Frage von Nerd3437, 94

Wie kann man Verwandte dazu bewegen, zum Glauben zu kommen?

Als Christ macht es mich manchmal traurig, dass ein paar enge Verwandte von mir Atheisten sind. Ich glaube daran, dass die Entscheidung für oder gegen den Glauben auch eine Entscheidung für oder gegen das ewige Leben ist. Deshalb ist es mir sehr wichtig, dass auch meine Verwandten zum Glauben kommen. Habt ihr Tipps, wie ich ihnen den Glauben näher bringen kann?

Antwort
von miamia99, 27

Einen Atheisten zum Glauben zu bringen ist schwer, denn es könnte ihn auch in die andere Richtung drücken. 

Du kennst deine Verwandten bestimmt gut und weißt, wie sie sich am besten überzeugen lassen, die meisten lassen sich bei Dingen am besten überzeugen, indem du über lange Zeiträume arbeitest und es eher locker angehst. 

Ich denke nicht, dass du mit jemand diskutierst und es am Ende deiner Diskussion geschafft hast, seine ganzen Glaubenssätze umzuändern. So ein Prozess geschieht langsam. 

Du kannst ja diese Themen ansprechen, sie ihre Meinung sagen lassen und erzähle dann auch deinen Glauben zusammen mit guten Argumenten. Sie sollten auch nach der Unterhaltung, wenn sie alleine sind noch über das Thema nachdenken (heißt nicht, überzeugt zu sein). 

Je mehr er sich Gedanken darüber macht, desto mehr wird er anzweifeln, ob es nicht noch mehr außer die bloße Wissenschaft gibt und vielleicht über Monate wird er sich mit dem Gedanken anfreunden, dass es einen Gott geben könnte, dann wird er es immer mehr wissen wollen. Gott möchte, dass wir von ihm wissen, es wird alles unausweichlich dazu führen, dass er ihn annimmt. 

Ich habe einige Lebensgeschichten von Atheisten gehört, die zum Glauben gekommen sind und bei vielen hat es ähnlich gleich geendet: Sie haben das erste Mal gebetet und meinten: "Du hast gewonnen Gott, ich kann dich nicht mehr verleugnen". 

Vielleicht ist es auch hilfreich, die Lebensgeschichten von Atheisten, die zum Glauben gewechselt sind, anzuhören, und zu zuhören, was sie überzeugt hat. 

Hier ist ein Video mit RICHTIG guten Argumenten, weshalb Gott exestiert: 

 

Ein Argument wäre auch: Wieso sehen Menschen, die Nahtoderfahrungen hatten, also TOD waren für mehrere Minuten, manche sogar 1 Stunde, wieso passiert diesen Menschen allen genau dasselbe nach ihrem klinischen Tod? Egal welcher Religion sie angehört haben oder aus welchem Teil der Erde sie kamen, sie sahen alle Jesus und den Himmel bzw. die Hölle. 

Atheisten werden viele Fragen stellen wie  "ja ABER wenn Gott exestiert, wieso ist dies und das dann so", finde vor deiner Unterhaltung gute Argumente zu den typischsten Zweifel-Fragen, die kommen könnten :)

Kommentar von Arabinder ,

Aus welchem Fanatik Video hast du denn die "Information", das alle die eine Nahetod Erfahrung haben, dass gleiche "gesehen" haben? Meine Fresse, also Religiöse Menschen wissen echt nicht was Fakten sind, sie reimen sich alles so zusammen wie es ihnen gefällt. Außerdem gibt es keine guten Argumente, wieso Gott existiert, dieser Satz ist so einfach falsch. Wenn dann gibt es Argumente, die für die Existenz Gottes sind oder Argumente, wieso Gott logisch ist. Was aber auch kein Sinn macht, da es keine wirklichen Argumente dafür gibt.

Antwort
von BellaBoo, 51

Zu Glauben oder auch nicht zu Glauben ist eine rein persönliche Entscheidung. Du wirst nichts durch Missionierung ändern können...meistens macht es das noch schlimmer.

Mir persönlich gehen Menschen unheimlich auf die Nerven die mich von ihrem Glauben überzeugen wollen...und das auch als einzig richtig Lebensauffassung ansehen.

Kommentar von Zicke52 ,

@BellaBoo: Nein, Glaube oder Nichtglaube ist keine Entscheidung! Ich kann nicht entscheiden, etwas für wahr zu halten, wenn ich davon überzeugt bin, dass es unwahr ist!

Kommentar von BellaBoo ,

Du hast aber die Entscheidung getroffen, das es für dich unwahr ist. Das heißt nicht, das andere das genauso sehen müssen.

Irgendwann wirst du Überlegungen gehabt haben, Zweifel, aufgrund dessen du dich entschieden hast es anzuzweifeln. Jeder Gedanke, jede Überzeugung beruht auf unserer Entscheidung.

Kommentar von Zicke52 ,

@BellaBoo: Nein, wenn ich aufgrund meiner Vernunft etwas für unwahr halte, kann ich nicht "entscheiden", es für wahr zu halten! Damit würde ich mich selbst belügen!

Ein Beispiel: ich bin überzeugt, dass die Geschichte vom Froschkönig keine wahre Begebenheit ist. Ich weiss, dass es keinen Sinn hat, einen Frosch zu küssen, denn er wird sich nicht in einen Prinzen verwandeln.

Meinst du nun, ich könnte einfach so beschliessen, das Märchen vom Froschkönig für wahr du halten?

Kommentar von BellaBoo ,

Du gibst ganz schön viel von deinem freien Geist auf.

Irgendwie ist diese Diskussion unsinnig. Gensusowenig wie man die Bibel in vielen Dingen wortwörtlich nehmen sollte, sollte man natürlich auch Märchen nicht wortwörtlich nehmen. Das sollte dir deine Vernunft auch schon sagen.

Kommentar von Zicke52 ,

@BellaBoo: Ich gebe nichts von meinem freien Geist auf.  Aber gegen meine Vernunft komme ich nicht an.

Das Beispiel vom Froschkönig habe ich nur gebracht, damit du verstehst, was ich meine. Es heisst nicht, dass ich die Bibel wortwörtlich nahm/nehme.

Ich war auf Grund meines familiären Umfeldes mal gläubig. Heute bin ich es nicht mehr. Das war keine Entscheidung meinerseits. Mit zunehmendem Alter hat sich die Vernunft einfach ungefragt breitgemacht, und der Unterschied zwischen Legenden/Mythen einerseits, und Tatsachen andererseits, hat sich mir erschlossen. Ohne mein Zutun.

Und ich kann auch nicht entscheiden, wieder zu glauben. Das wäre Selbstbelügung. Aber es gibt auch keinen Grund dazu. Durch den Abfall vom Glauben hat sich an meiner Persönlichkeit/meinem Charakter rein gar  nichts geändert. Ich habe nicht plötzlich Mordlüste bekommen, ich habe auch keinen Drang, irgendjemanden zu bestehlen oder zu betrügen. Mein Gewissen funktioniert nach die vor einwandfrei. Kurz: Ich bin nicht besser und schlechter als vorher.

Hingegen habe ich an Freiheit gewonnen. Die, meine Haltung zu überprüfen und, wenn ich festestelle, dass sie unbegründet ist, zu ändern. Das heisst, mich weiterzuentwickeln und nicht an irgendwelchen alten, für immer und ewig gültigen Gesetzen festzukleben.

Kommentar von BellaBoo ,

Ich habe in meiner Antwort geschrieben, das mir Menschen auf die Nerven gehen, die mich von ihrem Glauben überzeugen wollen, ebenso  nerven mich Menschen die mit ihrem Unglauben missionieren.

Jeder Mensch hat das Recht sein Leben so zu führen, wie er will.

Ich bin im Übrigen Agnostikerin. Ich weiß nicht, ob es Gott gibt, ich weiß aber auch nicht, ob es ihn gibt. Für mein Leben ist seine Existenz oder Nichtexistenz allerdings nicht von Bedeutung. Und für diese Einstellung habe ich mich entschieden, nach vielen Überlegungen, Nachdenken. Ich komme nämlich aus einer sehr gläubigen Familie...meine Mutter war Presbyterin, meine Schwester leitet einen kirchlichen Kindergarten, meine Familie war immer sehr aktiv in der Gemeinde.

Dieses ...ich kann nicht entscheiden wieder zuglauben...ich habe bei zu vielen erlebt, das gerade wenn das Leben dem Ende zu geht, diese Meinung sich ändert...sowohl in die eine als auch in die andere Richtung. Im Laufe meines Lebens habe ich nämlich eines gelernt: Nichts steht fest ! Das Leben ist ein Fluss und es ändert sich stetig.

Antwort
von MarkusKapunkt, 26

Das kannst du nur, wenn du ein respektables und vorbildhaftes Leben führst. Nur so wirst du andere Menschen inspirieren - und sie werden dich fragen, wie du so ein toller Mensch geworden bist. Wenn deine Antwort dann lautet, dass dein Glauben dafür die Ursache ist, werden sie sich sicher ebenfalls damit auseinandersetzen.

Wer hingegen mit dem ewigen Leben argumentiert, ist nichts als ein lausiger Missionar und fällt auf den ältesten Trick von den Menschen herein, die seit jeher an dem Glauben der Menschen Geld und Macht verdienen wollen. Das ewige Leben oder vielmehr im Umkehrschluss die Verdammnis und die Hölle werden von ihnen als Druckmittel genutzt, um ihren Gläubigen Angst vor dem Tod zu machen - und sie damit gefügig zu halten.

Hör auf, vor so etwas Angst zu haben, denn deine Angst ist unbegründet! Ein frommer Mensch, der zwar innig glaubt, regelmäßig Gottesdienste besucht und die Bibel auswendig kann, ist nicht automatisch ein guter Mensch, der auch sicher das Reich Gottes sehen wird. Auch ein Atheist kann nämlich das Reich Gottes sehen, wenn er ein gutes Leben geführt hat und für seine Mitmenschen eine Bereicherung war. Gott liebt alle Menschen, und er lässt ihnen auch die Wahl, an ihn zu glauben. Verurteilen wird er sie nicht, wenn sie es nicht tun, nur dann, wenn sie sich herablassend und feindselig gegenüber anderen erweisen, um damit ihre eigene Situation zu verbessern. Und das tun Gläubige egal welcher Religion heutzutage leider sehr viel häufiger als Atheisten.

Kommentar von Nerd3437 ,

Bist du Christ? Wenn ja: Wo in der Bibel steht, dass auch Atheisten (bzw. damals Heiden genannt) auch ins Reich Gottes gelangen können?

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Das muss nicht zwingend in der Bibel stehen. Das sagt einem das Herz. Und nur in deinem Herzen wirst du die Stimme Gottes hören, lesen kannst du sie in keinem Buch. Und ganz gewiss nicht in der Bibel.

Antwort
von Hamburger02, 13

Dann müsstest du erstmal beweisen, dass es ein ewiges Leben gibt. Ansonsten kommt das bei den Verwandten womöglioch als religiöse Spinnerei an, die man nicht ernst nehmen muss.

Antwort
von scatha, 4

Mach' Dir da keine Sorgen, auch Atheisten werden erlöst.

Die meisten, die Religion ablehnen, haben übrigens verständlicherweise Probleme mit dem Gottesbild, das immer noch in der Gesellschaft herumgeistert. Gott ist nicht der Weihnachtsmann ! Und der Polizeioberpräsident schon gar nicht.

Antwort
von TheFenjal, 44

Du kannst es ihnen sagen, die dafür sprechenden Punkte nennen. Jedoch solltest du auch damit umgehen können, das manche Leute Atheisten sind- ich bin übrigens einer der sippe^^. 

Mir sind auch schon einige Leute damit auf die Nerven gegangen und das hat den Draht zu genannten Personen verschlechtert. 

Jedem dasseine:)

Antwort
von Becca22, 34

Nein, da habe ich leider keine Tipps… denn ich selbst bin nicht wirklich gläubig… ich wüsste einfach nicht wie- ich "kann" nicht an Gott glauben…
Ich meine, ich bewundere Menschen, die gläubig sind, aber für mich… funktioniert es irgendwie nicht.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Wenn Du Gründe/Argumente wissen möchtest, um an Gott zu glauben, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Antwort
von Andrastor, 29

Religion ist wie ein Penis. Es ist gut einen zu haben. Man kann auch stolz darauf sein einen zu haben, aber man packt ihn nicht in der Öffentlichkeit aus, klatscht ihn anderen ungefragt ins Gesicht und schon gar nicht, stopft man ihn kleinen Kindern in den Rachen.

Oder kurz gesagt:  Missioniere nicht!

Solange du keine unwiderlegbaren Beweise für die Existenz deines Gottes hast, ist er nichts weiter als eine Fantasiefigur, besonders in Anbetracht der zahlreichen Gegenbeweise.

Du solltest mal lieber auf deine Verwandten hören und dir ihre Gründe für den Atheismus anhören, vielleicht hast du Glück und dein Verstand schaltet sich ein, sodass du die Unsinnigkeit deines Glaubens erkennst.

Kommentar von Geisti21 ,

Bestes Zitat ever :'D

Kommentar von Andrastor ,

ist auch eines meiner Lieblingszitate ;)

Kommentar von scatha ,

Mir gefällt's auch.

Antwort
von logbkzv, 33

Ich denke sie haben sich sicher schon mal überlegt, an was sie glauben oder eben nicht.
Du würdest doch nicht auch Plötzlich deinen glauben ändern.
Ich denke du wirst nichts mit versuchen erreichen, aber davon anhalten möchte ich dich auch nicht.

Antwort
von reisil95, 8

Leb den Glaube "einfach" vor. Bete für sie. Aber setze sie nicht unter Druck. Das sie von Gott berührt werde kannst du nicht bewirken! Das kann alleine Gott. Aber du kannst dich Gott zur Verfügung stellen, das er durch dich wirkt!

Antwort
von Bolonese, 11

Versuch ihnen zu erklähren warum es wichtig ist zu gauben, auch kannst du ihnen von Gott und Jesus erzählen was für Wunder geschehen sind und was Jesus für uns "geleistet" hat usw. Die müssen doch an was glauben. Ich hoffe du kannst ihre verhärteten Herzen ein wenig "aufweichen" :) LG


Antwort
von MariusWerner, 22

Einen Glauben sollte mann keinem aufzwingen, da es wie gesagt der Glaube von einem Menschen ist wie er die Weltanschauungen sieht und je nach dem richtet sich auch sein Glauben. Ich bin Atheist, ich glaube nicht das diese welt von Gott geschaffen wurde sondern durch Evolution dennoch verneine ich nicht die Möglichkeit das es Existenzen gibt die unsere Vorstellungen übersteigt, aber das ist meine Meinung ich höre mir gerne andere an und sage nicht das sie schlecht sind aber mann wird ja wohl seine eigene haben dürfen oder nicht ?

Antwort
von gosssipgirll, 32

Lass doch einfach jeden so leben,wie er will:)

Antwort
von nowka20, 5

versuche nicht, zu missionieren, denn das ist schnee von gestern

Antwort
von comhb3mpqy, 11

Du kannst den Menschen erzählen, was Dich überzeugt, dass es Gott gibt. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Antwort
von Honorlezz, 29

Nein, weil man Glauben nicht erzwingen sollte. Sie sind sicher nicht ohne Grund Atheisten.

Antwort
von Nikita1839, 18

Oft trifft man auf Atheisten, welche immer über religiöse Leute schlecht Reden, weil sie sich belästigt fühlen. Und genau deswegen gibt es sie. Lass jeden an das Glauben oder nicht Glauben was er will! Akzeptiere es und versuche nicht sie zu bekehren. Glaube entsteht aus freiem Willen! Wer sich zu einem Gott beglauben will, macht das auch von selbst. Soweit ich weis lehrt die Bibel auch Toleranz

Antwort
von FragenstellerKA, 20

Lass die Leute so Leben wie sie es wollen, wie sie dich auch Leben lassen wie dus willst Fertig.

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