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Wie kann man seinen Freund 'ausbremsen', wenn der nur allzu gerne mit dem Auto rast?

gefragt von xannalena am 26.03.2008 um 19:03 Uhr

Hallo, vielleicht hat jemand von Euch eine Idee. Mein Freund liebt es, mit dem Auto zu rasen- auf Landstraßen und auf der Autobahn packt es ihn regelmäßig, und zwar ordentlich. Nicht selten sehe ich als erste Ziffer eine Zwei auf dem Tacho. Mir wird dann leicht etwas unwohl. Es gibt immer so eine magische Grenze, ab der ich einfach Angst bekommme. Er sagt, ich soll ihm vertrauen- er wisse, was er tue. Mir ist aber trotzdem nicht wohl, egal ob ich dabei bin oder er allein unterwegs ist (womöglich gibt er dann ja noch mehr Gas). Hat jemand eine Idee, wie ich ihn ein wenig ausbremsen kann?


Reply


Knowledge
beantwortet von Knowledge am 26. März 2008 19:11
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Appeliere an seinen sportlichen Ehrgeiz! Frag ihn doch mal, warum er auf der Strasse rast und ob er sich nicht auf eine Rennstrecke traut, bei der die anderen meist fahren können. Für mich war das schon vor Jahren eine heilsame Lehre und ich kenne auch keinen Rennfahrer, der auf öffentlichen Strassen rast. Ich liebe es auch, mal schnell zu fahren, aber das ausschließlich auf abgesperrten Rennstrecken, auf denen ich niemanden (auch mich) nicht gefährde. Lass deinen Freund mal solch ein Fahrer-Training (z. B. vom TÜV, DEKRA...auch ADAC) nutzen oder fahr mit ihm zu einer Rennstrecke. Das hilft oft mehr als blosses Reden. Da wird er auch mit unvorhergesehenen Situationen konfrontiert und kann sehen, wie sein Auto reagiert, wenn er mal zu schnell ist.

Kommentar von 49d1bda04f2544431776195aa09e5c27smallHelmutRn am 26. März 2008 19:25

Walter Röhrl hat vor Jahren im Bayrischen Wald einen Ferrari aus der Kurve fliegen lassen. Angeblich ist er nur ca. 70 km/h. gefahren. Lol!!!

Kommentar von 1e984dbe12c8a779526c498701b8bc73smallKnowledge am 26. März 2008 19:30

Helmut, denk´ daran, dass Röhrl früher der Chauffeur des Bischofs von Regensburg war; dem ist er bestimmt nicht zu schnell gefahren...ggg. Du siehst, auch 70 km/h kann zu schnell sein.


Maienblume
beantwortet von Maienblume am 26. März 2008 19:12
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Das Wörtchen "Rücksicht" scheint wohl für Deinen Freund ein Fremdwort zu sein... weder für Dich noch für andere bringt er welche auf, oder?

Wie verhält es sich mit dem Wort "verantwortungsbewußt"?

Du scheinst kein Vertrauen zu haben in seinen Fahrstil, und das sollte IHM zu denken geben! Es kann doch nicht angehen, daß Du Dir die Sorgen machst, die in seine Verantwortung gehören!!!

Sorry, aber ein "wenig ausbremsen" scheint hier nicht möglich zu sein. Weigere Dich, mitzufahren, wenn er weiter so rast. Dann siehst Du gleich, ob er Dir gegenüber die notwendige Achtung für eine langfristige Beziehung überhaupt aufbringt.

Tut er es nicht, sind alle Prognosen ungünstig. Und ob er sich irgendwann um einen Baum wickelt... schweigen wir lieber! Hoffentlich kannst Du ihm irgendwie klarmachen, daß er sich UND andere gefährdet mit dieser Raserei!


Hieronymus Wandpilz
beantwortet von Hieronymus Wandpilz am 26. März 2008 19:05
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Sag ihm einfach, dass dich das nicht beeindrucken würde und ihn das eher zum Vollidioten als zum mutigen Helden macht. Wegen dir muss er keine Show abziehen und gefälligst normal fahren oder du fährst einfach nicht mehr mit ihm.


butz1510
beantwortet von butz1510 am 26. März 2008 19:09
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In unserer Stadt sind vor 6 Wochen 3 junge Menschen in einem BMW verunglückt - mitten in der Stadt, wo noch lange keine 2 auf dem Tacho zu sehen war und dennoch waren sie viel zu schnell unterwegs. 2 sind tot (19 und 15 Jahre), einer (17) hat vielfache Brüche und ist schon seit Wochen im Krankenhaus und in Reha, damit er überhaupt wieder laufen lernt... "Rast" doch mal zusammen in ein Reha-Krankenhaus und seht Euch um, ist echt "spaßig", was man da so sieht als Folge von Ich-geb-Gas-ich-will-Spaß!

Kommentar von 517dfdf405b70c95889a7289d024deb9smallungererbad am 26. März 2008 19:13

DH! Beste Antwort überhaupt. Vielleicht kannst Du versuchen Unfallfotos zu beschaffen. Sowas schockt. Die wird er aber nicht anschauen wollen...genausowenig wird er eine REHA-Klinik besuchen wollen. Wenn man da überhaupt rein kommt.

Kommentar von 1e984dbe12c8a779526c498701b8bc73smallKnowledge am 26. März 2008 19:14

Diese Schock-Therapie (z. B. von der Polizei vor Discos) hat noch nie geholfen.


Rolf u. Högemann
beantwortet von Rolf u. Högemann am 26. März 2008 19:12
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Wenn Du dabei bist und er fängt an zu rasen, dann sage Ihm ganz ehrlich, dass Du grosse Angst dabei hast und das es unerträglich für Dich wird. Und wenn wieder die "Vertrauensfrage" gestellt wird - dann kanst Du sagen, dass Du weder Ihm noch anderen Autofahrern bei der Geschwindigkeit trauen kannst. Sollte er dann nicht langsamer werden - dann bitte Ihn bei der nächsten raststätte rauszufahren und lass Ihn dann alleine weiterfahren. Für Dich geht es dann eben mit dem zug weiter....





anonym
beantwortet von lamouroso am 26. März 2008 19:06
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Fahr' erst wieder mit ihm wenn er anständig fährt, ist doch logo, oder?

Kommentar von 1e984dbe12c8a779526c498701b8bc73smallKnowledge am 26. März 2008 19:25

Dann fährt er (allein) aber immer noch (zu) schnell und gefährdet u. U. Menschen.


koira1975
beantwortet von koira1975 am 26. März 2008 19:07
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Das mit dem Vertrauen ist bei den Geschwindugkeiten völliger Blödsinn. Es geht nicht nur darum, wie er fährt, sondern auch wie die Anderen fahren und bei so hohen Geschwindigkeiten hat auch er sein Auto nicht mehr im Griff. Mal davon ab, finde ich es ziemlich rücksichtslos so zu fahren, wenn Du Angst hast. Hast Du selber ein Auto? Dann würde ich definitiv nicht mehr mit ihm fahren. Auch wirksam: nach einer seiner Rasereien an der nächsten Ampel aussteigen und nicht mehr mit ihm fahren.

Was er allerdings tut, wenn Du nicht im Auto sitzt, kannst Du nicht beeinflussen.


Zinizah
beantwortet von Zinizah am 26. März 2008 19:07
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steig einfach nicht mehr in sein auto ein... fahr erst wieder mit ihn, wenn er ordentlich fährt! wenn du ihn was wert bist wird er auf dich eingehen!

hat bei meinem kollegen auch geklappt!


anonym
beantwortet von Madcat am 26. März 2008 19:08
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Fahre konsequent nicht mit. Mein Sohn war auch sehr überzeugt von seinen Fahrkünsten. Bis er letztes Jahr wegen der Raserei einen Totalunfall hatte. Gottseidank hatte er seine Freunde, die hinten saßen, 5 Minuten vorher nach Hause gefahren. Das Auto war hinten flachgeschrottet. Hätten die Freunde da noch gesessen, wären sie tot. Er hat mit vielen Schutzendeln unfaßbarer Weise keine Schramme abgekriegt--- und fährt seidem mit Verstand.


Wolfgang Joost
beantwortet von Wolfgang Joost am 26. März 2008 19:08
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Ich würde mit ihm nicht mehr mitfahren!


Qetan
beantwortet von Qetan am 26. März 2008 19:05
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Ich würde ihm sagen, dass ich erst wieder mit ihm fahre wenn er gelernt hat verantwortungsvoll zu fahren. Einem Raser kann man nicht vertrauen.


eis0815
beantwortet von eis0815 am 26. März 2008 19:06
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Einfach nicht einsteigen, ansonsten würde ich mit ihm nur fahren, wenn ich selbst fahre! Aber "erzogen" bekommst du ihn sicher nicht!


eltenjohn
beantwortet von eltenjohn am 26. März 2008 19:07
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Dein Freund scheint ein Ventil zu brauchen,,,für was auch immer....Erfolgserlebnisse? du könntest sein Ventil sein.....try and error


ungererbad
beantwortet von ungererbad am 26. März 2008 19:18
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Mal ihm doch während der Fahrt aus, wie das ist, wenn er in einer REHA-Klinik im Gipsbett liegt, über Querschnittslähmung, verlorene Gliedmaßen, Trümmerbrüche, Hirnverletzungen, das Warten im Autowrack auf die Feuerwehr, schwere Brandverletzungen (alle Finger amputiert, statt Nase nur noch ein Loch, ein oder beide Augen zerstört) und solche Themen. Und rede einfach immer weiter. Wenn er das nicht hören will, steig bei passender Gelegenheit aus. Lass es wirken. Viele junge Männer glauben, sie seien unsterblich und auf 20 Tonnen geeicht. Sind sie nicht. Und viele von denen lernen es erst mit einem Unfall.


bkanu
beantwortet von bkanu am 26. März 2008 19:19
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Eine Reha Klinik zu besuchen finde ich einen sehr guten Tip. Ich hoffe, er lässt sich dazu überreden.

Ich habe gerade (vor 2 Monaten) einen Unfall "life" miterlebt. Die geschädigten Un-Beteiligten fuhren alle um die 100km/h und ein junger Fahrer hat durch seine unbesonnene und gefährliche Fahrweise 3 weitere Auto's in den Unfall verwickelt.

Niemand der Unbeteiligten konnte ausweichen - und das bei 100 km/h. Wenn da noch einer mit Tempo 200 dazugekommen wäre ..... ich möchte es mir lieber nicht vorstellen.

Ich selbst habe immernoch Probleme damit, obwohl ich nur Zeugin war.

Ich würde nicht mehr bei ihm einsteigen, bis er vernünftig wird.


wauwie
beantwortet von wauwie am 26. März 2008 23:04
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Frag in mal, ob er Dich liebt oder ob ihm egal ist, dass er Dich eventuell zu Tode fährt. Wenn er Dich wirklich liebt, fährt er fürsorlich, dass Dir nichts passiert. Ansonsten würde ich mich mal eine Weile von ihm trennen, wenn ihm das dann auch egal ist, lass die Finger von ihm, dann ist er nicht der richtge Lebenspartner.


anonym
beantwortet von jagenau am 27. März 2008 08:08
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Ist dem Kerl eigentlich klar was er da macht? Wenn irgend etwas unvorhergesehenes passiert,(z.B. ein Reifen in der Kurve platzt) glaube ich kaum das dein Freund noch alles unter Kontrolle hat. Und schon garnicht, wenn er in dem Moment auch noch zu schnell unterwegs ist.
Sobald du bei dem ins Auto eingestiegen bist, ist er zum grössten Teil für deine Sicherheit verantwortlich. Dementsprechend hat er auch seinen Fahrstil anzupassen. Wenn du als Mitfahrerin verlangst das er langsamer fährt, dann übergeht er dich eindeutig wenn er es nicht macht.Also ist ihm sein Spass, bei dem er die Gesundheit und das Leben von anderen aufs Spiel setzt wichtiger, als das was seine Freundin möchte. Mit Vertrauen hat so etwas schon garnichts zu tun. Leider muss bei solchen Leuten wahrscheinlich zuerst was passieren, bevor sie ihr Gehirn einschalten. Ich kann dir nur raten das du diesem Superfahrer eintrichterst, das er sich wie ein erwachsener Mann verhalten soll, wenn du neben ihm sitzt. Egal mit welchen Mitteln! Hauptsache er kapiert es. Wenn du das nicht machst, dann darfst du dich nicht wundern wenn du irgendwann vielleicht im Rollstuhl sitzt. Leider ist einer meiner besten Kollegen bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Deswegen sage ich es solchen Leuten gleich direkt beim ersten mal so das sie es auch garantiert verstehen!


weberwf
beantwortet von weberwf am 18. April 2008 09:53
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Erziehungsversuche bringen sicher nichts. Wahrscheinlich ist der Bub einfach (noch) nicht reif genug, um verantwortungsvoll mit der Mordwaffe "Auto" umzugehen. Manche werden es allerdings niemals. Der einzige Rat, der mir einfällt, ist nicht mehr mit zu fahren. Die Frage stellt sich natürlich, ob man überhaupt mit jemandem zusammen sein möchte, der das Leben des geliebten Partners derart gering schätzt.


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