder so umgehen. Solcher Kinderkram ist nur ein weiteres Einfallstor für Viren.
  • Wenn sie ihm nicht vertrauen, müssen sie ihm auch das Telefon wegnehmen, denn damit kommt er auch ins Internet.
  • Unter Windows könnte er jederzeit eine Virtual Machine installieren, in der dann Linux läuft.
  • Er kann den Rechner jederzeit von einem USB-Stick starten.

2. Auswege:

Wenn das alles nicht hilft, kann er zu Hause brav mit Windows arbeiten und draußen mit Linux.

Als Jungprogrammierer hält man sich eh lieber im örtlichen Computerclub (neudeutsch "Hackerspace") auf, als in einem von Eltern überwachten Kinderzimmer.

Auch öffentliche Bibliotheken sind gute Aufenthaltsräume zum Progammieren.


Antwort
von Max7898, 139

Na mit der Aussage "Das Recht sollte bei dem Wissendenden liegen" liegst du leider ein bisschen Falsch. Ich nehme mal an du und dein Freund seid beide noch minderjährig, somit liegt das Erziehungsrecht bei den Eltern. Das hat zur Folge, dass die Eltern auch entscheiden können, wie lange dein Freund an den Pc darf und dies ist nunmal am leichtesten mit dem Jugendschutz von Windows zu übberprüfen. Sie können deinen Freund zwar nicht zwingen wieder Windows zu installieren, aber er brauch sich auch nicht wundern, wenn ihm der PC dann abgenommen wird. Unabhängig davon ob er ihn sich selber gekauft hat oder nicht.

Kommentar von Xboytheunseen ,

Abnehmen können sie ihm den PC nicht.

Er braucht ihn, denn er gibt jüngeren Schülern Kurse in Computersachen und Programmieren und verdient damit sogar ein bisschen Geld.

Aber seinen Eltern versuchen ihn über andere Wege zu bestrafen, er bekommt jetzt immer Ärger, wenn er z.b. auch nur eine Minute zu spät Abends reinkommt, sie reden kaum noch ein freundliches Wort mit ihm und er bekommt auch absolut gar nichts mehr, nichtmals mehr seine Lieblingscornflakes morgens zum Frühstück.

Kommentar von Darkmalvet ,

In seinem Fall könnte die Benutzung des Computers wohl unter Bildung fallen und darauf hat er ein Menschenrecht, rein theoretisch dürfen seine Eltern ihm den Laptop dann nichtmals wegnehmen, bzw, er könnte beim Jugendamt oder Anwalt dagegen vorgehen und sich die Benutzung zu Bildungszwecken explizit erlauben lassen zwar nicht zum spielen, aber zumindest zu lernen und programmieren.

Aber wenn er das versucht sollte ihm klar sein, dass er dafür wahrscheinlich in der Zeitung landen wird und der Familienfrieden ist am Ende auch dahin

Antwort
von daCypher, 85

Dein Kumpel hat auf jeden Fall das Recht, zu entscheiden welches Betriebssystem auf seinem Rechner ist. Allerdings haben seine Eltern auch das Recht (bzw. sogar die Pflicht) darauf zu achten, dass der Jugendschutz eingehalten wird. Wenn die das unter Linux nicht mehr gewährleisten können, können sie ihm sein Laptop wegnehmen und nur zulassen, dass er was dran macht, wenn sie daneben sitzen.

Kommentar von Xboytheunseen ,

Aber er darf darauf bestehen sein Linux zu behalten ?

Kommentar von Trytogetme ,

daCypher hat recht. Und ja, er kann darauf bestehen Linux zu behalten, genau so wie seine Eltern das Recht haben, ihm den Zugang zum Rechner so lange zu sperren, bis er wieder Windows installiert ;)

Kommentar von Xboytheunseen ,

naja wegnehmen können sich ihm den Laptop nicht, weil er ihn braucht.

Aber sie betrafen ihn stattdessen emotional, das ist noch viel gemeiner

Antwort
von W00dp3ckr, 36

Die Eltern sind der Chef. Wenn sie Jugendschutz machen, und er um geht ihn, dann können sie das verlangen, dass der Jugendschutz wieder draufkommt. Oder sie können mit ihm diskutieren, aus welchen Gründen sie den Jugendschutz drauf haben wollen.

Eltern die sich um ihre Kinder in diesen Belangen nicht kümmern, machen sich eventuell haftbar.

Antwort
von 18Wheeler, 42

Wissend oder blöd:

Wenn er noch nicht volljährig ist, können ihm seine Eltern sehr wohl vorschreiben, was er mit seinem "Klappspaten" darf und was nicht! Schliesslich haften sie dafür, wenn er über ihren I-Net Anschluß Mist baut.

Gerade weil er "Osrams Hellste" ist. Illegal Mucke, Games oder Videos runtergeladen z.B. und schon kann es richtig teuer werden. Wenn er noch keine 18 ist, können sie ihm auch den Rechner abnehmen und wenn er den zehnmal selbst bezahlt hat! Dann kann er sich sein Bootpasswort sonstwohin stecken....

Grundsätzlich hat er recht, wenn er "Spyware 10" nicht nutzen möchte,- mir kommt es auch nicht auf die "Kiste". Ich nutze Win7 Ultimate 64Bit ( zum vernünftig zocken ) und Linux im Dual Boot.

Wenn seine "Ollen" eh´ nur Bahnhof verstehen, soll er doch ein Windows installieren und seine Eltern den Jugendschutz aktivieren lassen. Dann hat die arme Seele Ruhe und er kann sein Linux vom USB Stick nutzen.

Expertenantwort
von kami1a, Community-Experte für Eltern, 77

Hallo! Ist der Kumpel noch nicht 18 so liegt auch dieses Recht bei den Eltern.

Gesetzt, alles Gute.

Antwort
von Hannes789, 105

Er würde ihm Empfehlen das er mal mit seinen Eltern spricht und ihnen erklärt was Linux überhaut ist. Sonst kann er ja mit den Eltern ausmachen das er Linux benutzen darf, dafür aber nicht ins Internet gehen darf. Und wenn er wieder ins Internet will muss er halt Windows wieder benutzen.

PS: Man kann auf einem Computer Windows und Linux gleichzeitig drauf haben. Das wird dein Freund aber sicher wissen.

Kommentar von Xboytheunseen ,

Er hasst Windows, warum weiß ich nicht.

Er hat ja sogar ein Weg gefunden Windows Spiele unter Linux zu spielen

Kommentar von Hannes789 ,

Das war ja jetzt auch nur ein Bespiel wie man ein Kompromiss finden könnte. Es könnte ja auch gehen das man sagt: Er darf Linux benutzen aber bestimmt Sachen Z.B. Hausaufgaben mit Windows gemacht werden (Hausaufgaben wie Vorträge oder so). Dein Freund wird sich sicher mit seinen Eltern einigen.

Kommentar von Xboytheunseen ,

Das wäre absolut sinnlos.

Kommentar von Hannes789 ,

Warum währe das sinnlos ? Wenn ich fragen darf ?

Kommentar von Xboytheunseen ,

Weil es keinen sinnvollen Grund für 2 Betriebsysteme gibt.

Kommentar von Hannes789 ,

Doch wie gesagt, das eine Betriebssystem benutzt er um Z.B. Hausaufgaben zu machen und das andere benutzt er für sein Programmier Zeugs. Um beides zu benutzen braucht er ja beide Systeme. Außerdem zeigt er somit seinen Eltern das er Windows wieder benutzt. In seinen Kursen wo seine Eltern nicht dabei sind wechselt er einfach wieder auf Linux.

Kommentar von Darkmalvet ,

Er nutzt wahrscheinlich Wine.

Kommentar von ASRvw ,

Moin.

Na wenn er so firm ist, kann er doch beide Seiten zufrieden stellen.

Dual-Boot mit Windows als Systemstandard.

Davon ab, lässt sich auch Linux mit einem Jugendschutz versehen. Den muss er dann eben mit seinen Eltern gemeinsam einrichten, wobei seine Eltern dafür dann ein ihm nicht bekanntes Passwort vergeben.

Außerdem lässt sich, wenn man BIOS-Zugriff und damit einen Zugriff auf die Bootreihenfolge hat, jeder Jugendschutz mit einem Linux-Live-System wie Knoppix umgehen.

Eine friedvolle Lösung wird sich letztlich aber nur im gemeinsamen Gespräch finden lassen.

Wenn Kumpels ihn unterstützen wollen, sollten diese sich selbst von Windows verabscheiden und seinen Elern zeigen, dass sie auf ihren Geräten auch alle Linux installiert haben - Bereit ein solches Opfer zu bringen?

ASRvw de André

Antwort
von Trytogetme, 74

Also ich weiß ja nicht wie alt dein Kumpel ist. Aber Wenn die Eltern den Laptop bezahlt haben, können sie ihm vorschreiben, was immer sie wollen.

Ganz nach dem Prinzip... "So lange du deine Füße unter meinen Tisch stellst, wird gegessen was auf den Tisch kommt".

Aber wenn du argumente gegen Windows brauchst, bist du bei mir falsch. 

Kommentar von Xboytheunseen ,

Er hat ist 15 und hat ihn selber bezahlt, von Geld was er teilweise von seiner Oma hat und teilweise selber durch Zeitungsaustragen verdient hat

Kommentar von Trytogetme ,

Also ist dein Kumpel beschränkt geschäftsfähig. Das heißt, dass bestimmte, von diesen Kindern und Jugendlichen abgeschlossene Rechtsgeschäfte gültig sind.

Zusammengefasst, muss er sich an den sogneannten "Taschengeldparagraphen" halten. Das heißt, mit seinem Taschengeld darf er theoretisch kaufen was er will, es sei denn seine Eltern haben etwas dagegen. Sprich: Sie können das Laptop auch jederzeit zurück bringen, wenn ihnen danach ist.

Kommentar von Xboytheunseen ,

Nein, das mit demzurückbringen hätte sie innerhalb von 2 Wochen machen müssen dafür ist es nach 2 Monaten zu spät.

Sie nehmen ihm den Laptop ja auch nicht ab, aber sie bestrafen ihn emotional dafür, das ist mehr als gemein

Kommentar von Trytogetme ,

Ja da hast du recht. Aber so lange sie die Fürsorgepflicht haben, dürfen sie das.

Kommentar von Darkmalvet ,

Nein, emotionale Bestrafung ist unzulässig.

Wenn seine Eltern ihn wirklich kalt behandeln um seinen Willen zu brechen könnte er sich an das Jugendamt wenden

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