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Wie kann man Tobsuchtsanfällen vom Dreijährigen am besten begegnen?

gefragt von Schanny am 29.07.2009 um 0:13 Uhr

Weggehen oder sich darauf einlassen und versuchen zu beruhigen? Obwohl man da überhaupt keinen Zugang und kein Gehör bekommt. Also wie sollte man sich als Mutter verhalten, vor allem in der Öffentlichkeit? Mir ist das sehr peinlich und ich weiß nicht wie ich mich richtig verhalten soll, zu Hause schicke ich ihn in sein Zimmer zum beruhigen, aber draussen? Wann hört diese Phase wieder auf? Ist ja furchtbar, so ein tyrannisches Verhalten, aber das ergeht wohl vielen Eltern so. Was macht ihr dann?


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Nachtflug
beantwortet von Nachtflug am 29. Juli 2009 00:14
5x
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Ja, weggehen. Dann lernt das Kind, dass ein solches Verhalten nicht zur gewünschten Aufmerksamkeit verhilft. Es wird in wenigen Wochen gelernt haben, dass ein Tobsuchtsanfall nicht zur Wunscherfüllung führt.

Kommentar von E872b28b8c945f2bc876dd063ee9417esmallMirabella21w am 29. Juli 2009 00:15

würd ich auch sagen

Kommentar von 308062822537056e50a78d922da91b34smallbadguysimon am 29. Juli 2009 00:19

ich bin auch deiner meinung

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 29. Juli 2009 02:36

Weggehen oder damit drohen wirkt wie Liebes-Entzug, Verweigerung des Annehmens und fördert den Vertrauensbruch. Das führt oft zum Trauma und Störung der Beziehung(sfähigkeit)! Sollte ein - wirklich - erwachsener Mensch nicht mehr zur Verfügung haben?? Oder ist das "normal"? Und woran mangelt es dann den "normalen" Erwachsenen??

Kommentar von 26c2026b1f24fee9816e9607ca69c474smallKubique86 am 29. Juli 2009 12:47

so ein quatsch heureka! habe schon öfter unsinnige kommentare von dir gelesen, was angeblich alles zu psychischen störungen führt. es geht hier nicht darum, das kind im stich zu lassen oder mit liebesentzug zu drohen, sondern ihm nicht die aufmerksamkeit zu schenken, die es erreichen will, wenn es tobt! wenn man es in so einer situation links liegen lässt, und in anderen situationen, in denen es sich aufmerksamkeit wünscht, aber nicht tobt, ihm die aufmerksamkeit auch gibt, dann kann es nur daraus lernen.

außerdem schaffst du es offensichtlich nicht konstruktive kritik zu üben, du kannst nur andere verurteilen.

Kommentar von 2f4d9359ea2ee4d69a381404ff29a99csmallwaggerla am 29. Juli 2009 14:04

5x DH für Deinen Kommentar, Kubique

Kommentar von enaira am 29. Juli 2009 14:29

So dressiert man vielleicht einen Hund, aber mit Menschen geht man nicht so um!

Kommentar von 6738c698a34a0a2a3864a3354eae4562smallaugustkoenigin am 29. Juli 2009 15:53

Heureka: Psychische Störungen entwickeln sich vor allem aus einer unsicheren Erziehung. Wenn Erwachsene ständig versuchen, "Freund" ihrer Kinder zu sein und die Erziehung dabei außer acht lassen. Ich kann bei einem Tobsuchtsanfall drei Dinge tun: 1. Ich gehe darauf ein, mit Gesprächen etc. Das überfordert einen Dreijährigen, weil es das Gelabber gar nicht begreift. Es bestärkt ihn aber in seinem Verhalten und der nächste Tobsuchtsanfall wird stärker und länger. 2. Ich bestrafe das Kind. Da bleibt nicht viel wirksame Auswahl! Also abgelehnt! 3. Ich ignoriere den Tobsuchtsanfall, gebe dem Kind damit Gelegenheit, wieder zu sich zu kommen und sich zu fangen. Danach, wenn das Kind sich wieder beruhigt hat, kann das Geschehen sachlich besprochen werden. Momentan, es gibt noch eine vierte Möglichkeit. Ich stopfe dem Kind einen Keks in den Mund und vermehre damit das Heer von fettleibigen, gefühlsgestörten Menschen.

Kommentar von 26c2026b1f24fee9816e9607ca69c474smallKubique86 am 29. Juli 2009 16:17

gute zusammenfassung augustkoenigin DH

Kommentar von Simple_avatar3smallKolumna am 30. Juli 2009 06:40

DH - das ist völlig richtig!

Kommentar von Hammy am 30. Juli 2009 15:06

ROFL. Genau! Ein Dreijähriges Kind erkennt sofort was du damit erreichen willst.

Ihr seid so FAIL.


Pattyboo
beantwortet von Pattyboo am 29. Juli 2009 00:15
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Ich habe meine Große in der Öffentlichkeit einfach stehen lassen. Ein "Tschüß, ich geh dann mal" und Rücken zudrehen, mit der Absicht zu gehen hat bei ihr Wunder bewirkt!

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 29. Juli 2009 02:38

Natürlich kann man mit dem Erzeugen von Angst eine Menge bewirken - aber um den Preis des Vertrauensbruchs und der Neurotisierung!! Jesus hatte Recht: "...denn sie wissen nicht, was sie tun..."

Kommentar von 26c2026b1f24fee9816e9607ca69c474smallKubique86 am 29. Juli 2009 12:48

du solltest echt mal überlegen was du schreibst heureka! woher nimmst du diesen schwachsinn???

Kommentar von enaira am 29. Juli 2009 14:30

woher nimmst du die Frechheit das was heureka schreibt als Schwachsinn zu bezeichnen?

Kommentar von Simple_avatar3smallKolumna am 30. Juli 2009 06:46

Tut mir leid, aber es ist durchaus keine Frechheit. Man sollte nur den Mund aufmachen und Rat verteilen, wenn man weiß wovon man spricht. Ich habe viele Eltern mit Eurer(enaira/Heureka) Einstellung kennen gelernt und habe auch immer den weiteren Werdegang beobachtet - selten sind aus Kindern, deren Eltern diese Einstellung zeigten, lebenstüchtige Menschen geworden. Es gab sogar Fälle, die dann als schwererziehbar im Heim gelandet sind, weil sie mit 12 ihre Eltern geprügelt haben!! Vorher nachdenken heißt das Zauberwort.

Kommentar von enaira am 30. Juli 2009 10:39

meine drei Kinder sind zwischen 22 und 25 und aus allen sind lebenstüchtige, liebenswerte menschen geworden, das nur zu deiner Info Kolumna

Kommentar von 6738c698a34a0a2a3864a3354eae4562smallaugustkoenigin am 29. Juli 2009 15:54

Heureka, schreib doch mal einen Ratgeber, wie man mit Gefühlen umgeht. Wenn der Laden liegenbleibt (falls den überhaupt ein Verlag druckt) merkst du vielleicht, das du hier verzapfst. Hilfe stelle ich mir anders vor.


anonym
beantwortet von DickeBohne am 29. Juli 2009 00:21
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Zuhause aushalten bzw ignorieren und sonst UMLENKEN. Also den Blick auf etwas anderes richten lassen. Muss man selbst ein bisschen trainieren, damit es klappt. Bleib einfach ganz ruhig. Lass dich nicht provozieren. Überlege aber auch schon genau, ob es das Wert ist. Mit der Zeit weiß man ja vorher, was den Bock auslösen wird. Also ganz überlegt einsetzen, um Grenzen aufzuzeigen und andere Böckchen geschickt umschiffen. ZB. Supermarktkasse ohne Süßigkeitenregal benutzen, aber niemalsauf irgendwelche Böckchen und Diskussionen einlassen, wenn es um die Sicherheit geht. Also am Straßenrand fallen Böckchen aus. Notfalls muss das schreiende Kind nachdrücklich von der Straße weggeholt werden. Meine Oma hat immer gesagt: Das ist die einzige Situation im leben eines Dreijährigen, wo er eine Tracht verdient hat: wenn er Terror an der Straße macht oder alleine rüberrennt.

Kommentar von enaira am 29. Juli 2009 00:39

es gibt keine Situation wo ein Kind eine "Tracht" verdient hat. Im Übrigen ist das Schlagen von Kindern, auch den eigenen, gesetzlich verboten. Hat sich das bei Euch noch nicht rumgesprochen? Was kann das Kind für den Straßenverkehr? Also bitte: was kann ein kleines Kind dafür, dass die Hälfte der Welt für stinkende Mordmaschinen reserviert ist, die seinen Bewegungsspielraum einschränken?

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 29. Juli 2009 02:55

@ DickeBohne: Kinder schlagen zeugt eindeutig von eigener Unreife, Herz-/Lieblosigkeit und gestörter Persönlichkeitsentwicklung. Lies meine Antwort und Kommentare. Da könntest du was für dich finden.

Kommentar von DickeBohne am 29. Juli 2009 07:49

STOP! ich zitierte meine Oma. Damit will ich deutlich machen, wie wichtig es ist, Grenzen einzuhalten. Mit Sicherheit gibt es andere Möglichkeiten als Schlagen. Das Problem ist aber, dass die Eltern keine Anleitung bekommen, wie man ohne Schlagen Grenzen setzt und es deshalb für modern und zeitgemäß halten, gar keine Grenzen zu setzen. "Nicht Schlagen" heißt ja nicht automatisch "Nicht erziehen" Ein kleines Kind ohne Grenzen auszuhalten, ist relativ leicht. Ein Jugendlicher, der es gelernt hat, Grenzen zu ignorieren und sie zu überschreiten, macht den Eltern die Hölle heiß.

Kommentar von Simple_avatar3smallKolumna am 30. Juli 2009 06:50

DH - super Deine Einstellung.

Kommentar von enaira am 30. Juli 2009 10:41

dann zitiere doch bitte deine Oma, die Schläge in bestimmten Situation für gerechtfertigt hält, nicht als leuchtendes Beispiel, dickeBohne

Kommentar von DickeBohne am 30. Juli 2009 12:51

Erwachsene haben(kennen)nur wenige Mittel, um sehr kleinen Kindern nachdrücklich etwas deutlich zu machen. Ein Bock beim Straße überqueren kann tödlich ausgehen. Deshalb muss ich das Kind nehmen und von der Straße runterholen. Ein halbherziges "das sollst du nicht" hilft gar nicht. Ich werde also selbst ganz dramatisch reagieren, damit das Kind die Straße als gefährlich einstufen kann. meine Oma kam in ihrer gesamten Erziehung ohne Prügel aus und das zu einer Zeit, als Kinder noch mit dem Rohrstock in der Schule erzogen wurden. Für die Straße wusste sie kein anderes Mittel. Deshalb habe ich sie zitiert.


fenestra
beantwortet von fenestra am 29. Juli 2009 00:17
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Keine Panik. Ruhig bleiben. Das gehört zur Entwicklung des eigenen Willen. Du solltest Dich freuen, dass dein Kind wieder einen Schritt weiter ist. Auch wenns nervt. Aber so kann man bei aller Emotionalität die Objektivität wahren. Ging mir zumindest immer so. Nimm ihn in den Arm und mehr kannst Du nicht machen. Bloss nicht gewähren. Kinder müssen lernen, dass im Leben nciht alles nach ihrem willen geht. sie sind keine allein-lebewesen auf der erde...

Kommentar von enaira am 30. Juli 2009 10:42

Kinder müssen auch lernen, dass ihr Wille etwas bewirken kann in der Welt, sonst wird das gefühl von Ohnmacht zu ihrem Grundgefühl und sie werden mutlos und desinteressiert wie so viele

Kommentar von 4ad3315d6267ed5d1d80b7ae4c378150smallfenestra am 4. August 2009 12:17

Sicher stimmt das, aber nicht beim Bonbons kaufen im Supermarkt. Die Eltern müssen entscheiden, wo die Prioritäten setzen und Dinge verbieten, und wo sie gewähren lassen. Aber es geht bei allem darum, dass Kinder lernen, dass es Grenzen gibt, und sie sich in das soziale Gefüge einordnen müssen. Sonst entstehen nämlich nachher kleine egoistische Monster, die nicht nur ihren Eltern auf der Nase umhertanzen. Und davon haben wir auch schon genug...


heureka47
beantwortet von heureka47 am 29. Juli 2009 00:36
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So kleine Kinder haben keine andere Möglichkeit bei aufkommenden negativen Gefühlen (wie Frust, Enttäuschung) als ihr Gefühl zu "leben", auszuleben. Bei starkem Gefühl entsprechend intensiv.

.

Meine Tochter hatte das in dem Alter. Ein konkreter Fall: Süßwaren-Abteilung im Kaufhaus. Tochter verguckt sich in einen der Artikel und greift danach. Mutter sagt: nein. Kind schmeißt sich auf die Erde, schreit, zappelt mit Händen und Füßen. Meine Frau war so souverän, daß zu ertragen - und auch die anderen Kunden drumherum mit ihren Kommentaren. Einer davon: "So unternehmen Sie doch was!". Ein anderer: "Das Kind braucht ne Tracht Prügel". Ein Dritter: "Haben Sie kein Geld, die Bonbons zu kaufen - ich geb es ihnen".

.

Meine Tochter ist danach "gut geraten" und heute selbst souveräne Mutter.

.

Was die Kinder brauchen ist, daß man sie versteht - und sie so annimmt, wie sie sind. Strafen oder Maßnahmen zur "Disziplinierung" sind wenig tauglich. Kein Kind tut "sowas" ohne Ursache / ohne tieferen Grund.

.

Ich weiß, unsere Gesellschaft hat ein schwerwiegendes Problem damit, "negative" Gefühle zuzulassen. Und wir so genannten Erwachsenen sind großmehrheitlich mit - viel zu wenig Liebe / Lebens-Energie ausgestattet, um solche Krisen souverän zu begleiten. Wer das also an sich selbst bemerkt, kann das zum Anlaß nehmen, sich selbst besser mit Liebe / Lebens-Energie zu versorgen. Vor allem auch zur Verbesserung des eigenen Wohlbefindens. Siehe meine entsprechenden GF-Tipps.

Kommentar von enaira am 29. Juli 2009 00:49

die beste Antwort hier (außer meiner natürlich :) was die meisten anderen so von sich geben ist ziemlich krank, aber so eine Antwort wie deine gibt mir Hoffnung, dass doch nicht alle Deutschen verblödet sind. Zu dem Bonbon-Problem: warum sind alle sauer auf Kind oder auf Mutter, warum ist niemand sauer auf den Bonbonhersteller oder den Supermarktleiter, der die Bonbons direkt an der kasse plaziert hat? Mit voller Absicht nämlich um genau solche Situationen zu provozieren? Die Wut trifft immer die schwächsten...

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 29. Juli 2009 02:26

@ enaira: "nicht alle ...verblödet": Erich Fromm sagte dazu, daß die (so genannten) Erwachsenen in der modernen Gesellschaft nicht wirklich erwachsen seien. Und zwei seiner vielen Bücher heißen "Wege aus einer kranken Gesellschaft" und "Die Pathologie der Normalität". Ähnlich: "Der Wahnsinn der Normalität" von Arno Gruen. Weiteres über die Krankheit der Gesellschaft findest du in meinem GF-Tipp "Kollektive Zivilisations-Neurose".

Kommentar von enaira am 29. Juli 2009 09:45

Ja, Erich Fromm hat schon tolle Bücher geschrieben. Ich schreibe "verblödet" weil ich mich über viel Aussagen hier eben tiersich aufrege.Klar hätte ich auch kindisch schreiben können....

Kommentar von 26c2026b1f24fee9816e9607ca69c474smallKubique86 am 29. Juli 2009 16:42

also heureka, deine antwort irritiert mich?!

was hat deine frau deiner meinung nach in der bonbon-situation getan??? RICHTIG: sie hat das kind ignoriert, ist nicht drauf eingegangen. also, worüber regst du dich bei den anderen antworten auf???????? ''ignorieren ist Liebesentzug'' ???? ja klaaaar, deine frau hat es also gaaaaanz anders gemacht, es ist nur für uns normal sterbliche nicht ersichtlich!

überigens zu deinem tieferen grund, warum ein kind das macht: schon mal was von grenzen austesten gehört??? ein grundsatz der erziehung.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 29. Juli 2009 22:44

Kubique86: Wie so oft im Leben, liegt die Ursache von Mißverständnissen daran, wie wir Dinge oder Begriffe DEUTEN. Wenn du wenigstens DAS schon wüßtest, bräuchtest du dich nicht so zu ereifern.

.

>>...sie hat das kind ignoriert<<: Nein, sie hat es NICHT ignoriert - nach meinem Verständnis. "ignorieren" heißt nach meinem Verständnis "nicht wahrnehmen", "nicht zur Kenntnis nehmen" und nur so weit es sich um so etwas wie einen "Appell" handelt: "nicht darauf eingehen". Aber meine Frau hat sich in der betreffenden Situation nicht abgewendet, ist nicht weggegangen oder hat damit gedroht, sondern ist dem Kind zugewendet geblieben und hat die Artikulation der negativen Gefühle ausgehalten, ertragen.

.

>>worüber regst du dich bei den anderen antworten auf???????? <<: Über die äußere Haltung und innere Einstellung, die genau dies NICHT kann / will. Wenn du den Unterschied nicht erkennst, mußt du vielleicht noch auf die Wandlung vom normal sterblichen zum unsterblichen Menschen warten.

.

Von "Grenzen austesten" habe ich sicher schon was gehört. Ich habe es sogar selbst über Jahre miterlebt - aus der Sicht von Vater und Onkel!

.

Und nun solltest du dich mit deinem Tonfall man vor den "Spiegel" stellen und dich fragen: warum?

Kommentar von 26c2026b1f24fee9816e9607ca69c474smallKubique86 am 30. Juli 2009 00:27

wahrnehmung des menschen ist nicht objektiv, weiß ich, danke! habe in der schule aufgepasst ;-)

du sagst : 'soweit es sich hier um einen appell handelt' und genau das trifft hier zu.

und deine frau ist definitiv nicht darauf eingegangen. WOW sie hat sich darauf 'eingelassen' indem sie den gefühlsausbruch 'ertragen' hat!

das wird ein 3-jähriges kind aber voll unterscheiden können, ob ein erwachsener da steht und nix tut weil er es erträgt oder weil er es ignoriert!!!!

denk mal ein bisschen nach, über deine grundeinstellung zu erziehung und solchen dingen... erziehung ist etwas was intuitiv erfolgen sollte und trotzdem nach festgesetzten regeln, denn wenn man ständig schwankt oder für das kind unerklärliche dinge tut, DANN wird das kind verunsichert und DANN kann es zu einer störung kommen.

natürlich braucht ein kind auch strafen. ein kind braucht sanktionen negativer und positiver art, denn nur so lernt es!!! wie soll es denn sonst die konsequenzen seines handelns lernen? durch verständnissvolle zuwendung, wie du es ausdrückst? durch bedingungslose liebe. das ist ja alles gut und schön, aber das reicht nicht. der mensch lebt nicht von luft und liebe. denk mal BITTE darüber nach! DANKE!!!

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 30. Juli 2009 01:19

@ Kubique86: Irgendwie reden wir aneinander vorbei und dein Ton gefällt mir nicht. Also lassen wir's! Nur soviel: "Strafen" stören das Vertrauensverhältnis und legen das Fundament für Neurotisierung. Wohin das geführt hat, kannst du in der Literatur nachlesen, die du in meinem GF-Tipp "Kollektive Zivilisations-Neurose" finden kannst.

PS: Und meine Meinung ist, daß bedingungslose Liebe das oberste Gebot im Universum ist und der Mensch in der HAUPTSACHE davon lebt!

Kommentar von 26c2026b1f24fee9816e9607ca69c474smallKubique86 am 30. Juli 2009 11:24

so ein quatsch. strafen stört nicht das vertrauensverhältnis! belohnung und strafen - im allgemeinen auch sanktionen genannt - sind grundbausätze der erziehung!!! wer diese bausätze ablehnt, praktiziert antiautoritär bis laissez-faire und DAS ist das wahre übel!!!!!!!!

und deinen GF-tipp habe ich gelesen. REIN zufällig kenne ich eines der aufgelisteten bücher: Depression als Lebenschance! und das hat mit deinem thema ÜBERHAUPT nichts zu tun!!!!!

mag sein, dass die gesellschaft krank ist, da bin ich auch sehr kritisch. aber das hat nichts damit zu tun, dass kinder für ein bestimmtes verhalten bestraft werden.

das ihr handeln konsequenzen hat und das ihnen nicht jeder mit bedingungsloser liebe entgegentreten wird, sollten kinder so früh wie möglich lernen, sonst bekommen sie irgentwann mal einen großen schock, wenn sie merken wie die welt wirklich ist!

Kommentar von Simple_avatar3smallKolumna am 30. Juli 2009 07:04

Kommentar von DickeBohne am 30. Juli 2009 13:04

Lass uns doch lieber von Sanktionen und Konsequenzen reden. Strafe ist durch die Prügelstrafe irgendwie vorbelastet. Ich bin sehr dafür, dass ein Kind lernen muss, sich mit Problemen auseinandersetzen, dazu gehört zu Fehlern zu stehen und Konsequenzen auszuhalten. Eine verbockte Bewerbung zB soll ja schließlich nicht dazu führen, dass sich der junge Mensch gar nicht mehr bewirbt, sondern dazu, dass er daraus Konsequenzen zieht und es beim nächsten mal besser macht. Gegen Sanktionen zu sein, heißt auch dem Lehrer die Schuld zu geben, wenn mein Kind die Vokabeln in der Arbeit nicht konnte. Solche Auswüchse der Kindererziehung mehren sich in den letzten Jahren.

Kommentar von enaira am 30. Juli 2009 15:59

aha, Depression hat mir Erziehung überhaupt nichts zu tun. Wer so etwas sagt, disqualifiziert sich selbst. Fast JEDE seelische Störung hat mit der kindheit zu tun, wer diese Zusammenhänge nicht sieht oder sehen will hat noch viel zu lernen. Es gibt auch eine Erziehung ohne Strafen und die ist nicht gleichzusetzen mit laissez faire oder antiautoritärer Erziehung. Das sind Weisheiten die jemand von sich geibt, der nur in Klischees udn vorgefertigten Schablonen denkt. Mit Belohnung uns Strafe arbeitet man in der Konditioniereung, gut um Hunde zu erziehen, aber nicht gut um ein menschliches Wesen ins Leben zu geleiten. @dicke Bohne: ja muss denn überhaupt jemandem die Schuld gegeben werden? das ist doch auch wieder so ein Klischeedenken. Und was ist deine Kernaussage? der lehrer kann nicht schuld sein, also muss es das Kind sein. Ja klar, immer auf die Schwächsten. Lehrer sind ja auch unfehlbar.

Kommentar von 26c2026b1f24fee9816e9607ca69c474smallKubique86 am 2. September 2009 15:35

Depression hat mit Erziehung überhaupt nichts zu tun

lerne erstmal richtig zu lesen und zu verstehen. Ich habe so etwas nie behauptet. ich sagte ich hätte heurekas GF-tipp 'kollektive zivilisationsneurose' gelesen. und wenn du ihn gelesen hättest (anstatt immer nur blind zuzustimmen) dann wüsstest du dass da ein paar bücher aufgelistet sind die sich mit dem thema der KZN beschäftigen sollen. eines davon nämlich 'depression als lebenschance' steht zufällig in meinem bücherregal und deshalb weiß ich das es mit dem thema (nämlich KZN) nichts zu tun hat!! Kapiert oder soll ich es nochmal erklären???


waggerla
beantwortet von waggerla am 29. Juli 2009 09:52
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Hallo Schanny!

Jetzt ist Dir bestimmt auch schon aufgefallen, mit welcher Hingabe manche GFler auf Fragen zur Erziehung von Kleinkindern reagieren. g Natürlich ist jeder von seiner Meinung voll überzeugt.

Zuerst einmal muss es Dir überhaupt nicht peinlich sein. Was die anderen denken, ist schnurzegal, tune sie einfach aus.

Du fragst, was wir in einer solchen Situation machen. Bei meinem Kind kommen Tantrums nicht oft vor, aber wenn, dann sage ich ruhig und bestimmt, dass je mehr es schreit, desto weniger sind die Chancen, dass es bekommt, was es will. Bei meinem Kind hilft das meist. Hilft es nicht, dann lenke ich die Situation auf etwas anderes um, ich gebe dem Kind einen Ausweg, da es nicht von selber aus dem Tantrum herauskommt. Aber ohne auf das Tantrum einzugehen.

Wie gesagt, das funktioniert gut bei meinem Kind. Es ist auch grade mal 3 Jahre alt, aber alle Kinder sind anders, deswegen muss es nicht bei Deinem Kind funktionieren.

Von dem Geplapper von wegen Weggehen ist Liebesentzug, das irreparablen Schaden anrichtet, halte ich nichts. Weggehen kommt einem Time Out gleich.


anonym
beantwortet von Spelli am 29. Juli 2009 00:15
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Aus der Situation gehen, er hört dich ganz genau. Früh damit anfangen.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 29. Juli 2009 02:40

"Gehen" ist "Verlassen", "Liebes-Entzug", Kundgebung von: "Ich lehne dich ab". Fördert Vertrauensbruch, Störung der Beziehungs- und Liebesfähigkeit. Neurose.

Kommentar von Spelli am 29. Juli 2009 11:46

Ok,ich meinte nicht gehen, im Sinne von ihn stehen lassen, sondern nicht auf die Anfälle einlassen, einfach ablenken.

Kommentar von 6738c698a34a0a2a3864a3354eae4562smallaugustkoenigin am 29. Juli 2009 15:56

Heureka, nach dem dritten Kommentar von dir, stelle ich mir ein Zusammensein mit dir überaus anstrengend vor. "Schatzi, das diskutieren wir jetzt so lange, bis du meiner Meinung bist." w........

Kommentar von 26c2026b1f24fee9816e9607ca69c474smallKubique86 am 29. Juli 2009 16:34

lol

Kommentar von enaira am 30. Juli 2009 10:43

augustkönigin, dein Kommentar zeugt von tiefer Dummheit

Kommentar von enaira am 30. Juli 2009 10:43

augustkönigin, dein Kommentar zeugt von tiefer Dummheit


festplatte
beantwortet von festplatte am 29. Juli 2009 00:16
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was soll eine verzweifelte mutter da machen? so lange sie ihr kind nicht einfriert, ihm mal eine auf seinen popo batscht ist alles in ordnung. obwohl ich das verhalten nicht unbedingt tyrannisch finde sondern es zeigt einfach seine kinderreichen vorlieben, so hast du und ich und sonst noch auf der welt genau so gehandelt wie er.

Kommentar von Schanny am 29. Juli 2009 00:19

Na klar, weiss ich dass das zum Kind sein dazu gehört. Ich war mit Sicherheit auch ne kleine Mistzicke.

Kommentar von 1524eced675276c7870cc34b0c2451besmallfestplatte am 29. Juli 2009 00:23

einfach die stimme erhöhen, wenns zu schlimm wird um die ecke und ihm eine auf den popo geben. fertig, und ihm dann aber auch wieder zeigen das du ihn lieb hast, z.b. kaufst ihm ein eis oder halt eine kleinigkeit, aber immer konsequent sein.

Kommentar von enaira am 29. Juli 2009 00:28

au weia, armes Deutschland...

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 29. Juli 2009 02:42

@ festplatte: Au ja, konsequent - herzlos! DAS werden famose Menschen! Wunderbar angepaßt an die "Kollektive Zivilisations-Neurose", die "Krankheit der Gesellschaft!"!

Kommentar von Simple_avatar3smallKolumna am 30. Juli 2009 06:52

Nicht konsequent herzlos -** liebevolle Konsequenz** Was ist in Deiner Erziehung schief gelaufen, dass Du solch eine Schieflage im Leben ausstrahlst?

Kommentar von enaira am 30. Juli 2009 10:45

aha, wieder eine die meint Schäge würden niemandem schaden. Wo bleibt der Spruch "mir hat es auch nicht geschadet?" ist doch das gängige klischeee, das der eine dem anderen nachplappert. Ich meine, es hat euch geschadet, weil ihr dadurch so geworden seid, wie ihr seid...

Kommentar von enaira am 30. Juli 2009 10:45

aha, wieder eine die meint Schäge würden niemandem schaden. Wo bleibt der Spruch "mir hat es auch nicht geschadet?" ist doch das gängige klischeee, das der eine dem anderen nachplappert. Ich meine, es hat euch geschadet, weil ihr dadurch so geworden seid, wie ihr seid...

Kommentar von 26c2026b1f24fee9816e9607ca69c474smallKubique86 am 29. Juli 2009 12:52

@festplatte: gewalt ist keine lösung, mit lautwerden und einem klaps fäng es an und dann???

zuckerbrot und peitsche oder was soll das mit dem eis kaufen?

einfach das kind links liegen assen, in dem moment kommt man sowieso nicht an das kind heran! auch nicht mit schreien. vielleciht mit einem klaps schon, aber zu welchem preis????

Kommentar von 1524eced675276c7870cc34b0c2451besmallfestplatte am 29. Juli 2009 14:07

das ist auch keine gewalt, einfach nur eine sache die dazu dient, zu zeigen das es so nicht geht. es reicht doch ein klaps auf den popo, und wozu welchen preis? dass das kind es lernt. punkt fertig aus.

Kommentar von enaira am 29. Juli 2009 14:32

richtig heureka, ein Klaps auf dem Po ist wohl Gewalt, denn wozu dient er? der Disziplinierung, dem Kind zu zeigen, dass du Schmerz zufügen kannst wenn es nicht pariert. Das soll keine gewalt sein???

Kommentar von 6738c698a34a0a2a3864a3354eae4562smallaugustkoenigin am 29. Juli 2009 15:57

festplatte: Erst schlagen, dann belohnen? Auweia, so bringt man Kinder dauerhaft durcheinander.


augustkoenigin
beantwortet von augustkoenigin am 29. Juli 2009 00:19
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Ignorieren. Kinder müssen lernen, ihre Gefühle zu kontrollieren. Dazu gehört auch, das man mit unerwünschtem Verhalten KEINE Aufmerksamkeit bekommt. Wenn das Kind weint und spricht, dann zuhören. Nur Tobsuchtsanfälle unbeachtet lassen.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 29. Juli 2009 02:46

"Gefühle kontrollieren" heißt, AUTONOME Gefühle unterdrücken, leugnen, verdrängen - und statt dessen "gedachte" Gefühle bewußt / gezielt einsetzen. DAS wird der typische, normalneurotische, fremdgesteuerte Mensch; der uns die Unmenschlichkeiten der letzten 10.000 Jahre beschert hat! Lies mal meinen Tipp "Kollektive Zivilisations-Neurose". DA findest du ihn.

Kommentar von DickeBohne am 29. Juli 2009 07:43

Ein Dreijähriger soll seine Gefühle unter Kontrolle halten- meinst du das wirklich?

Kommentar von enaira am 29. Juli 2009 09:52

@augustkönigin:Kindern müssen mit drei jahren also lernen ihre Gefühle zu kontrollieren? ahja, damit sie alle solche Gefühlskrüppel werden wie der Rest der deutschen Bevölkerung? Der Rest, der aufgrund der eigenen Seelischen verkrüppelung das freie Ausagieren von gefühlen bei kleinen Kindern absolut nicht ertragen kann und deshalb unterdrücken muss? Wut muss also ignoriert werden? Das heisst, ein Kind hat kein Recht darauf wütend zu sein? hat kein Recht darauf, jemals zu bekommen zu bekommen was es möchte? Darf keinen eigenen Willen haben? Muss lernen seine Bedürfnisse zu verleugnen und unterdrücken? was für ein kranker Mensch soll dabei herauskommen, noch ein EMO, augustkönigin?

Kommentar von 26c2026b1f24fee9816e9607ca69c474smallKubique86 am 29. Juli 2009 12:55

was wollt ihr denn stattdessen machen? dem kind verdeutlichen: 'ja mach weiter mit den tobtsuchtsanfällen, das ist gut, du bekommst so alles was du willst'????????

Kommentar von enaira am 29. Juli 2009 14:36

verständnis signalisieren, Ruhe ausstrahlen, schon abwarten, aber nicht ignorieren, am besten es gar nicht erst so weit kommen lassen, mit etwas Einfühlungsvermögen geht das!

Kommentar von 6738c698a34a0a2a3864a3354eae4562smallaugustkoenigin am 29. Juli 2009 15:45

Gefühle kontrollieren heißt nicht Gefühle zu unterdrücken, sondern zu lernen, das man Konflikte sachlich löst. Einem Dreijährigen kann man beibringen Dinge, die er möchte, zu benennen, anstatt zu toben. Und er muss lernen, das er nicht alles bekommt, was er sieht. Auch das gehört dazu. Wer in dem Alter seinem Kind seinen Willen läßt braucht sich nicht zu wundern, wenn er mit dem pubertierenden Kind massive Probleme hat. Gerade Linien und Konsequenz in der Erziehung geben dem Kind auch ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit.

Kommentar von DickeBohne am 30. Juli 2009 13:12

lach Mütter bekommen in Zukunft ein dickes Gehalt und eine Haushalthilfe gestellt, damit sie sich IMMER geduldig ihren Kindern widmen können. Können wir mal bitte die realität nicht aus den Augen verlieren. Wenn du tatsächlich drei Kinder im fast gleichen Alter ohne Nanny groß gezogen hast, enaira, wirst du mit Sicherheit nicht immer geduldig gewesen sein. Lebenstüchtige Kinder müssen auch lernen, mit den Gefühlen anderer Menschen umzugehen. lernen sollten sie das zuhause. Mir scheint das ein sehr hohes Ross zu sein, auf dem du da sitzt. Ein bisschen Toleranz und Einfühlungsvermögen auch für die Mutter wäre angebracht.


anonym
beantwortet von enaira am 29. Juli 2009 00:19
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erstmal Einstellung ändern: das ist kein "furchtbares" Verhalten, das ist normal und wichtig für das Kind. das Kind lernt einen eigenen Willen zu entwickeln und sich durchzusetzen. Erst mal frei davon machen darüber nachzudenken, was die Leute denken. WEas die Leute denken ist egal, die meisten sind eh zu blöd um irgednwas zu begreifen. DEin Kind ist wichtig, weiter nichts. Wie kommt es überhaupt zu solchen Trotzanfällen? Bist du nicht einfühlsam genug? eine einfühlsame Mutter weiß solche Trotzanfälle schon im Vorfeld zu verhindern, indem sie das kind ablenkt, Kompromissse anbietet nicht stur verbietet sondern Alternativen vorschlägt. Tyrannisches Verhalten ist das schon gar nicht mal, damit wertest du negativ, das ist ein notwendiges Verhalten, das Kind lernt sich mit sich selbst und seiner Umwelt auseinander zusetzen. Feinfühligkeit ist angesagt, nicht stures Verbieten und dumme machtkämpfe.

Kommentar von Schanny am 29. Juli 2009 00:33

Mir sagt man nach, dass ich zu einfühlsam bin und eher zu sehr auf ihn eingehe und zuviel nachgebe.Obwohl ich der Meinung bin, dass ich immer versuche die goldene Mitte zu gehen und Kompromisse zu schließen. Vielleicht sollte ich mehr klare Ansagen machen und nicht mich von ihm einlullen lassen. Und bei diesen Tobsuchtanfällen stört die Fliege an der Wand oder er findet sein Spielzeug nicht, belanglose Gründe, die keine wahren Gründe sind.Hast Du eigene Kinder?

Kommentar von enaira am 29. Juli 2009 00:37

du solltest nicht zuviel auf andere hören, andere sind meistens dumm, besonders leute, die noch nie Kinder hatten haben meist echt keinen Schimmer. Für DICH sind die Anlässe vielleicht nichtig, für dein kind nicht. Außerdem muss er auch mal recht bekommen oder kannst du nicht mal nachgeben? wenn er nie "gewinnen" kann, wird er völlig mutlos, und bekommt kein Selbstwertgefühl, willst du das?

Kommentar von Faa647b139f4a794f9233ba500e0565esmallfrauke1982 am 29. Juli 2009 00:47

Kinder wollen und müssen ihre Grenzen austesten und aufgezeigt bekommen. Regeln geben Sicherheit und helfen im Zusammenleben.

Kommentar von enaira am 29. Juli 2009 00:50

ja sicher, da gebe ich dir völlig recht. Und? Es sollte Regeln geben, trotzdem hat das kind einen eigenen Willen. Regeln sind nicht dazu da, dem Kind den eigenen Willen aufzuzwingen und den Willen des Kindes zu brechen. Regeln werden in der regel von Erwachsenen missbraucht um die kinder zu vergewaltigen und ihren Willen zu brechen, weil sie selbst es nicht anders kennen gelernt haben. Weil sie psychisch krank sind.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 29. Juli 2009 02:53

@ frauke1982: Ich lese hier viel von "Regeln", "Grenzen", "Konsequenz" usw. - aber von wirklichem Verstehen, von konstruktiver Grundhaltung, bedingungsloser Liebe lese ich in den Antworten (außer in meiner eigenen) nichts. Damit ALLES ANDERE ÜBERHAUPT FRUCHTEN KANN, braucht das Kind eine Atmospäre, in der es sich bedingungslos - auch mit seinen unbequemen Seiten, mit seinen Unvollkommenheiten - angenommen fühlen / wissen kann. Aber DAS ist das größte Manko in der ziviliserten Gesellschaft: Die so genannten Erwachsenen sind nicht wirklich erwachsen. Sie sind - seit zig Generationen! - aufgrund liebloser Erziehung in ihrer geistig-emotionalen Entwicklung steckengeblieben und können folglich auch wiederum ihre Kinder nicht zu erwachsenen Menschen erziehen. Siehe mein GF-Tipp "Kollektive Zivilisations-Neurose". Diese Störung ist in jedem Einzelfall jederzeit - auch unabhängig vom Kollektiv - heilbar !

Kommentar von enaira am 29. Juli 2009 09:48

@frauke: bis jetzt stand in deinen Antworten auch nichts von bedingungsloser Liebe, ansonsten gebe ich dir völlig recht.

Kommentar von Simple_avatar3smallKolumna am 30. Juli 2009 06:59

Konsequenz heißt nicht Strafe!! Es zeigt schon mal, dass Ihr Euch über Themen auslasst, ohne Euch grundlegend damit beschäftigt zu haben. Die Aufgabe der Eltern ist es Ihre Kinder zu lebenstüchtigen Menschen heranreifen zu lassen und ihnen die Wege zu ebnen um dieses Ziel erreichen zu können. Außer Euren sinnlosen Kommentaren - Wie geht Ihr mit der konkreten Situation um???

Kommentar von enaira am 30. Juli 2009 09:53

das habe ich schon geschreiben: nicht weggehen, dableiben, ruhig bleiben, dem Kind Zeit geben sich zu beruhigen, es kommt ja auch darauf an, was das kind will, wenn es nur eine Kleinigkeit ist, warum soll nicht mal das Kind gewinnen? Konsequenz um jeden Preis ist Sturheit. Wenn es um dinge geht die ich als Mutter nicht toleriere, bei mir wären es Süßigkeiten, dann eben fest bleiben, aber trotzdem ruhig und freundlich dabei bleiben. Keine Aggression, kein Klaps, kein Schreien, keine Gewalt jeglicher Art. Reaktionen Außenstehender ignorieren. Dem Kind Liebe und Verständnis zeigen.

Kommentar von DickeBohne am 30. Juli 2009 12:57

Bitte nicht ebnen, die Wege. Lieber das Kind durch die Hürden des Lebens begleiten, Probleme gemeinsam durchstehen, als sie aus dem Weg zu räumen. Dann werden die Kinder auch lernen sich Schwierigkeiten zu stellen statt ihnen aus dem Weg zu gehen.

Kommentar von enaira am 30. Juli 2009 10:46

ja, ich habe eigene Kinder schanny und zwar drei zwischen 22 und 25 und sie sind alle wohlgeraten und was du als belanglos bezeichnet, empfindet dein kind als nicht belanglos, hast du schon mal bedacht, dass ein Kind ein anderes Empfinden haben könnte als du?


anonym
beantwortet von tanja8080 am 29. Juli 2009 00:26
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ja, ja die trotzphase. denk dran, kinder brauche grenzen und konsequenzen oder es wird immer schlimmer und dieses verhalten verstärkt. mach dir nix draus was andere denken, viele andere mütter werden dich verstehen. andere haben keine ahnung. sage deinem kind deutlich, dass du sein verhalten so nicht tolerierst und dass es wiederkommen kann, wenn es sich wieder bruhigt hat. Geh dann aus der situation raus. entweder er kommt von selber oder du gehts hin wenn er sich beruhigt hat. dann erkläre ihm, dass es so nicht geht und warum nicht. zeige ihm, dass du ihn trotzdem lieb hast, aber dir dass nicht bieten läßt. falls er nur schreit und du weg gehen möchtest und er hinter dir her läuft, an dein bein klammert(kennt man alles) usw., bleib konsequent! falls es die situation nicht zuläßt, nimmst du ihn an die hand und mit weg von der strasse oder wo du auch immer bist.

das beste beispiel ist ja die mutter, dessen kind sic im supermarkt vor der kasse auf den boden stürzt und schreit, weil es unbedingt süßes haben will.. wie würd dieses verhalten bestärkt? die mutter gibt nach, damit die peinliche situation vorbei ist und das kind merkt sich, dass es belohnt wird, wenn es schreit und sich auf den boden schmeißt.

wünsche dir starke nerven und durchhaltevermögen! es lohnt sich..


anonym
beantwortet von wildflower am 29. Juli 2009 00:15
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kind in den arm nehmen und ihm was lustiges ins ohr flüstern.meist siegt die neugier damit er auch hören kann was muttern sagt! ;-D nicht schimpfen,denn dann weiß er ja nächstes mal was kommt und läßt sich nicht mehr ablenken

Kommentar von CitizenX am 29. Juli 2009 00:16

Falsch: Dann merkt er das er durch sein Verhalten Aufmerksamkeit bekommt und wird das weiterhin so machen.

Kommentar von Faa647b139f4a794f9233ba500e0565esmallfrauke1982 am 29. Juli 2009 00:21

@city...seh ich genau so! DH

Kommentar von Ebb8f5df01a98adac6eeb7ab2bb9d4a6smallNachtflug am 29. Juli 2009 00:19

Na klar, mache ich auch. Aber ich bin ja nur die Tante, der darf man beruhigt auf der Nase rumtanzen. Eltern müssen aber leider damit jeden Tag umgehen.


frauke1982
beantwortet von frauke1982 am 29. Juli 2009 00:16
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Wichtig ist vor allem konsequenz und geduld. wenn er sich beispielsweise immer wieder auf den boden wirft, dann stell ihn immer wieder hin und geh nicht darauf ein. irgendwann verliert er die lust. das kann erstmal lange dauern, aber mit der zeit verliert er die lust, wenn du ruhig bleibst und dich durch ihn nicht aus der fassung bringen lässt. auf keinen Fall laut werden. nur bestimmt sein...

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 29. Juli 2009 02:43

Das - oder was auch immer - aber es sollte von einer Grundhaltung der bedingungslosen Liebe getragen sein.

Kommentar von Faa647b139f4a794f9233ba500e0565esmallfrauke1982 am 29. Juli 2009 10:29

Natürlich! Ohne Liebe kann man kein Kind vernünftig erziehen.


franfine62
beantwortet von franfine62 am 29. Juli 2009 00:16
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ruhig bleiben, klar sagen was er tun soll, warten bis er sich abgeregt hat und sich nicht um die kommentare der zuschauer kümmern.


KingBo
beantwortet von KingBo am 29. Juli 2009 11:05
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was für ein absolut faschistoides verhalten ist es erst mit mir eine diskussion anzufangen und dann die antwort zu beanstanden und samt der dazu gehörigen diskussion löschen zu lassen... ich habe nicht einmal die wüsten beschimpfungen und hasstiraden gegen mich beanstandet, soll doch jeder sehn wie asozial sich manche hier verhalten... aber wenn hier keine anderen meinungen und und diskussionen geduldet werden kann ich nur sagen: ARMES DEUTSCHLAND !!!

Kommentar von enaira am 29. Juli 2009 14:39

ja, armes Deutschland, da hast du wirklich recht, aber du solltest in den Spiegel schauen wenn du das sagst.


elaelaela
beantwortet von elaelaela am 29. Juli 2009 17:36
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die phase wird aufhören wenn das kind merkt,das es mit dieser tour nicht durchkommt, bitte schenk deinem kind in dieser situation keinerlei aufmerksamkeit,egal welcher art, du wirst erfolg haben


johmarie
beantwortet von johmarie am 29. Juli 2009 22:29
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ein kind unter 3 jahren kann sich selbst noch nicht als indiviedium wahrnehmen. es sieht sich sozusagen als einheit mit seiner umwelt. um einen schritt eigenständiger zu werden entwickeln sich trotzphasen. sie dienen der abnabelung von der mutter. 1. trotz in sofern ignorieren, dass man nicht drauf eingeht, da verneint wird des verneinenswegen (beim kind) 2. zb. aus dem raum gehen und GANZ WICHTIG 3. NACH dem trotzanfall das kind liebevoll annehmen ungefähr als ob nichts gewesen wäre. 4. konsequentes elternverhalten erleichtert den kindern diese schwere phase ungemein d. h. ein nein bleibt ein nein es kann auch hilfreich sein in besonnders anfälligen situationen zb. morgendliches ankleiden dem kind zb. 2 pullover zur auswahl als mitbestimmungs option anzubieten


anonym
beantwortet von CitizenX am 29. Juli 2009 00:16
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toller Tip KingBo, damit erreichst das Gegenteil. Einfach mal 10 Minuten völlig ignorieren hilft eher.

Kommentar von 1524eced675276c7870cc34b0c2451besmallfestplatte am 29. Juli 2009 00:21

da hat KingBO aber recht. geschadet hats keinem von euch, mir nicht dir nicht sonst wem nicht.


Sonja66
beantwortet von Sonja66 am 29. Juli 2009 16:52
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Also ich persönlich wollte mich selbst erst mal darüber informieren, warum eigentlich mein Kind Trotzphasen hat.

Es geht um Grenzen. Kinder fangen an, sich abzugrenzen. Ein wichtiger Vorgang. Eine Entwicklung vom Kind. Sie fangen an, ihren Willen zu verbalisieren. Der Anfang lag im ersten Nein. Der Höhepunkt liegt in solchem Verhalten. Für das Kind ist es meiner Meinung nach sehr wichtig, sich abzugrenzen, aber auch zu lernen, daß es nicht immer siegen kann. Dazu braucht es verlässliche Grenzen, die ihm Sicherheit und Geborgenheit geben. Keine Grenzen zu erhalten führt bei Kindern häufig zu Haltlosigkeit. Mit einem Nein provoziert ein Kind geradezu andere Neins. Die will es auch haben.

Dies mal kurz angeschrieben. Mir hilft es immer, wenn ich verstehe, warum mein Kind sich so oder so verhält. Ich bekomme dadurch Verständnis und kann dann viel gelöster und bewusster und sicherer reagieren.

Meist lasse ich in solch einer Situation das Gift sprühen, lasse sie gerne einfach mal etwas schreien und toben. Dann ist etwas von der Wut raus - dies tut ihnen gut. Was andere denken und meinen ist mir gleichgültig. Ich kann immer nur nach mir handeln. Andere wissen nichts über mich und mein Kind, folglich können sie auch nicht urteilen. Sie tun es trotzdem - ich weiß. Dies kann aber muß Sie nicht interessieren. Sie sind gewillt, gut und im besten Wissen zu handeln. Dies reicht völlig aus. Sie setzen sich mit der Thematik auseinander - dies ist entscheidend! Ich überlege mir dann, um was es wohl geht, meist frage ich meine Kinder selbst und bekomme dann auch eine Antwort. Gerne nehme ich sie dann fest an mich und umarme sie liebevoll, da ich genau weiß, daß sich mein Kind in diesem Moment selbst in einer Krise befindet und einen wichtigen Entwicklungsschritt durchmacht. Ich bin nicht sauer oder nervös, weil einige auf uns schauen, weil mein Kind gerade so laut war, und dies doch eigentlich in unserer Gesellschaft nicht geduldet wird. Konsequent bleibe ich trotzdem. Da hat das eine mit dem anderen ja nichts zu tun. Ich setze meine Grenzen eben liebe- und verständnisvoll. Habe ich sie in meinem Arm, beruhigen sie sich dann immer recht schnell. Ich muß gar nicht viel sagen. Dann gehts erst mal im Programm weiter. Abends dann, vorm Schlafen im Bett, gehen wir immer nochmals den ganzen Tag durch. All unsere Erlebnisse erzählen wir uns. Da greife ich dann diesen Vorfall auf und erkläre meinem Kind, wie ich dazu stehe, und das es hier eben eine Grenze erfahren hat. Alles kindgerecht.

Ich bin der Meinung, daß es in der Erziehung nicht darum gehen kann, Krisen zu verhindern, sondern sie zu verstehen und auf sie zu antworten.

Ziel der Trotzphase ist für mich, Grenzen wahr zu nehmen, ohne daran seelisch zugrunde zu gehen. Es kann hier den Umgang mit Sieg und Niederlage lernen.

Wenn ich ein Kind in solch einer Phase in sein Zimmer sperre, so muß es alleine damit zu recht kommen, hat keine Hilfe, keinen Begleiter. Alleine kann es dies aber noch gar nicht. Außerdem sage ich mit dieser Handlung zu meinem Kind, wenn Du trotzig bist, will ich dich nicht haben, bist du unerwünscht. Es kann aber für seine Trotzphase doch gar nichts, dies ist doch ein natürlicher Entwicklungsschritt, der einfach kommt, weil es das Leben so will, nicht weil unsere Kinder irgendwie boshaft sind. Das Kind denkt allein in seinem Zimmer, daß irgendetwas nicht stimmt mit ihm, obwohl nur wir Erwachsenen nicht fähig sind zu verstehen. :-)))

Kommentar von DickeBohne am 30. Juli 2009 13:18

Dieser Entwicklungsschritt ist wichtig. Das siehst du ganz korrekt. Das Kind lernt nein zu sagen, Grenzen auszuloten. Sehr wichtig. Wenn du es aber jetzt immer austoben lässt und ihm alles erlaubst, dann lernt es, dass es JEDE Grenze überschreiten darf. Wie lange willst du das dulden? Darf es dann später auch sagen: "Alte, geh kochen, ich hab Hunger!" ?

Kommentar von Simple_avatar8smallSonja66 am 30. Juli 2009 13:59

"Wenn du es aber jetzt immer austoben lässt......" ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich denke, daß Du die Aussage von mir meinst, daß ich sie schreien und toben lasse? Das ich sie trotzen lasse.

Ich denke mal, daß meine Grenzen diesbezüglich wohl weiter sind, als die anderer oder auch Deiner. Ich bewerte das Trotzen meiner Kinder nicht schon als Grenzüberschreitung. Für mich ist es ein Machtkampf und ein emotionaler Zustand. Nicht mehr und nicht weniger. Ich bewerte einen Trotzanfall nicht. Nicht als gut, nicht als schlecht. Er ist einfach da. Und alle, also meine Kinder und ich lernen damit umzugehen und zu verstehen.

Desweiteren denke ich, daß wenn ich früher einschreiten würde, um einen Trotzanfall zu verhindern, und ich weiß mittlerweile genau, wann es los geht usw., dann würde ich meinen Kindern die Möglichkeit des Trotzens an sich nehmen und somit auch den wichtigen Entwicklungsschritt, der ohne Trotzen nicht gegangen werden kann. Auch die Möglichkeit sich gefühlsmäßig zu äußern. Sie wären dann gezwungen, ihre Gefühle zu unterdrücken, sie könnten sie nicht zulassen. Dies jedoch möchte ich nicht. Ich möchte lieber, daß meine Kinder im-Gefühle-zulassen stark und geübt sind. Denn Gefühle sind im Leben recht nützliche und äußerst zuverlässige Wegbegleiter. Habe ich jedoch bereits als Kind gelernt, meine Gefühle, egal welcher Art, zu unterdrücken, egal mit welcher Begründung, dann fehlt mir im Leben ein sehr entscheidender Teil. Was ich beobachten kann, geht es sehr vielen Menschen heutzutage so. Wir haben verlernt Gefühle zu zeigen, unterdrücken und schlucken vieles, obwohl uns eigentlich ganz anders zumute wäre. Wozu eigentlich?


anonym
beantwortet von tinab1077 am 29. Juli 2009 22:43
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Dein Kind mus lernen, DU bist auch wer. Nicht nur seine Mama, die alles für ihn tut, sondern auch ein Mensch mit Gefühlen und Dingen die du magst und nicht. Ich rede mit meinem Sohn immer danach und erkläre ihm, dass ich sein Verhalten nicht möchte, ihn aber trotzdem liebe. Ob Öffentlichkeit oder keine, dein Kind braucht Sicherheit und Bestätigung in dem wie Du reagierst. Wenn es bemerkt, dass du dir unsicher bist werden diese Phasen eher schlimmer. Man sagt übrigens nur Trotzphase, da es für uns Eltern unheimlich schwierig ist, dabei ist das Kind dabei sich ein wenig von dem was es kennt und Sicherheit gibt zu lösen, um die Welt auch ohne Eltern erforschen zu können.Die erste "Ablösungshase". Das ist auch für ein Kind ein hin und her gerissensein zwischen dem "alten" vertrautem und dem "neuen" zu entdeckendem. Es braucht klare Linien,und Sicherheit auch wenn es sich so verhält, Gespräche in einfachen für das Alter angemessen Sätzen sin super wichtig und das du egal wo du bist dich gleich verhältst, andere sollten dir da egal sein, man macht es nie jemandem recht! Seh es für dich auch mal so, es ist nerven aufreibend, aber dein Kind ist auf einem guten Weg seine Selbstständigkeit zu entdecken. Gib ihm das gefühl geliebt zu werden, sag aber ganz klar was du an seinem Verhalten nicht magst und welche Konsequenzen es hat. Unser Sohn hatte eine Phase da hat er geschlagen, wenn er etwas nicht bekommen hat. Er hat von uns ganz deutlich gesagt bekommen, dass wir gerne mit ihm spielen und ihn lieben aber uns nicht schlagen lassen und sind aus dem Zimmer oder seinem Dunstkreis! Wenn er kam um weiter zu machen haben wir ihn auch in sein Zimmer oder ihm gesagt, dass wir dann von ihm weg gehen. Das war für ihn schlimm. Natürlich gab es Momente, da hat er nicht aufhören können und da sind wir gemeinsam durch............Liebe Grüße


Kolumna
beantwortet von Kolumna am 30. Juli 2009 06:35
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Du hast richtig erkannt, dass das ein völlig normales Verhalten für einen Dreijährigen ist. Es trifft alle Eltern früher oder später. Das ist natürlich kein Trost und die meisten Menschen haben vergessen, dass ihre Kinder auch mal so reagiert haben.Aber es ist kein Grund sich schämen zu müssen, auch wenn es in der Öffentlichkeit passiert! Deine Reaktion zu Hause ist richtig, schenke ihm weiterhin, wenn es passiert, keine Aufmerksamkeit, dann verfestigt sich das Verhalten auch nicht, weil das KInd bemerkt, dass es seinen Willen nicht bekommt. Die Öffentlichkeit ist das Problem. Meine Enkeltochter hatte ebenfalls mitbekommen, dass Mama anders reagiert, wenn es draußen passiert. Auch ich hatte meiner Tochter geraten, lass sie sich austoben und geh ein paar Schritte weg. Bis sie dann weinend bei mir anrief, weil sie gesagt bekam, dass sie beim JA angezeigt wird, weil das Kind auf der Strasse seinen Tobsuchtsanfall bekam. Ohne die Situation zu kennen, wurde geurteilt und eine junge Mutter in Panik versetzt. Ich erzähle Dir das, damit Du darauf vorbereitet bist - überall leben Leute, die ihre Nase in des anderen Angelegenheiten stecken, aber ansonsten ignorant sind.Es ist tatsächlich die sicherste Methode dem Kind plausibel zu machen, dass Du dieses Verhalten nicht tollerierst. Egal, ob Du angegiftet wirst, zeige nie Deine Unsicherheit dem Kind oder anderen Leuten in solch einer Situation. Passiert es in einem Laden, dann nimm Deine Tasche, stelle den Wagen an der Info ab und geh mit ihm raus. Dort kann er sich austoben. Ist er fertig, kann man einen neuen Versuch starten - es gibt aber dann keinerlei Extras, wie Eis, Bonbon o.ä., sonst suggerierst Du ihm, dass das in Ordnung war. Halte Dir immer vor Augen, dass Dein Kind nichts anderes tut, als alle anderen Kinder in diesem Alter auch.Es testet die Grenzen. Nichts ist daran schlimm. Deine Aufgabe ist es, ihm die Grenzen zu zeigen und ihm dadurch Sicherheit und Geborgenheit zu geben. Je konsequenter und berechenbarer Du Dich dem Kind zeigst, um so schneller ist dies vorbei. Das Kind muss wissen, wenn ich jetzt tobe, macht Mama das immer so und ich bekomme dann meinen Willen nicht. Dein Handeln muss für das Kind voraus zu sehen sein. Viel Erfolg und liebe Grüße ...


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