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du musst es wirklich wollen. habe es vor 6 monaten von heute auf morgen geschafft. einfach nicht mehr geraucht

vergiss es, rauch weiter und geh uns nicht auf den Sack
geh sterben =D
klausi08 am 29. Juni 2009 23:24 nö

Allan Carr.....Endlich Nichtraucher! hat mir und ner mengen freunden geholfen. kannste lesen. gibts im buchhandel-
Lass dich zunächst einmal nicht von den "Der Wille macht's"-Sprüchen verunsichern. Nikotin ist eines der stärksten Suchtmittel und noch dazu frei verkäuflich. Erfreulich viele schaffen es, viele andere kämpfen und kämpfen. Und nein, das liegt nicht daran, dass sie den Willen nicht hätten. Es könnte der Weg sein. Oder so etwas wie eine innere Sicherheit.
Was den Weg betrifft: Wenn du den schon empfohlenen Alan Carr noch nicht gelesen hast, tu es - mir hat er nicht geholfen, einer Bekannten immerhin vorübergehend (6 Monate rauchfrei), einem Freund seit einigen Jahren dauerhaft. Will sagen: Es kann sich lohnen. Es muss nicht. Den Versuch ist es allemal wert.
Ansonsten: Rauchfrei-online ist, glaube ich, eine nette Community, deren Mitglieder alle das gleiche Ziel haben. Kann auch helfen.
Oder tatsächlich Nikotinersatzmittel - Pflaster, Kaugummi, Inhaler, je nach persönlichem Verlangen.
Am Ende denke ich, du kannst vieles ausprobieren, und es kann immer wieder schief gehen, denn einem stimme ich zu: Es fängt im Hirn an. Es geht nicht um Willen, es geht eher um die innere Bereitschaft und die innere Sicherheit, die Überzeugung, dass es geht. Denn, ich wiederhole es, das ist eine extrem starke Sucht, auch wenn das wieder und wieder geleugnet wird. Wer jetzt leugnen möchte, möge sich doch bitte vorher über Nikotin und andere (stark) suchterregende Stoffe im Tabak kundig machen. Ich persönlich bin an Diskussionen ohne Grundlage in diesem Punkt ganz und gar nicht interessiert.
Ich wünsche dir, dass du eine Weg findest, der für dich passt. Alles Gute.

Hast Du Dir schon mal diese Bilder angesehen? Kann eine gute Motivationshilfe sein:
http://weltderwunder.de.msn.com/mensch-und-natur-article.aspx?cp-documentid=1233...
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Wichtig ist auch zu wissen, warum wir wie auf Gewohnheiten reagieren. Wir Menschen haben in uns so etwas wie einen "Autopiloten", man kann auch sagen "Gewohnheitsviech". Sobald wir eine Handlung gelernt haben, und unser Unterbewusstsein hat dies für gut befunden (Nikotin manipuliert entsprechend das Gehirn), wird diese Handlung vom Unterbewusstsein in den "Autopiloten" integriert.
Wenn Du nun solch eine Handlung ändern willst, und das Unterbewusstsein sieht keinen zwingenden Überlebensgrund dafür (wie z.B. einem auf Dich zusausendem Beil ausweichen), wird es Dich (= Wachbewusstsein) mit aller Kraft daran hindern, die gewohnte Handlung zu ändern. Denn das Unterbewusstsein ist sich sicher, dass Du MIT dieser Handlung überlebst (schließlich lebst Du ja), und es weiß ja nicht, ob Du auch ohne diese Handlung überlebst. (Es will also Dein Leben schützen und weiß nicht, dass es das Gegenteil versucht.)
Das Unterbewusstsein hat den Verstand eines etwa vierjährigen Kindes. Du als erwachsene Person, die erkannt hat, dass Rauchen Dein Leben gefährdet und krank macht und überhaupt willst Du jetzt damit aufhören, musst jetzt die Führung übernehmen.
Dazu brauchst Du Geduld und Durchhaltevermögen. - Das Unterbewusstsein ist natürlich nicht faul und versucht Dich mit aller Raffinesse, von Deiner Verhaltensänderung abzubringen (schließlich weiß es ja nicht, ob Du ohne Rauchen überlebst). Sei wachsam! Es wird sich vermutlich allerlei Tricks einfallen lassen, um Dich wieder zur alten Gewohnheit zu locken.
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Franz Wilhelm Bauer war selbst schwer nikotindrogensüchtig und wunderte sich, wieso es so schwer sei, mit der Qualmerei aufzuhören. Er fing an, seine Motivation zu erforschen und fand heraus, dass er seltsamerweise Angst hatte vor dem Leben ohne Zigarette. Seine Erfahrungen und wie er es doch geschafft hat, schildert er in "Die Rauchgiftfalle - Die heimliche Angst der Raucher vor dem Nichtrauchen", ein sehr lesenswertes Buch mit Ernst und auch Humor. - Er selbst ist schließlich an der (ehemaligen) Qualmerei verstorben. Und sein Wunsch war es, dass er dazu beiträgt, dass anderen sein Schicksal erspart bleibt.
Wenn Du vielleicht auf ZEN stehst, ist auch sehr schön zu lesen von Thorre Schlameus "ZEN oder die Kunst, vom Rauchen zu lassen". Dieser Autor übt sich in asiatischer Kampfkunst und nahm eines Tages verblüfft wahr, dass er in der Nikotindrogensucht hing. Die Art, wie er sich da herausgelöst hat, finde ich auch sehr lesenswert und hilfreich.
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Nikotin ist sooooo sehr giftig, dass der Körper es nach dem Rauchen blitzschnell abbaut. Es geht also weniger um den Nikotindrogenentzug, sondern hauptsächlich um die Änderung Deiner Gewohnheit. - Die Hauptaufgabe, die nun also vor Dir liegt, ist Deiner klaren Linie zu folgen, die Du Dir ja nun selbst gesetzt hast.
Unser "Autopilot" reagiert wie ein großer Dampfer auf dem Meer: Will der Kapitän (also Du) den Kurs ändern, muss er (anders als beim Fahren eines Autos) lange das Steuer in die neue Richtung lenken. Hält er das Steuer nur kurze Zeit (wie bei einem Auto) in die neue Richtung, ändert sich sein Kurs nicht.
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Die ersten 72 Stunden Abstinenz sind am schwierigsten, danach wird es leichter. Die 72 Stunden musst Du am Stück (!) abstinent sein. Rauchst Du vorher, fangen die 72 Stunden von vorn an. (Genauso bei einem Rückfall, den Du hoffentlich nicht erleben wirst.)
Wichtig: Sei niemals ärgerlich auf Dich, wenn Du einen Rückfall hast (den Du hoffentlich nicht erleben wirst). Fange ganz geduldig neu mit den 72 Stunden an.
Sorge gut für Dich und lobe Dich, belohne Dich - vielleicht mit einem schönen Spaziergang, einem besonders schönen Blumenstrauß, Theaterbesuch, mp3-Player ... also was auch immer das Richtige für Dich ist.
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Steck täglich das Geld, das Du früher für die giftige Droge ausgegeben hast, in ein Sparschwein und freue dich darauf, was Du Dir davon kaufen wirst ...
UND:
Nimm Dir einen Taschenrechner zur Hand und rechne:
Euro Deiner täglich gerauchten Zigaretten
x
365 Tage
x
10, 20, 30, 40 oder 50 (Jahre) -
oder die Anzahl der Jahre, die Du bisher geraucht hast:
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So viel hast Du der Nikotindrogenindustrie, der Tabakmafia geschenkt. Nach einem aufsehenerregenden Prozess in den USA wurde die Tabakindustrie verurteilt, sämtliche Unterlagen ins Internet zu stellen. Prof. Adams von der Uni Hamburg hat mit seinem Team das gesichtet und eine sehr lesenswerte Dokumentation herausgegeben. Google einfach mal mit
Adams das geschäft mit dem tod
Die Tabakindustrie lässt für sich hoch bezahlte Drogendesigner arbeiten, die dafür sorgen, dass ihre "Kunden" (richtig: Opfer) so süchtig wie möglich werden (in 10 Jahren wurde HEIMLICH der Anteil des Nikotins um 10% erhöht, um auch aussteigewillige "Kunden" bei der (Zigaretten-)Stange zu halten. - Google dafür mal mit
nikotin heimlich erhöht
Gleichzeitig soll die Nikotindroge die "Kunden" möglichst nicht töten, denn nur ein lebender "Kunde" ist ein zahlender "Kunde".
Außerdem wurden von der Tabakindustrie hochrangige, angesehene "Experten" bestochen, damit diese Gutachten fälschen. Damit wurden jahrzehntelang die Verstände der Politiker und Medienleute vernebelt. Das kannst Du nachlesen, indem Du googelst
aerzteblatt vom teufel bezahlt
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Nun entscheide selbst, wer soll Deine kostbaren Euronen die nächsten Jahre bekommen: Du selbst oder die kriminelle Tabakindustrie. - Seit dem Prozess in den USA darf man die Tabakindustrie offiziell "weltumspannende kriminelle Vereinigung" nennen!
Würde einer Deiner Freunde so mit Dir umgehen wie die Glück und Freiheit versprechende Tabakindustrie (so nach dem Motto "versprechen kann man sich öfter") - wie lange wärest Du mit der/dem noch befreundet?
Viel Erfolg - Du bist nun auf dem besten Weg!

Du musst es wirklich wollen, sonst klappt das nie. Ich gebe zu, ich will nicht wirklich aufhören.
also die leute die ich kenn hams 'einfach durchgezogen'. keine nikotinpflaster oder langsam reduziert sondern einfach gesagt so und ab jetzt nicht mehr. die haben dann aber auch keine allerletzte geraucht und natürlich ihre übrigen alle entsorgt.
ich hatte auch mehrere Anläufe, aber vor 11 Jahren habe ich es von heute auf morgen geschafft. Mir half ein Husten und mein Wille. Dir wünsche ich viel Erfolg

das geht nur über den kopf. du musst es wollen!!!!!!!!!

Versuch es erstmal mit mehr willen sonst hol dir leute die dir dabei helfen.

Das geht nur, wenn der wirkliche Wille vorhanden ist.
Unterstützend hat mir das Buch "Endlich Nichtraucher" von Allen Carr geholfen. Aber der wirkliche Wille muss da sein - sonst hilft auch das Buch nichts.
Viel Erfolg!

Du drückst jede Zigarette, die Du geraucht hast an einer Stelle Deines Körpers (Kannst Du Dir aussuchen) aus, an der es richtig weh tut, dann wird es irgendwann weniger mit dem Rauchen und bald hört es ganz auf ;-)
Unterstützung gibt Homöopathie: Hol Dir Nux Vomica D30 Globuli in der Apotheke. Kostet ca. 6,-. 4 von diesen Zuckerkügelchen unter die Zunge legen. 2 Wochen später wieder 4 Stück. Und danach 3 Wochen später (bei Bedarf). Möglichst kein Kaffee trinken, Tee ist OK.
Höre einfach auf, wenn Du nicht mehr magst.
Dann geht es am einfachsten und eigentlich immer und sofort.

Und google mal mit
kicknic
Dort gibt es gute Foren, in denen sich Aufhörwillige gegenseitig unterstützen.
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Interessant könnte für Dich auch die kostenlose Unterstützung durch das "Rauchertelefon" des dkfz (= Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg) sein, siehe hier:
Ich war starker Raucher, 50 Stück am Tag. WOllte schon immer aufhören, habs NIE geschafft. Bis ich mal tierisch erkältet war. Da musste ich so stark bei einem Lungenzug husten, dass ich beschloss, dass das die Letzte war. Ich habs geschafft. Die ersten 4 Wochen waren heftig mit Entzug und so. Aber ich habe durchgehalten. Bin seit fast 4 Jahren clean. Kein Rückfall, kein Rauchverhalten. Das Aufhören ist reine Willenssache. Hatte immer Zigaretten einstecken die ersten 4 Wochen, quasi als Beruhigung. Habs nie gebraucht. Ich hab mich belohnt fürs Aufhören und mir ein GPS-Gerät gekauft. Hat ungefähr das gekostet, was ich pro Jahr in die Luft gequalmt habe. Mir gehts gesundheitlich besser. Bekomm besser Luft und muss frühs nicht mehr husten. Hab jetzt 15 Kilogramm mehr. Am Anfang halfen zuckerfreie Lutscher als Ersatz. Wer es schaffen WILL, der schafft es.
Hey Deathsturbed =) Also erstmal Respekt, dass du es überhaupt willst, das ist schon mal ein guter Anfang. Ich bin 20 und habe selber 6 jahre lang geraucht, bis ich spontan entschlossen habe aufzuhören! Wichtig ist, das du es willst, denk drüber nach, guck dir Bilder im Internet an! Hilft zur Abschreckung =)) Am Anfang habe ich mir die Kaugummis aus der Apotheke gekauft und viele Bonbons als Ersatz! erzähle möglichst vielen das du aufgehört hast, so ist ist viel zu peinlich aufzugeben und man will den anderen etwas beweisen..von zeit zu zeit braucht man immer weniger Kaugummis bis man keine mehr braucht. ich rauche nun 11 Monate nicht mehr und vermisse es auch gar nicht!!! Ich wünsche dir viel erfolg und zieh es durch! :-)
Hallo Deathsturbed!
Eine tolle Hilfe fürs Aufhören ist die Seite
http://www.nichtraucher-blogs.de/
Dort dokumentieren viele Leute ihren Kampf gegen das Rauchen in einem Online-Tagebuch und helfen sich gegenseitig beim Kampf gegen das Rauchen. Ausserdem wurden schon viele Methoden ausprobiert und dokumentiert, so dass man sich dort einmal ein paar reale Erfahrungsberichte ansehen kann.
Viel Erfolg!
Natalie
Was genau empfindest Du als so schwer am aufhören mit dem Rauchen? 1. Der Verzicht auf den Genuss 2. Die Entzugsqualen ? Würde mich einmal interessieren. Wenn ich nochmal "Du musst es wollen" höre, laufe ich Amok, grins
Grml so habe ich es versucht aber das ist verdammt schwer wegen nem Rauchfreundeskreis und rauchenden Eltern...
ich weiß. das ist wirklich sehr schwer. aber zieh das mal nen Abend durchund du wirst sehen wie stolz du auf dich sein wirst und wie neidisch eigenltlich die Raucher sind!!!