fragedich am 17.10.2009 um 14:53 Uhr
Ich habe vorhin mein Problem zur Hundesteuer geschildert. Und jetzt sitze ich da und rege mich auf, weil ich irgendwie nichts Relevantes finden kann, wofür die Hundesteuer gezahlt werden muss. Scheinbar ist es ausdrücklich nicht zum Entfernen von möglichen Verunreinigungen. Kann man irgendwie gegen diese Steuer angehen, die offensichtlich nur für das Stopfen der Haushaltslöcher gedacht ist? Geht das als Hartz4 Empfänger, hat man da kostenlosen Anspruch auf einen Anwalt? Gibt es eine Katzensteuer-oder andere Haustiersteuern?
Äußere Bedenken an der Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz. Das hatte ein Mann aus Bayern mit der Praxisgebühr auch vor einigen Monaten versucht (er ist gescheitert). Einfach Verfassungsbeschwerde einlegen (Wird aber wohl nicht erfolgreich sein. Immerhin zahlen wir noch eine Schaumweinsteuer von 1903, welche eigentlich dem Kaiser dienen sollte seine Flotte zu vergrößern).
ist schon gut die hundesteuer, sollte sogar erhöht werden. wenn man sich keinen leisten kann, sollte man sich keinen anschaffen.
fragedich am 17. Oktober 2009 14:58 wie?-das "leisten" sollte sich doch auf den Unterhalt des Tieres beziehen..oder würdest Du eine Kindersteuer einführen?
Nein, eine Steuer ist nicht zweckgebunden. Noch dazu ist die Hundesteuer durchaus dafür da, dass die Anzahl von Luxustieren, gerade Hunde, in bestimmten Gebieten eingeschränkt werden können. Du zahlst auch Ökosteuer auf Energie und es wurde noch nie für Öko eingesetzt... Das waren die Grünen.
gargamel111 am 19. Oktober 2009 11:05 DH für den ersten Teil der Antwort. Dass die Ökosteuer nicht für Öko eingestetzt hat allerdings weniger mit den Grünen zu tun als mit einem gewissen Herrn Blüm, der die Rente sicher wissen wollte ...

Frag doch mal genau, wofür Lohnsteuer gezahlt wird???? Wäre doch sicherlich äußerst interessant!

Die Hundesteuer haben wir noch aus uralten Zeiten, damals waren Hunde ein Luxusgut, daher die Steuer. In Berlin haste überall so Sammel und Tütenecken. Da weiß man wenigstens, wo das Geld bleibt. Und ne für andere Haustiere zahlt man nichts. Haustiere sind Privatvergnügen und gehören nicht zu den lebensnotwendigen Dingen, darum ist es völlig gleich, ob ALG2 Empfänger oder nicht.
man sollte auserhalb orts wohnen dann kann man den hund als wachhund laufen lassen und muss so keine steuern zahl ;D
als harz4 empfänger zahlen die leute die zur arbeit gehen deinen hund quasi mit! also wo ist dein problem, sei doch froh dass ´dir der staat in deiner situation die haltung nicht verbietet.
fragedich am 17. Oktober 2009 15:16 ach soo! Da wär ich im Leben nicht drauf gekommen. lol Gut, dass ich bislang durch meine Arbeit genügend Sozialabgaben geleistet habe und ja quasi nur das erhalte was mir zusteht...

Du hast das mit der Hundesteuer und dem Stopfen von Haushaltslöchern schon richtig erkannt,zumal eben auch Hartz4 Empfänger für das Entstehen diverser Haushaltslöcher verantwortlich sind.
Deine Hundesteuer kannst Du sehr einfach durch eine - völlig legale - steuergestaltende Maßnahme abschaffen: Ab zum Tierarzt mit dem Vieh und einschläfern lassen...

Hunde machen Dreck - draußen auf der Straße und der muss ja fortgeräumt werden, das kostet.
schwachsinn , katzen scheißen überall hin unkontrolliert , hunde machen zwar auch dreck aber da ist in der regel ein mensch nebendran der steuern kann wohin und die meisten nehmen sich tüten mit oder gehen in die wildnis...
Schwachsinn!! Hast Du schon mal irgednwo einen Katzenhaufen gesehen? Die sind - im Gegensatz zu Hunden - nämlich sehr saubere Tiere und vergraben ihren Kot. Dagegen sind unsere Städte und inzwischen sogar schon auf dem Dorf mehr und mehr verdreckt von Hundekot. Die Hundehalter benützen in der regel eben nicht Tüten! Selbst wenn die Gemeinde welche aufstellt, tritt man 10 m daneben in Hundekot. Zudem gibt es immer mehr - insebsodnere Asoziale - die nicht nur einen sondern bis zu 3 Hunde haben ... Die Steuer sollte nach Hundegewicht gehen und sehr start steigen, so daß ein Dobermann 1000 € pro Monat kostet. Die Belästigung durch Hundehalter (bzw ihre Hunde) ist doch nicht mehr hinnehmbar!!
fragedich am 21. Oktober 2009 13:03 ein Dobermann fällt ja nicht mal unter die Kampfhundesteuer, zudem sind die doch recht schmächtig im Vergleich zu anderen Hunderassen ihrer Größe. Übrigens Hunde vergraben ihren Kot auch, indem sie die Erde drumherum draufschäufeln. Ausserdem frag ich mich, warum wenn Katzen das tun, deren Kot immer ganz oben in der Katzentoilette liegt...

die hundesteuer ist eine regulierungssteuer. dies hat den zweck, dass nicht jeder 10 hunde hat, die dreck machen.
Die Hundesteuer muß auf bis zu 1000 €/Monat für eine Jöhle wie Dobermann oder anderes Dreckzeugs erhöht werden. Und jeder der mit Hund spazieren geht muß zwei Tüten vorweisen konnen und wenn der Haufen nicht beseitigt wird 1000 € Strafe und beim zweiten Mal Einziehung ds Hundes. Belästigung von anderen mit frei laufenden Hunden 500 € Strafe. Und jeder Hund ab 20 cm Schulterhöhe muß ein gut lesbares Kennzeichen tragen. Gefälschtes Kennzeichen sofortige Einziehung des Hundes. Till
Zuerst würde ich mich erkundigen ob es bereits einschlägige Urteil gegen die Hundesteuer gibt oder ob zur Zeit entsprechende Klagen laufen. Gibt es breits Urteile würde ich sie mir durchlesen um besser entscheiden zu können ob für "mich" eine Klage überhaupt in Frage kommt. Laufend derzeit Klagen würde ich gegen den Hundesteuerbescheid Widerspruch einlegen und um Ruhen des Verfahrens bitten, bis entsprechende Klagen entschieden sind. Wird das abgelehnt, muss man sich überlegen selber vor dem zuständigen Verwaltungsgericht Klage zu erheben.

richtig so erhöhen sollte man diese steuer so viel dreck wie hund machen!!!
So einfach geht das mit der verfassungsbeschwerde nicht. Dies ginge nur, wenn auch alle Instanzen des Verwaltungsrechtsweges durchlaufen sind. Und das kostet richtig Kohle!