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Wie kann man seine Kinder motivieren ihr Zimmer aufzuräumen?

gefragt von ro25ck am 22.07.2007 um 23:35 Uhr

Ständig quälen sich meine Frau und ich unsere Kinder dazu zu bringen ihr Zimmer aufzuräumen.Geschrei und Gezicke und am ende haben die nichts gemacht und meine Frau muss dann doch alles allein machen.Wie kann man das ändern? Habt iht Ratschläge? Also ich möcht auch nciht immer sagen ,dass die was dafür bekommen ,weil ich denke ,dass die Wünsche dann immer größer werden.Drohungen haben auch nicht geholfen.


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Reply


Shira
beantwortet von Shira am 22. Juli 2007 23:40
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Am besten ist es, das Zimmer zusammen mit den Kindern aufzuräumen. Dabei dürfen auch schon mal zusammengebaute Legosachen stehenbleiben. Wenn man das alles ein bißchen spielerischer gestaltet, können die Kinder auch richtig Spaß dabei haben. Kindern empfinden Unordnung meistens nicht als selbige. Man muß das alles etwas locker sehen. Sauberkeit ja, aber ein bißchen Chaos gehört halt in jedes Kinderzimmer.


Lotusblume12
beantwortet von Lotusblume12 am 22. Juli 2007 23:48
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Das kommt ja bisschen darauf an wie jung die Kinder sind. Irgendwann muss man es auch schon mal aushalten können, wenn aufräumen für (manche) Erwachsene anders aussieht als das der Kinder. Wenn sie immer alles hinterher getragen bekommen, warum sollen sie es denn tun? Je nachdem wie alt, kann man/frau erwarten, dass sie ihre eigene Ordnung haben. Da sie sich in ihrem Zimmer zumindest ihr eigene Ordnung haben dürfen, auch wenn diese deiner und die deiner Frau nicht entspricht. In Gemeinschaftsräumen ist es etwas anders, sehe ich jedenfalls so. LG Lotusblume

Kommentar von C8d3f6d10fc8cdba93db90ece3f90e6dsmallShira am 22. Juli 2007 23:53

Liebe Lotusblume, ich sehe hier können mal wieder die erfahren Mütter Hilfestellung geben. Ist auf Deinem Foto eigentlich eine Lotusblüte drauf? Kann ich leider nicht so richtig erkennen.

Kommentar von 52a6a9132a85c3c4a5b9333bbaa38fecsmallLotusblume12 am 22. Juli 2007 23:58

lach, nee nur mein Balkon mit Lavendel. Leider kann man ihn hier nicht riechen. Aber stimmt Shira, die Bildchen sind schon sehr lütt! LG Lotusblume

Kommentar von C8d3f6d10fc8cdba93db90ece3f90e6dsmallShira am 23. Juli 2007 00:21

Sag das nicht! Ich riech ihn bis hierhin!:))) Ich werde gut schlafen.

Kommentar von Bruno am 23. Juli 2007 00:48

Bei meinem Juengsten konnte man nicht ins Zimmer. Tuere ging knapp fuer einen Spalt auf, wo er durchschluepfen konnte. Sein "Saustall" wurde ihm irgendwann selbst leid. Dann gings mit Aufraeumen, klar, in seinem Stil. Er wurde Koch und Lehrlingsausbildner, wir haetten es nicht fuer moeglich gehalten. Aber sieheda, das Aushalten der Eltern trug Fruechte.


Schuggi5599
beantwortet von Schuggi5599 am 23. Juli 2007 00:15
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Wenn man es auf die sanfte Tour macht, würde ich vorschlagen, gemeinsam aufzuräumen. "Komm, wir packen die Steine in die Kiste, Du einen, ich einen, dann wieder Du einen, ich einen..." So in der Art.

Wenn das nicht klappt, dann auch durchaus mal ein Spielzeug wegnehmen, was ständig im Weg ist und nicht weggeräumt wird.

Dafür muß das Kind aber ein bestimmtes Alter haben, ein Zweijähriger wird das noch nicht verstehen.

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmall Wieselchen am 23. Juli 2007 07:23

Mein Sohn ist zwei Jahre alt und sehr wohl in der Lage, das zu verstehen. Er räumt zwar nicht alleine auf, aber wenn man ihn dazu animiert und ihm anbietet, gemeinsam aufzuräumen, dann klappt es auch.

Gerade in diesem Alter sollte man anfangen, damit das Aufräumen als völlig normal angesehen wird.

Ansonsten mein Tipp:

  • wie immer: kein Drama daraus machen, damit keine Machtspielchen entstehen

  • mit den Kindern gemeinsam die Ordnung absprechen ( wenn sie selber mit entscheiden können, wo was steht, merken sie's sich besser)

  • ruhig als Konsequenz auch mal ein Spielzeug für einen Tag wegnehmen. Ich sage zu Ilias immer: "Wenn die Mama alles alleine weggeräumt hat, dann kommt das auch für einen Tag weg. " Das hilft. Irgendwann, während ich aufräume, überlegt er sich das dann und hilft ganz schnell mit......

  • und natürlich das unvermeidliche "Vorleben" - Wenn man selber Ordnung hält, dann mögen die Kids auch ganz schnell ihr Zimmer nicht mehr, wenn da das Chaos ausgebrochen ist....


kaidre78
beantwortet von kaidre78 am 23. Juli 2007 12:03
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Meine Tochter ist jetzt 6. Es ist bei uns fast das gleiche Spiel, sie will nicht alleine aufräumen, Mama soll helfen und Mama räumt auf während die kleine mit wieder aufgetauchten und schon lange gesuchten Sachen spielt. Wenn es nicht für irgendeinen Anlass ordentlich sein muss und wir somit nicht unbedingt fertig werden müssen machen wir es so, das wir ihr klare Aufgaben geben. Sie muss dan z.B. erstmal alle Stofftiere an ihren Platz oder aufs Bett legen, dann alle Bälle einräumen, dann Playmobil usw... Wir räumen in der Zeit ein paar andere Sachen mit weg. Das geht zwar über mindestens 2 Tage, aber sie hat selber was gemacht, ist Stolz drauf und lernt hoffentlich dabei das man mit System schneller und einfacher Aufräumen kann. Irgendwann wird es ihr wie mir früher gehen und sie hat die Schnauze voll von über-klotten-stolpern und räumt von alleine auf...


anonym
beantwortet von gemaalsa am 23. Juli 2007 10:12
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Ich habe auch drei Kinder. Das war und ist schon immer eine schwierige Frage. Wie alt sind die Kinder?? Meine Frau hat ab ein gewisses Alter ( ich glaube bei ca 12-14 Jahren ) nichts mehr aufgeräumt. Da gab es verschieden Tricks, die man anwenden kann. z.B. das Treffen mit Freunden, anstatt bis 10Uhr nur bis 9Uhr ausgehen lassen. Bei kleineren haben wir das mit ihnen zusammeen gemacht. Jetzt räumen sie in Ihrer eigenen Wohnung auf, wie sie es für richtig heissen. Ich weis es nicht.





gottesanbeterin
beantwortet von gottesanbeterin am 23. Juli 2007 11:44
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Also zuerst einmal nehme ich an, die lieben Kleinen haben zuviel Sachen, da würde ich als erste Maßnahme ausmisten.
dann wärs interessant zu wissen, wie alt die Kinder sind, ab Schulalter hab ich dann immer einmal gemahnt, dann gedroht- und zwar alles, was noch umherliegt in Kisten zu packen und wegzugeben. Und ich habe überhaupt nicht lange gefackelt.
Wenn man (nicht nur Kinder) mit den Dingen nicht ordentlich umgeht, dann ist man mit diesen Dingen überfordert und ihr tut den Kindern sowieso einen Gefallen, wenn ihr den Ramsch reduziert.
Ich finde es nicht klug, wenn ihr den Kindern eine Belohnung versprecht, wenn sie im eigenen Zimmer Ordnung machen - die Belohnung soll ja die Ordnung sein.
Das Problem ist ja das Besitzdenken: die Kinder glauben, etwas zu besitzen, können aber nicht wirklich damit umgehen - so wie die Menschheit mit der Natur halt. Vielleicht sollte jemand, der sein Zimmer nicht in Ordnung halten kann, gar kein eigenes Zimmer haben?
Sprecht darüber mit euren Sprösslingen - ihr werdet einen Weg finden, wenn ihr dazu entschlossen seid.
Viel Glück dabei und verliert den Humor nicht, und lasst euch nicht länger von den Kindern austricksen, sondern lernt, sie auszutricksen!


anonym
beantwortet von silvie34 am 23. Juli 2007 21:11
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das zimmer der kids ist doch das zimmer der kids,solange saustall herrscht darf eben kein besuch zu den kindern,oder spielen im wohnzimmer is tabu wenn im kinderzimmer nicht gespiel werden kann wegen saustall...also ich mach augen und türe zu,meine kinder fangen immer irgendwann urplötzlich ganz von selbst an ihr zimmer aufzuräumen..:o) wobei meine tochter von 10 schlimmeren saustall hat als die jungs mit 15 und 17 ;o)


anonym
beantwortet von robbys am 23. November 2007 16:57
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Probiere es doch mal mit dem Belohnungsprinzip.

Wenn du aufgeräumt hast,

Bekommst du das... Kannst du das... Machen wir das...

Je nachdem was gerade "greifbar" oder machbar ist. Wenn das nichts hilft, dann folgendermaßen:

Kind will irgendwas - kommt ja öfter vor am Tag ;-) dann sagen: Gut, wenn du dein zimmer aufgräumt hast, kannst du das machen oder haben.

Hat bei uns immer funkioniert. Meistens ging das Aufräumen dann schneller als man kucken konnte ;-)




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