Frage von xxtiimxx, 59

Wie kann man sich in mündlichen Noten schnell verbessern?

Expertenantwort
von goali356, Community-Experte für Schule, 21

Durch quantitativ und qualitativ gute Beiträge, meld dich auch mal wenn du dir nicht 100% sicher bist, denn auch wenn es nicht 100% richtig ist, bist du dann immer besser als die, die die ganze Stunden nichts tun.

Auch kannst du dich gut beteiligen, wenn du dir am tag vorher oder vor beginn der Unterichtsstunde anschaust, was ihr in der letzten Stunde gemacht habt.

Antwort
von BerchGerch, 12

Hallo,

um eine gute bis sehr gute Mitarbeit zu erreichen, ist es zunächst einmal wichtig, dass du ...

  1. ... die Grundlagen legst, d. h. du solltest den Stoff zu allererst mal sauber und gründlich vor- und nachbereiten. Das heißt auch, dass du dir bei der Nachbereitung beispielsweise Fragen aufschreiben könntest, von Dingen, die du nicht vollständig verstanden hast und zwar immer Anhand konkreter Beispiele oder Aufgaben. Für Nachfragen wiederum gilt, dass diese möglichst konkret und zielgerichtet und nicht wahllos gestellt werden sollten.
    Dadurch schaffst du dir (Wissens-)Anknüpfungspunkte, die dir helfen, das umzusetzen, was in den Punkten 2 und 3 steht.
  2. ... im Unterricht aktiv zuhörst und mitdenkst. Außerdem solltest du Arbeitsaufträge möglichst sauber und konzentriert ausführen. Und: Beachte die Fragestellungen immer ganz genau!
    Es gibt Schüler, die sich unwahrscheinlich oft am Unterricht beteiligen, aber weitestgehend Beiträge bringen, die sie jetzt selbst gerne zu dem Thema beisteuern würden, auch wenn diese mit der Frage und auch machmal mit dem eigentlichen Thema nichts mehr zu tun haben. Für deine Unterrichtsbeitragsnote(n) ist aber eigentlich ausschließlich die Qualität und in keinster Weise die Quantität deiner Äußerungen relevant.
  3. ...  dich konzentrierst auf das, was du tust! Eine Unterrichtsstunde hat in der Regel 45 Minuten. Bis zur Pause sind es normalerweise 90 Minuten. Und ein Mensch ist auch in jungen Jahren normalerweise fähig, seine Konzentration über diesen Zeitraum voll und ganz aufrecht zu erhalten.

Wenn du diese drei Dinge beherzigst, hast du im Unterricht auch was qualitativ Hochwertiges zu sagen und kannst dich regelmäßig und aktiv am Unterricht beteiligen. Dies wiederum hat mittelfristig folgende Vorteile:

  1. Der Unterricht ist für dich nicht mehr ganz so langweilig, weil du ein aktiver Teil des Unterrichts bist.
  2. Der Unterricht und das Fach machen irgendwann mehr Spaß, weil sich dein Verständnis um einiges erhöhen wird.
  3. Du hast mehr Freizeit, da du weit weniger Zeit aufwenden musst, um zu lernen, wenn du aktiv zuhörst und mitdenkst. Übrigens kann es auch nicht  schaden, sich ab und an Notizen in sein Heft zu machen, wenn es dir für dein persönliches Verständnis des Stoffes hilft, und zwar unabhängig von dem, was an der Tafel steht!

Ich weiß, ich beschreibe hier in gewisser Weise Idealvorstellungen. Die Realität sieht schlicht anders aus und es klappt natürlich nicht in allen Fächern gleich gut!

Aber: Eine schnelle Verbesserung der mündlichen Noten gibt es (eigentlich) nicht. Denn diese werden über einen gewissen Zeitraum gemacht.

Schnelle Abhilfe schafft da eigentlich nur, dass man in ein bis zwei Unterrichtsstunden so dermaßen glänzt, dass dem Lehrer dies eine Note wert ist, da die Beiträge auch für eine einzelne Leistungserhebung ausreichen.

Oder man hat sich mal ganz exzellent vorbereitet und wird dann auch tatsächlich über den Stoff der letzten Stunde ab-/ausgefragt. Aber das liegt beim Lehrer, nicht bei dir, denn freiwilliges Sich-Abfragen-Lassen ist eigentlich rechtlich unzulässig, weil es die Chancengleichheit aller Schüler in der Klasse verletzen würde.

Und das bringt mich zu einem weiteren Punkt (weil das hier schon geschrieben wurde):

Jegliche freiwilligen Angebote von Schülern, eine Zusatzarbeit zu machen (z. B. ein Referat), um eine gute Note zu erhalten, sind zwar nicht per se rechtlich unzulässig, aber um die Gleichbehandlung aller Schüler zu gewährleisten, müsste die Lehrkraft diese Chance jedem einzelnen Schüler in der Klasse einräumen, der ein solches Angebot macht, sobald diese Möglichkeit einem Schüler eingeräumt wurde.

Da dies aus Zeitgründen kaum möglich ist, lehnen Lehrkräfte solche Angebote häufig ab, was sie auch dürfen – nicht, weil sie diese Freiwilligkeit und Mühe der Schüler nicht wertschätzen würden oder annehmen wollen, sondern weil sie im Extremstfall die Chancengleichheit aller nicht mehr aufrecht erhalten könnten und dann rechtlich angreifbar wären.

Gruß, BerchGerch

Antwort
von Nordseefan, 30

Du kannst nicht von jetzt auf gleich aus einer 6 eine 1 machen. Aber du kannst dich aktiv am Unterricht beteiligen. Auf Fragen antworten oder auch mal kritische bzw konstruktive Beiträge bringen. Selber mal was nachfragen.

Fragen ob du ein Referat halten darfst.

Aber wunder darfst du trotz allem nicht erwarten, der Lerher muss ja schließlich fair bleiben.

Antwort
von lisarega, 29

Immer aufzeigen , dann ist der Unterricht auch nicht ganz so langweilig :)

Antwort
von CocaKira, 5

Wenn du in einem Fach etwas schlechter bis, dann mach es in einer Art Wettbewerb, z.B. jede 10 Minuten mindestens 3 mal aufzeigen oder so :)

Wenn du gut bist, dann versuch deine Antworten gut zu überlegen, denn wenn sie qualitativ besser sind, dann merken sich Leherer auch eher.

Die goldene Regel ist immer noch nicht reden, seine Sachen und Hausaufgaben immer dabei zu haben und seine Antworten gut zu formulieren :)

Antwort
von OIivix, 18

Mitarbeiten, sich am Unterricht beteiligen, vl mal was freiwillig machen.

Viel Glück(:

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