Wie kann man sich das Verhalten eines Transistors bei Ansteuerung mit einer hinreichend großen Spannung an der Basis vorstellen?

... komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Offenbar geht es um den normalen bipolaren Siliziumtransistor.
Du meinst, warum eine Minimalspannung nötig ist, bis überhaupt was passiert?

  • Die Basis-Emitter-Strecke ist ein genau gleich ein P-N-Übergang wie bei einer Diode.
  • Sowohl bei Diode wie bei der Basis-Emitter-Strecke des Transistors steigt die Leitfähigkeit (der Strom) exponentiell mit der Spannung.
  • Bei ca. 0.7V steigt der Strom merklich an, sicher deutlich über den Sperrstrom. Dieser Punkt wird oft (fälschlicherweise) als "Knickspannung" bezeichnet (hier knickt gar nichts).
  • Erklären kann man diese "Schwelle" damit, dass zuerst die im p-n-Übergang spontan entstehende Raumladungszone (elektrisches Gegenfeld) ausgeräumt werden muss, bis effektiv ein deutlicher Stromfluss durch die Sperrschicht möglich ist.
  • Siehe auch die Animationen rechts in http://www.leifiphysik.de/themenbereiche/halbleiterdiode

Wenn du noch etwas anderes meinst mit "Verhalten des Transistors", dann musst du die Frage präzisieren.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

zu ungenau formuliert! Was ist denn bei dir eine hinreichend große Basisspannung? Und vor allem von welchem Transistortyp?

Deine Frage ist eine mit vielen Unbekannten ;-) Es darf geraten werden ;-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wie ein Schalter, der dann umgelegt wird und damit die Verbindung zwischen Kollektor und Emitter herstellt.

Aber das ist nur eine bildliche Darstellung. Tatsächlich wird die Silizium-Schicht zwischen Kollektor und Emitter durch die Basis-Emitter-Spannung durchlässig und stellt so die Verbindung zwischen Kollektor und Emitter her.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung