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Wie kann man Referate auflockern?

gefragt von schnabeltass am 07.07.2008 um 20:24 Uhr

Wir machen grade in Geschichte eine Referatsreihe in der jeder mal ran muss. Leider waren die letzten Referate furchtbar langweilig. Ich bin nach den Ferien dran, da wir vorher nicht durch gekommen sind, und ich wollte mal was anderes machen. Wie kann ich das Ganze aufpeppen und lockerer gestalten, ohne dass es unqualifiziert wirkt?


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wandpilz
beantwortet von wandpilz am 7. Juli 2008 20:28
2x
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Das ist immer eine Gratwanderung. Ich habe immer amüsante Beispiele gebracht, die komplizierte Begebenheiten erklärt haben. In Geschichte dürfte das zwar schwieriger aber nicht unmöglich sein.

Lockerer wird die Sache eigentlich schon, wenn du bei dem Referat lächelst und so tust, als sei das Thema interessant.

Das beides kombiniert und die Schüler bleiben wach.

Hüte dich davor Witze einzubauen oder per Overheadprojektor Bilder- oder Wortwitze an die Wand zu werfen. Das wäre übertrieben...

Kommentar von 9399fd96b6da704b6bdf989a9199474esmallMeisttollerant am 7. Juli 2008 20:32

Overhead kann aber in Maßen auch auflockern. Ich habe mal an einem Vortrag mitarbeiten dürfen (ja wozu gibt es sonst Eltern), wo als Demonstration für das schwarze Loch ein leeres Blatt aufgelegt wurde. Einige wurden wach, so habe ich gehört.

Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 7. Juli 2008 22:59

Perfekt! Ich habe mal ein Referat über Bismarck verfolgen müssen. Nach 10 Minuten hat der Vortragende ein Glas Bismarck-Heringe auf den Tisch gestellt, fix erläutert, wie diese zu ihrem Namen kamen und mit dem Thema weitergemacht.

.

Das war genial!

Kommentar von E8636ea013e682faf61f56ce1cb1ab5csmallgeheim am 9. Juli 2008 14:49

wow, super Einlage!!! :o))


Lisa93
beantwortet von Lisa93 am 7. Juli 2008 20:26
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Ja! Es kommt nicht nur darauf an was du sagst sondern auch wie du es sagst :) also nicht alles einfach runterbeten sondern betont und interessiert sprechen dann sind die anderen auch interessiert. desweiter würde ich empfehlen nicht zu oft ääähhm zu verwenden und es ist hilfreich vergleiche zu bringen wenn es um jahreszahlen geht damit man ungefähr weiß wann das alles stattgefunden hat. und nicht nur über die daten sondern auch über das leben der leute in der damaligen zeit erzählen. hoffe ich konnte dir helfen. LG


anonym
beantwortet von VampGirl am 7. Juli 2008 20:31
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Ich zB habe mir zwar Notizen gemacht,aber nichts auswendig gelernt sondern "normal" und locker gesprochen wie sonst auch.Ab und an habe ich auch in meinem Dialekt gesprochen und meinem Lehrer hat es überhaupt nicht gestört,ganz im Gegenteil,er war begeistert,dass ich so frei sprechen kann. Am nesten redest du ganz normal,wie sonst auch. Du kannst ja auch einen Filmausschnitt zeigen,wenn du einen findest,der zu deinem Thema passt,dass lockert die Atmosphäre auch auf.


Hoshie
beantwortet von Hoshie am 7. Juli 2008 20:46
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Manchmal ist es auch hilfreich, das Publikum einzubeziehen. Sprich, Fragen zu stellen wie "Kennt jemand ein gutes Beispiel dafür?" oder "Wer kann uns erklären, was (...) bedeutet?". Deine Zuhörer fühlen sich dann nicht so teilnahmslos und sind automatisch aufmerksamer.

Wer blamiert sich schon gerne, wenn er dran genommen wird und nicht weiß, worum es gerade geht...

Hat bei meinen Vorträgen bislang immer bestens funktioniert.


Gesta
beantwortet von Gesta am 7. Juli 2008 22:52
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Da gibt es verschiedene "Ebenen":

Einerseits deine Sprache - sprich abwechslungsreich, d.h. variiere ein bisschen in der Lautstärke (natürlich nicht zu leise werden ;-)), achte auf die Betonung, hebe und senke die Stimme.

Dann versuche möglichst frei zu sprechen (am besten Stichworte auf eine Karteikarte schreiben, auf keinen Fall einen fertig geschriebenen Text draufschreiben oder auswendig lernen). Bleib in Kontakt mit deinen Zuhörern, d.h. schau sie mal an, lächle jemandem zu... Wenn es geht/ dein Lehrer damit einverstanden ist, kannst du auch ruhig die anderen mal was fragen - was meint ihr dazu, beschreibt doch mal das Bild, was fallen euch für Gründe ein u.ä.

Natürlich gibt es auch das Referat an sich, wo man was machen kann. Erstens würde ich versuchen, ein bis zwei Medien einzubeziehen - also z.B. die Gliederung an die Tafel schreiben und dann noch Folien (achte darauf, dass du mindestens Schriftgröße 16 hast und nicht zu viel Text auf einer Folie ist). Zweitens lockert es natürlich immer auf, wenn du einen Witz (mit entsprechendem Niveau und zum Thema passend! ;-)), eine Karikatur oder ein Bild, einen passenden Gegenstand als Anschauungsobjekt, eine kleine Anekdote... einbringen kannst.


anonym
beantwortet von Havertown am 8. Juli 2008 18:00
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Es gibt hier zwar schon viele gute Anregungen, aber vielleicht helfen dir ja auch noch diese Tipps: zu vielen historischen Themen gibt es Musikbeispiele (sowohl hist. Lieder als auch moderne Musik - mir fällt hier spontan "Waterloo" ein)oder Gedichte, Spottverse über hist. Persönlichkeiten,Anekdoten,...Zum Mitdenken empfehle ich ein Mindmap, das man an der Tafel oder mit dem Laptop während des Vortrags entwickeln kann, eine Power Point-Präsentation oder ein kleines Quiz am Ende des Referates.Geeignet wären auch ein Filmausschnitt oder ein kurzer Auszug aus einem passenden Roman zur Einstimmung,eine Textquelle (z.B. persönliche Briefe, die man in Quellensammlungen findet), eine treffende Karikatur einbinden ... Vor allen Dingen solltest du aber nicht alles ablesen, eine übersichtliche Gliederung erstellen und ein Handout, das deinen Mitschülern auch viel vermittelt,mitgeben. Gutes Gelingen!


atlacamani
beantwortet von atlacamani am 9. Juli 2008 08:39
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Erst mal, versuche dein Referat frei zu halten (und sei es im Dialekt). Nichts ist langweiliger als "ablesen". Bringe Vergleiche mit heute, zeige Muster oder Bilder. Sag zum Thema auch deine eigene persönliche Meinung (Ich hätte an Stelle von ... vielleicht so reagiert) Das nur so als kleine Anregungen. Viel Erfolg Atlacamani


hagentronje
beantwortet von hagentronje am 9. Juli 2008 20:55
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Quellen verwenden, das Auditorium Bildbeschreibungen/Interpretationen machen lassen, den Kontext selber bringen...

Gibt zahlreiche Varianten. Ebenfalls ganz nett für Geschichte: Historische Gegebnheiten schildern, dann die Zuhörer zu einem Rollenspiel auffordern, der eine spielt den Adel, der andere den klerus, der nächste die Bauern usw und sie über die Zustände diskutieren lassen.

Falls möglich: Mach ne Powerpoint statt Overhead. 21. Jahrhundert und du kannst viel mehr machen. Deine Klassenkameraden werden es dir danken und wesentlich aufmerksamer sein.


anonym
beantwortet von wunschel80 am 12. Juli 2008 18:04
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Sei locker und lies nicht ab. Mach dir nur Notizen. Zeig evtl. Bilder, bezieh deine Klassenkameraden mit ein, indem du ihnen Fragen stellst. das müsste eigentlich reichen. Viel Erfolg!


gruenewaldfee
beantwortet von gruenewaldfee am 7. Juli 2008 20:27
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tu doch so, als wärst Du ein "Nachrichtensprecher" und kommentier´ die Ereignisse entsprechend....

Kommentar von 9399fd96b6da704b6bdf989a9199474esmallMeisttollerant am 7. Juli 2008 20:33

Aber nicht die Nachrichtensprecher aus dem teuren Programmen - eher die privaten!!!


bitmap
beantwortet von bitmap am 7. Juli 2008 20:31
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