Frage von sophie1235, 69

Wie kann man mehr Menschen zur Mitarbeit an gemeinschaftlichen Projekten wie Wikipedia ermutigen?

Was muss man machen, damit mehr Menschen bei gemeinschaftlichen Projekten wie Wikipedia oder OpenStreetMap mitmachen?

Wie kann man das umsetzen? Was hält sie momentan noch davon ab, sich bei diesen Projekten zu beteiligen?

Antwort
von TheTrueSherlock, 15

Ich kann nur von mir reden: Mich hält das Unwissen davon ab - ich habe eigentlich gar keine Ahnung, wie genau man da mitmachen kann, was man konkret machen kann, etc.

Für mich sind das solche "großen Projekte", da fühl ich mich zu "klein" und unerfahren, um i-was bewirken bzw. daran mithelfen zu können.

Aufklärungsarbeit vielleicht sogar in Schulen, wäre vielleicht hilfreich oder sogar eine Projektwoche in der Schule. Eine Veranstaltung im Ort, an der man freiwillig und wenn möglich kostenfrei teilnehmen kann etc.

Antwort
von labertasche01, 26

Über das Projekt informieren. Vorteile aufzeigen die jeder davon hat.
Über Facebook, Twitter oder was auch immer.  

Antwort
von wiedermalich, 35

1. 80% der menschen sagt "ich krieg kein geld dafür, also mach ich auch keine arbeit dafür". das sind die dämlichen ego-schweine, die unsere gesellschaft steuern

2. 10% sagen "hey, noch eine möglichkeit irgend ein mist zu bauen". das sind die trolle, die auch größtenteils bei gf aktiv sind

3. 5% sagen "wasn das" ... das sind die ahnungslosen "eltern" die man so kennt, die das erste mal den pc bedienen

4. 5% sind die, die sich tatsächlich mal abends hin setzen und etwas sinnvolles tun, wovon ALLE profitieren, ohne ein lohn dafür zu erhalten, [so wie ich]


Kommentar von sophie1235 ,

Aber wie kann mehr Menschen davon überzeugen, zu den letztgenannten 5% zu kommen?

Kommentar von wiedermalich ,

im endeffekt nur durch sachliche und strukturierte argumentation.

das ist genauso wie, die menschen wollen wissen, wo sich ihre freund eaufhalten. sie wollen aber nicht, dass andere wissen, wo sie sind ...

na? paradox, oder?

und genauso ist es mit den von dir genannten aktivitäten.

jeder will etwas bei wikipedia anchschlagen können. aber sich mal abends hinsetzen und sich 20 minuten zeit nehmen ein artikel zus chireben oder korrektur zu lsene. nein, dafür ist keine zeit. schließlich will man sich lieber kätzchen-videos anschauen oder ein bisschen minecraft spielen.

und genau solchen leuten musst du es begreiflich machen: wenn du informationen aus dem netz beziehen willst (in welcher form auch immer) musst du informationen bereit stellen!

Kommentar von DerMaster1 ,

@Wiedermalich und wie stellst du dir vor, Personen zu erreichen? Wie willst du den Leuten deine Idee zeigen, wenn du keine Reichweite hast?

Kommentar von wiedermalich ,

ganz klar: hier zählt die qualität nicht die quantität!

5 leute mit fachwissen schreiben an einem tag 100 mal mehr sinnvolle artikel als 50 leute mit "halbahnung".

und genau deshalb braucht man keine "reichtweite", wenn man sich selbst und sein selbstbewusstsein über "follower" identifiziert

Kommentar von Kuro48 ,

Du vergisst die:

5. Von einem bestimmten Projekt nicht überzeugt sind oder sich für das Thema schlicht nicht interessieren

6. Schon außerhalb des Internets genug gemeinnützige Arbeit leisten

7. Kein Talent oder keine Möglichkeiten besitzen an bestimmten Projekten teilzunehmen

8. Diejenigen die schlicht keine Zeit dazu haben Projekte die sie ansich mögen auch noch selbst mitzugestalten. Man denke an all die Pender und Leute mit bescheidenen Arbeitszeiten. Wenn man morgens um 5-6 das Haus verlässt und abends nicht vor 18-19 Uhr zu Hause ist, fehlt da durchaus die Motivation den Rest der Freizeit für dinge zu opfern die man nicht unbedingt muss oder an denen man Spaß hat. Auch andere Berufsgruppen haben es (heute) nicht mehr so gut denke man doch an den ganzen Schicht und Wochenenddienst und z.B. im Einzelhandel und Co. noch vorhanden die 6 Tage Woche denkt.


Kommentar von wiedermalich ,

5. kein argument gegen wikipedia, da es alle themenbereiche umfasst

6. ebenfalls kein argument. ich arbeite auch 3 mal wöchentlich in der kirche und 1 mal in der suppenküche für obdachlose. NEBEN meinem 44h/woche beruf.

zeit zum zocken oder für facebook finden ja auch alle (ja, auch ich). aber zeit etwas sinnvolles zu tun, nein ... da weinen sie alle rum, wie beschäftigt sie doch sind.

7. DAS ist allerdings ein argument. das fällt aber unter meinen punkt 3.

8. siehe 6. ich gehe auch um 6 uhr moirgens aus dem haus und komme um 19 uhr nach hause. es ist nicht alles arbeitszeit, aber auch auf dem weg kann man sich nicht entspannen. und trotzdem kenne ich niemand, der behaupten kann ,dass er keine 20 minuten zeit am tag findet einen text, den er nicht einmal sachlich verstehen muss, korrektur zu lesen. dass man keine lust hat, fein! das ist etwas anderes. aber dass man es nicht "kann" oder "keine zeit hat" ist schlichtweg gelogen. oder willst du behaupten die o.g. leute haben auch "Kiene zeit" etwas bei wikipedia nachzuschlagen, wenn sie informationen benötigen? oder sind bei facebook nicht angemeldet, weil sie "keine zeit" dafür haben nachzulesen, welches frühstück ihre "freunde" ehute mal wieder hatten?

wir leben in einer faulen gesellschaft. einer geschellschaft, in der man selbst im mittelpunkt steht, und nicht die gemeinschaft. aber wehe man benutzt das wort "asozial". dann ist man ja gleich beleidigend und unsachlich

Kommentar von Kuro48 ,

5. Und deswegen muss mich Wikipedia interessieren? Wer alle jubel Jahre mal was dort nachschlägt weil es eben da ist muss das Thema nicht interssieren. Um dort mitzuwirken muss man Wissen von etwas besitzen oder suchen und wenn man dazu nicht wirklich das Interesse am Thema "Informationsdatenbank schreiben" hat wird das hingerotzter Müll nur um den Kram fertig zu haben.

Wie oft wurden wir schon früher in der Schule bei bestimmten Themen ermahnt nicht Wikipedia zu nutzen, da eifrige Schreiber zwar Thema X oder Y verschrifteten, dies aber inhaltlich einfach nur falsch war.

6. Jeder setzt aber aber anders Grenzen wann es für ihn genug ist. Hinzu kommen doch glatt eigene Hobbys, Kinder, das Pfegen von Freundschaften etc. wer im gemeinnützigen keine Erfüllung sieht, der hat kein Interesse jeden Tag der Woche (fast) bis zum schlafen gehen mit Dingen zu füllen die er nicht gerne macht, davon ab dass das einem selbst kaputt macht und die Qualität der Arbeit beeinflusst. Habe da mal einen bei der Suppenküche der desinteressiert und gelangweilt mit schlechter Laune die Brühe in die Schüsseln klatscht und wieder abhaut. Den wollt ihr nicht da haben und den muss man den armen Menschen nicht antun.

8. Davon ab, dass ich nicht bei Facebook bin sehen das wohl einige auch als Kontaktpfege mit Freunden und ja, wenn man diese 20 Min hat z.B. in der Mittagspause möchte man dann auch mal Pause machen. Grammatik und Rechtschreibung verbunden mit einem gewissen Wissen muss erst einmal da sein. Mir ist z.B. selbst bewusst, dass ich mit den netten Kommata auf Kriegsfuß stehe, weswegen ich meiner Korrektur in dem Punkt keine große Qualität nachsagen würde, ganz zu schweigen von der Tatsache wie viel Zeit es mich kosten würde Dinge zu verschriften, von denen ich wirklich Ahnung habe. Das wären garantiert keine 20 Min mehr. Davon ab nehme ich mal deinen Tag:

Du musst um 6 zur Arbeit stehst also um...sagen wir 5 Uhr auf auch wenn das wohl je nachdem was du noch machst knapp wird. Das bedeutet ab 5 Uhr bist du beschäftigt. Dann bist du bis 19 Uhr auf Arbeit. Natürlich kann man dann in der Pause was machen (wobei man auch mit Datenvolumen rechnen sollte, ich z.B. muss leider aktuell ein Smarphone mitführen, habe aber kaum Datenvolumen, "Gemeinnützigkeit" würde mich also binnen weniger Tage meines gesamten Guthabens berauben und ein PC? Die auf einer Arbeitsstelle darf man nicht privat benutzen, die Pause soll man eh nicht am Arbeitsplatz verbringen und wenn man einen Arbeitsplatz ohne PC hat ist das Thema auch durch.) Dann kommst du 19 Uhr nach Hause. Ich konstruiere mal ein Beispiel. Ich wäre danach z.B. noch um die 1 bis 1 1/2 Stunden mit kochen und essen beschäftigt und mich dabei mit meiner Familie austauschen. Wenn man sich was fertig macht dauert das schon Zeit, dann das Essen ansich und wenn man noch miteinander redet vergeht auch noch Zeit. Dann wäre es bereit 20:00 bis 20:30 Uhr. Danach würde ich noch was im Haushalt machen was auch eine Stunde frisst und wir reden von ca. 21:30 Uhr. Danach hätte ich noch je nach Müdigkeit 30 Min bis eine Stunde für mich eh es ins Bad gehen würde und ins Bett. Diese Stunde würde ich dann aber auch wirklich mal für meine Bedürfnisse haben wollen. Hätte ich selbst eine Familie gegründet wäre das Zeit für meinen Partner oder meine Kinder. Wo du da dann noch die gemeinnützige Arbeit rein packst ist mir ein Rätsel, außer du hast sehr lange und produktiv nutzbare Pausenzeiten oder bist Singel und verkürzt drastisch deine Koch und Esszeit oder nutzt eben dein Wochenende dafür.

Am Ende sollte dir allerdings klar sein, dass jeder über seine Freizeit frei verfügen kann. Wer arbeitet stellt im Regelfall um die 8 Stunden jeden Tag (auch wenn bezahlt) der Gemeinschaft zur Verfügung. Wem das dann genügt dem sei auch das gegönnt. Nicht jeder hat eben seine Prioritäten gleich verteilt.

Und eh du mich ins Kreuzfeuer nimmst, ich angagiere mich auch für Projekte unendgeldlich, allerdings kenne ich auch genug Wochen in denen ich einfach platt bin und nichts mehr mache, weil ich keinen Müll abliefern will. Je nachdem was man so den ganzenTag treibt oder wie man persönlich veranlagt ist, ist man auch einfach irgendwann durch. Wenn man so die Allgemeinheit oder auch seinen Freindeskreis betrachtet wird man selbst sehen, dass einige bereits zum Mittag hin sich nur noch über den Tag schleppen und einige nach 16 Stunden noch Energie für 2 haben. In der Woche ist es mir auch schon passsiert, dass ich einfach um 17 - 18 Uhr nach Hause kam, was gegessen habe und danach einfach müde auf der Couch eingeschlafen bin. Da war Gemeinnützigkeit nur noch im Traum möglich.

Kommentar von Kuro48 ,

Davon ab, wir hier können uns doch je nach Ernsthaftigkeit der Beiträge auch schon als "gemeinnützig" betrachten. Wir helfen anderen bei Problemen und geben vielleicht auch mal Denkanstöße ohne je einen Cent zu fordern. Auch wenn es sich hier so mancher Troll bequem macht, im Grunde leistet man hier bereits einige, verantwortungsvolle Arbeit auch wenn nicht bei jeder Frage das Risiko gleich hoch ist, so kann ein falscher Rat durchaus Probleme für den Hilfesuchenden bedeuten.

Antwort
von DerMaster1, 39

Erstmal würde ich daran arbeiten eine Reichweite zu erreichen

Kommentar von wiedermalich ,

du hast reichweite?

scheint aber nicht so greoß´zu sein. mich hat es noch nicht erreicht und ich bin überall aktiv

Kommentar von DerMaster1 ,

Wann habe ich gesagt, dass ich eine Reichweite habe? und außerdem habe ich eine Reichweite von ca 3000 Menschen auf Instagram mit 8400 Followern.

Kommentar von wiedermalich ,

niedlich ...

2000 gekaufte bots und fak accs, 450 inder, dier langeweile haben und 150 freunde?

Kommentar von DerMaster1 ,

Hahahahahhaha genau... Es gibt wirklich Leute die eine Reichweite haben :) Nur weil du nichts richtiges Erreicht hast, muss nicht jeder erfolglos sein :) Ich sage nicht, dass das wirklich Erfolg ist, aber es ist nicht schlecht.

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