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Wie kann man mit der Angst vor beruflichem Abstieg umgehen?

gefragt von mouna am 06.03.2007 um 19:23 Uhr

Hallo! Noch Mal wegen meines Vaters: inzwischen ist klar, dass er Angst vor einem Abstieg hat, ist ja in höherer Position, es gibt Veränderungen im Betrieb und er ist nicht mehr der Jüngste... Gibt es Strategien, wie man solche Ängste bewältigt? Der Job hat halt einen sehr hohen Stellenwert bei ihm.


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anonym
beantwortet von olive am 6. März 2007 20:48
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Liebe Mouna, habe mir deine vorhergehende Frage zu deinem Vater auch mal angeschaut. Ich gehe mal davon aus, dass ihr in der Familie bereits mit ihm gesprochen habt. Also in dem Rahmen bereits versucht habt, ihn zu beruhigen. Grundsätzlich ist es sehr schwer ferndiagnostisch und auf Amateurnivieau zu antworten. Daher würde ich - sollte er tatsächlich Panikattacken haben - dazu raten einen Profi um Hilfe zu bitten. Ich kenne Panikattacken aus meinem Freundeskreis und weiß, dass diese zu einer starken Beeinträchtigung der Gesundheit und Lebensqualität führen können. Das Beste ist wirklich einen Psychologen oder Therapeuten aufzusuchen. Sollte dein Vater sich sperren, was ja gut sein kann, dann schau doch mal im Internet, ob es Selbsthilfegruppen oder Seiten für Angehörige gibt, die Tipps geben. Menschen, die Erfahrung damit haben, können dir sicher am besten helfen. Deinem Vater gut zureden und damit zu trösten, dass schon alles gut wird, ist eine nette Idee, aber wahrscheinlich hilft es ihm nicht. Alles Gute.


Westi
beantwortet von Westi am 6. März 2007 20:41
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Aus der "sicheren" Entfernung ist es schwer da etwas zu raten. I.d.R. gibt es aber für mittlere und höhere Manager bessere Absicherungen als für die "einfachen" Mitarbeiter.

So gibt es, wenn denn alles schief gehen sollte, als letzten, wenn auch schwachen "Trost" zumindest ein besseres Alg I (II kommt erst später). Je nach qualifikation warten aber auch auf ältere Manager gute neue Anstellungen. Im Fall einer "sozial verträglichen" Regelung bekommt Dein Vater evtl. eine gute Abfindung. Wenn der Betrieb aber weise ist, ist ihm auch das Wissen älterer Mitarbeiter wichtig und er wird nicht darauf verzichten wollen. Kein Unternehmen kann es sich leisten alle zu entlassen nur weil sie ein gewisses Alter erreicht haben und pauschal alle Stellen mit "jungen" besetzen. Auch da, wo man - z.B. wegen der Ausbildugnsförderung - gerne Azubis einstellt, braucht man z.B. erfahrene Ausbilder um diese einzuarbeiten. Ganz ohne die "Alten" gehts halt nicht. Gerade Azubis und Praktikanten usw. belasten eine Betriebsführung oft mehr als sie nutzen, weil ihnen noch die Erfahrung und die Betriebskenntnis fehlt. Die haben nur Menschen wie Dein Vater.

LG

Kommentar von poetvl am 6. März 2007 20:57

Hallo, Westi eigentlich eine sehr gute Einstellung. Mich würde jetzt mal dein Alter interessieren. Verräts du es mir.

Kommentar von 11f4a9480d8eaf954d2dd5b5977f6865smallWesti am 7. März 2007 10:38

45, schreib mir mal an meine Emailadr. wieso? LG




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