Wie kann man nur jemanden lieben, den man nie persönlich begegnet ist und auch niemals begegnen wird?

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16 Antworten

Wenn sich Deine Frage ausschließlich auf religiöse Adressaten bezieht, dann schließe ich mich der Meinung Viktor1 an - eine Liebe zu "Gott" kann nie ohne
agápē Liebe zum Mitmenschen eine Erfüllung finden, was dann solche Handlungen wie Tötung, Mißhandlung, Zwang, Überforderung oder "Züchtigung" ausschließt - auch nicht in der "perversen" Umdeutung solcher "Taten" als im Namen der Liebe geschehen.

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für diese beiden (friede auf Ihnen) sollte bestimmt nicht getötet werden. 

Aber in anbetracht wie gewisse Fussballspieler, musiker und sonstiges, die nie etwas großes vollbracht haben, bewundert und fast schon vergöttert werden, finde ich die Frage schon überflüssig ( nicht bösgemeint).... diese beiden Propheten haben immerhin die Geschichte Maßgeblich beeinflusst und das will schon was heißen. ob nun positiv oder negativ ist wieder eine endlos diskusion, daher lassen wir es mal dahingestellt.

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Für Jesus und Mohamed würden etliche sogar töten!

Wenn das so wäre - und es gibt solche verkorksten Menschen - dann hat deren Verhalten mit Liebe wenig zu tun.
Liebe ist immer Zuwendung zu "Jemandem" nicht Vernichtung anderer, welche diese Zuwendung nicht teilen.
Aus den Johannesbriefen: (die prinzipielle christl. Haltung)
"Jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Mörder"  (auch von Jesus)

" Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, kann Gott nicht lieben, den er nicht sieht."
"Bruder" bezieht hier jeden Menschen ein - nach der Botschaft Jesu.
Verehren kann man sehr wohl auch Jemanden, den man nicht sieht.
Inwieweit man diese Verehrung dann als "Liebe" bezeichnen kann ist schwer zu sagen.
Die Liebe zu Gott ist aber, nach der Botschaft Jesu, ohne Nächstenliebe undenkbar

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Weil Jesus Christus, Gottes Sohn, für mich und für so viele andere Christen, die daran glauben, gestorben ist. 

Du hast recht, Jesus bin ich nie persönlich begegnet. Sein Wirken jedoch - in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten - davon habe ich in unzähligen Biografien gelesen. Jesus hat die Macht, Leben auch heute noch völlig zu verändern. 

Ich kann mich an kein Beispiel erinnern, wo stand, das Jesus Christus dafür verantwortlich war, dass ein Mensch  in seinem Namen Gewalt verübt hat. Dies bezogen auf die Neuzeit. Menschen, die wegen Jesus, der Gewalt abgeschworen haben und danach für Frieden und Versöhnung eingetreten sind, das gab es dagegen oft. 

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Kommentar von Viktor1
31.10.2016, 21:32
Ich kann mich an kein Beispiel erinnern, wo 
stand, das Jesus Christus dafür verantwortlich
war, dass ein Mensch  in seinem Namen Gewalt
verübt hat.

Oh doch, s.Mt.26,51, aber wir wissen ja wie Jesus reagiert hat.
"Verantwortlich" ist wohl in deiner Aussage das falsche Wort, eher "Anlaß dafür".

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Das ist dann kein wirkliches "lieben",das ist dann eher bewundern oder sogar unterwerfen.Manche würden für Jesus,Mohamed oder sonstige Heilige oder "größere Mächte" sterben,weil sie die Vorstellung haben,dass es sich für sie lohnen wird,in welcher Hinsicht auch immer und sie nicht so "bedeutend" sind.

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Jesus Christus will, dass wir unsere Feinde lieben und nicht töten.

Matthäus 5
43Ihr habt gehört, daß gesagt ist: "Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen." 44Ichaber sage euch: Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen,45auf daß ihr Kinder seid eures Vater im Himmel;

Die Liebe Gottes kommt mit der Bekehrung in unsere Herzen, denn Er hat uns zuerst geliebt, da der natürlich Mensch gar nicht in der Lage ist Gott zu lieben. So hat Gott dies übernommen, durch Seinen Sohn Jesus Christus

1. Johannes 410 Hierin ist die Liebe: nicht daß wir Gott geliebt haben, sondern daß er uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat als eine Sühnung für unsere Sünden.

1. Johannes 4 19 Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.

Einfach Bibel lesen :-)

lg

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Hier stellt sich mir die Gegenfrage, ob du dich denn mit der Person Jesus Christus beschäftigt hast? Die Informationen zu ihm finden wir in der Bibel. Dort steht unter anderem, daß man als Christ einmal vom Glauben zum Schauen kommt und wir Gott sehen werden wie ER ist! Von daher stimmt deine Vermutung nicht, daß man Jesus nie sehen wird. Gott existiert - davon sind Christen überzeugt. Und sie glauben an die Vergebung ihrer Sünden - darum lieben sie auch Jesus! Daß man für seinen Glauben töten würde, kann ich nicht unterschreiben - warum sollte man das tun? Wenn einer nicht an Gott glaubt, oder meint Gläubige beleidigen zu müssen etc. dann kann man damit auch auf andere Art und Weise umgehen - ohne Gewalt! Das ist zumindest bei manchen fanatischen Moslems noch nicht angekommen, wie man aktuell leider immer wieder feststellen muss. Sie dienen auch nicht dem Gott der Bibel...

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Kommentar von YassineB87
31.10.2016, 15:15

tut mir leid dich enttäuschen zu müssen, aber der begriff des Fundamentalismus kam überhaupt erst durch christen ins leben. kannst du mal googlen. oder schon mal was von Westboro Baptist Church gehört? Schwarze schafe gibt es in jeder gemeinde will ich damit sagen und nicht Christen in den dreck ziehen. aber wie gesagt, gibt es die bei christen ebenso wie bei moslems. und die sind auch heute noch für viele tode verantwortlich! wie war das Bibel Zitat mit dem Splitter im Auge?... VG

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Vielleicht geht es nicht direkt um die Person, sondern um das Symbol und was man damit verbindet, zumindest was diese beiden betrifft und sofern es nicht um eine romantische Liebe geht. 

Andererseits hingegen, und dahingehend geht nur Deine Überschrift darauf ein, glaube ich, Erinnerungen zu haben, an ein ewiges Dasein und verschiedene andere irdische Leben, die ich vor meinem jetzigen Leben erlebt zu haben glaube, weshalb ich auch glaube, dass es sich ähnlich nach meinem jetzigen Leben fortsetzt und insbesondere in Bezug auf dieses ewige Dasein glaube ich auch, Erinnerungen an eine Person zu haben, mit der ich besonders starke positive Gefühle teile. Bis vor einigen Jahren war es nur ein ungewisser Glaube, bis ich einer Person begegnet bin, die eine Erinnerung mit mir teilt, nämlich eine solche, wo sie ein Treffen mit der Person, die ich derart stark und ewig liebe, und mit mir herbeiführt, nur bezog sich diese Erinnerung auf ein geistig früher erlebtes Leben und gleichermaßen einer Variation meines gegenwärtigen Lebens und möglicherweise sogar einer prophezeienden, also vom Erlebnis dieser Erinnerung an nicht mehr abwendbaren Ereignis in der Zukunft. Diese Erinnerung hatte ich erlebt, Jahre bevor ich dieser dritten Person begegnet bin und noch länger bevor ich den Ort kannte, den ich in dieser Erinnerung gesehen hatte. Bereits beim ersten Anblick dieser Person wusste ich, dass diese Erinnerung und alles, was damit verbunden ist, wahr sein muss. Als sie mir sogar von einer Erinnerung aus ihrer Perspektive an dieselben Ereignisse erzählte, glaubte ich nicht mehr nur, sondern wusste, dass all das wahr sein muss, denn auch wenn ich Andeutungen machte und Ihre Beschreibungen im Nachhinein durch die Beschreibungen meiner Erinnerung bestätigte, erzählte sie mir dennoch das Gesamtbild auch in Details ohne mein wirkliches Zutun, denn die Bestätigung und meine Beschreibungen kamen erst nach den ihren. Sie erzählte mir auch nur von dieser Erinnerung, weil auch sie mich aufgrund dieser Erinnerung wieder erkannt hat, obwohl wir uns im gegenwärtigen Leben zuvor nie begegnet sind.

Es mag aber trotz dieser Erinnerung sein, dass ich der Person, die ich so sehr liebe, in meinem jetzigen Leben nie begegnen werde und ich bin ihr in meinem jetzigen Leben niemals begegnet, aber die Liebe zu ihr begleitet mich bereits praktisch mein gesamtes Leben lang, und ich konnte nur deshalb meine Depressionen aufgrund einer beiderseitig unglücklichen Trennung zwischen irdischem und ewigem Dasein überwinden, weil ich eine Art von mentaler Barriere zwischen meinem Bewusstsein und meiner Liebe zu dieser Person "errichtet" habe, die sich aber dennoch bemerkbar macht, wenn - und daher glaube ich auch, dass Personen, die einander wirklich lieben, auch trotz der Barriere zwischen irdischem und ewigem Dasein, miteinander zumindest in empathischen Kontakt zueinander treten können, vor allem vom ewigen Dasein zum irdischen - meine Partnerin empathischen Kontakt zu mir aufnimmt, welcher einmal sogar so stark war, dass ich sie gewissermaßen physisch spüren konnte, ohne sie berühren zu können und ich weiß, dass dies weder Wunschdenken noch Einbildung war.

Die beiden langen Absätze mögen nicht der Frage entsprechen, wie sie vom/von der Fragesteller/in beabsichtigt war, wenn ich die Fragebeschreibung bedenke, aber bezogen auf die Frageüberschrift sind diese durchaus passend.  

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Für Jesus würden keine Christen töten, da Jesus das Töten von Menschen verbietet (Matthäus 19,11) und die Nächsten- und sogar Feindesliebe fordert (Matthäus 5,44).

Ja, Christen können ihren Herrn und Erlöser lieben. "Wir lieben ihn, weil er uns zuerst geliebt hat" (1. Johannes 4,19). Jesus hat zu dem Jünger Thomas in diesem Zusammenhang gesagt: "Du glaubst, weil du mich gesehen hast; glückselig sind, die nicht sehen und doch glauben" (Johannes 20,29).

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Eben nicht! Für Jesus und Mohammed würde kein Gläubiger töten, denn ihre Religionen verbieten das! 

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Kommentar von DerBuddha
31.10.2016, 21:43

ups, welche religion meinst du damit:

Für Jesus und Mohammed würde kein Gläubiger töten, denn ihre Religionen verbieten das!

immerhin sind die schriften bei beiden religionen VOLL mit mit den ganzen schlimmen tötungsverbrechen..........im übrigen ist es ein weitz, wenn du sowas schreibst, denn gerade für den menschen namens mohamed wurden viele andere menschen DURCH gläubige muslime getötet.............!!!!!

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Gefühle sind reine Kopfsache.

Das Gehirn erhält einen Reiz, wie z.B. ein Bild, ein Geräusch oder einen Gedanken und veranlasst die Ausschüttung von Hormonen. Diese wirken auf den Körper und das Gehirn ein und werden vom Gehirn als Emotion interpretiert.

Da das Gehirn die Ausschüttung der Hormone veranlasst, ist es das Gehirn welches Gefühle "in Auftrag" gibt. Und diese Funktion lässt sich steuern und zwar durch unsere Gedanken.

Einfaches Experiment:

Denke an deinen Lieblingswitz, eine lustige Stelle aus einem Film, Spiel oder Buch. Du wirst merken dass du dich föhlicher fühlst, obwohl es sich nur um einen Gedanken, nicht jedoch um ein reales Ereignis gehandelt hat.

Zweiter versuch: Denke an eine sehr traurige Szene aus deinem Leben oder einem Medium. Du wirst merken dass du dich trauriger fühlst, obwohl gerade eben nichts passiert ist, was deine Stimmung beeinflussen könnte.

Auf dieselbe Weise lassen sich alle Emotionen des Spektrums auslösen.

So auch das Gefühl der Liebe und des Geliebtwerdens.

Gläubige lassen sich von ihren Religionen tagein tagaus einreden dass ihre jeweiligen Götter sie lieben würden und sie selbst reden sich das auch so lange ein, bis ihre Körper mit der Ausschüttung der entsprechenden Hormone beginnen.

Auf einmal fühlen sie sich tatsächlich geliebt und spüren Liebe zu den jeweiligen Götterfiguren.

Psychosomatik nennt man das. Durch die eigenen Gedanken ausgelöste Symptome.

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das ist fanatismus

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Es gab auch schon Mädchen, die liebten Justin Biber...

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Ich bin Christ, und ich würde ganz sicher nicht für Jesus töten. Wozu auch.

Ich liebe Jesus Christus weil er mich ebenfalls liebt. Er hat sein Leben für mich gegeben, so dass ich Freiheit habe und ewiges Leben. Etwas Größeres gibt es gar nicht. Niemand kann mehr für mich tun.

Und woher willst du wissen dass ich ihm noch nie begegnet bin, oder niemal begegnen werde? Diese Behauptung finde ich arrogant.

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Kommentar von Viktor1
31.10.2016, 18:57
Und woher willst du wissen dass ich ihm noch 
nie begegnet bin,...

du bist ja garnicht persönlich mit der Frage angesprochen worden, sie ist nicht arrogant.
Wenn du Jesus und Gott schon persönlich begegnet bist so ist dies ja eine Situation, welche kaum ein Mensch auf dieser Welt für sich reklamieren wird. Du könntest uns hier diese Begegnung mal nachvollziehbar schildern.
Johannes (1.Joh.4,20) geht jedenfalls davon aus, daß wir Gott (oder auch Jesus) nicht begegnen oder sehen werden.
Auch Jesus sagt: "wer mich (den Menschen) gesehen hat, hat den Vater gesehen". So ist die "Liebe" zu Gott, nach der Botschaft Jesu, gleich der zu unserem Nächsten.
Und genau letzteres führt, nach der Schrift (Mt.25,31-46) zum "ewigen Leben" nicht weil Jesus sein Leben für dich hingegeben hat.
Wäre das so, wäre die angeführte Schriftstelle verlogen, weil Jesus ja auch für die gestorben wäre, welche sich nicht um andere gekümmert haben.


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Du irrst, denn wenn Jesu zurückkommt, wird jeder ihn sehen (Apg.1,11; Offb.1,7).

Unser ewige Gott (Jes.45,22) verlangt allerdings von keinem Seiner Kinder (1.Joh.3,10), dass er andere tötet (Mt.24,9; Röm.13,9; Offb.13,10)

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Sex Appeal halt.

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