Gibt es irgendwas, das den schrägen Einblick auf einen Bildschirm verhindert. Ich arbeite viel im Zug und u.a. auch an vertraulichen Dokumente. Und manche Mitreisende scheinen Gefallen daran zu finden, wirklich jedes offene Dokument mitzulesen... Wie kann man das technisch verhindern?

In dem Du zumindest vertrauliche Dokumente nicht öffnest, besser, das Notebook ausgeschaltet lässt. Ehrlich, ich finde es schon unverantwortlich, vertrauliche Dokumente in einem Bereich zu bearbeiten, wo Jeder mitlesen kann.

Das spricht für die Qualität Deines Displays.
Ich gehe davon aus, dass ein aufgesteckter Filteraufsatz, wie er in Banken teilweise noch heute verwendet wird, für den mobilen Einsatz weniger in Frage kommt.
Wie wäre es mit einer Monitorbrille? Das wird aber teuer werden...
Müsste sich anschließen lassen, wie ein zweiter Monitor. Und der Primärmonitor ist dann auszuschalten.
Danke
sender am 18. Dezember 2007 21:19 Kann aber leider keine brauchbare Monitorbrille im Netz finden. Gibt es wohl nur für Forschungseinrichtungen bzw. zur Demonstration künstlicher Realitäten / Messebedarf?

Eine Haube oder ein Sack, so was wie bei einem uralten Fotoapparat :-)

Tut mir leid, aber ich gehöre zu den Mitlesern.
Tippse am 18. Dezember 2007 20:53 DH! ich gestehe, ich auch. aber es ist einfach zu verlockend...

Ich weiss nicht - sooooooo geheim kann das doch nicht sein, was Du arbeitest, da kann bestimmt kein Mitleser etwas mit anfangen. Ansonsten darfst Du halt die wichtigen Staatsgeheimnissen NICHT in der Öffentlichkeit bearbeiten und dazu in Deine Firma gehen bzw zuhause arbeiten. Oder Du buchst im Zug eine Business-Abteil - da sind dann nur abbeitende Menschen und die interessieren "nur" ihre eigenen Geheimnisse.
Da habe ich gerade neulich etwas entsprechendes bei meinem Cousin gesehen: der ist viel unterwegs, muss auch viel in öffentlichen Räumen an seinem Laptop arbeiten und hat deshalb von seinem Arbeitgeber eine Art feste Folie bekommen, die in sich gerieft ist (in etwa so ähnlich wie die Postkarten mit 3D-Effekt). Wenn er die über den Monitor legt, kann man aus einer schrägen Perspektive nicht mitlesen. Wo es die zu kaufen gibt, weiß ich leider nicht, aber vielleicht kannst du ja mal in diese Richtung weiterforschen.

Überhaupt nicht. Vertrauliche Dokumente bearbeitet man nicht im zug.
DH! gsd schneidet das wer anderer an, habe mich jetzt gar nichts derartiges schreiben getraut, wg der aufregungen um die kommentare
Hallo gri1su, es ist nicht so, dass ich wirklich vertrauliche Bewerbungsunterlagen oder geheime Verträge lese - aber eben doch Dinge, die nicht jeden was angehen. Bei 2 Stunden Pendlerstrecke + einige Dienstreisen mit dem Zug läßt sich das fast gar nicht mehr vermeiden. Jedenfalls ist man in einigen ICE's ohne Laptop fast schon ein Exote;-)
Dann wär ich aber lieber gerne ein Exote.... :-))
Wenn Du kein Exot bist, dann weiss ich nicht... :-)
Zumindest arbeite ich im ICE nicht mit dem Laptop...
Ich guck im Zug immer gecrackte Filme aus den diversen Tauschbörsen (aber mit Kopfhörer) und sehe mir dabei heimlich die Gesichter der Leute an, die auch mitschauen. Wenn die das dann merken, ist ihnen das voll peinlich.