irgendwie hat sich der Kontakt bei uns auf das Schenken eines Geburtstagsgeschenkes reduziert...

Wir machten 1x im Jahr den "Paten-Tag". Da wurden die jeweiligen Paten unsere beiden (mittlerweile erwachsenen) Kinder eingeladen und wir alle haben an dem tag zusammen etwas unternommen. So wurde der Kontakt wenigstens eimal jährlich intensiviert.

Die Patenschaft hatte ursprünglich den Sinn dem Patenkind zur Seite zu stehen wenn die Eltern dazu nicht mehr in der Lage waren !
Das mit den Geschenken ist erst später hinzugekommen , und stellt keine Verpflichtung dar !

Das Problem ergibt sich leider immer wieder, da oft der Kontakt zwischen den Erwachsenen weniger wird oder die Paten eigentlich weder Zeit noch Lust (oder eines von Beiden) haben sich um das Kind zu kümmmern.
Das Einzige was helfen könnte, wäre die Paten konkret darauf anzusprechen, aber auch nur wenn das Kind selber mehr Kontakt wünscht (ich fand einen meiner beiden Paten nämlich richtig doof und das schon sehr früh, obwohl meine Eltern bis heute mit ihm befreundet sind!). Eine Freundin von mir hat das gemacht und es hat auch geholfen. Vielleicht hat der Pate selber keine Kinder und/oder ist im Umgang mit deinem Kind auch unsicher (wenig Erfahrung, Alter des Kindes)? Oft helfen dann konkrete Vorschläge und Ermutigung, auch die Aussage, dass ein Kind von Zeit miteinander oft mehr hat als von Geschenken.

Na ja,wenn man über den tieferen Sinn einer Patenschaft mal nachdenkt,hat diese auch wenig mit schenken zu tun...wenn man sich nicht kümmern will,sollte man so etwas erst gar nicht übernehmen.