tobi2000 am 29.05.2008 um 0:38 Uhr
Bei unseren Haus wussten wir nicht bei kauf das es unter denkmalschutz steht.Wie erkennt man das???

Das sollte ein Voreigentümer wissen und Euch sagen. Das gehört wohl zu seinen Pflichten. Außer er hat es wirklich nicht gewusst. Sonst: Gemeinde und Landratsamt Untere Denkmalschutzbehörde wissen das.

Das ist doch bei der "Baubehörde" (oder wie das heißt) in den Akten vermerkt.
isedinger am 29. Mai 2008 00:42 Das Bauamt am Ort sollte es wissen sollen.

Hm ich trau mich jetzt auch mal behaupten dass wenn er das sogar noch zugibt es eigentlich schon ein grund wäre vom Vertrag zurückzutreten. Schließlich schränkt euch das beim Renovieren ein.
MarcSu am 29. Mai 2008 11:01 Das trifft in diesem Fall zu ! DH
Denkmal geschütztes Haus bringt eigentlich nur Vorteile.
Man kann Renovierungen steuerlich absetzen. Auch der Kauf wird steuerlich begünstigt. Informiere Dich...
Einschränkungen bei Renovierungen gibt es. Aber nur im Sinne von, den Stil des Hauses zu bewahren. Finde ich persönlich auch schrecklich z. Bsp schönes Jugendstilhaus mit billigen Kunstofffenster zu verschandeln....
Habe selbst ein altes denkmalgeschütztes Haus von 1680. Mußte die ganzen Verschandelungen der 50iger und 70iger rückbauen, damit es wieder schön wurde.

Bei der Baubehörde gibt es die "Denkmalliste" , in der alle Gebäude aufgeführt sind, die unter Denkmalschutz stehen.
Entnommen aus Wikipedia
Luise am 29. Mai 2008 01:58 DH. Genau. Gemeinde und Landratsamt wissen das.

Ich bin der Meinung, dass man den Kaufvertrag rückgängig machen könnte, wenn der Verkäufer verschwiegen hat, dass es sich um ein Denkmal handelt.
Dies ist schon ein wesentlicher Bestandteil des Vertrages.
Ich verstehe auch nicht, warum das dem Notar nicht aufgefallen ist.
Habt Ihr über Makler gekauft?
Wie auch immer - falls Ihr in Bayern wohnt: Hier kann man alle Denkmäler aufspüren: http://www.geodaten.bayern.de/tomcatfiles/denkmalstart.html
Versicherungstechnisch kenne ich keine Unterschiede.
P.S. Für mich wäre der Denkmalschutz kein Nachteil... im Gegenteil: Es gibt Förderungen, Steuervorteile usw...
tobi2000 am 23. August 2008 19:56 Der Notar hat es uns nicht gesagt. Sparkasse hat es angeboten im internet und da stand nix drin.Besichtigen waren wir mit ner Frau der das haus nicht gehört hat und die sagte uns sowie der verkäufer das alles drin bleibt und dann war nur sperr müll da. von förderung merken wir nix,obwohl wir steuerberater haben.Lg
oldskuul am 25. August 2008 11:35 Dann würde ich sagen: Ihr solltet mal "auf den Tisch kloppen!"
Vielleicht mal einen Anwalt fragen - es gibt günstige Online-Auskunfteien.
Oder, wenn ihr das Haus behalten wollt, das Denkmalschutzamt Eurer Stadt/Gemeinde kontaktieren. Die Renovierung kann steuerlich abgesetzt werden. Größere Mahßnahmen (z.B. neue Fenster) solltet Ihr gesondert beantragen. z.B. hier falls Ihr in bayern wohnt: http://www.blfd.bayern.de/blfd/
1.: Der Vor-Eigentümer hat eine Offenbarungs-Pflicht...ob das Haus unter DSchu steht oder nicht. Hat er es nicht gesagt...kann der Kauf-Vertrag rückgängig gemacht werden. DAS...ist längst gerichts-notorisch...d.h.: ausgeurteilt.
2.: Bie jeder Gemeinde / Rathaus liegt eine offizielle Denkmal-Liste aus. Die kannst du einsehen...auch OHNE Nachweis deines Interesses daran. Begründung.: DSchu ist ja ein offizielles Interesse.
Tja,das wusste der... aber der hat es uns nicht gesagt,weil er angst hatte das wir das haus dann nicht für den preis oder überhaupt nehmen.lg
Wieso? Hatte der ein privates Interesse am Objekt?
Stand nichts im Grundbuch?
Dann ist das ja arglistge Täuschung.
richtig...lg
Im Grundbuch steht so etwas nicht. Und Denkmalschutz hat große steuerliche Vorteile, wir haben selber ein denkmalgeschütztes Haus in D.
hallo, davon haben wir noch nix gemerkt,das wir vorteile haben...wie und was für welche???lg
Zuschüsse vom Landratsamt, Bezirk, Landesamt für Denkmalpflege. Denkmalpflegerische Abschreibungen (Steuervorteile). Man kann 100 % der Kosten bei der Einkommenssteuer berücksichtigen, verteilt auf 10 Jahre (da hat sich was geändert, ???).
Aber nicht vom Kaufpreis sondern nur von den Renovierungskosten.
Abschreibung 12 Jahre, 8x9% und 4x7%.
Genau. Und danke für den Update.