Frage von piercethejenny, 161

Wie kann man nur an Gott glauben, warum tut ihr es?

Ich weiß, der Titel ist etwas hart gewählt, aber es ist wirklich so dass ich mir nicht vorstellen kann wie man an so etwas glauben kann. Meiner Meinung nach ist das ganze ein Phantasiemärchen das die Menschen damals erfunden haben weil sie angst vorm Tod hatten. Und ich denke, wenn es einen ach so tollen Gott geben würde dann würde die Welt sicherlich nicht so aussehen wie heute. Was ich noch weniger verstehen kann sind Nonnen, meiner Meinung nach haben die gar kein richtiges Leben. Entschuldigt mich für diese etwas harte Wortwahl aber es ist einfach meine offene und ehrliche Meinung. Jetzt zur Frage: Könnt ihr mir erklären wie man an sowas glauben kann, warum ihr es tut, was ihr euch davon erhofft, welche Gründe ihr habt usw :) Ich hoffe ich bekomme jetzt keine bösen Kommentare, denn ich respektiere jede Meinung hier, ob man an Gott glaubt oder nicht, ich persönlich tue es nicht, was auch respektiert werden sollte

Antwort
von MarkusKapunkt, 73

Diese Frage stellen sich sehr viele Menschen, ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass sie sich JEDER Mensch einmal stellt. Auch hier in diesem Forum kam sie sicherlich schon viele Male, deshalb zuerst einmal ein Tipp an dich: Du wirst dort sicher viel mehr und bestimmt auch bessere Antworten finden als die, die ich dir geben kann.

Zuerst einmal: Den Glauben an sich als ein Fantasiemärchen zu bezeichnen solltest du erst einmal lassen, denn diese Aussage provoziert und stempelt auch alle Gläubigen (egal welcher Konfession) dieser Welt, von denen es sicher viele Millionen gibt, als Spinner ab.

Sicher wirst auch du mir Recht geben, wenn ich behaupte, dass es viele Dinge auf der Erde gibt, die man sich trotz unseres hohen Niveaus der wissenschaftlichen Forschung nicht erklären kann. Einige Dinge, wie die von dir erwähnte Angst vor dem Tod, werden auch immer ein Geheimnis bleiben. Sie sind also ganz elementare Glaubensfragen.

Glaubensfragen sind sinnvoll und für das Entwickeln einer eigenen Identität und eines Wertegefüges unerlässlich. Auch ein Atheist glaubt an allgemeingültige Regeln, die in wohl jeder religiösen Schrift zu finden sind. Somit sind die Religionen  - und zwar alle! - schriftlich festgeschriebene Ethik.

Nun wirst du sagen: "Schön und gut, aber für das entwickeln von Ethik brauhe ich noch lange keinen Gott". Da hast du Recht, ganz besonders in dem Punkt, wo du das viele Leid auf der Erde erwähnst. Du fragst dich sicher wie schon so mancher Theologe vor dir, wie es sein kann, dass Gott dieses Leiden auf der Welt zulässt - wenn er ein Gott ist, würde er das doch nicht tun. Viele Menschen kommen angesichts dieser sogenannten Theodizeefrage wie du zu dem Schluss, dass es Gott überhaupt gar nicht gibt. Sie gehen davon aus, dass dieses Leid allein durch den Menschen verursacht wird - eine Auffassung, die ich ebenfalls teile.

Einige Gläubige versuchen sich geschickt mit dem Beifügen einer Gott entgegengesetzten Kraft, dem Teufel, herauszureden und ihm den schwarzen Peter des weltlichen Leidens zuzuschieben. Doch ist diese Sichtweise naiv und hat auch einen enormen Schwachpunkt: Gott müsste dann nämlich schwächer sein als der Teufel, denn sonst könnte er ihn ja einfah aufhalten.

Wie du siehst haben alle Religionen somit ihre inhaltlichen Schwachpunkte. Auch die Ausrichtung eines möglicherweise gottgefälligen Lebens, wie es Mönche und Nonnen führen (sollten), kann dazu zählen - welchen Sinn soll es haben, auf die schönen Dinge des Lebens zu verzichten, für einen Gott, von dem man noch nicht einmal weiß, ob er existiert? Und selbst wenn er existieren sollte, woher weiß der Gläubige, dass sein verzichtvolles Leben Gott überhaupt juckt?

Darauf gibt es nur eine Antwort: Weil er oder sie es GLAUBT. Du solltest dies einfach so akzeptieren. Wenn dich die Beweggründe eines Mönchs und einer Nonne interessieren, dann solltest du einmal persönlich mit einem Ordensbruder oder einer Ordensschwester sprechen. Sie können dir ihren Glauben viel besser erklären als ich.

Nur spare dir Vorverurteilungen und sei auch mal für andere Sichtweisen offen. Ich perönlich finde, jeder Glauben hat seine Daseinsberechtigung, aber nur solange er andere Glaubensrichungen nicht bekämpfen will. Das fängt schon bei der Behauptung an, dass nur der eigene Glaube richtig sei und gilt somit auch für Atheisten. Kein Mensch sollte den anderen für seine Überzeugung verurteilen, solange diese Überzeugung nicht ebenfalls andere Menschen verurteilt. Denn dann bewegen wir uns ganz leicht auf den Wegen, die zu unaussprehlichen Gräueltaten in der gesamten Menschheitsgeschichte geführt haben.

Kommentar von Meatwad ,

dass es viele Dinge auf der Erde gibt, die man sich trotz unseres hohen
Niveaus der wissenschaftlichen Forschung nicht erklären kann.

Na und? Man weiß mittlerweile, daß nichts unerklärlich ist und die Erklärung immer vollkommen frei von Übernatürlichkeit ist. Weshalb noch nicht geklärte Phänomene als Argument für den Glauben vollkommen nutzlos ist.

Einige Dinge, wie die von dir erwähnte Angst vor dem Tod, werden auch immer ein Geheimnis bleiben.

Was bitte ist daran ein Geheimnis? Das Bewusstsein des Menschen lässt ihn die eigene Endlichkeit erkennen. Vielen Menschen ist diese Wahrheit ein Dorn im Auge und sie ergreifen die Flucht in ein Wunschdenken. Ein Wunschdenken welches ihnen praktischerweise mit der Muttermilch als Wahrheit einverleibt wird.

Glaubensfragen sind sinnvoll und für das Entwickeln einer eigenen
Identität und eines Wertegefüges unerlässlich. Auch ein Atheist glaubt
an allgemeingültige Regeln, die in wohl jeder religiösen Schrift zu
finden sind. Somit sind die Religionen  - und zwar alle! - schriftlich
festgeschriebene Ethik.

Eine hochgradig fragwürdige, widersprüchliche und noch dazu unechte Ethik. Selbstverständlich sind Glaubensfragen für die Entwicklung der Identität und des Wertegefüges nicht unerlässlich. Die Entwicklung eines echten Wertegefüges geht sogar nur ohne bzw unabhängig von der Religion. Daß sich in religiösen Schriften der ein oder andere (so viele sind es nicht) grundsätzliche Wert wiederfindet, macht diese in ihrer Gesamtheit nicht zu "festgeschriebener Ethik".

Viele Menschen kommen angesichts dieser sogenannten Theodizeefrage wie du zu dem Schluss, dass es Gott überhaupt gar nicht gibt.

Und andere Menschen kommen erst gar nicht bis zur Theodizeefrage. Weil die Tatsache, daß es grundsätzlich keinerlei Anzeichen für die Existenz eines Gottes gibt vollkommen ausreicht, um an keinen zu glauben. Von den wechselnden Modeerscheinungen des Gottesglaubens und der daraus resultierenden mangelhaften Überzeugungskraft einmal ganz abgesehen.

welchen Sinn soll es haben, auf die schönen Dinge des Lebens zu
verzichten, für einen Gott, von dem man noch nicht einmal weiß, ob er
existiert? Und selbst wenn er existieren sollte, woher weiß der
Gläubige, dass sein verzichtvolles Leben Gott überhaupt juckt?


Darauf gibt es nur eine Antwort: Weil er oder sie es GLAUBT. Du solltest dies einfach so akzeptieren.

Wieso muss man dieses denn akzeptieren? Akzeptieren muss man im Bezug auf menschliches Verhalten grundsätzlich überhaupt nichts. Die Religion hat sich da schon eine außerordentliche Sonderposition erarbeitet. Nämlich die, unkritisierbar zu sein. Die Attribute eines streng religiösen Menschen wären, auf einen anderen Sachverhalt übertragen, ein Grund für eine Therapie. Ein Mensch der an Elfen und Kobolde glaubt, wird ohne zu zögern von der Allgemeinheit als Spinner abgetan. Die Tatsache, daß die Gottesgläubigen zahlreicher sind als die Koboldgläubigen, ist von keinerlei Bedeutung. Denn die Ursache dafür ist ja leicht herzuleiten. Siehe: Muttermilch.

Nur spare dir Vorverurteilungen und sei auch mal für andere Sichtweisen offen

Man muss nicht für alles offen sein. Wenn jemand glaubt, das riesige Universum sei nur dafür da, damit der kleine Mensch auf dem kleinen Planeten Erde existieren kann, und das obwohl wir längst wissen, wie beides entstanden ist (nämlich ohne göttliche Hilfe), der hat meine Offenheit ehrlich gesagt nicht verdient. Die schenke ich lieber den Menschen mit guten, und nicht denen mit steinzeitlichen Ideen.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Ich kann deine fürchterliche Arroganz nicht nachvollziehen. Was genau ist eigentlich der Grund für diese unangebrachte Kritik? Die Frage lautete "Wie kann man nur an Gott glauben?", und die habe ich von meinem persönlichen Standpunkt heraus beantwortet. Du darfst ja gerne anderer Ansicht sein, aber Maße dir bitte nicht an, über mich zu urteilen.Dies nur einmal vorweg!

Man weiß mittlerweile, daß nichts unerklärlich ist und die Erklärung immer vollkommen frei von Übernatürlichkeit ist.

Offenbar weißt du rein gar nichts. Natürlich gibt es Unerklärliches. Beispiele gefälliig?

Wir wissen so gut wie nichts über die Tiefsee.

Wir wissen so gut wie nichts über das Mikrouniversum.

Wirwissen so gut wie nichts über die Entstehung des Lebens (Ja, des LEBENS, ich meine damit nicht die Evolution, sondern die Herkunft der Aminosäuren, Basenpaare und Enzyme, welche komplexes Leben überhaupt erst möglich machen).

Wir wissen so gut wie nichts über den Tod. Und nein, ob danach einfach das Nichts auf uns wartet, wissen wir auch nicht - das ist nur dein persönlicher Glaube.

Zu all diesen Themen gibt es natürlich eine Menge Hypothesen, aber zu einer handfesten wissenschaftlichenTheorie reicht es dort noch nicht. NOCH sind alle Antworten, die ein Mensch dazu geben kann, selbstverständlich ÜBERnatürlich. Sie gehen schlicht und einfach über das hinaus, was der menschliche Verstand zu leisten vermag. Nichts anders bedeutet Übernatürlichkeit nämlich.

Wenn Erklärungen für derartige Phänomene gefunden werden sollten, werden sie aus dem Bereich des Übernatürlichen Glaubens herausgehoben und in den Bereich des verstandlich Greifbaren gerückt. So geschehen zum Beispiel mit der Schöpfungsgeschichte, welche durch die Evolutionstheorie widerlegt wurde.

[...] und das obwohl wir längst wissen, wie beides entstanden ist (nämlich ohne göttliche Hilfe), der hat meine Offenheit ehrlich gesagt nicht verdient.

Du weißt eben nicht, wie beides Entstanden ist. Einen feuchten Dreck weißt du, wenn du selbst einmal ehrlich zu dir selbst bist. Die Urknalltheorie halten wir beide bloß für WAHRSCHEINLICH, vielleicht sogar für sehr wahrscheinlich, weil wir beide davon gelesen haben - oder hast du etwa selbst daran geforscht?

Die Abstamungslinie des Menschen ist ebenfalls nicht hundertrpozentig sicher geklärt, da wir keinen in sich geschlossenen Fossilbericht haben. In der Paläontologie gibt es nun einmal lediglich Momentaufnahmen, keine in sich geschlossene Beweiskette. Das wird dir auch jeder Wissenschaftler, der sich mit diesen Themen viel besser auskennt als du oder ich, gerne bestätigen.

Man muss nicht für alles offen sein.

Ich frage mich deshalb, weshalb deine Offenheit gegenüber gläubigen Menschen unverdient ist, aber das, was du in einem Buch eines renommierten Physikers liest, du ohne wenn und aber glaubst. In der Wissenschaft ist mindestens ebensoviel bereits widerlegt worden wie in der Religion - also darf ich diese Offenheit durchaus von dir fordern. Und sei doch bitte nicht so kinisch, du braucht nämlich überhaupt keine Angst zu haben. Offenheit tut nicht weh, und ich verlange auch nicht von dir, irgendetwas zu glauben - weder an Gott noch an Kobolde.

Akzeptieren muss man im Bezug auf menschliches Verhalten grundsätzlich überhaupt nichts."

Richtig, müssen tust du überhaupt nichts. Niemand zwingt dich zu irgendetwas. Aber manchmal wäre es einfach besser, für dich und deine Mitmenschen, wenn du dein kindisches Verhalten, dich gegen alles und jeden aufzulehnen, ablegen würdest und zunähst einmal die Lauscher aufsperrst, bevor du urteilst.

Offenheit und Akzeptanz bedeutet nämlich nicht, dass du die Meinung anderer Menschen annehmen sollst, sondern sie dir nur vorurteilsfrei

anhörst

. Offenheit ist somit nichts anderes als

Respekt

, und davon hat jeder Mensch grundsätzlich einen gewissen Anteil verdient (und hier lasse ich ausnahmsweise einmal keine andere Meinung zu!)

Wenn du nicht bereit bist, die Meinungen anderer zu respektieren und zu akzeptieren, dass er diese vertritt, warum sollte

DICH

irgendjemand akzeptieren und respektieren?

Kommentar von Susanne88 ,
MarkusKapunkt:

Ich kann deine fürchterliche Arroganz nicht nachvollziehen. Was genau ist eigentlich der Grund für diese unangebrachte Kritik? 

Ich habe jetzt den Kommentar von Meatward nochmals genau durchgelesen und finde ihn recht sachlich. WO siehst du denn "fürchterliche Arroganz" und "unangebrachte Kritik?" Ich frage, weil ich nichts dergleichen finde und neugierig bin. Und dazulernen möchte.

Aber manchmal wäre es einfach besser, für dich und deine Mitmenschen, wenn du dein kindisches Verhalten, dich gegen alles und jeden aufzulehnen, ablegen würdest und zunähst einmal die Lauscher aufsperrst, bevor du urteilst. 

Nachdem du dieses ua. "kindische Verhalten" auch für seine Mitmenschen ungut hältst, kann man schließen, du selber urteilst sehr gerecht und fachmännisch. Jedenfalls kannst du ihn beurteilen, seinen Charakter. Du kennst ihn also so gut, dass dieses Urteil gerechtfertigt ist.

Wenn du nicht bereit bist, die Meinungen anderer zu respektieren und zu akzeptieren, dass er diese vertritt, warum sollte
DICH
irgendjemand akzeptieren und respektieren?

Du bist natürlich bereit, andere Meinungen zu respektieren - woran erkenne ich dies? Ich meine, NICHT an deiner Ausdrucksweise gegenüber lediglich eines Kommentar schreibenden Mitmenschen. An den positiven Rückmeldungen, die du dauernd erhältst, bzgl. deiner Person oder die Art, wie du Kritik an anderen übst und diese charakterisiert? Oder an deiner Selbsteinschätzung?

Irgendwas wird dich zu dieser beleidigenden Art berechtigen.

Sorry, wenn jemand wie du so harte Sprache verwendet, wirst du sicherlich begründen können warum. Der monierte Text jedenfalls gibt Beleidigungen meiner Meinung nach nicht her. 

Bin neugierig....!




Kommentar von MarkusKapunkt ,

Natürlich bin ich bereit, andere Meinungen zu respektieren, weshalb ich dir gern auf deine Frage antworten und deine Neugier befriedigen möchte.

Die Kritik war meines Erachtens vollkommen unangebracht, weil nach dem persönlichen Grund von Glauben gefragt wurde. Und da sollte es jedem kritiklos erlaubt sein, seine Gründe zu nennen - schließlich kannst du bei mir nicht einen Hauch von fundamentalistischem Missionsgedankengut finden. Es sollte ein bloßer Aufruf zu Verständnis, Toleranz und einer eigenen Meinungsbildung sein. Was daran verkehrt und kritikwürdig sein sollte, kann ich wirklich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Nach persönlichen Gründen für Nichtglauben wurde außerdem schlicht und einfach nicht gefragt.

Deshalb fand ich ein paar klare Worte (hart und beleidigend sind sie nur, wenn man sie subjektiv so empfindet) angebracht und ihren Einsatz unablässig, um einem Kommentar entgegenzutreten, der vor der Missachtung gläubiger Mitmenschen trieft, sie alle (indirekt, aber sehr deutlich) als Spinner bezeichnet und der ihnen somit allen Respekt abspricht, eine Toleranz ihrer Meinung verweigert und dabei selbst von der Alleingültigkeit seiner eigenen Meinung überzeugt ist - und das ohne jeden sachlichen Beleg. Eine solche Einstellung kann man nur als arrogant bezeichnen, und ja, leider kenne ich solche Menschen zur Genüge.

Antwort
von RevatiKKS, 44

Ich glaubte an Gott, weil ich nach Jahren der Überlegung zu dem Schluss gekommen bin, dass es Ihn geben muss. Und ich habe zu Ihm gebetet, dass er mir doch den Weg zu Ihm zeigen möge. Das ist nicht "über Nacht" passiert, aber in den darauffolgenden Jahren hat Er mich gewissermaßen von Stufe zu Stufe "weitergereicht". 

Ich habe "durch Zufall" immer wieder neue Informationen gefunden, bin auf bestimmte Menschen und Gruppen gestoßen, das eine hat sich aus dem anderen ergeben. Und irgendwann war ich dann soweit, dass ich das umfangreichste Wissen, das wir aus den Veden über Gott erhalten können, akzeptieren konnte. 

Ich bin auf einem Flohmarkt an einem Buch "hängengeblieben", dass ich absolut nicht kaufen wollte. Eine Deutsche Mark hat es gekostet (du siehst, dass ist schon mehr als 15 Jahre her) und es hat mich eigentlich nicht interessiert. "Irgend so ein östliche Philosophie," dachte ich. Davon kannte ich nur Hinduismus und Buddhismus und viele Götter oder Gott als unpersönliche Energie, das kam für mich damals schon nicht mehr infrage.

Frag mich nicht, warum ich das Buch trotzdem gekauft habe, ich weiß es absolut nicht, da hat wohl "jemand" an unsichtbaren Fäden gezogen. Ich kam am späten Nachmittag nachhause, habe reingeschaut, angefangen zu lesen und das Buch erst am nächsten Morgen wieder zugeklappt. 

Solch ein tiefes Wissen und so klar und verständlich dargestellt, das war mir zuvor noch nirgendwo begegnet. Ich war im Christentum aufgewachsen und hatte irgendwann einfach zu viele offene, unbeantwortete Fragen, als dass ich es hätte weiter akzeptieren können. 

Aber hier war alles klar und verständlich. Es wurden zwar Dinge erklärt, über die ich noch nie etwas gehört hatte, aber alles war nachvollziehbar (wenn ich es auch natürlich nicht direkt und sofort überprüfen konnte). 

Ich habe sofort begonnen Bhakti-Yoga zu praktizieren. Und später hat sich dann so vieles von dem, was im sattvischen Teil der Veden und nachfolgender Schriften über diesen spirituellen Weg gesagt wird für mich ganz persönlich bewahrheitet (selbst wenn ich noch gar nichts davon wusste weil man sich nicht mit allem gleichzeitig befassen kann), dass ich heute absolut keinen Zweifel habe. 

Ich habe mich selbst so sehr positiv verändert (was auch wirklich notwendig war), so viele ganz persönliche Erfahrungen mit Gott sammeln können, dass ich heute nicht mehr glaube, dass Gott existiert, sondern es weiß!

Und es geht mir gut damit. Ich habe schon die abenteuerlichsten Situationen absolut unbeschadet überstanden, fast alle meine spirituellen Wünsche wurden erfüllt (einige sind wohl noch in der "Warteschlange") und heute befinde ich mich in eiern äußeren Situation, wo ich trotz meiner Minirente gut leben kann, ohne auf irgendetwas verzichten zu müssen, was mir wichtig ist. Gott sorgt auch für unsere materiellen Bedürfnisse.

Das hier ist nicht das Buch, dass mir damals weitergeholfen hat, aber es ist eine gute "Einsteigerliteratur", die uns verstehen lässt, warum unsere Welt und unser Leben so sind, wie sie sind. Wenn du magst, dann schau mal rein:

http://www.prabhupada.de/bg/Prabhupada%20-%20Bhagavad-gita%20Wie%20Sie%20Ist.pdf

Antwort
von ThomasJNewton, 24

Deine Frage sollte nur ein Schritt sein. Du hast vielleicht nie geglaubt oder irgendwann deinen anerzogenen Glauben in Frage gestellt und abgelegt.
Klar wird ein erreichter Standpunkt im Leben erst mal verteidigt.

Aber das Spannungsfeld Glaube <-> Atheismus ist nur eines von vielen.
Übertriebener Egoismus <-> Übertriebene Rücksichtnahme wäre ein anderes.
Es gibt viele davon, und jeder Mensch ist eine einzigartige Kombination.

Gläubige sind im Schnitt nicht dümmer, und selbst wenn nur 1 bis 3 Punkte auf der IQ-Skala. Hinter dem Glauben stecken eben frühe Einflüsterungen und ein starkes Bedürfnis.
Da ist die Vernunft kein rechtes Mittel. Menschen mit Flugangst kannst du auch noch so oft vorrechnen, dass die Fahrt zum Flughafen wesentlich gefährlicher ist als der Flug.

Gefährlicher als der Glaube selbst sind die Unsicheren, die ihren Glauben begründen müssen. Und viele können das nur, indem sie Tatsachen verbiegen und Vernünftige angreifen.
In letzter Zeit mehren sich nach meinem Empfiinden diese Attacken.

Menschen, die einfach nur in der Schule aufgepasst haben, werden als Neo-Darwinisten, Evolutionisten und Wissenschaftsgläubige verunglimpft.
Ihnen wird eine religiöse Verblendung vorgeworfen, sodass der "Goldene Mittelweg" als der objektivste Erschein, das "Intelligent Design".

Diese Taktik wurde sicherlich von intelligenten Menschen ersonnen, auch wenn Millionen Schäfchen das nur nachplapper. Was halt grad Mode ist.

Mal ist es die Regel, dass aus nicht nichts entstehen kann. Zu dieser Aussage kannst du keinen Physiker bringen. Er wird nur sagen, dass die uns heute bekannten Naturgesetze das verbieten. Kein Wissenschaftler macht über den Urknall selbst Aussagen. Nur über die Zeit, als unser Universum schon recht als war, so zehn-hoch-minus-zig Sekunden.

Oder es wird vom Zufall geschwafelt, ohne von Statistik den Hauch einer Ahnung zu haben. Von Biochemie ganz zu schweigen.

Ich glaube auch nicht, dass es den Glauben gibt. Manche glauben einfach, weil sie es so gelernt haben. Andere glauben, weil es ihnen Halt und Hoffnung gibt.
Es ist nicht leicht, sich damit abzufinden, dass man irgendwann mal einfach weg ist.

Andere predigen den Glauben, und schlagen um sich, nach dem Motto "Angriff ist die beste Verteidigung".
Wer da warum welches Süppchen kocht, darüber habe ich mir noch nicht viele Gedanken gemacht. Im Grunde ist deine Frage ein Anlass.

Jedenfalls habe ich eine Vermutung, was Fragen angeht. Ein Gläubiger wird dir selten seine Gründe mitteilen oder mitteilen können, weil schon Gedanke daran den Glauben erschüttern kann.

Es ist eine interessante Frage, und Antworten gibt es sicherlich viele, auch viele gute. Aber die kann man nur von außen beantworten.

Nach dem Wundern kommt das Forschen. Oder auch nicht. Aber entweder man interessiert sich für das Thema, oder man hakt es ab. Dauerwundern ist Stillstand. Und Entrüstung nur eine Emotion.

Antwort
von Laa00, 73

Hallo :) ich bin jetzt 15 jahre alt und nicht besondes gläubig. Es ist nicht so dass ich jetzt total ab got glaube, aber zu sagen dass es auf gar keinen fall etwas übernatürliches giebt wäre zu viel gesagt. Ich bin ein freund der logik und fakt ist: es ist nicht bewiesen dass es einen gott (oder andere übernat. Dinge) giebt, aber eben auch nicht so dass es sie nicht giebt. Als kind war ich hingegen schon gläubig, eibfach weich ich angst davor hatte was passieren würde, wenn es tatsächlich einen gott gäben würde der mich dann in die hölle schicken würde. Und ich meine: so eine entscheidung trifft man nicht über nacht. Nach und nach sind immer mehr dinge passiert und ich weiß noch dass ich ihn immer angefleht habe mir ein zeichen zu geben oder den menshen di ich liebe zu helfen, aber nichts ist passiert  wenn er aber (fals es ihn giebt) mich jemals brauchen sollte, bin ich für alles offen, und et weiß wo er mich finden kann. Außerdem gehört meiner meinung nach auch die erziehug dazu.

Antwort
von theonce, 13

Ich glaube nicht an einen Gott, sondern an mehrere Götter, die Aspekte des Brahman (Urkraft) sind.
Es sind für mich keine Märchen, sondern die Wirklichkeit. Und ich habe auch keine Angst vor dem Tod, da an die Wiedergeburt glaube.
Gründe für mich sind, dass ich nicht eingeschränkt werde und von diesem Glaube einfach begeistert bin. Es ist für mich eine Religion mit bunten Festen und imposanten Gottheiten, eine Religion mit Wärme, mit Farbe, die mir einen Sinn im Leben gibt.

LG theonce

Antwort
von Hoppel500, 52

Ich persönlich glaube an Gott, da ich mich so besser fühle, weil ich weiß das da immer jemand ist, der auf mich aufpasst und dem ich mich anvertrauen kann. Das sieht aber natürlich jeder anders denn Religion ist etwas sehr persönliches. Manche glauben an Gott und manche eben nicht, ich finde alle Meinungen bezüglich des Glaubens sind in Ordnung, denn es gibt ja keine Gesetzte darüber, dass man an Gott glauben muss oder nicht. Ich glaube, wie man an Gott glauben kann ist eigentlich nicht wirklich erklärbar, denn der Glaube und Gott ist für jeden anders also hat auch jeder seine Gründe warum er an Gott glaubt oder nicht.

Ich hoffe ich konnte dir helfen. :)

Antwort
von laePanda, 15

Ich bin zum Glauben durch meine Eltern gekommen, aber dies hat mich noch nicht zum Christen gemacht, aber mittlerweile (16 Jahre alt) hab ich genug "Gründe", um zu Glauben. Den Urknall/Evolutionstheorie, es gibt keine Gründe, die die biblische Evolution durch die Wissenschaftliche Ausschließt und anders herum. (keine Lust mehr dazu zuschreiben, da dass eh jeder kennt...) aber eigentlich glaube ich durch persönliche Erfahrungen. Sei es Heilung (gesehn/erfahren), Geistesgaben (Sprachengebet, Engel sehen etc, auch gesehen und Widerfahren), erhöhte Gebete, Gottes Stimme gehört, jedermenge Zeugnisse anderer Leute, sonst kein Sinn des Lebens (ohne glaube) und noch viiiiiiiiiieeeles mehr... Dies alles trifft übrigens auf die meistens alle Christen zu, also kein Zufall. Zudem erhält man noch extreme Zuversicht/Vertrauen/Kraft/Liebe etc. Glaube ist einfach nur eine Win/Win-Situation. So und jetzt für alle Widersacher, argumentiert doch wieder einmal fleißig unter Meinen Kommentar, das amüsiert mich 😄

Kommentar von Meatwad ,

Den Urknall/Evolutionstheorie, es gibt keine Gründe, die die biblische
Evolution durch die Wissenschaftliche Ausschließt und anders herum.
(keine Lust mehr dazu zuschreiben, da dass eh jeder kennt...)

Du irrst. Eine "biblische Evolution" kennst mit Sicherheit nur du. Und selbstverständlich schließen sich Schöpfungsmythos und Realität (=Evolution) absolut aus.

Kommentar von laePanda ,

Nein tuen sie nicht ^^

Antwort
von kleiner3, 36

Die Welt macht nie Sprünge, es dauert bis ein Baum wächst, es hat lang gedauert bis wir Menschen  uns so weit entwickelt haben. Nichts ging von heute auf morgen. ABER die Welt soll plötzlich durch einen Urknall entstanden sein?? Also ich finde, dass is ein gutes Beispiel dafür, warum man an Gott glaubt.
Ebenso gibt es tausend Sachen, bei denen wir Menschen und vor allem auch die Wissenschaft einfach nicht weiter wissen und sich somit i.was wie den Urknall ausdenken, damit die Menschen die nicht an Gott glauben i.was haben an was sie sich halten können, da sie ansonsten ziemlich planlos dastehen würden^^

Kommentar von Trashtom ,

i.was wie den Urknall ausdenken, damit die Menschen die nicht an Gott glauben i.was haben an was sie sich halten können, da sie ansonsten ziemlich planlos dastehen würden^^

Der Urknall ist weder die absolute Wahrheit, noch irgendeine Erleuchtung und schon gar nicht "irgendwie ausgedacht": Es ist lediglich eine Schlussfolgerung, die aus Beobachtungen und Messungen wie zB. der kosmischen Hintergrundstrahlung oder den sich entfernenden Galaxien hervor geht.

Erfunden ist eher ein Zauberer der aus Langeweile ein Universum erschaffen hat. 

Also ich finde, dass is ein gutes Beispiel dafür, warum man an Gott glaubt.

Siehe dazu "argumentum ad ignorantiam": Der so Argumentierende sieht seine mangelnde Vorstellungskraft oder seine Ignoranz als hinreichend für die Widerlegung bzw. Bestätigung einer These an. (wikipedia)


i.was haben an was sie sich halten können, da sie ansonsten ziemlich planlos dastehen würden^^

Die hier täglich getätigte Aussage "Erst mit Gott hat mein Leben einen Sinn gefunden" beweist so ziemlich das Gegenteil.

Kommentar von ThomasJNewton ,

Das zeigt schon die 2 Motivationen, die ich kritisiere.

Eins: Das Wissen unterminieren!

Über den Urknall selbst macht kein Physiker Aussagen, weil es dazu keine eindeutigen Hinweise gibt. Es gibt Spekulationen, aber die sind recht spekulativ.

Für die Zeit nach dem Urknall, nachdem unser Universum die ersten Sekundenbruchteile hinter sich hatte, gibt es eine Fülle von unabhängigen Hinweisen, die keine vernünftige Zweifel aufkommen lassen.

Das alles weißt oder verstehst du wohl nicht, aber das hindert dich nicht, irgendwas zu behaupten, was du mal irgendwo gelesen hast.
Und was die Wissenschaft nicht weiß, da verstehst du nicht mal die Frage.

Zwei: Die Glaubwürdigkeit unterminieren!

Wissenschaftler sind keine Propheten, Prediger oder Propagandisten.

Sie haben ein Fach studiert, weil es sie interessierte, und arbeiten, lehren, forschen oder betreiben es nur noch als Hobby.

Zwar kenne ich nicht alle Wissenschaftler, aber dass irgendeiner die Hauptmotivation hat, den Glauben zu untergraben, erscheint mir abwegig.

Prediger und Propagandisten gibt es nur auf der anderen Seite. Sie als Feindbild zu erschaffen, ist eine strategische Maßnahme.

Antwort
von imehl47, 61

Heute wurde schon die Gott-Frage gestellt:

https://www.gutefrage.net/frage/glaubt-ihr-an-gott-mit-begruendung-bitte

.....mit ausreichend Antworten.

Antwort
von Ichthys1009, 4

Vielleicht gibt dieser Text  Antwort auf deine Frage:

"»Das Verlangen nach Gott ist dem Menschen ins
Herz geschrieben,

denn der Mensch ist von Gott und für Gott erschaffen.

Gott hört nie auf, ihn an sich zu ziehen.

Nur in Gott wird der Mensch die Wahrheit und das Glück
finden,

wonach er unablässig sucht«.

Eine solche Aussage, die auch heute in vielen
Kulturkreisen völlig annehmbar, ja beinahe selbstverständlich
wirkt, könnte im säkularisierten westlichen Kulturkreis dagegen als
Provokation erscheinen, denn viele unserer Zeitgenossen könnten
einwenden, daß sie überhaupt kein solches Verlangen nach Gott
spüren. Für große Teile der Gesellschaft ist er nicht mehr der
Erwartete, der Herbeigesehnte, sondern vielmehr eine Wirklichkeit,
der man gleichgültig gegenübersteht, die es nicht einmal der Mühe
wert ist, sich dazu zu äußern.

In Wirklichkeit ist das, was wir als »Verlangen nach
Gott« bezeichnet haben, nicht völlig verschwunden, sondern es
taucht auch heute in vielerlei Weise im Herzen des Menschen auf. Das
menschliche Verlangen ist stets auf bestimmte konkrete Güter
ausgerichtet, die oft alles andere als geistlich sind, und dennoch
steht der Mensch vor der Frage, was wirklich »das« Gute ist, und
muß sich also mit etwas auseinandersetzen, das etwas anderes ist als
er selbst, das er nicht selbst herstellen kann, sondern zu erkennen
aufgefordert ist.

Durch die Liebe erfahren Mann und Frau die Größe und
die Schönheit des Lebens und der Wirklichkeit. Wenn das, was wir
erfahren, nicht einfach nur eine Illusion ist, wenn ich wirklich das
Wohl des anderen will – auch als Weg zu meinem eigenen Wohl –,
dann muß ich bereit sein, selbst aus dem Mittelpunkt herauszutreten.

Die anfängliche Ekstase wird so zum Pilgerweg, zum
»ständigen Weg aus dem in sich verschlossenen Ich zur Freigabe des
Ich, zur Hingabe und so gerade zur Selbstfindung, ja, zur Findung
Gottes«. Denn nicht einmal die geliebte Person kann das Verlangen
stillen, das im menschlichen Herzen wohnt, sondern je authentischer
die Liebe zum anderen ist, desto mehr wirft sie die Frage über ihren
Ursprung und ihre Bestimmung auf, über ihre Möglichkeit, auf immer
zu währen.

Die menschliche Erfahrung der Liebe hat also eine
Dynamik in sich, die über sich selbst hinausweist, sie ist die
Erfahrung von etwas Gutem, das den Menschen aus sich selbst
herausgehen läßt und ihn dem Geheimnis gegenüberstellt, das die
gesamte Existenz umgibt.

Ähnliche Überlegungen könnte man auch in bezug auf
andere menschliche Erfahrungen anstellen, wie die Freundschaft, die
Erfahrung des Schönen, die Liebe zur Erkenntnis: Alles Gute, das der
Mensch erfährt, strebt auf das Geheimnis zu, das den Menschen selbst
umgibt; jedes Verlangen des menschlichen Herzens ist Widerhall eines
Grundverlangens, das nie völlig gestillt ist. Natürlich kann man
von diesem tiefen Verlangen, das auch etwas Rätselhaftes in sich
birgt, nicht unmittelbar zum Glauben gelangen.

Der Mensch weiß letztlich wohl, was ihn nicht satt
macht, aber er kann sich nicht vorstellen oder beschreiben, was ihn
jenes Glück erfahren ließe, nach dem sein Herz sich sehnt. Man kann
Gott nicht kennenlernen, wenn man nur vom Verlangen des Menschen
ausgeht. Unter diesem Gesichtspunkt bleibt das Geheimnis: Der Mensch
sucht nach dem Absoluten, als Suchender macht er kleine und unsichere
Schritte.

Dennoch ist bereits die Erfahrung des Verlangens sehr
bedeutsam. Es zeigt uns, daß der Mensch ein zutiefst religiöses
Wesen ist. Wir können mit Pascals Worten sagen, daß »der Mensch
unendlich den Menschen übersteigt«." (Papst Benedikt XVI.)

Antwort
von mychrissie, 5

Den lieben Gott haben Menschen nicht erfunden, weil sie Angst vor dem Tod hatten, sondern weil sie eine Rechtfertigung brauchten, um andere besser zum Tod bringen zu können.

Mord im Namen Gottes! Wow!

Antwort
von chrisbyrd, 10

Ich habe mich mit verschiedenen Religionen beschäftigt und kann nur beschreiben und erklären, warum ich an den Gott glaube, der sich in der Bibel offenbart und fest davon überzeugt bin, dass die Bibel Gottes wahres Wort ist, was sie von sich selbst behauptet (2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21).
Dabei geht es nicht um Religion, sondern um die wichtigen Fragen, wo wir herkommen, was der Sinn und die Bedeutung unserer Lebens ist und wo wir nach unserem Tod sein werden. Die Antworten auf diese Fragen habe ich in der Bibel gefunden.

Ein Punkt, der m. E. auch für die Bibel spricht, ist z.B. der Bereich "erfüllte Prophetie". Hunderte von Prophezeiungen haben sich im Laufe der Zeit erfüllt, kein anderes Buch der Welt kann auch nur annähernd mithalten. Das zeigt u.a., dass die Bibel mehr als nur ein Buch ist. Weitere Infos darüber, warum die Bibel Recht hat, auf der sehr empfehlenswerten Seite: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

Die Bibel sagt, dass Jesus Christus auferstanden ist. Der verstorbene Simon Greenleaf war ein Experte in Fragen über Rechtsgrundlagen. Nachdem er sich mit den Beweisen für die Auferstehung auseinandergesetzt hatte, kam er zu dem den Schluss: „Also war es unmöglich, dass sie, was sie geschrieben hatten, fortdauernd hätten bestätigen können, wenn Jesus nicht auferstanden wäre, und wenn sie diese Tatsache nicht mit absoluter Sicherheit gewusst hätten.“ Greenleaf, ein Jude, begann dann an Jesus Christus als Messias zu glauben. Nach einer juristischen Überprüfung kam Lord Darling, der ehemalige oberste Richter von England, zu dem Ergebnis: „In ihrer Eigenschaft als lebendige Wahrheit ist die Auferstehung solch ein überwältigender Beweis, durch Tatsachen und Indizien, dass es jeder intelligenten Jury. der Welt gelänge, das Urteil zu fällen: Die Auferstehungsgeschichte ist wahr.“ George Eldon Ladd schrieb in seinem Buch: „Die einzige vernünftige Erklärung für diese historischen Tatsachen lautet, dass Gott Jesus leibhaftig auferweckt hat.“

Dazu kommt, dass die Bibel mir das Leben und und Welt einfach am besten erklärt. Die Bibel beschreibt z.B. im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Antwort
von Ichthys1009, 17

- weil die Menschen sich nach mehr sehnen als was es im Leben gibt.

- weil es gute Menschen gibt, die sich selbstlos für andere einsetzen.

- weil es liebevolle und weise Menschen gibt, die ihren Glauben überzeugt leben.

- weil eine so unvollkommene Institution wie die Kirche trotz allem Widerstand weiterhin existiert.

- weil die Schöpfung unendlich vielfältig und schön ist.

- weil das Gesetz der Enthropie gilt, wodurch alles zu Unordnung und gleichmäßiger Verflachung tendiert;  und doch entwickelt sich
aus etwas Niedrigem (Materie) etwas Höheres (Mensch).

- weil sonst das leidvolle und anstrengende Leben und der Tod nicht auszuhalten wären.

- weil wir das Paradies und den Frieden auf der Erde nicht
schaffen können, obwohl wir das doch alle wollen (das muss also von
einem weiseren Willen, den wir nicht verstehen, anders gewollt sein)

- weil das, was Gott von sich offenbart, so unglaublich ist, dass es sich kein Mensch ausdenken könnte

- weil Menschen Gott so sehr bekämpfen (man kämpft ja nicht gegen Nichts)

- weil Gott sich finden lässt, wenn wir Gott suchen.

Antwort
von stoffband, 15

Ich könnte dir beweisen dass es Gott gibt......

Antwort
von Griesuh, 4

Nicht Gott hat die Menschen erschaffen, sondern die Menschen
haben Gott und die Götter in ihrer unerschöpflichen Phantasie erschaffen
um sich für sie damals unerklärliche Ereignisse erklärbar zu machen.

Die Bibel ist Menschenwerk und nicht Gotteswerk. Zumal die Christen
und andere Religionen und Glaubensrichtungen ein sammelsurium aus
Allerwelt zusdammen getragener Ereignisse aus frühester
Menschheitsgeschichte sind und von den "Gläubigen" geklaut und für ihre
Ansichten und Machtmissbrauch umgearbeitet und verfälscht wurden.

Antwort
von comhb3mpqy, 31

Ich bin Christ und glaube an Gott.

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die
Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.


Wenn ein Mensch von der katholischen Kirche heilig gesprochen werden soll und es die Bedingung gibt, dass ein Wunder passiert sein muss, dann wird das von Ärzten untersucht. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

In der Bibel stehen erfüllte Prophezeiungen, z. B. zum Gebiet, was
aus unserer Sicht der Nahe Osten ist. Es steht auch in der Bibel, dass
falsche Propheten aufstehen werden. Es gibt aber noch viel mehr erfüllte
Prophezeiungen. Soweit ich weiß belegen Funde, dass die Bibel gut
überliefert wurde.


Zum Leben nach dem Tod: Man kann im Internet ja auch mal nach
"Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen).

Auch berichten Menschen davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Dazu kann man sich Videos ansehen. Es gibt auch bekannte Seiten im Internet, die über einen Bericht geschrieben haben. Man kann im Internet ja mal nach "Mädchen begegnet Jesus" suchen (auch ohne Anführungszeichen).

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

Viele von Jesus Jüngern sind verfolgt und getötet worden, welches Interesse sollten Sie haben, sich die Religion auszudenken?

Und zur Situation in der Welt: Sind nicht einige Menschen an Armut und Verbrechen schuld? Warum wollen Sie Gott dafür die Schuld geben?

Antwort
von Teddylein, 10

Siehe hier: https://www.gutefrage.net/frage/glaubt-ihr-an-gott-und-eure-begruendungen#answer...

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