Frage von dereinzige2, 1.033

Wie kann man nicht an die Allmacht und Allwissenheit Gottes, wie er in der Bibel beschrieben wird, glauben?

Als Christ ist es für mich vollkommen unverständlich, wie man nicht an Gott glauben kann. 

  • Wer soll denn bitte sonst den Menschen und die Erde erschaffen haben? 
  • Sieht man nicht allein schon an den vielen eingetroffenen Prophezeiungen der Bibel, dass sie zweifellos das Wort Gottes ist? 
  • Auf der Erde passt alles wunderbar zusammen - schaut euch doch nur euren eigenen Körper an, wer außer Gott in seiner Allwissenheit hätte diesen konstruieren können?

Warum glauben so viele Menschen nicht an Gott und Jesus Christus. 

Wollt ihr denn nicht erlöst werden?

Antwort
von Shinjischneider, 943

Ganz einfach.

Man wurde nicht christlich erzogen und betrachtet die Bibel (ein Buch welches vor Jahrhunderten/Jahrtausenden von verschiedenen Leuten geschrieben und andauernd verändert wurde) genauso kritisch wie den Wachturm, die Bibel der Mormonen, die Tora, den Koran oder sonstige religiöse Schriften.

Für DICH ist Gott dieses Allwissende Wesen das alles perfekt hingebastelt hat. Für MICH ist der Mensch ein Geschöpf welches sich durch Evolution hin zu dem entwickelt hat, was es jetzt ist.
Ein aufrecht gehendes Säugetier dessen Gelenke und inneren Organe sich noch nicht 100% an unsere Lebensweise anpassen konnten. Sonst würden wir uns nicht mit Dingen wie Arthritis, Krebs etc. herumschlagen.

Bei jeder Religion verlässt man sich auf die Aussagen anderer Leute. Wirklich WISSEN können wir nicht ob Jesus vor 2000 Jahren existiert hat. Man kann höchstens daran glauben. Und der Glaube ist für jeden Menschen etwas ureigenes.

Manche Leute glauben an einen allwissenden Gott, andere an das fliegende Spaghettimonster, wieder andere glauben daran, dass alles im Universum aus Energie besteht aus der sich physische Dinge (Körper, Steine etc.) sowie nicht physische Dinge (Seele, Geist etc.) bilden. Wenn die Energie aufgebraucht wird, fliesst sie zurück in das grosse Ganze aus dem sich wieder neue Dinge bilden (Lifestream-Theorie).

Wichtig ist auch nicht die Frage ob man an Gott glaubt oder nicht. Wichtig ist, ob man ein gutes Leben führt. Denn egal ob christlicher, jüdischer, islamischer, hinduistischer oder fernöstlicher Glaube.
Beinahe jede Religion hat als Kernaussage, dass man andere Menschen mit Respekt und Liebe entgegen tritt.

Macht es also einen Unterschied ob mein Gott Jahwe, Jehova, Allah oder Harald heisst?

Kommentar von scrutinize ,

"...ein Buch welches vor Jahrhunderten/Jahrtausenden von verschiedenen Leuten geschrieben und andauernd verändert wurde)

Die Bibel hat insgesamt 44 Autoren und enthält 66 Bücher, aber sie wurde nicht "andauernd verändert", sondern zunehmend vervollständigt, und zwar in völliger inhaltlicher Übereinstimmung mit den vorangeganenen Schriften.

Das allein ist schon ein gewaltiges Wunder, wenn man bedenkt, dass sich diese Schreiber nicht untereinander abgesprochen haben konnten und in völlig unterschiedlichen Verhältnissen zu völlig unterschiedlichen Zeiten gelebt haben.



Kommentar von sarahj ,

Wer's glaubt...  Ich würde mal empfehlen, auf youtube z.B. nach Bart Ehrmann zu suchen. Der ist (gläubiger Bibelforscher - also unverdächtig, ein kritischer Atheist zu sein) und beschreibt schön, wie die Bibel über die Jahrhunderte durch Kopieren von Kopien von Kopien... teilweise bewusst, teils unbewusst verfälscht wurde.

Kommentar von Lana246 ,

Ich würde sogar sagen - ganz bewusst. 

Kommentar von colocolo ,

Ein noch gewaltigeres Wunder zu sein scheint mir, dass es noch so viele Menschen gibt, die ohne eine Krücke weder sich wohl fühlen, noch mit der Unvollständigkeit des Wissens zurechtkommen, noch die Vorzüge eines tugendhaften Lebens ohne eine bestrafende und belohnende Instanz erkennen können.

Zu früheren Zeiten wurden verstorbene Ahnen verehrt. Da war die annähernde Menschengleichheit noch erkennbar. Zug um Zug aber wurden verehrte Figuren erhöht und damit gleichzeitig das menschliche Dasein erniedrigt und entwertet. Eins ist jedoch geblieben: "Und der Mensch erschuf Gott nach seinem Ebenbilde." Möge jeder seinen Gott basteln, wie er ihn braucht.

Kommentar von Hooks ,

Wichtig ist nicht, was du über Gott denkst, sondern was er über dich denkt. Und da steht in der Bibel: da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer. 

so lautet Gottes Urteil über uns.

Kommentar von Fantho ,

Und weil dies so in der Bibel steht, ist dies dann deswegen auch richtig?

Das wäre schon ein grober Fehlschluß nicht wahr?

Gruß Fantho

Kommentar von scrutinize ,

@ Hooks:

So ist es.

"Die Gesunden bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken.

Ich bin gekommen zu rufen die Sünder zur Buße, und nicht die Gerechten." (Lukas 5,31-32)

Mit anderen Worten: Nur wer sich selbst als Sünder erkennt, wird nach Rettung fragen, sowie der Kranke nach dem Arzt.


Kommentar von Hamburger02 ,

Oder anders formuliert: Nur wer an die Erfindung der Erbsünde durch Augustinus glaubt, muss auch von ihr erlöst werden. Wer die für erdachten und schlecht begründeten antiken Blödsinn hält wie ich, braucht auch keine Erlösung davon.

Kommentar von Zicke52 ,

@Hooks: Stimmt. Die Menschenverachtung Gottes trieft aus jeder Zeile der Bibel.

Kommentar von Shinjischneider ,

Ist Jesus nicht angeblich für uns gestorben um uns von allen Sünden rein zu waschen? Dann wäre die Erbsünde sowieso egal.

Kommentar von Hooks ,

Shinjischneider

Eben weil wir Sünder sind, brauchen wir es, daß uns einer die Sünden abnimmt. Aber das ist kein Automatismus. Dafür gibt es Bedingungen.

Kommentar von Kaiser197 ,

Wir wissen, dass Jesus vor etwas mehr als 2000 Jahren gelebt hat, da die Römer früher ein sehr bürokratisches Volk waren und auch sorgfältig Buch geführt haben. Nur diese Wunder, die er vollbracht hat können nicht zu 100% bestätigt werden.

Dein Text ist sehr gut geschrieben. Nur dieses "Wirklich WISSEN können wir nicht ob Jesus vor 2000 Jahren existiert hat." fand ich irgendwie nicht ganz korrekt ;)

Kommentar von Shinjischneider ,

Wobei wir nur wissen, dass EIN Jesus von Nazareth zu der Zeit lebte.

Wir wissen aber nicht ob es der uns bekannte, über Wasser laufende, Wasser zu Wein machende, Sohn Gottes-Jesus war.

Aus Sicht eines Atheisten kann es sich genausogut um einen Trickbetrüger gehandelt haben, der sich eine gute Geschichte ausgedacht hat.

Das ist eben der Unterschied zwischen GLAUBEN und WISSEN.

Gefährlich wird es, wenn Leute so tun als wäre ihr Glaube ihr Wissen. Wo wäre die Leistung darin an Gott zu glauben, wenn man klare Beweise für seine Existenz hat?

Antwort
von Chip976, 196

" Wer soll denn bitte sonst den Menschen und die Erde erschaffen haben? "

Wer hat Gott erschaffen? Wenn du sagst "Der war schon immer da", dann musst du das gleiche Anrecht auch dem Universum einräumen.

"Auf der Erde passt alles wunderbar zusammen"

Ist ja auch logisch. Was nicht zueinander passt, hätte nicht überlebt, ergo, wäre nicht vorhanden und für uns sichtbar. Ähnelt etwas dem anthropischem Prinzip. Ein Beispiel: Ein Fluss entspringt aus einem Berg. Er läuft einen bestimmten Lauf entlang. Später finden Wissenschaftler heraus, das er immer dort ist, wo die Steigung am niedrigsten (bzw. das Gefälle am höchsten) ist.

Jetzt ist es nicht so, dass jemand den Fluss perfekt so gelenkt hat, dass er immer da läuft wo das Gefälle am höchsten ist, er also am schnellsten läuft, sondern er läuft eben da wo das Gefälle am höchsten ist, weil dort das Gefälle am höchsten ist!

Stellen wir uns vor, der Gegenfall tritt ein. Etwas passt überhaupt nicht zusammen. Zum Beispiel wären das Menschen die Neon (seltenes Gas) atmen, statt Sauerstoff. Weißt du, warum dieser Gegenfall nicht existiert? Weil alle solche Menschen sterben würden. Ganz einfach. 

Wenn Gott außerdem allwissend ist, ist er auch Schuld an allem was passiert. Also auch am Holocaust etc.

Denn alles was geschieht passiert demnach, weil Gott es so gemacht hat. Er hätte es anders machen können, hat er aber nicht. Deswegen ist eine Höllenvorstellung auch nicht sinnvoll. Alles was wir tun, tun wir ja weil Gott uns so gemacht hat. Er wusste wie wir uns verhalten würden wenn er uns so macht wie er es getan hat. Da macht es keinen SInn uns zu bestrafen.

Das ist als würde ich einen Vogel ohne Flügel erschaffen und dann sauer sein dass er stirbt wenn ich ihn die Klippe runterschmeiße.

"Warum glauben so viele Menschen nicht an Gott und Jesus Christus, wollt Ihr denn erlöst werden?"

Weil keine Nötigkeit besteht. Du glaubst nur an einen Gott weniger als ich. Z.b. könnte ich behaupten, es gäbe den Riesigen Pinken Donut (ich mag Donuts). Er fliegt irgendwo im Universum herum und verwandelt planeten in Donuts. Er will übrigens das du Donuts isst. Wenn nicht genügend Menschen das tun, verwandelt er auch die Erde in einen Donut. Sein Sohn ist übrigens der Muffinman.

Plötzlich findet sich eine Frage auf gutefrage. net *dramatische Musik*. "Warum glauben so viele Menschen nicht an den heiligen Donut und den Muffinman. Wollt ihr etwa, dass die Erde zu einem Donut wird?".

Klingt total lächerlich und ist es auch. Wieso sollte es einen heiligen Donut geben? Wofür?

Antwort
von Nixchecker123, 195

Bei mir war es so, dass ich weder Chistlich erzogen wurde noch in der Grundschule wirklich mit einer Religion großartig in berührung gekommen bin.

Erst in der 5. Klasse bin ich auf eine Katholische Schule gekommen wo viel wert darauf gelegt wurde zu beten und an das Wort Gottes und das der Bibel zu Glauben und umzusetzten. Die sache war nur die das ich nicht Katholisch sondern Evanggelisch Getauft wurde und mein Lehrer streng Katholisch war. Er hat versucht mir den Glauben an Gott aufzuzwingen und immer wieder gepredigt, dass solange man an Gott glauben würde, es der ganzen Familie und Freunden gut gehen würde, mann selbst sich wohlfühlen und alles mögliche andere gerede.
 Da ich noch zimlich Jung war hab ich ntürlich versucht ihm zu Glauben, doch kurz nach Schulbeginn hatte meine Mutter einen sehr schweren Unfall. Mein Lehrer hat nur gesagt das es von Gott gewollt war und es so vorgesehen war. Ich war gerade 10 und hab beschlossen, das kein Gott gut sein kann wenn er alles Leid auf der Welt zulässt, egal ob es vom Menschen selbst verschuldet oder auch eine Umweltkatastrophe war.                                                                Wenn man der Bibel glauben schenken will, dann sind wir alle ein Abbild Gottes, das heißt wir würden immer wie Gott entscheiden. Doch kannst du mir die Frage beantworten welcher Mensch eien Vulkanausbruch, einen Tsunami oder auch einen Autounfall nicht verhindern würde wenn er auch nur ein bisschen Mitgefühl für andere Menschen empfinden würde?

Mein Lehrer nahm das mit dem Glauben sehr ernst und hat von anfang an versucht mich dem Glauben näher zu bringen und alles, was mich letzendlich zu meiner jetzigen Meinung bringt das es Gott in dem Sinne von "Er schickt uns seinen Sohn um uns zu Befreien" nicht gibt. Allerdings Glaube ich sehr wohl das es nicht alles erklärbar ist,von seiten der naturwissenschaften, wie die Welt entstanden ist.

Am wahrscheinlichsten, meiner Meinung nach, ist es das es eine "höhere Macht" geben könnte diese aber nicht in einer solchen Perfektion geben kann wie sie in er Bibel beschrieben wird.

Aber wenn es wirklich einen Gott geben sollte, und er uns befreien will und wird, hat er uns eine Welt versprochen, in der keine Ungerechtigkeit, kein Hass, kein Unwissen, alles was den menschen unperfekt macht, nicht mehr Existiert.

Doch wenn jeder einzelne Mensch perfekt sein würde woher wüsste er das er perfekt wäre? Der Mensch lern aus Erfahrungen, Gefühlen und Erzählungen. doch wenn er perfekt wäre, wüsste er es noch zu schätzen? Würde er nicht weiter versuchen sich selbst zu perfektionieren, so wie er es von Anfag an getann hat?

Ich glaube das es unmöglich wäre für den Menschen jemals einen solchen Zustand von Frieden und Freiheit zu erreichen, eben da er sich selbs zu Kritisch beobachten würde, oder gar nicht erst wüsste das er perfekt wäre, da er ja nicht wissen kann wie es ist unvolkommen zu sein.

Ich denke das die meisten zu Meiner Meinung sagen würden, dass ich noch keine Erfahrungen machen konnte mit meinen 15 Jahren und mich aus einer solchen Diskusion heraushalten sollte. Doch ich finde das egal wie alt man ist man sich immer mit solchen dingen auseinander setzten sollte.

Niemals würde ich andere Menschen in ihrem eigenen und Persönlichem Glauben einschränken wollen, da solch ein Glaube vielen Menschen aus schwierigen, ja beinahe unlösbaren Situationen geholfen hat. Egal ob aus Depressionen, einer Sucht oder um den Verlust eines Geliebten Menschen zu verarbeiten.                                                                                                             Doch sollte niemand einfach blind einem Buch vertrauen, welches vor Tausenden von Jahren von Unzähligen und auch unbekannten Menschen geschrieben wurde. Denn wie viele Tote gab es im Namen der Christlichen Kirche, des Islam oder jedlichen anderen Religion schon?

Auch heute noch werden unzählige Kriege im Namen eines oder vielen Götter geführt, man muss nur die Anschläge auf Paris anschauen, die Flüchtlinge welche aus Syrien, Irak, Iran und anderen Ländern zu uns kommen um sich in Sicherheit zu bringen vor dem IS.

Um es nocheinmal zu betonen das ist meine Meinung und jeder Mensch sollte diese Respektieren, wie ich auch ihre Meinungen zu einem solchen Thema respektieren würde.

Ich glaube nicht das es deine Frage direkt beantwortet hat, aber es ist ein standpunkt von dem ich den glauben an einen Gott und an eine Religion sehe.

MFG Nixchecker123

Antwort
von maewmaew, 347

sovele menschen glauben nicht an gott weil sie entweder tatsachen und der wissenschaft den vorzug geben, sie nicht akzeptieren wollen das sie hilflos einer unbekannten macht ausgesetzt sind ohne irgendeine entscheidende kontrolle über ihr leben zu haben, weil sie erkannt haben das man sich weiter entwickeln muss und nicht auf ewig an irgendetwas festhalten sollte das irgendjemand mal vor 2000 jahren geschrieben hat, weil ihnen religion einfach unnütz erscheint oder sie ganz einfach kein interesse an religion haben, oder ganz einfach weil so eine religion ihnen sas leben schwer machen würde da sie alle möglichen dinge die sie gern tun und für selbstverständlich halten als sünden abstempelt.

die menschen können aus vielen gründen auf der erde enstanden sein, die urknall und evolutiontheorie sind dabei die bisher glaubhaftesten und nachvollziehbarsten varianten. zumindest glaubhafter als das irgend ein übermächtiges wesen die menschen aus einer laune raus erschaffen hat, ein wesen das auch hätte irgendwie entstehen müssen.

prophezeiungen sind humbug, sie basieren teils auf willkürlichen behauptungen und teils sicher auch auf logischen kausalketten die sich der ein oder andere in der damaligen zeit wohl gut gebildete schriftsteller/mönch oder was auch immer ausgerechnet hat. mit genügend weitblick kann man vieles vorraussagen, das geschieht heut zu tage fast jeden tag, sei es mit der wettervorhersage, stau vorhersage oder anderen dingen die man auf grund von statistiken relativ zuverlässig vorraussagen kann. wenn man sci-fi filme von vor 20 oder 30 jahren anschaut so findet man viele dinge die damals nicht existierten, aber inzwischen von fast jedem genutzt werden, das internet z.b. würde man es so sehen müssten auch ein grossteil der sci-fi filme so wie bücher als prophezeiungen akzeptiert werden. was willkürliche behauptungen betrifft so steigt mit der menge der verstreichenden zeit die chance darauf das etwas willkürlich behauptetes das einigermassen im rahmen der naturgesetze bleibt früher oder später tatsächlich passiert.

die meisten menschlichen körper sind weit davon entfernt perfekt zu sein, ich sage nur krebs und was es da so alles gibt. die körperform eines jeden lebewesens wurde durch die evolution über jahrmillionen mit jeder generation minimal verbessert um sich an die gegebenheiten des lebensraumes anzupassen. daran ist nichts göttliches.

was erlösung angeht so kann ich nur für mich selbst sprechen. ich finde nicht das ich dermaßen leide das ich von meinem leben erlöst werden wollen würde. zumal mir die vorstellung einer erlösung im christlichen sinne in form von in den himmel aufsteigen. für alle ewigkeit harfengeklimper von engeln ertragen zu müssen und dann auch noch für alle ewigkeit auf all die körperlichen freuden die es so gibt verzichten zu müssen nicht sehr erstrebenswert wirkt. so eine erlösung gibt es zwar nicht, aber nur mal angenommen es gäbe sie in genau dieser form, dann würde ich alles in meiner macht stehende tun diese nicht erfahren zu müssen.

Antwort
von Artus01, 503

Es ist recht kurzweilig hier alles zu lesen. Ich wüsste gerne welchen Stoff die Verfechter des Für aber auch de Wieder konsumieren, das muss ein geiles Zeugs sein.

Kommentar von sarahj ,

gibt's in Holland legal ;-) und schafft Durchblick...

Kommentar von Artus01 ,

Nö, das reicht nicht aus. Muß verdammt stärker sein.

Antwort
von Jonnymur, 1.033

Ich bin Christ, doch sollte man sich im Klaren sein, dass es das Wort "Allmacht" im hebräischen Originaltext des AT nicht gibt. Das ist schonmal ein Problem, worauf eine Kritik an den Übersetzungen aufbauen kann. Der Rest, den du da schreibst, halte ich nicht für sinnvoll. Willst du andere konvertieren, geh auf Mission. Vorwürfe und offensive Suggestivfragen werden jedenfalls niemanden vom Glauben überzeugen.

Kommentar von Hundemarke2015 ,

Schön geschrieben, ganz meine Meinung. Sowas sollte aus freien Stücken kommen. Ich bin Atheist, aber gönne jedem seine Meinung und das auch ohne Hohn. Jeder sollte die Möglichkeit haben, selber zu entscheiden, woran er glauben möchte..leider sehen das nicht alle so.

Kommentar von Virginia47 ,

DH! 

Ich bin zwar Atheist. Aber besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können. 

Antwort
von RexoZZeX, 191

Also, als erstes muss ich sagen, du hättest die Frage anders stellen sollen!

Denn das "WIE" verwirrt mich jetz n' bisschen.

Wie kann man nicht an die Allmacht und Allwissenheit Gottes, wie er in der Bibel beschrieben wird, glauben?

Ganz einfache Antwort.

Man nehme eine Portion Logik

2 Kisten Gehirn und 1 Brise Verstand

Alles auf einen Haufen geben, zusammen Mixen und Voilà, heraus kommt das Ergebnis!

Kennst du villeicht das Spiel "Stille Post"?

Nein? Dann sieh mal hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Stille_Post

Falls doch, kann ich dir sagen, dass genau das mit der Überlieferung der Gottes-Geschichte passiert ist.

Sämtliche Stories die was mit Gott zu tun haben wurden über Jahrhunderte weitergegeben, da kann schon mal der eine oder andere Schnick-Schnack bei Rauskommen.

Immerhin weiß NIEMAND so genau was damals eigentlich genau ablief. Klar es ranken sich einige Geschichten darum, aber kannst du es beweißen?

Und bitte schreibt nicht: Ja mit der Bibel!

Denn auch die wurde Opfer des Stillen Post Prinzips (was ich als Kind übrigens sehr gerne gespielt habe :D)!

Meiner Meinung nach, sollte es einen Gott geben, dann hätte der sich doch schon längst gezeigt. Ich meine, was hätte er schon zu verlieren? Er ist ja ALLMÄCHTIG, oder?

Hmm.. und: Es werde Licht!, beweißt auch schon mal den schlechten Humor der damaligen Verfasser. Immerhin WUSSTEN die ja schon bevor sie lebten was Gott so alles gemacht hatte und das sagt meinem Verstand schon mal dass da wat nicht mit rechten Dingen zugeht.

Woraus wurde Licht? Hat er mit den Fingern geschnippt, wodurch eine gigantische IKEA Lampe entstand? (tut mir leid ich musste irgendwas sinnloses einbauen, sonst wäre mir langweilig geworden xD)

Denkt mal genau darüber nach immerhin hängt euer restliches Leben davon ab.

Also bitte nicht falsch verstehen ich habe keine Problem damit dass du an Gott glaubst oder an sonst irgendwem, aber ich mag es nicht so, wenn Christen versuchen andere zu bekehren.

Auch wenn mein kleiner Aufsatz sich so anhören möge, als würde ich versuchen dich von deinem Glauben abzuwenden, habe ich damit was ganz anderes gemeint!

Trotzdem schön dass du was hast an das du festhalten kann, glaub bitte aber ja nicht dass das Leben dadurch einfacher wird.

Immerhin kann Karma eine ganz schön harte B**** sein, wenn du verstehst was ich meine? ;)

Mit freundlichen Grüßen

       RexoZZeX :D

Antwort
von AloisSepp, 419

Grüß dich,

ich denke, dass es mehrere Gründe gibt, warum wir Menschen dem Glauben nicht mehr so viel Achtung schenken,wie beispielsweise noch vor 200 Jahren.

1. Die Unwissenheit

Spätestens seit der Epoche der Aufklärung ist der Mensch, ok nicht alle, darauf bedacht alles zu hinterfragen. Schließlich glaubt jeder nur das was er sieht bzw. was bewiesen ist. Nun ist es mit der Bibel ja so: Wer von uns kann schon sagen ob es stimmt was in der Bibel steht, schließlich war niemand von uns dabei, oder? Natürlich kommt jetzt wieder das Argument der Kirche, wir seien zum glauben da und nicht um zu wissen! Doch das ist, wie oben geschildert nicht im Sinne des modernen Menschen.

2. Die Urknalltheorie

Viele Menschen halten sich auch an die Urknalltheorie, die so gut wie bewiesen ist. Denn seien wir ehrlich, es macht durchaus Sinn, dass die Erde aufgrund ihres perfekten Abstands zur Sonne für uns wertvoll ist, auch Molekültheorien und der Darwinismus passen Ungläubigen in den Kragen.

3. Der Unrealismus

Man muss schon zugeben, dass einige Passagen der Bibel unrealistisch geschildert sind, was aber nicht heißt, dass sie nicht der Wahrheit entsprechen. Doch man braucht schon etwas Fantasie um sich den heiligen Geist oder das Auffahren des Jesu in den Himmel bildlich vorstellen zu können. Was aber keine Ausrede sein darf um Ungläubigkeit zu vergelten.

4. Die moderne Welt

In der modernen Welt geht es oft darum sich anzupassen und mit dem Strom zu schwimmen. Schwimmt also die breite Masse in Richtung Urknall, so ziehen viele einfach aus Prinzip mit, sie passen sich an.

Ich hoffe ich konnte meine Theorie etwas aufschlüsseln.

Lg

Kommentar von Wronker ,

Die Urknalltheorie wurde abgelehnt von großen bekannten Astrophysiker. Diese Leute wissen schon seit einiger Zeit dass da etwas sein muss, was über dem Menschen steht, da einige Dinge so nicht möglich sein können. So stellen sich sich zwar nicht als Christen da, aber trotzdem zeigen sie dass daa etwas  "übernatürliches" sein muss.

Auch die Evolutionstheorie ist mittlerweile mehr umstritten. Das Füchse in verschiedenen Lebensräumen ihr Ohren angepasst haben ist logisch und nachvollziehbar. Dass allerdings durch eine Mutation Tiere von Wasser an Land gekommen sind, ist absoluter SChwachsinn. Ich meine als ob durch eine Mutation eine Lunge entstehen kann. Dies erscheint mir weitaus unrealistischer als der Glaube and den heiligen Geist oder ähnliches. ( Gott ist so unvorstellbar groß, dass man ihn sich nicht vorstellen kann!)

So weit jedenfalls zu meiner Meinung.

LG

Kommentar von Dahika ,

Wenn du die Evolutionstheorie verneinst oder sogar als Schwachsinn abtust, dann vergisst du einen Faktor. Die Zeit. Die Lunge ist nicht mit einem Mal durch eine Mutation entstanden, sondern das hat schon Millionen von Jahren gedauert. Und sie ist nicht durch Eine Mutation entstanden, sondern durch Millionen von winzigen Mutationen.

Kommentar von sarahj ,

@wronker: um welchen bekannten Astrophysiker handelt es sich da. Und wenn es tatsächlich einen gibt, stellt er sich gegen zig-tausende, die anderer Meinung sind. Zugegeben, gibt ja sogar ein paar wenige young-earth-Gläubige, die Physik oder Astronomie studiert haben und dennoch weiter ihre Ansichten verbreiten. Damit wird das aber nicht automatisch realistischer. Genauso gibt es Kreativisten mit z.T. fragwürdigen akademischen Titeln die sie sich selbst in ihren christlichen Privatunis geben. Guck auch mal, wo diese angestellt sind, und wessen Brot sie essen...
Das bringt mich zu Punkt 2: die Evolutionstheorie ist mitnichten umstritten (und schon gar nicht "mehr", wie Du schreibst). Gerade da gibt es kirchlich finanzierte Institute, die mit viel Geld versuchen, den Laien diesen Eindruck zu vermitteln, in dem sie (heute unter dem Deckmäntelchen "ID") ihre ansonsten nicht ernst genommenen Hypothesen (es sind im wissenschaftl. Sinn noch nicht mal Theorien) verbreiten.
Gerade die Evolutionstheorie gehört mit zu den gesichertsten Theorien überhaupt. Und sie wird durch viele Hin- und Nachweise (auch nicht biologische) gestützt. Ich denke, Du bist da sehr einseitig (wenn überhaupt) informiert, und es grenzt an bodenlose Frechheit, dies hier als "absolutem Schwachsinn" zu bezeichnen.

Kommentar von Xexano ,

:D Evolutionstheorie ist natürlich umstritten, denn Dinge werden nicht wahr, nur weil man an sie glaubt! SO SAGT ES DER ALLMÄCHTIGE HERR IM HIMMEL!
Mal im ernst: Diese Art von Abgrenzung der Wissenschaft im Glauben ist nicht nur ein wenig kontraproduktiv, sie ist auch komplett unnötig.
Der Glaube an Allmacht bedingt, dass Allmacht Mittel und Wege zur verfügung stehen unrealistische vorkommnisse auch logisch durchzuführen.

Das weil dein Verstand zu klein ist, dir den Weg von Prokaryonten zur Lunge vorzustellen kann nicht als legitime abschließende Beweißführung verwendet werden, um die Existenz dieses Prozesses abzustreiten.

LG

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 361

Ich bin Buddhist und glaube nicht an Gott. Alle wesentlichen Frage die ich mir stelle, werden entweder durch die Wissenschaften, oder die Lehre des Buddhismus für mich hinreichend beantwortet.

Damit ist die Frage der Existenz oder Nicht-Existenz Gottes aus meiner Sicht ohne jeden Belang für mein Leben.

Vorstellungen von Paradies und Hölle sind nach meinem Verständnis lediglich Machtmittel, um Gläubige zu einem bestimmten Denken und Verhalten zu erziehen und ggf. Folgsamkeit einzufordern.

Zuckerbrot für die Folgsamen, Peitsche für die Ungläubigen. Natürlich meist verbunden mit dem Hinweis, man bestrafe sich ja letztlich nur selbst, wenn man die falsche Wahl treffe. Für mich nur ein emotionaler Erpressungsversuch.

Auch ein schlechtes Gewissen wegen einer angeblichen "Erbsünde" lasse ich mir nicht machen - die Augenfarbe mag genetisch weitervererbt werden, wieso und auf welche Weise das bei moralischen Verfehlungen auch sein soll, ist mir nicht plausibel.

Ich treffe schon selbst oft genug morralisch fragwürdige Entscheidungen - da braucht mir niemand auch noch eine Erbsünde aufdrücken zu wollen

Ich respektiere die religiösen Vorstellungen anderer Menschen - offensive Fanatiker und Feuer-und-Schwefel-Prediger mit Absolutheitsanspruch kann ich aber grundsätzlich nicht als religiöse Gesprächspartner ernst nehmen

Kommentar von BibelGeschichte ,

Es gibt doch auch im Buddhismus eine Art Hölle und Paradies. Oder hab ich da was falsch verstanden ?

Kommentar von Enzylexikon ,

Das Verständnis von Himmel und Hölle im Buddhismus ist etwas anders, als etwa im Christentum, oder Islam.

Es gibt die Vorstellung der Wiedergeburt und in diesem Kreislauf kann man angeblich sowohl aufsteigen, als auch absteigen.

Alle diese Zustände, als göttliches Wesen (Deva) in einem Paradies, oder als hungriger Geist (preta) in einer Hölle zu leben, sind nicht ewig, sondern der Veränderung unterworfen.

Das ist wie bei einer Premium-Mitgliedschaft: Irgendwann läuft der Vertrag aus und man steigt wieder ab.

In  allen Erscheinungsformen - Deva, Mensch, Tier, Hungergeist, leidet man an irgendetwas.

Selbst die Götter leiden an Angst, da sie wissen, dass sie ihren Premium-Status wieder verlieren werden.

Die einzige "Erlösung" ist also nicht der Aufstieg in das Paradies, sondern der komplette Ausstieg aus dem Daseinskreislauf der Wiedergeburten.

Wiedergeburt als Symbol

Ich gehöre zu jenen Buddhisten, für die eine solche Theorie über mögliche Ereignisse nach dem Tod nicht besonders wichtig ist.

Für mich sind Himmel und Hölle symbolisch zu verstehen und sind Sinnbilder für Freude und Leiden, die wir uns selbst schaffen und an denen wir haften.

Wenn wir in einer glücklichen Beziehung leben, erfahren wir den Himmel der Zweisamkeit. Endet die Beziehung, steigen wir in die Hölle der Einsamkeit hinab.

Letztlich sind Partnerschaften und Single-Daseins weder der Himmel, noch die Hölle - durch unser Anhaften und unsere geistigen Projektionen machen wir uns diese Himmel und Höllen selbst.

Kommentar von AgeRestricted ,

... Naja ! ... ' Enzylexikon ' .. du bist dann wohl ein ungläubiger Buddhist mit der jüdischen Flagge im Avatar ...

... Voila ! ...

Kommentar von Enzylexikon ,

Weshalb sollte man wegen eines Internet-Avatars ungläubig sein?

Ich könnte auch einen Halloween-Kürbis dort haben, ohne deswegen den großen Kürbis anzubeten. Das hat mit Religion oder Nationalität nichts zu tun.

Sind römisch-katholische Christen die außerhalb des Vatikan leben, etwa keine Christen?

Religion ist nicht national gebunden, sonst würde es keine weltweiten christlichen/muslimischen usw. Missionierungen geben.

Zum einen gibt es auch in Israel eine buddhistische Minderheit, zum anderen gibt es auch buddhistischer Lehrer jüdischer Herkunft,

Dazu gehört etwa Bernhard Tetsugen Glassman, der u.a. buddhistische Retreats in Konzentrationslagern abhält.

Man sollte keine voreiligen Schlüsse aufgrund irgendeines Bildchens ziehen - schon gar nicht, wenn es um die Ernsthaftigkeit des Glaubens einer Einzelperson geht.

Antwort
von Prawerner, 38

Jesus selbst gab eine Antwort auf diese Frage. Ich will niemanden vor den Kopf stoßen. Die Bibel ist da ziemlich schonungslos: 

Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn errettet werde.Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.Dies aber ist das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen haben die Finsternis mehr geliebt als das Licht, denn ihre Werke waren böse.Denn jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht bloßgestellt werden; wer aber die Wahrheit tut, kommt zu dem Licht, damit seine Werke offenbar werden, dass sie in Gott gewirkt sind.

Wer nach Liebe sucht der findet sie in Jesus. Aber ob die jeder will? Ich erwarte hiermit auch gar nicht das man mir wiederspricht, denn ich weiß das dem wiedersprochen werden wird. Jeder wie er will. Ich will auch niemanden verdammen. Das kann kein Mensch beurteilen wie es um einen Menschen steht. Ich wollte nur die Frage beantworten und zum Nachdenken anregen. Wenn sich jemand dadurch bekehrt freu ich mich, aber Gott lässt jedem Menschen seinen freien Willen und ich als Mensch sollte das erst recht tun!

Antwort
von 09071112, 87

Ich glaube einfach an die Wissenschaft.

Die Vorstellung das es einen Gott gibt der all seine Werke so leiden lässt wäre unerträglich. Hunger, Armut, Krieg, Schmerz, Leid.. Wenn es wirklich einen Gott geben würde, so müsste er eines der Gefühlslosesten und kältesten Wesen sein das man sich vorstellen kann. Das hat für mich nichts mit Erlösung zu tun, das wäre nur die traurige Gewissheit das der der alles erschaffen hat nicht mehr ist als das was er laut der Bibel verabscheuen müsste. Dieser Mensch wäre schlimmer als alle Diktatoren der Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit zusammen.

Antwort
von Sloterking, 31

Ich sage mal : jeder soll das glauben , oder nicht was er will ! Das ist jedermanns Recht . Tatsache ist jedoch das die Schöpfertheorie mal garnicht stattgefunden hat . Das ist schon seit einigen Jahrzehnten bewiesen . Allein schon wo die erschaffenen Menschen , Adam und Eva auf die Welt geschickt wurden , gab es nach Berechnungen den Menschen schon 250000 Jahre . Das die Erde vor 450 Millionen Jahren entstanden ist , ist genauso eine Tatsache wie die Tatsache das der Mensch durch viele tausend Zufälle entstanden ist und nicht durch den Willen eines Überwesens . Übrigens wer hat dieses Überwesen geschaffen ? Das vorherige Überwesen ? Und das wurde von dem vorvorherigen . . .  Was soll das hier werden ? Wenn es einen Gott gibt wieso gibt es Kriege hungernde Kinder Krüppel Kranke Blinde ? Warum lässt der barmherzige Gott unschuldige Kinder verhungern ? Warum lässt er nicht das Pack abkratzen was an dem Hunger schuld ? Gott der Gerechte !

Gruß Sloterking

Antwort
von JochenBethge, 50

Es heißt "Glauben", nicht wissen. Du glaubst, dass es so ist, wie man es Dir erzählt. Menschen in einer längst vergangenen Zeit haben diese Geschichten erdacht, erfunden, um für unerklärliche Dinge eine Erklärung zu haben oder um dem Leben einen Sinn zu geben oder als Trost für ihr Leiden oder um die Angst vor dem Tod zu überwinden oder letztendlich, um Macht über andere Menschen auszuüben. Nicht Gott hat die Welt und die Menschen erschaffen, die Menschen haben Gott erschaffen oder in anderen Religionen andere höhere Wesen. Auch die Bibel und andere sog. heilige Bücher sind von Menschen geschrieben worden. Im Namen der Religionen ist schon viel Unheil und Leid über die Welt gekommen: Religionskriege, Kreuzzüge, Völkermorde. Alle glaubten und glauben immer noch, sie hätten den wahren, den richtigen Glauben. Es geht eigentlich immer nur um Machtausübung. In der heutigen Zeit übernimmt diese Rolle oft das Geld. Menschen scheinen laut neuster Forschung einen Bereich im Gehirn zu haben, der für religiöse Empfindungen zuständig ist. Scheint so, als brauchen die meisten Menschen die Religion. Wenn ein Gott die menschen usw. erschaffen hätte, dann wäre der Mensch in seiner jetzigen Form von Anfang an so auf der Welt gewesen. Das dem nicht so ist, beweist jede Naturkundeforschung. Und in fernen Galaxien könnte sich ein ähnlich intelligentes Wesen entwickelt haben, wenn die Voraussetzungen für die Moleküle günstig waren.

Antwort
von Hamburger02, 119

Warum glauben so viele Menschen nicht an Gott und Jesus Christus, wollt Ihr denn erlöst werden?

Hierauf kann ich noch eine konkrete Antwort geben:

Die ganze Geschichte mit der Erbsünde, von der uns Jesus angeblich erlöst hat, ist eine Erfindung des Kirchenvaters Augustinus, die letztlich auf einem Übersetzungsfehler von ihm basiert sowie auf der Annahme, dass unser gesamtes Leben durch Gott vorherbestimmt ist (Prädestinationslehre) und der Einzelne selber keinerlei Einfluss darauf habe, ob er Sünder wird oder  nicht. Das lässt sich in Dokumenten nachlesen, die die kath. Kirche selber veröffentlicht hat.

Wenn man nun an die Erfindung des Augustinus glaubt, muss man von dieser Ausgeburt menschlicher Fantasie natürlich auch erlöst werden.

Hat man jedoch erkannt, dass die Erbsünde nur menschliche Fantasie ist aber keinesfalls real, muss man auch nicht mehr davon erlöst werden.

Antwort
von LunaBuble, 268

Das kommt auf die Erziehung an. Die wurde als Kind erzählt es gäbe Gott und er hätte alles erschaffen. Und wurde beigebracht Sachen zu hinterfragen und nicht alles zu glauben was man uns sagt, oder man hat uns einfach nicht erzählt es gäbe einen Gott. Wie mit dem Weihnachtsmann sind viele Leute schon von alleine darauf gekommen dass einige Dinge einfach keinen Sinn ergeben und haben sich deshalb dagegen entschieden die zu glauben. 

Viele haben auch entdeckt dass Religion uns zurück hält, zum Beispiel gehen Leute in die Kirche und beten wenn etwas nicht stimmt, anstatt zu versuchen ihr Problem zu lösen. Das nennt man Fortschritt. Früher war Religion praktisch um die Massen unter Kontrolle zu halten, schließlich gab es keine besonders ausgereifte Politik. Man benutzte die Macht der Religion um Leute zu beeinflussen und sie davon abzuhalten sich gegen die unterdrückende Macht der Religion aufzulehnen. Wieder ein Zeichen dafür dass das Ablegen von Religion für den einzelnen Menschen ein Fortschritt ist. 

Natürlich hat auch Religion seine Vorteile, sie vereint Menschen und gibt ihnen Hoffnung wenn es ihnen schlecht geht. 

Um auf deinen Punt zurück zu kommen Gott hätte Perfektion erschaffen, ich denke wir wissen beide dass dies nicht war ist. Krankheiten, Tod, Menschen die Psychische oder Physische Probleme haben. Homophobie, die Unterdrückung von Frauen und Kindern überall auf der Welt. Gott hätte, wenn es ihn gäbe, außerdem nie eine Welt erschafft in der es andere Religionen gibt als die seine, wenn er diese doch so verabscheut. Wenn es Gott tatsächlich gibt, dann ist er wohl alles andere als Perfekt. Wieso sollte er so viele unschuldige Menschen täglich aus Hunger und Durst sterben lassen, wenn nicht aus purem Sadismus? 

Um dass ganze zusammen zu fassen: Es gibt viele Leute die nicht am Gitt glauben weil sie nicht nach seiner Lehre erzogen wurden, oder sie als eigenständig denkender Mensch in Frage gestellt haben.

Kommentar von scrutinize ,

Um dass ganze zusammen zu fassen: Es gibt viele Leute die nicht am Gitt glauben weil sie nicht nach seiner Lehre erzogen wurden, oder sie als eigenständig denkender Mensch in Frage gestellt haben.

Scheinbar kannst du es dir nicht einmal vorstellen, dass ein Mensch zum Glauben an Gott gekommen, gerade weil er damit angefangen hat, eigenständig und kritisch zu denken, und so den Weg zur Bibel fand.

Spätestens im Teenageralter fängt man an, alles zu hinterfragen, was einem so erzählt wird. Nicht selten wird dann alles, was einem aus dem Elternhause beigebracht wurde, über Bord geworfen (leider). Schließlich wird man auch mal erwachsen. Dein Argument mit der Erziehung ist also sehr schwach. Die Gesellschaft will dem Ruf ihres Schöpfers nicht folgen, weil sie die Sünde liebt und Gott hast. Das hat weder was mit der Erziehung zu tun noch mit der Wissenschaft. Man will einfach nicht tun, was Gott gesagt hat. So einfach ist das. Darum sprechen sie auch alle wie aus einem Mund.


Kommentar von scrutinize ,

Korrektur: hasst

P.S.

In Johannes 7,16-17 sagte Jesus etwas sehr Interessantes zu diesem Thema:

Meine Lehre ist nicht mein, sondern des, der mich gesandt hat. So jemand will des Willen tun, der wird innewerden, ob diese Lehre von Gott sei, oder ob ich von mir selbst rede.

Kommentar von sarahj ,

mir hat Gott nichts gesagt. Und Dir vermutlich auch nicht!
Es waren und sind andere Menschen, die Dir sagen, was Gott will. (und wenn Dir Gott tatsächlich etwas sagt, solltest du zu einem Psychiater gehen.)

Es sind die, welche die Bibel und andere Bücher in ihrem eigenen Sinn in nach heutigem Moralverständnis barbarischen Zeiten geschrieben haben.
Zuletzt: Bibelsprüche helfen nicht, sondern wirken eher peinlich - wenn ich so ein Buch schreiben würde, wäre mein erster Satz: "und wehret denen, die dieses heilige Buch oder dessen Autor angreifen, denn sie sind des Teufels".
Ist doch logisch - oder? Aber beweisen tut das rein gar nichts.

Kommentar von Zicke52 ,

@scrutinize: ist Lügen nicht 'Sünde'? - Für dich als Gläubigen muss es doch sehr gewagt sein, zu behaupten, die Gesellschaft WOLLE dem Ruf des Schöpfers nicht folgen, "weil sie die Sünde liebt und Gott hasst". Selbst der bornierteste Gläubige kann nicht ignorieren, dass das eine Lüge ist. Ein Unglaebiger kann Gott doch nicht hassen, weil er für ihn gar nicht existiert. Also kann nur ein Gläubiger Gott hassen, aber das würde er schon aus reinem Egoismus und Selbstschutz nicht wagen zu tun, angesichts der unerbittlichen Strafen, die ihm seiten seines Gottes in diesem Fall drohen.

Ich weiss auch aus eigener Erfahrung, dass deine Aussge grundfalsch ist. Ich war gläubig und bin es nicht mehr. Ich liebe die 'Sünde' jetzt weder mehr noch weniger als damals, und der Verlust des Glaubens hat weder an meinem Gewissen, noch an meinem Charakter, noch an meiner Lebensweise auch nur das Geringste verändert.

Antwort
von Invictu520, 48

Ich sag dir mal was. Vielleicht gibt es irgendwie ein höheres wesen aber dieses wesen hätte dann meine Idee nach nur das universum als solches geschaffen, nicht aber den Menschen o.ä. Ich glaube einfach an die Wissenschaftlichen Dinge wie evolution und physikalische erklärung. Die sind plausibler als ein Bärtiger Mann in den wolken und sein Sohn der Menschen heilt. Religion kann toll sein aber in vielen Fällen wird sie einfach missbraucht, über andere Religionen gestellt und dann werden kriege im Namen der Religion geführt. Was die Menscheit braucht ist eine sekuläre Ethik die über jeder Religion steht und das ist keine Idee von mir sondern von einer stark religiösen Person dem Dailai Lama. Also wie gesagt theoretisch ist gegen Religion nichts einzuwenden aber wenn ich so sehe wie sie missbraucht wird denk ich manchmal ohne ir besser dran.  

Antwort
von gemige, 86

Du musst einfach verstehen, dass andere Menschen einfach die Realität anders wahrnehmen, sozusagen durch andere "Filter" und es anders deuten. Keiner von uns kann die Realität komplett objektiv wahrnehmen. Es gibt auch Menschen, die nicht verstehen können, wie man an einen Gott glauben kann.

Ich bin selber Atheist, aber ich habe kein Problem damit, wenn andere Leute an einen Gott glauben. Es ist sogar sinnvoll, wenn es sie glücklich macht. 

Meiner Meinung nach ist es auch sinnlos darüber zu diskutieren, ob es einen Gott gibt. Jeder muss selbst eine Antwort darauf finden.


Antwort
von Dahika, 30

Ich glaube an Gott, aber ich glaube nicht, dass er die Schöpfung gemacht hat. Warum hätte er das tun sollen. Saß er da irgendwo rum und dachte: Ist das langweilig hier.
Nein.
Ich glaube nicht, dass er die Schöpfung gemacht hat, sondern ich glaube, dass er die Schöpfung ist.  Wenn man das glaubt, hat man auch keine Probleme mehr. Irgendwo in der Bibel steht ja, dass man Gott nicht erkennen kann. Klar, wenn er die Schöfpung ist, kann man ihn auch nicht erkennen. Immer nur kleine Teile von ihm. Hat man eine Frage beantwortet, ergeben sich daraus gleich 1000 neue Fragen, etc...

Gott ist die Schöpfung. Fertig.

Antwort
von yollotime, 109

Ich bin kein Christ aber ich denke auch das es kein Zufall sein kann wie komplex unserer eigener Körper aufgebaut ist aber deshalb glaube ich nicht an Gott nehmen wir mal an es gibt Gott und er uns alle erschaffen dann heißt das ja auch nicht unbedingt das er uns dann so dermaßen liebt wie es in der Bibel beschrieben ist ich meine wenn du aus Langeweile ein Lego haus baust dann machst du es höchstwahrscheinlich irgendwann aus genau der selben Langeweile wieder kaputt und baust etwas neues und außerdem wie ist denn Gott entstanden war er irgendwann auch einfach da das klingt in meinen Ohren nach genauso großem Blödsinn wie das wir menschen einfach irgendwann mal da waren

Antwort
von CAGFA18E, 90

Das ist eine Frage der Erziehung. Wenn man damit aufgewachsen ist, dann glaubt man mit Sicherheit daran. Für mich als Atheisten ist es unverständlich wie Leute an sowas glauben können, wo es doch zwar nicht immer eindeutige wissenschaftliche Beweise aber doch meistens viele Indizien für vieles gibt. Evolution zum Beispiel, es gibt so viele Indizien dafür, dass die Wissenschaft richtig liegt. Warum sollte ich also daran glauben, dass alles so wie es ist von Gott erschaffen wurde. Kann sein, dass ich mich einfach nicht genug mit der Bibel und dem Christentum im Allgemeinen beschäftigt habe, aber mir persönlich fehlen einfach Beweise.

Antwort
von mauerblume26, 141

Ich glaube nicht an Gott.

Erstmal glaube ich nicht an etwas 'Göttliches', was im Himmel ist, auf die Erde herunter schaut oder diese erstellt hat. Wie soll dass denn funktionieren? Ich glaube nicht ans Übernatürliche, da es für mich sehr irrational ist, ergo glaube ich auch nicht an eine höhere Macht im Sinne eines Gottes.

Desweitern gibt es viele Gründe, nicht an Gott zu glauben. Einmal die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Evolutionstheorie, beispielsweise. Desweitern passiert soviel Leid und Terror etc. auf der Welt, als dass ich garnicht daran glauben kann, dass ein Gott so ein Egoist sein kann, so etwas zu zu lassen.

Ein weiterer Grund ist, dass sich laut der Schöpfungsgeschichte ja alle Menschen nur daher entwickelt haben sollten, dass Adam und Eva sich vermehrt haben, und alleine das ist schon mehr als unrealistisch.

Antwort
von abibremer, 156

"erlöst" WOVON denn? Mir geht es gut und warum lässt dieser ach so "tolle Gott" so ungeheuer viel Elend auf dieser Erde zu? Ich muß und will von NICHTS "erlöst" werden!! Ein, zwei Kilo Körpergewicht weniger wären nicht schlecht, das ist aber ganz allein MEIN Problem, oder kann mir jemand einen Gott nennen, der das schneller hin kriegt?

Kommentar von SiggladieBrezel ,

Also, Gott ist unverfügbar, das heißt er hilft nicht jedem, der so kleine Belange hat und di christliche Lehre - ob man daran glaubt oder nicht- besagt, dass Gott nur selten eingreift, z.B. Jesus.

Aber deine Bedenken sind verständlich-

Antwort
von SlimboyFat, 191

Als Atheist ist es für mich vollkommen unverständlich, wie man an einen Gott glauben kann.

Wie soll dieses imaginäre Wesen denn bitte schön den Menschen und die Erde erschaffen haben? Auf der Erde passt alles wunderbar zusammen - einschließlich Homosexualität in der Tierwelt, männlicher Tiere, die die von ihrem Vorgänger gezeugten Kinder töten, und Weibchen, die nach dem Paarungsakt das Männchen auffressen  - und das soll sich einer ausgedacht haben? Scheint ein schräger Charakter zu sein.

Schau dr doch nur deinen eigenen Körper an, wer ausser einem allmächtigen Sex-Gott hätte sich so ein sexy Ebenbild konstruieren können? :)

Sieht man nicht allein schon an den vielen Prophezeiungen der Bibel, die verschiedene religiöse Gemeinschaften in ihrem eigenen Sinne interpretieren, dass diese religiösen Texte immer total schwammig sind? Sieht man nicht daran, dass diese Leute trotzdem immer hundertprozentig von genau ihrer Interpretation überzeugt sind, wie ideologisch festgefahren die sind?

Warum soll man überhaupt sein Weltbild auf irgendwelche alten religiösen Texte bauen, an denen wer weiss ich mitgeschrieben hat, in einer Zeit, als der Aberglaube regierte und die Leute nicht wussten, was Blitze, Wolken, Naturkatastrophen, Planeten etc. sind?

Warum glauben so viele Menschen an Gott und Jesus Christus, wollt Ihr nicht endlich mal die Realität wahrnehmen und diesen alten Quatsch sein lassen, der so viel Übel in der Welt angerichtet hat?

Warum glauben so viele Menschen an Gott und Jesus Christus, und nicht an Allah und Mohammed? Warum glauben so viele Menschen an Gott und Jesus Christus, und nicht an Krishna und Shiva und Ganesh? Warum glauben so viele Menschen an Gott und Jesus Christus, und nicht an die Lehren von L. Ron Hubbard? Warum glauben so viele Menschen an Gott und Jesus Christus, und nicht an den  Weihnachtsmann oder die Zahnfee oder das Spaghettimonster? Glaubst du, da existiert ein großer Unterschied in der Plausibilität oder Belegbarkeit der verschiedenen Lehren?

Wenn du wirklich eine gut fundierte Antwort haben willst, dann lies das Buch Der Gotteswahn von Richard Dawkins. Amen.


Kommentar von Gambler2000 ,

"Als Atheist ist es für mich vollkommen unverständlich, wie man an einen Gott glauben kann."

Das ist deine Meinung und ich werde sie nicht kommentieren, da ich jedem seine Meinung lasse.

"Wie soll dieses (für dich imaginäre) Wesen denn bitte schön den Menschen und die Erde erschaffen haben?"

Gott ist allmächtig, er kann alles.

"Auf der Erde passt alles wunderbar zusammen - einschließlich Homosexualität in der Tierwelt, männlicher Tiere, die die von ihrem Vorgänger gezeugten Kinder töten, und Weibchen, die nach dem Paarungsakt das Männchen auffressen  - und das soll sich einer ausgedacht haben? Scheint ein schräger Charakter zu sein."

Das ist die Natur. Stimmt die Natur passt wundervoll zusammen.

"Schau dr doch nur deinen eigenen Körper an, wer ausser einem allmächtigen Sex-Gott hätte sich so ein sexy Ebenbild konstruieren können? :)"

Das kommentiere ich auch nicht, ist ja nur ein Scherz.

"Sieht man nicht allein schon an den vielen Prophezeiungen der Bibel, die verschiedene religiöse Gemeinschaften in ihrem eigenen Sinne interpretieren, dass diese religiösen Texte immer total schwammig sind? Sieht man nicht daran, dass diese Leute trotzdem immer hundertprozentig von genau ihrer Interpretation überzeugt sind, wie ideologisch festgefahren die sind?"

Die Prophezeiungen sind eindeutig und viele sind eingetroffen, wenn du beispiele hören willst frage mich ruhig.

"Warum soll man überhaupt sein Weltbild auf irgendwelche alten religiösen Texte bauen, an denen wer weiss ich mitgeschrieben hat, in einer Zeit, als der Aberglaube regierte und die Leute nicht wussten, was Blitze, Wolken, Naturkatastrophen, Planeten etc. sind?"

Hast du schonmal die Bibel gelesen? Das hört sich nicht wie Aberglaube aus der alten Zeit an.

"Warum glauben so viele Menschen an Gott und Jesus Christus, wollt Ihr nicht endlich mal die Realität wahrnehmen und diesen alten Quatsch sein lassen, der so viel Übel in der Welt angerichtet hat?"

Nur manche der Menschen die daran glauben haben übel angerichtet, aber das hat mit Religion überhaupt nichts zu tun, die Leute suchen nur erklärungen um ihre Gewalt zu verhamlosen und interpretieren deswegen stellen aus der Bibel völlig falsch nur um sie für ihre eigenen Zwecke zu missbrauchen. Jesus war gegen Gewalt, ganz deutlich.

"Warum glauben so viele Menschen an Gott und Jesus Christus, und nicht an Allah und Mohammed? Warum glauben so viele Menschen an Gott und Jesus Christus, und nicht an Krishna und Shiva und Ganesh? Warum glauben so viele Menschen an Gott und Jesus Christus, und nicht an die Lehren von L. Ron Hubbard? Warum glauben so viele Menschen an Gott und Jesus Christus, und nicht an den  Weihnachtsmann oder die Zahnfee oder das Spaghettimonster? Glaubst du, da existiert ein großer Unterschied in der Plausibilität oder Belegbarkeit der verschiedenen Lehren?"

Weil Mohammed eigentlich nur gründe brauchte für seine Eroberung der arabischen Staaten und deswegen halt eine neue Religion gründete damit er mehr Anhänger haben kann.

Der Hinduismus ist (ich möchte hier niemanden beleidigen) eine Religion des Aberglauben die dazu aufruft das Frauen sich nachdem Tod ihres Mannes umbringen, welcher Gott würde soetwas verlangen?

Weil Ron Hubbard ein Science Fiction Autor war der nur eine Kirche gründen wollte damit er Steuern sparen konnte.

Weil jeder halbwegs vernümftige Mensch weiß das die Zahnfee und der Weinachtsmann nicht exestieren.

Weil die Religion des fliegenden Spaghettimonsters Satire ist.

"Wenn du wirklich eine gut fundierte Antwort haben willst, dann lies das Buch Der Gotteswahn von Richard Dawkins. Amen."

Also ich weiß nicht ob du das willst aber ich möchte mich keiner Properganda unterziehen aber ich würde dir auch gerne ein Buch empfehlen wo du vierleicht etwas lernen kannst: Die Bibel! Lese sie bitte bevor du anfängst auf anderen Religionen rumzuhacken. Lese doch wenigstens einen Teil.

Kommentar von RexoZZeX ,

Villeicht hat er sie ja gelesen?

Erst fragen dann behaupten!

Kommentar von SlimboyFat ,

"Das ist deine Meinung und ich werde sie nicht kommentieren, da ich jedem seine Meinung lasse."

Das ist erstens nichtssagend und zweitens unlogisch. Du kannst meine Meinung kommentieren, ohne sie mir zu nehmen. Man kann Meinungen sowieso nicht "nehmen", man kann Menschen überzeugen, wenn man gute Argumente hat. Aber da seh ich bis jetzt keine "Gefahr" für mich. Gefahr in Anführungszeichen, weil es nie eine Gefahr ist, seine Meinung zu ändern. Im Gegenteil, wenn man sich geirrt hat, sollte man froh sein, seinen Irrtum zu erkennen.

"Gott ist allmächtig, er kann alles."

Ja, aber Chuck Norris kann noch mehr. :)

"Das ist die Natur."

Na du bist mir ja mal einer. Erst redest du von Gott, und wenn du nicht mehr weiterweisst, dann redest du plötzlich von der Natur. (Was kommt als nächstes? Das Schicksal?) Hat denn nicht der liebe Gott die Natur gemacht, deiner Meinung nach? Also hat der liebe Gott auch all das gemacht, was ich aufzählte? Auch uns Menschen, mit all unseren Eigenschaften, die zu so tollen Dingen führen wie Krieg, Folter und Holocaust? Ich weiss, das ist natürlich nur alles passiert, weil wir nicht auf Gott gehört haben. Aber warum hat er uns dann nicht so geschaffen, dass wir auf ihn hören?

"Stimmt die Natur passt wundervoll zusammen."

Den Satz versteh ich nicht, weil ich nicht weiss, wo das Komma hin soll. (Satzzeichen können bekanntlich Leben retten, aber so dramatisch ist dieses Beispiel nicht.) Aber nehmen wir mal an, das Komma steht nach "Stimmt". Die Natur passt also wundervoll zusammen, inklusive allem, was ich aufgezählt habe. Dann würde mich mal interessieren, wie du Homosexualität siehst.

"Die Prophezeiungen sind eindeutig und viele sind eingetroffen, wenn du beispiele hören willst frage mich ruhig."

Ja bitte, unbedingt. Da bin ich jetzt echt mal gespannt.

"Hast du schonmal die Bibel gelesen? Das hört sich nicht wie Aberglaube aus der alten Zeit an."

Doch, genau danach hört es sich an. Vergleich doch mal die Bibel (oder auch den Koran), diese blumige, altertümliche Sprache mit der Exaktheit von heutigen Texten, z.B. wissenschaftlichen Studien oder juristischen Texten.

"Nur manche der Menschen die daran glauben haben übel angerichtet, aber das hat mit Religion überhaupt nichts zu tun, die Leute suchen nur erklärungen um ihre Gewalt zu verhamlosen und interpretieren deswegen stellen aus der Bibel völlig falsch nur um sie für ihre eigenen Zwecke zu missbrauchen."

Ja, nee, is klar. Das hören wir ja auch immer, wenn Muslime wieder etwas angerichtet haben: Das hat nichts mit dem Islam zu tun. Schon mal daran gedacht, dass man, wenn man Kinder indoktriniert mit "Unser Glaube ist das Heilige, Wahre, Richtige, Gute", dass man dann die Kinder dazu erzieht, sich im Recht und als die Guten zu sehen, wenn sie gegen alles andere kämpfen? Dass sie sich berechtigt fühlen, zu töten für einen Angriff auf ihre Religion?

Und wenn du so ein toller Bibel-Leser bist, was sagst du denn zu den blutrünstigen Stellen in der Bibel? Selbst wenn diese im Alten Testament stehen sollten, warum stehen die überhaupt drin? Hat Gott seine Meinung geändert, sobald Jesus auf der Bühne erschien?

"Der Hinduismus ist (ich möchte hier niemanden beleidigen) eine Religion des Aberglauben"

Siehst du? Das sagen immer die einen über die anderen. Ich sage zum Beispiel, dass du genauso einem Aberglauben anhängst wie die Hindus.

"die dazu aufruft das Frauen sich nachdem Tod ihres Mannes umbringen, welcher Gott würde soetwas verlangen?"

Vielleicht derselbe Gott, der Abraham befahl, seinen Sohn Isaak zu opfern?

>Wenn du wirklich eine gut fundierte Antwort haben willst,

> dann lies das Buch Der Gotteswahn von Richard Dawkins.

"ich möchte mich keiner Properganda unterziehen"

Nein, du möchtest nur nicht mit Argumenten konfrontiert werden, auf die du keine Antwort hast. Du suchst gar nicht nach Wahrheit, du willst unbedingt bei deiner Meinung bleiben und stänkerst nur ein bisschen rum gegen Andersdenkende. Wenn du wirklich auf der Suche nach dem richtigen Leben wärst, dann müsstest du dich auch mit den Argumenten der Gegenseite auseinandersetzen, um einen Irrweg auszuschließen. Und das heisst, nicht nur mit jemand diskutieren, der sich, wie ich, mal ein paar Minuten Zeit nimmt, sondern mit jemand, der sich über längere Zeit eingehend damit befasst hat.

In Dawkins' Buch findest du die ganzen Argumente, die dich widerlegen: Warum eine Evolution viel wahrscheinlicher ist als ein allmächtiger Schöpfer. Die schlaue Frage, wer denn Gott geschaffen hat, wenn Gott die Welt geschaffen hat. Warum die Bibel in sich widersprüchlich ist. Was für menschenverachtende Sachen in der Bibel stehen. Und so weiter. Auf weit höherem Niveau (ich meine damit nicht schwer verständlich, sondern fundierter) als das hier im Forum möglich ist.

Er schreibt zugespitzt und teilweise ironisch, aber es ist niemals Propaganda, sondern klar, nachvollziehbar und belegt.

Das ist der Unterschied zur Bibel: dort ist gar nichts belegt. Daher nein, danke zu deinem Vorschlag.

Kommentar von Gambler2000 ,

Gut, wenn dich meine Meinung zu Homosexualität interresiert. Um ehrlich zu sein, es ist mir ziemlich egal ob jemand nun, Heterosexuell, Homosexuell oder Bisexuell ist. Sicher wirst du mir jetzt mit angeblich homophoben Zitaten aus der Bibel kommen, aber ich glaube das an Homosexualität heute nichts schlimmes ist, die Zeiten haben sich eben geändert und es gibt viele homosexuelle Christen die sich mehr an die Bibel halten als andere heterosexuelle Christen. Zu den Prophezeiungen: Beispielsweise sind allgemein schwere Naturkatastrophen eingetrofen wie die Bibel sie vorhergesehen hat (vom Menschen verursachter Klimawandel, Ozonloch...). Und ließ die Bibel bitte richtig, Gott wollte nur sehen ob Abraham wirklich ein treuer Christ ist und für seinen Gott wirklich alles tun würde. Natürlich war diese Prüfung nicht gerade die besste. Und das alte Testament war nun mal blutrünstig weil die damalige Zeit voller Gewalt war. 

Kommentar von Chip976 ,

Was du machst ist "Cherry-Picking". DU suchst dir das raus was dir gefällt.

"Sicher wirst du mir jetzt mit angeblich homophoben Zitaten aus der Bibel kommen, aber ich glaube das an Homosexualität heute nichts schlimmes ist, die Zeiten haben sich eben geändert."

Die Bibel wurde durch den Geiste Gottes geschrieben, sonst könnten ja nicht alle Prophezeiungen stimmen, so deine Logik.

D.h. aber auch das jede homophobe Stelle bewusst von/durch Gott hinzugefügt wurde. Wie soll sich da die Zeit ändern? Das macht keinen Sinn.

DU lässt einfach die stellen die dir gefallen und bastelst dir deinen Glauben zusammen so dass er dir gefällt.

"Und ließ die Bibel bitte richtig, Gott wollte nur sehen ob Abraham wirklich ein treuer Christ ist und für seinen Gott wirklich alles tun würde."

Für einen allwissenden Gott besteht keine Nötigkeit jemanden zu prüfen. Er weiß es bereits.

Kommentar von SlimboyFat ,

"Um ehrlich zu sein, es ist mir ziemlich egal ob jemand nun, Heterosexuell, Homosexuell oder Bisexuell ist. Sicher wirst du mir jetzt mit angeblich homophoben Zitaten aus der Bibel kommen, aber ich glaube das an Homosexualität heute nichts schlimmes ist, die Zeiten haben sich eben geändert und es gibt viele homosexuelle Christen die sich mehr an die Bibel halten als andere heterosexuelle Christen."

Nein, mir ging es nicht um homophobe Stellen. Ich war nur interessiert, wie du als gläubiger Mensch sagst, die Natur ist perfekt, nachdem ich sagte, in der Natur gibt es Homosexualität. Denn meistens sind bibeltreue Christen der Homosexualität gegenüber negativ eingestellt. Wie eindeutig oder interpretierbar die Bibelstellen sind, weiss ich gar nicht.

"Zu den Prophezeiungen: Beispielsweise sind allgemein schwere Naturkatastrophen eingetrofen wie die Bibel sie vorhergesehen hat (vom Menschen verursachter Klimawandel, Ozonloch...)."

Wo steht das?

Ich hab neulich einen Artikel gelesen, in dem aus dem Koran oder einer anderen relevanten muslimischen Schrift zitiert wurde. Was dort prophezeit wurde, würde eins zu eins zum IS / ISIS passen, und zwar so detailgenau, dass selbst ich beinahe zu glauben anfing. Ist der Koran nun deswegen die Wahrheit? Was ich sagen will, ist, dass du immer in alten Schriften irgendwelche Sachen finden wirst, die du - mit mehr oder mit weniger Zurechtbiegen - auf spätere Ereignisse beziehen kannst. In tausenden Jahren passiert ja auch so allerhand auf der Welt. Da müssen ja ein paar Treffer dabei sein. Aber du wirst niemals etwas finden, das wirklich eindeutig ist. Deshalb kann man das glauben oder nicht, es ist jedenfalls nicht zwingend.

"Gott wollte nur sehen ob Abraham wirklich ein treuer Christ ist und für seinen Gott wirklich alles tun würde. Natürlich war diese Prüfung nicht gerade die besste."

Nein, denn gerade diese Hörigkeit bzw. Leichtgläubigkeit und dieser Untertanengeist sind ja das Falsche, Gefährliche. Genau dadurch entstehen ja die ganzen religiösen Verbrechen. Es gibt in der Bibel noch eine ähnliche Stelle, nur mit dem Unterschied, dass da Gott nicht in letzter Sekunde wie im Hollywoodfilm auftaucht und die Aktion abbläst. Sondern die Tat wird begangen. Ich kann dir die Stelle nicht sagen, hab's in dem besagten Buch von Dawkins gelesen. Und, findest du das gut, wenn Menschen ihre Kinder mit dem Tod bedrohen oder sogar töten? Ist das ein Zeichen eines gerechten, guten Gotts? Oder eher ein Zeichen dafür, dass das alles ein von Menschen gemachter Quatsch ist?

"Und das alte Testament war nun mal blutrünstig weil die damalige Zeit voller Gewalt war."

Und Gott war damals auch blutrünstig? Und später nicht mehr? Als er Vater wurde, wurde er milder, oder wie? Du musst jetzt mal sagen, was du wirklich über die Bibel denkst. Ist sie Gottes Wort? Oder ein Text, an dem Hinz und Kunz mitgemacht und irgendwas reingeschrieben hat? Daraus folgt nämlich, ob du sie wörtlich nimmst oder sie nur da anerkennst, wo sie dem entpricht, was du sowieso, von dir aus, für das Richtige hälst. Der andere User hat übrigens recht, du antwortest nur auf die Stellen, wo du noch halbwegs eine Antwort hast. Wenn du auf die anderen Stellen keine Antwort hast, dann frag dich mal, warum. Ist es denkbar, dass deine bisherige Weltsicht auf falschen Annahmen beruhte oder nicht zu Ende gedacht war?

Antwort
von nepp68, 53

Ich glaube auch nicht daran.

Ich bin zwar katholisch erzogen worden, war Ministrant...

Als ich älter wurde und versuchte mich mit dem Thema neutral und von weiter weg auseinanderzusetzen entschied ich für mich, dass die Kirchen diese ganze Gottgeschichte nur erfunden haben um mit der Angst der Menschen vor dem Tod Geld zu verdienen bzw. Einfluß auf Menschen auszuüben.

Sicher bieten Kirchen/Religionen Vielen einen Halt und eine Gemeinschaft, aber ich spende mein Geld lieber einem Obdachlosen in der Fußgängerzone oder einem Tierschutzverein als einer Kirche.

Zu deinen Fragen:

Wer den Menschen erschaffen hat (sicher nicht Gott!) odere besser wie der Mensch sich entwickelt hat  beantwortet Dir die Wissenschaft doch wohl plausibel genug, auch wenn die Erkenntnisse im ständigen Wandel sind. Die 7-Tage-Geschichte erscheint mir doch eher für die damals ungebildeteren Menschen erfunden worden zu sein.

Prophezeihungen gibt es zu abertausenden von allen möglichen Personen (nicht nur von "Gott") und wenn man eine davon als zutreffend ansehen will, kann man immer so viel hinein interpretieren, dass man glaubt sie wäre zutreffend. Fakten zurecht biegen um die eigen Meinung zu stützen ist ja wohl nicht all zu schwer.

Die Natur konstruiert sich selbst durch Auslese, Mutation, try and error... Da braucht es keinen allwissenden Konstrukteur.

Warum so Viele nicht an die Geschichten der Kirche von Gott und Jesus glauben, sollte jetzt wohl auch klar sein. Ich glaube schon, dass es Jesus gegeben hat, aber er war eine schlauer Mensch der seine Zeit voraus war und nicht Gottes Sohn. Früher, als die Menschen weniger gebildet waren, waren die Kirchen viel einflußreicher und hatten mehr Anhänger. Zum Glück gibt es inzwischen viel mehr Menschen, die sich selbst ein Urteil bilden (können). Beim Islam sehe ich da noch ein Problem, da es mir so erschein als sei dort der Entwicklungsstand auf dem, den wir im Mittelalter hatten.

Ich brauche keinen Erlöser sondern einen Sinn/Lebensinhalt. Wenn ich nur darauf warte dass endlich der Erlöser (bzw. der Tod) kommt, dann ist das Leben ja vollkommen sinnlos weil ich nur darauf warte, dass es endlich zu Ende ist.

Die Kirchen (besonders die katholische) war und ist nicht mehr als eine gute Geschäftsidee, die über jahrtausende mit aller Gewalt gegen andere Anbieter verteidigt wurde...

Antwort
von 1988Ritter, 568

Darüber brauchst Du Dich nicht aufregen.

Römer 11.33

Die Wege des Herrn sind unergründlich....

Es ist meistens so, dass der Glaube den Mensch findet, oder der Mensch den Glauben. Wann das ist.....??? Das obliegt wohl Gottes Geschick.

Lebe einfach Dein Leben im Rahmen Deiner Religionsauffassung, und schau nicht nach Anderen. Jeder Mensch hat sein eigenes Schicksal, und ich für meinen Teil denke, man soll sich nicht überall einmischen. Was man allerdings machen kann, man kann selbst ein gutes Beispiel geben, und man darf auch Kritik üben.

Kommentar von AgeRestricted ,

... der Obelix hat das sehr schön gesagt ...

... " die spinnen ! .. diese Römer " ...

Antwort
von pinkyitalycsb, 604

Ich kann das auch nicht verstehen, denn für mich gibt es keinen Zweifel an der Existenz und Macht Gottes! Manche spüren Seine Nähe, andere nicht!

Gott hat uns Entscheidungsfreiheit gewährt und damit das Recht zu leben und zu glauben, wie und was wir wollen oder für richtig halten! Er hat keine Marionetten auf diese Erde gesetzt, sondern Menschen, die Verantwortung übernehmen können.

Unser Vater im Himmel hat uns durch genügend Hinweise und Richtlinien zu verstehen gegeben, wie wir am besten und glücklichsten durch dieses sterbliche Leben kommen, zwingt uns aber zu nichts!

Wenn sich alle Menschen auf diesem Planeten immer an Seine Lehren und Gebote als nützliche Wegweiser gehalten hätten, wäre viel Leid und Unglück vermieden worden. Doch wir sind frei, unser Leben nach unseren eigenen Vorstellungen zu gestalten!

Auf jeden Fall können wir uns aber jederzeit wieder oder weiterhin unserem Schöpfer zuwenden und Ihn um Hilfe bitten! Er wird sie uns nicht verwehren!

Kommentar von Chip976 ,

"Gott hat uns Entscheidungsfreiheit gewährt und damit das Recht zu leben und zu glauben, wie und was wir wollen oder für richtig halten! "

Eigentlich nicht. Wenn Gott alles gemacht hat, hat er auch den Lauf aller Dinge hervorbestimmt, ergo, hast du keine Entscheidungsfreiheit die von dir ausging.

Simples Beispiel. Stellen wir uns vor, ich wäre Gott. Ich setze ein Kind in ein Slum in Brazilien, die Eltern lieben es nicht, die typische Trauergeschichte. Dieses Kind tötet jemand. Jetzt kann man sagen "das war aber die eigene Entscheidung des Kindes".

So ist es aber nicht, Gott hat das Kind mitsamt seinem Gehirn etc. in der Theorie geplant und in ein Umfeld gesetzt. Er wusste (Allwissenheit), dass wenn er dieses Kind so macht wie es ist, und es in dieses Umfeld setzt, es später jemanden umbringen würde. Wie bitte, hat Gott dann das Recht darauf, auf so einen Menschen "böse zu sein" wo er ihn doch genau so gemacht hat und wusste was passieren würde.

Kommentar von kdd1945 ,

Wenn Gott alles gemacht hat, hat er auch den Lauf aller Dinge hervorbestimmt

Weder noch. Du und ich sind Abkömmlinge von Adam und Eva, die sich von ihrem Schöpfer abwandten und gegen ihn rebellierten.

Die Annahme, Gott würde den Lauf aller Dinge vorherbestimmen, wird durch die Bibel nicht gestützt. Das wird durch die Ereignisse um den ersten Mord unter Menschen deutlich (1 Mo 4; NEÜ):

2...Abel wurde ein Schafhirt4, Kain ein Landwirt. 3 Nach geraumer Zeit brachte Kain vom Ertrag seines Feldes Jahwe ein Opfer. 4 Auch Abel brachte ihm ein Opfer, das Beste von den erstgeborenen Lämmern seiner Herde. 

Jahwe sah freundlich auf Abel und sein Opfer. 5 Aber auf Kain und seine Opfergabe achtete er nicht. Da geriet Kain in heftigen Zorn und senkte finster sein Gesicht. 6 Jahwe fragte ihn: "Warum bist du so zornig? / Was soll dein finsterer Blick? / Hast du Gutes im Sinn, / dann heb den Kopf hoch! 7 Wenn aber nicht, / dann lauert die Sünde vor der Tür / und will dich verschlingen. / Aber du, du musst sie bezwingen." 

8 Doch Kain sprach seinen Bruder an.5 Und als sie auf dem Feld waren, fiel er über Abel her und schlug ihn tot. 9 Da sagte Jahwe zu Kain: "Wo ist Abel, dein Bruder?" Der entgegnete: "Ich weiß nicht. Bin ich etwa sein Aufpasser?" -

                                                                        

Für deine "Trauergeschichte" ist Gott nicht verantwortlich. Weder hat er den Slum verursacht, noch die Zeugung und Geburt des Kindes.

Wäre "Allwissenheit" das, was du darunter verstehst, dann wäre sie kein Segen, sondern ein Fluch. Zu Ende gedacht, wäre  das dann so, als hätte der allmächtige Gott den von Neunmalklugen immer wieder verlangten "Stein geschaffen, der so schwer ist, dass er ihn nicht mehr hochheben kann".

Dass Gott alles tun kann, was er will, dass er Zukünftiges wissen kann wenn er will, hat er bei vielen Gelegenheiten gezeigt. Diese Fähigkeiten wendet er in seinem Ermessen an. Er lässt seinen ihm ähnlichen Geschöpfen, Engeln und Menschen, ihren freien Willen. Dabei ist ihm bewusst, dass unter Umständen einige oder viele sich gegen ihm wenden werden. Jedoch ist er immer in der Lage, einzugreifen, um seinen Willen durchzuführen.

Im Fall der Rebellion in Eden, hat er die Störung durch dieIRebellion zugelassen, aber sofort die Beseitigung des Hauptstörenfrieds bekannt gegeben, sowie dessen Werke.

Heute wissen wir dass sein Wille geschehen wird, im Himmel wie auf Erden, durch das Königreich seines Sohnes, Jesu Christi den Gott dazu bestimmt hat.

Kommentar von sarahj ,

oje: schon wieder die Erbsünde. Tut mir leid, aber ich bin über das Stadium der Blutrache herausgewachsen. Dein Gott scheint allerdings auf der Stufe primitiver Kulture stehen geblieben zu sein.

Was hast Du Schuld, wenn sich einer Deiner Ahnen von Gott abgewandt hat?

mal abgesehen, daß deren "Sünde" die Erkenntnis war - seh es mal bitte als Parabel was es auch sit: wer sich aus der Märchenwelt, einer vorbestimmten und unbewussten Welt (die unwissender Kinder) verabschiedet, der wendet sich tatsächlich von Gott ab. Mit Moral hat es dann nicht viel zu tun, wenn man Generationen danach die leute noch dafür in die Hölle schicken will!

Ja, an dieser "Sünde"  sehe ich nichts Schlimmes.

Kommentar von sarahj ,

nochwas zu "sein Wille geschehe".
Ich gehe mal davon aus, daß Du davon überzeugt bist, daß sein Wille tatsächlich aktuell geschieht (oder ist er etwa nicht mehr Herr seiner Sache?).
Da fragt man sich aber schon, was das für ein komischer Character ist - eher Psychopath, würde ich diagnostizieren.
(das ist übrigens nicht nur so daher gesagt, sondern seit Urzeiten das zentrale und immer noch ungelöste Problem aller Gläubigen -> https://de.wikipedia.org/wiki/Theodizee)

Kommentar von 2012infrage ,

Ja, aber woran hälst Du Dich: Auge um Auge, Zahn um Zahn' im AT oder 'Halt die andere Backe hin" im NT? 

Kommentar von 3rosenrot3 ,

Er zwingt die Menschen zu nichts? Wie war das noch im ersten Testament? Der Pharao wollte moses und co nicht ziehen lassen da hat gott solange plagen gesandt bis der Pharao sie ziehen lies. Ich nenne das Nötigung 

Kommentar von sarahj ,

es ist ja noch schlimmer: Gott hat erst dafür gesorgt, daß der Pharao so handelt, um ein Exempel zu statuieren. Er war quasi ein Agent Provocateur (und ich meine nicht die Unterwäsche, falls ihr beim googeln darauf kommt ;-)

Zitat:

"Und der HERR sprach zu Mose: Siehe zu, wenn du wieder nach Ägypten kommst, daß du alle Wunder tust vor Pharao, die ich dir in deine Hand gegeben habe; aber ich will sein Herz verstocken, daß er das Volk nicht lassen wird."
 
Also hat er erst den Pharao dazu gebracht (Herz verstockt), dann die unschuldigen Kinder dafür umgebracht (und die Tiere gleich mit).

Pfui Deibel.

Antwort
von Crush4r, 97

Wer sich die Bibel mal ganz genau durchliest, und logisch schlüsse zulässt, wird merken, dass so vieles garnicht zusammenpasst, das widerspricht sich alles selbst.

davon ab gibt es bewiesenermaßen ( was auch sonst ) jede menge beweise für die Evolutionstheorie, nicht aber für die Schöpfungslehre.

Und wenn würde ich lieber nach Walhalla fahren, allerdings ist der glaube an übernatürliche mächte wie Götter etc. für mich ein einziges hirngespinnst, was so dermaßen viele probleme auf diesem Planeten ausgelöst hat und auslösen wird. Inquisition, Kreuzzüge, oder auch zurzeit die ganzen Radikalislamisten, Tot und Gewalt im namen Gottes.

nein danke!

Da glaube und weiß ich lieber dass ich einfach nur in der erde verotten werde und davon nix mitbekomme.

p.s. Leute zu seiner Religion zu bekehren zu versuchen ist meiner meinung nach kriminel. entweder die leute kommen selber drauf oder nicht! alles andere sollte ein menschenrechtsverstoß darstellen!

Antwort
von BurkeUndCo, 23

Schau Dich um - und schon ist Dir die Antwort klar.


Wenn Gott wirklich allmächtig und gütig ist, warum gibt es dann Kriege, Hungersnöte, Naturkatastrophen, Verbrechen, Völkermord und leid.

Eigentlich muss jeder der das sieht erkennen, dass es keinen allmächtigen Gott geben kann. Oder Gott ist zwar allmächtig aber so bösartig, dass er sich darüber freut, dass soviel Leid auf der Erde erduldet werden muss.


Antwort
von 2012infrage, 479

Die Frage ist vielleicht auch: Braucht man einen Gott? Weiß man nicht selbst, was richtig und was falsch ist? Hat nicht jeder eine innere Stimme in sich, Gewissen genannt? Und kommt Gewissen nicht von Wissen? Wissen wir also nicht schon alles, nähmen wir uns nur mal die Zeit und hörten auf uns, anstatt auf die anderen?

„Ich kann überhaupt nicht begreifen, fuhr sie fort, wie man hat glauben können, daß Gott durch Bücher und Geschichten zu uns spreche. Wem die Welt nicht unmittelbar eröffnet, was sie für ein Verhältnis zu ihm hat, wem sein Herz nicht sagt, was er sich und anderen schuldig ist, der wird es wohl schwerlich aus Büchern erfahren, die eigentlich nur geschickt sind, unsern Irrtümern Namen zu geben.“ aus 'Wilhelm Meisters Lehrjahre' von Goethe.

Gott muss für vieles herhalten, für das Böse und das Gute, er ist die letztliche Instanz, der man alles in die Schuhe schieben kann. Gott ist Schuld. 

Für mich war die Bibel immer sehr widersprüchlich. Das AT und das NT widersprachen sich für mich. "Auge um Auge und Zahn um Zahn" und "Halte auch die andere Backe hin" - wie passt das zusammen? Es ist ja EIN Buch.

Als ich älter wurde und einige Erfahrungen machen durfte, die nicht ganz von dieser Welt waren, erschloss sich mir Folgendes: Die Bibel ist eine Metapher für das Spiel der Dualität. Welches Mensch zu spielen verdammt ist, weil sein Verstand alles in zwei teilt. So schnell, dass er es nicht mal merkt. AT und NT sind die zwei Seiten der Dualität. 

Am Anfang war das Wort. Mit dem Wort beginnt das Spiel. Wer wären wir, wenn wir nicht sprechen könnten? Ehrlich!? Denn 'Worte verbergen nur unsere wahren Gedanken', sagte mal ein weiser Mann. Mit Worten begann die Manipulation, die Intrige, das Spiel der Dualität. 

Es gibt einen, den beobachtet. Eine Frau, mir fällt gerade ihr Name nicht ein, schrieb mal, "der nicht zu lokalisierende Beobachter", das trifft es für mich. Gott als "Etwas" oder ein greiser Opa im Himmel, der mit einem Stab winkt und gewährt oder straft, daran kann ich nicht glauben. Unsere Welt ist eine Geschichte, eine Illusion, denn da ist NICHTS, aus dem ALLES entsteht, immer wieder neu und doch auch immer gleich. Es ist nicht zu beschreiben, da man Nichts per se nicht beschreiben kann. Jedes Wort IST und damit nicht mehr Nichts. 

Ist wahrscheinlich unverständlich ausgedrückt, aber das ist nicht so einfach zu erklären, man muss es erfahren. Ich wünschte, Du könntest es, dereinzige2.

LG

Kommentar von Hooks ,

Seit dem Sündenfall wissen wir, was gut und was böse ist. 

Und? Hilft es uns dabei, das Gute zu tun und das Böse zu lassen? Was nutzt das Wissen, wenn es keine Veränderung bewirkt?

Kommentar von 2012infrage ,

Wir sind alle das Gute UND das Böse. Es ist eine Frage der Umstände, was wir rauslassen (können). Das eine über das andere zu erheben ist nicht möglich. denn das eine bedingt das andere. Das sogen. Gute wär nicht erkennbar ohne das sogen. Böse. Das eine könnte sich nicht durch das andere unterscheiden. Oder klassisch gesagt: Wo Licht ist, da muss auch Schatten sein.

Wissen schafft Hoffnung. Ein Vogel weiß nicht und erhofft sich nichts. Du weißt und erhoffst Dir so etwas. Hoffnung gleich Erwartung und Erwartung bringt immer Ent-Täuschung. Ob das nun gut oder schlecht ist, das ist eine persönliche Deutung. 

Und Veränderung fängt immer bei einem selbst an.

LG

Kommentar von Hooks ,

Wir sind also nicht verantwortlich für unsere Taten, sondern nur ein Spielball der Umstände?

Hui, Du machst es Dir aber einfach!

Kommentar von 2012infrage ,

Du bist sicher ein anderer, wenn ringsum Dich Krieg tobt, Du bist sicher ein anderer, wenn jemand Deinem Kind was Böses tut....?

Orakel von Delphi: "Erkenne Dich selbst". Das ist der Anfang. 

Oder auch mal ein Promi wie Michael Jackson: "Ich werde mit dem Mann im Spiegel beginnen, ihn darum bitten seine Ansichten zu ändern.Und keine Botschaft könnte klarer sein.Wenn du die Welt zu einem besseren Ort machen willst,betrachte dich selbst und ändere etwas."

Und wie schwer ist das! Eine Lebensaufgabe. Sich selbst ändern? Was ist, das ist. Auch das akzeptieren ist eine Lebensaufgabe. Und wie das mit der Verantwortung aussieht, das ist ein Thema für ein Buch, das kann man nicht mit ein paar Zeilen abhandeln. Da streitet ja mittlerweile auch schon die Wissenschaft drüber. 

Wenn es so einfach wäre zu sagen: Ich will dieses nicht, ich will jenes nicht - ab Morgen bin ich ein anderer Mensch, dann gäbe es nur zufriedene Menschen.

Lg

Kommentar von Speiko42 ,

Die Frage ist ... bedarf es einen Gott das Menschen gut sind ? ... Heist das Atheisten die Gott ablehnen aber nicht Böse sind etwas besonderes sind ? ... Heist das das Christen zu Bösen Menschen werden sollte sie erkennen das es kein Gott gibt ?

Antwort
von colocolo, 223

Glaube hat nichts mit Verstand zu tun. Sie gehört in den Bereich der Meta-Physik, also dessen, was außerhalb der Wissenschaft liegt.

1. Warum soll die Erde überhaupt erschaffen worden sein? Für die Entstehung der Erde gibt es andere Erklärungen, die keines Schöpfers bedürfen.

2. Auch Horoskope treffen zu, je nachdem, wie man sie deuten will.

3. Dass alles auf der Welt wunderbar zusammen passt, kann nur behaupten, der die Welt nicht kennt (oder nicht kennen will).

Viele Menschen glauben weder an Gott noch an Jesus, weil sie einen anderen Glauben haben (einschließlich Atheismus), womit sie nicht weniger glücklich zu sein scheinen als Christen.

Was die Erlösung angeht, funktioniert dies wohl auch auf andere Weise; abgesehen davon, dass manche sie nicht einmal nötig zu haben scheinen.

Fazit: Kümmere dich um deinen eigenen Glauben, wenn es dir Spaß macht, und lass die Anderen in Ruhe.

Kommentar von scrutinize ,

Glaube hat nichts mit Verstand zu tun. Sie gehört in den Bereich der Meta-Physik, also dessen, was außerhalb der Wissenschaft liegt.

Du würdest dich wundern, wie vielen Informationen du im ganz gewöhnlichen Alltag Glauben schenkst. Einfach so.

Aber wenn es darum geht, dem eigenen Schöpfer zu glauben, nein, da winken sie alle ab. Da wird mehr dem Friseur um die Ecke geglaubt.


Kommentar von colocolo ,

Und woher willst du wissen, welchen und wie vielen Informationen ich im Alltag Glauben schenke? Das scheint Bestandteil deines Glaubens zu sein.

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