Frage von karamellkotze, 93

Wie kann man seinen Hund am besten vor Ködern (mit Rattengift oder mit Rasoerklingen versehen) schützen?

Ich hör immer mehr von diesen Giftködern und mach mir echt mega Sorgen um meinen Hund! Was kann man am besten tun, dass er nichts von der Strasse isst? Wie sollte man das am besten trainieren? Und gibts noch weitere 'Tipps', dass der Hund möglichst nichts einfach isst? Denn ich möchte so weit es geht auf einen Maulkorb verzichten! Danke schonmal!

Antwort
von KKatalka, 34

Ich versteh deine Angst die hab ich auch jedesmal wenn ich mit meinem Bärchen raus geh. ...

Als erstes ist es wichtig das er Leckerli nur von dir und eventuell vertrauten Personen nimmt. Fremden verbiete ich grundsätzlich meinem Hund Leckerli zu geben (Schließlich könnte gerade er ein Hunde Hasses sein der dein Hund vor deinen Augen Vergiftet) darüber hinaus gewinnt der Hund (wenn es nicht unterbunden wird) stets Vertrauen zu Lekerli von Fremden und nimmt es auch wenn du nicht dabei bist.

Wenn du mit ihm Hass gehst und er zum Schnuppern anhält, schau immer ob er schnuppert weil er ein Platz zum Machen sucht oder weil da was Ligt. Wenn da was Ligt, stoß es von ihm weg und Verbiete es ihm. Du kannst auch selbst Köder (Ungiftig) auslegen und ihn immer zügeln wenn er dann geht, irgendwann prägt er es sich ein und weiß das er es nicht mehr darf.

(Vergiss nicht die Köter wieder einzusammeln um andere Hunde Halter nicht zu verunsichern)

Solltest du selbst Köder entdecken die dir Suspekt vor kommen lege Flyer aus um andere Hundehalter zu warnen. Sie werden so dankbar für die Warnung sein. Das sie es dir Gleich tun und ebenfalls Warnen.

Mehr Ratschläge diesbezüglich fallen mir jetzt leider nicht ein. Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen!

Kommentar von KKatalka ,

*wollte schreiben wenn du mit ihm Gassi gehst, nicht wenn du mit ihm Hass gehst. .. 😂 und ich dachte die alte Hände Tastatur wäre doof 😉

Antwort
von SusanneV, 14

Unser Hund bekommt nur von meinem Mann und mir etwas zu fressen. Zum Glück ist sie keine Fressmaschine, die alles in sich reinstopft.

Lass den Hund beim Spaziergang nicht aus den Augen und wenn Du merkst, dass es an was Ungewöhnlichem schnuppert, sag sofort nein oder aus.

Zuhause kannst Du mit Leckerlis oder einem Stück Wurst üben. Dein Hund darf es nur nehmen, wenn Du es erlaubst.

Vor diesen Ködern haben wir alle Angst, aber einen Hund sein ganzes Leben nur mit Maulkorb raus zu lassen ist auch nicht der richtige Weg. Das könnte Deinen Hund verunsichern und ängstlich machen, da er weiß, er ist jedem anderen Hund unterlegen.

Hör Dich immer gut um und sprich mit anderen Hundehaltern, ob sie was Giftködern gehört haben. In dem Supermarkt, in dem ich einkaufe, werden vom Eigentümer immer Warnplakate aufgehängt, wenn wieder mal ein Hundehasser unterwegs ist.

Antwort
von uwe4830, 33

Hallo,

ich habs meinem Goldi , die ja nun als Biotonnen verschrien sind so abgewöhnt. Schleppleine dran, Teller mit einer super tollen Wurst drauf, Hund ging natürlich bis zur Wurst, hier kam ein strenges knurrendes Nein, als er die Wurst wegnehmen wollte, gab es ein erneutes Nein mit einholen der Leine.

Das ist ein wenig aufwendiger im Training. Die Schnellversion sieht ein bisschen gefährlich aus, geht aber auch trainiere mit Maulkorb.

Mit Maulkorb bist du auf der sicheren Seite, dass dein Hund, wenn du nicht schnell genug reagierst trotzdem nicht an die Wurst kommt.

Gruß uwe4830

Antwort
von xttenere, 15

Das mit dem antrainieren ist so eine Sache. Es gibt Hunde, die sind richtige *Müllschlucker*, da hast Du fast keine Chance, dies hinzukriegen....wieder Andere sind sehr heikel beim Futter...da ist es etwas einfacher, ihnen das Fressen ohne dass ein Napf dasteht, abzugewöhnen.

Meiner z.B. nimmt das Leckerli nur aus der linken Hand...hab ich ihm so angewöhnt...draussen kann ich ihn auf Kommando abrufen, und er gibt mir ohne Probleme alles raus, wenn der Befehl dazu kommt....auch frische und blutige Knochen...er weiss, dass er dafür belohnt wird.

Allerdings muss man dies bereits im Welpenalter täglich trainieren und auch später, wenn das Kommando sitzt...immer wieder üben.

Auch musst Du Deinen Hund beim Gassi gehen immer im Auge haben, und beobachten, wie er sich verhält....und gesetzten Falls im  richtigen Moment eingreifen.... Übersetzt heisst das nicht mit dem Handy rumspielen...telephonieren oder schreiben.

Antwort
von schimmelzecke, 15

Die Angst ist  leider nicht unberechtigt, und meiner Erfahrung nach gibt es da leider keine Universallösung. Hunde sind, wie Menschen, Charaktertiere und reagieren auf verschiedene Erziehungsmethoden immer unterschiedlich. Dennoch ist ihm beibringen, dass er nur von dir etwas nehmen darf immer der beste Weg.

Falls du Giftköder findest, kannst du sie  auf https://www.giftkoeder-radar.com/ melden um andere Hundebesitzer zu warnen

Antwort
von Midnight1999, 14

Bei der Hündin von meiner Schwester (wird am 01.01. 2) funktioniert ihr Codewort "Nein!" ganz gut. Sie weiß dann sofort, dass sie irgendwas falsch macht bzw. nicht darf & hört (meistens) sofort damit auf.

Antwort
von perledersuedsee, 26

Der Hund muss lernen, dass es Fressen nur aus deiner Hand bzw. nur zu Hause gibt. Das funktioniert nur, wenn DU eine konsequente Erziehung machst. 

Kommentar von Blitz68 ,

dem ist kaum etwas hinzuzufügen !

Antwort
von Luki333, 5

Halt die augen offen, wenn er woran schnüffelt. Wenn er etwas in den mund nimmt, gibst du ihm gleich den befehl es wieder auszuspucken. Anders hast du keine chance (bis auf den maulkorb)

Antwort
von Still, 37

Alles außer Maulkorb ist nicht 100 Prozent sicher. Zum Glück gibt es nur wenige Verbrecher, die diese Köder auslegen.

Kommentar von perledersuedsee ,

Mein Hund rührt niemals draußen etwas an. Der hat von klein auf gelernt, dass es Futter nur von mir und nur zu Hause gibt. Das gehört zum 1 x 1 der Hundeerziehung.

Kommentar von spikecoco ,

darauf sollte man sich niemals verlassen, denn gerade Giftköder sind oft in leckeren Wurststückchen versteckt.

Kommentar von Blitz68 ,

in der Firma wurde mit einem solchen Köder der Wachhund getötet -

der war auch nicht erzogen worden ( keine Zeit) und hat alles ins Maul genommen, was er gefunden hat.

Der Rat von perledersuedsee ist absolut Top !

Kommentar von Still ,

Es geht doch hier um Sicherheit und die ist nur mit einem Maulkorb garantiert. Der Hund kann ja 1000 Mal fremdes Futter abgelehnt haben und dann kommt doch plötzlich das Tier in ihm hervor und er frißt außerhalb der Familie.

Antwort
von NadimFalastin, 34

Selbstverständlich würde ich ihn nichts essen lassen. Auf dem Feld oder im Wald wenn er frei läuft kannst dus natürlich nich beeinflussen.

Gibt aber sone App die du dir holen kannst. Weiß nich wie die heißt. Da melden Leute es wenn sie Giftköder finden und die Fundstelle wird markiert und online gestellt mit Datum unso. So weißt du wo du etwas aufmerksamer sein solltest.

Kommentar von karamellkotze ,

ja, die kenne ich! ist auch eher in NRW und BW verbreitet. In meiner Stadt wurde noch nichts gefunden, aber ich will wirklich nicht die erste sein, die einen findet D:

Kommentar von NadimFalastin ,

Hmm ja glaub ich dir. Ich glaub viel kannst du da sonst nich machen, deinen Hund dauerhaft anzuleinen is glaub ich auch nich richtig.

Kommentar von karamellkotze ,

Im Moment lass ich ihn noch nicht frei rumlaufen weil wir ihn relativ neu haben und er erst richtig auf seinen Namen hören muss, aber wir haben eine lange FlexiLeine gekauft und wenn er dann etwas riecht, dahin läuft und es frisst, kann man ihm das ja nicht mehr wegnehmen... So etwas ist ja schnell runtergeschluckt, aber ein Maulkorb wäre denke ich auch nicht das richtige, da er auch immer Spass hat am Stöcke kauen und so...

Kommentar von NadimFalastin ,

Es is wie mit einem Kind. Du kannst dein Kind auch nich einsperren, um ihn vor den Gefahren draußen zu schützen. Es kann immer was passieren. Das Risiko musst du eingehen.

Dein Hund braucht im Wald oder auf dem feld definitiv auch mal Freiheit. Ein Leben an der Leine oder mit einem Maulkorb wär Tierquälerei

Kommentar von uwe4830 ,

Die App, heißt Giftköder Alarm

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