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Wie kann man sich als Hauseigentümer vor steigenden Zinsen der Immobilienkredite schützen?

gefragt von ballprinter am 25.08.2008 um 8:16 Uhr

Ich habe wie viele andere Haus- und Wohnungseigentümer einen Immobilienkredit. Doch ich blicke mit Sorge auf die stark ansteigenden Zinsen der Immobilienkredite. Gibt es eine Möglichkeit, sich vor dem Zinsanstieg zu schützen? Muss ich mich evt. nach einem Forward-Darlehen umschauen?


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Zakalwe
beantwortet von Zakalwe am 25. August 2008 08:27
3x
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Eine Möglichkeit wäre ein Bausparvertrag. Die Zinsen sind hier vor vorneherein festgelegt und können nicht mehr steigen.

Gibt es z.B. auch in Verbindung mit einem normalen Kredit. Die Zinsbindung des Kredits läuft 10 Jahre, Zeitgleich wird der Bausparvertrag angespart (wobei die Tilgung hierauf eingezahlt wird). Nach 10 Jahren wird der Kredit durch das Bauspardarlehen abgelöst, dessen Zins schon bei Abschluss feststeht. Erkundige dich mal bei einer Bausparkasse.

Kommentar von Simple_avatar5smallMismid am 25. August 2008 09:04

die Tilgung auf das Bausparkonto einzahlen? Dann würde man ja gar nicht tilgen

Kommentar von 813adbcaaa342eaf1c49325d6358d096smallZakalwe am 25. August 2008 11:53

Doch, mit Zuteilung des Bauspardarlehens. Es gibt solche Modelle, bei denen Kredit und Bausparvertrag miteinander verknüpft sind.


Mismid
beantwortet von Mismid am 25. August 2008 08:32
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warum denn ein Forwarddarlehen? Normale Immobilienkredite haben doch eine feste Verzinsung für die gesamte Laufzeit. Oder hast du etwa einen mit variablem Zinssatz gewählt (das wäre sehr ungeschickt gewesen)? Man hat doch für die gewählte Laufzeit von 10-25 Jahren (Je nach Vertrag) einen festen Zinssatz vereinbart. Nur wenn der Vetrag ausläuft muß man schauen, daß man zu dem Zeit der Fälligkeit an einen möglichst niedrigen Zinssatz rankommt.
Wenn dein Vertrag also nächstes Jahr ausläuft, bringt es eigentlich nichts, jetzt ein Forwarddarlehen zu machen, nur weil du denkst, daß nächstes Jahr die Zinsen höher sind. Ein solches Darlehen ist ja mit Verlusten behaftet und lohnt sich nur wenn der Zinssatz den man im neuen Vetrag hat einiges weniger beträgt als der der dann anfallen würde.
Wenn du noch ein paar Jahre Zeit hast, wäre eine gute Möglichkeit ein Bausparvertrag, damit du dann bei Vertragsende des Darlehens einen sehr niedrigen Zinssatz dir heute schon garantieren kannst.

Kommentar von dfranke am 25. August 2008 12:31

Forwarddarlehen würde ich auch vorschlagen. So kann man sich die aktuellen Zinsen teilweise bis zu 2 Jahre im Voraus ohne Zinsaufschlag und bis zu 6 Jahre im Voraus mit moderatem Zinsaufschlag sichern. Das ganze hängt, wie auf http://www.kredit-und-finanzen.de/kredite/anschlussfinanzierung.html auch beschrieben wird, von der aktuellen Zinssituation und Deiner Erwartungshaltung hinsichtlich der Zinsentwicklung ab.

Kommentar von Simple_avatar5smallMismid am 25. August 2008 16:34

für die alte Finanzierung muß man dann aber Strafgebühren zahlen! 6 Jahre im Voraus lohnt sich ja nie!


anonym
beantwortet von infrabest am 25. August 2008 13:15
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Festschreibung und zwar mit 1% Tilgung. Resttilgung über eine sehr gute Investmentanlage (breite Streuung: Sachwert, Rohstoffe, Beteiligungen,). Gute Investments sind immer besser und sinnvoller als Bausparkase, die in der Endabrechnung meisten teurer ist. Seriöse, unabhängige(also keine Alianz, Debeka oder Volksfürsorge usw.)Finanzmakler gibt es genug. Mit Hilfe von Verbraucherzentralen oder Steuerberater prüfen lassen.

Kommentar von Simple_avatar5smallMismid am 25. August 2008 16:36

mit einer Anlage hat man aber keine Sicherheit vor hohen Darlehenszinsen im Jahr der Fälligkeit. Es kann ja sein, daß jahrelang der Zins niedrig ist und damit auch die Anlagezinsen und im Jahr der Fälligkeit der Zinssatz sehr hoch!


fairsite
beantwortet von fairsite am 26. August 2008 10:24
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Festzins vereinbaren, die dem Mietertrag der Immobilie entspricht, je länger die Laufzeit, desto teurer wird dieser Zins p.a. Eingesparte Zinsbeträge in einen Investmentfonds z.B. MVM Independent global ansparen, evtl. auch kleinen Bausparvertrag zur Nutzung der Förderbeträge, falls Anspruch besteht. Beides zum Tilgen nach Ablauf der Festzinsphase verwenden.

Tipp, auch die Miete würde steigen. Und nicht nur die Immobilie soll langfristig erhalten bleiben, sondern auch der Mensch, der sie bewohnen und geniesen möchte.


anonym
beantwortet von AndreasAbend am 26. August 2008 15:51
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Grundsätzlich sollte man seine persönliche Neigung beachten. Läuft die aktuelle Zinsbindung (Zinslaufzeit) in den nächsten Monaten bis ca. 5 Jahren ab, lohnt sich ein Zinsvergleich im Bereich Forward. Bereits bei einem Zinsersparnis von ca. 0,25 % p.a. lohnt sich eine Umschuldung. Generell kann auch ein Bausparvertrag angespart werden, um sich die hier geltenden günstigen Bauspardarlehen zu sichern, welche nicht unbedingt in Anspruch genommen werden müssen, sollten die dann geltenden Zinsen niedriger sein. Bei den bereits angesprochenen Anlagen in Investments sollte man das Risiko genau einschätzen. Ist bei Darlehensfälligkeit nicht genügend Kapital angesammelt (eine generelle Garantieablaufsumme gibt es hier nicht, es wird i.d.R. immer mit einer angenommenen Wertentwicklung gerechnet) ist man unter Umständen gezwungen, den Restbetrag wieder zu finanzieren. Am besten von mehreren Anbietern (Banken & Bausparkassen)verschiedene Modelle vorrechnen lassen und die eigene persönliche Neigung im Bezug auf Sicherheit oder Risiko in die Entscheidung einfließen lassen. Vorsicht bei windigen "Finanzberatern", die für eine Beratung und im Vorfeld bereits Geld bzw. Provision verlangen!


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