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Wie kann man lernen, positiv zu denken?

gefragt von sansibar am 07.01.2008 um 8:18 Uhr

Wir hatten neulich mit Freunden eine Diskussion über das positive Denken, ein Bekannter meinte, das könne man nicht lernen, das sei Charaktersache, es quasi zwangsweise zu versuchen, wenn man es nicht "im Blut habe" sei zwecklos, da würde man nach kurzer oder längerer Zeit wieder zum alten, negativen Denkprozeß zurück gleiten. Ich meine, dass man positives Denken lernen und auch dauerhaft anwenden kann. Gibt es hierfür gute Techniken?

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Gesundheit x 60.198 positives Denken x 10

Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 7. Januar 2008 09:11
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Na klar ist das möglich!

Du hast die Einstellung deines Bekannten sehr schön beschrieben. : ein Bekannter meinte, das könne man nicht lernen, das sei Charaktersache, es quasi zwangsweise zu versuchen, wenn man es nicht "im Blut habe" sei zwecklos, da würde man nach kurzer oder längerer Zeit wieder zum alten, negativen Denkprozeß zurück gleiten. Zitatende

Ein Musterbeispiel für negative Einstellung!

Doch es geht - sei einfach achtsam, mit dem was du sagst. Wenn du merkst, dass du etwas negativ geäussert hast, frage dich, ob das stimmt. Wenn du jammerst oder klagst, frage dich, ob du das auch anders formulieren kannst und wo der positive Aspekt des Bejammerten ist.

ES dauert eine Weile, du wirst Rückfälle haben - aber das Leben wird bunter und reicher. Die negative Konditionierung, die übrigens von uns Deutschen besonders gepflegt wird, kann verändert werden.

Allein die Antworten hier zeigen, dass es möglich ist.

Und aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich zustimmend nur sagen: ES LOHNT SICH!!!


kara1
beantwortet von kara1 am 7. Januar 2008 09:05
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Wenn man begreift, dass vieles im Leben nicht als Problem angesehen wird, sondern es als eine Herausforderung anzunehmen - an dessen wir reifen und uns weiterentwickeln - hat man schon einen ganz wesentlichen Schritt getan in Rtg. positives Denken!


anonym
beantwortet von pjakobs am 7. Januar 2008 08:55
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merkwürdigerweise fällt es uns leichter, negatives Denken zu lernen, rumzunölen und unglücklich zu sein. Wer aber nicht ernsthaft depressiv ist, dem sollte es durchaus möglich sein, diesen negativen Grundzustand zu bemerken und darauf mit positiven Gedanken zu reagieren.

Es gibt so viele Dinge in unserem Leben, die einen positiven Gedanken wert sind. Kinder, andre Menschen, Blumen, Tiere, der Sonnenschein, was auch immer. Dinge, an denen wir meistens vorbeilaufen, ohne sie zu bemerken. Wer damit anfängt, positive Gedanken zuzulassen, der wird früher oder später feststellen, daß sich eine positive Grundhaltung einstellt.

pj

Kommentar von 5b3d668085b4b7c813041fb5476184d2smallmarialuisa am 7. Januar 2008 09:02

...ich empfinde das als eine sehr schöne Antwort.!


Elster79
beantwortet von Elster79 am 7. Januar 2008 08:43
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Natürlich kann man positives Denken lernen, genauso wie man sich das rauchen abgewöhnt, es ist anstrengend aber lohnt sich. Bücher und Seminare gibt es da wohl hunderte. Sich morgens vor den Spiegel zu stellen und sich glaubhaft zu erzählen, wie sehr man sich mag und was man an sich mag, kann ein anfang sein. Mehrmals am Tag sich vor den Spiegel zu stellen und lächeln, das macht auch glücklich und stark. Alles Selbstsuggestion. Kenne viele, denen das geholfen hat.

Kommentar von 5b3d668085b4b7c813041fb5476184d2smallmarialuisa am 7. Januar 2008 08:48

...ja, ich kenne auch einige, allerdings kann man da noch tiefer gehen, so quasi unter die Selbstsuggestion, die ja auch nur wieder eine Ueberzeugung einer Ueberzeugung ist. Es gibt da eine Ebene, auf welcher was immer auch ist, anders wahrgenommen wird.........so Saulus/Paulus - Momente, die dann aber greifen.

Kommentar von Aae55b89c3f266f73ba2d36f48e932b3smallElster79 am 7. Januar 2008 08:54

du meinst unser unbewustes selbst? man kann mit tiefenpsychologie einiges erwirken, das jedoch ist sehr strittig angesehen... oder über Hypnose, noch strittiger. Dafür kennt die Wissentschafft die mechanismen noch nicht gut genug. Man weiss nicht, was davon noch beeinflusst ist, von daher Vorsicht. Alles was man selber an sich ändert, geschieht jedoch aus eigener Motivation und hat ganz andere Auswirkungen, als von Fremdpersonen erwirktes.

Kommentar von landjahn am 7. Januar 2008 08:57

Hallo, gerne prfitiere ich; interessante Frage und kluge Antwort. Hast Du noch einen Tipp wie man -mit wenig Selbstbewusstsein - diese sebstsuggestion betreibt oder wo man ansetzt, welche Hilfe man sich evtl holen sollte?

Kommentar von 5b3d668085b4b7c813041fb5476184d2smallmarialuisa am 7. Januar 2008 09:01

..nein nein, ich meine eben nicht Suggestion - in keiner Weise. Diese könnte ja jederzeit wieder durch eine andere Suggestion ersetzt werden, und dann? Ein SINNESWANDEL ist keine Suggestion. Ein solcher kann schon stattfinden, wenn Du eine Woche Dich zurückziehst, ganz genau in dich hineinschaust und beobachtest, was da alles so ist. Aber, absolut ehrlich, sonst geht es nicht, du wirst staunen oder u.U. auch erschrecken....und alles was erkannt ist beginnt sich zu ändern.

Kommentar von Aae55b89c3f266f73ba2d36f48e932b3smallElster79 am 7. Januar 2008 09:10

es gibt Bücher ohne ende, viele VHS biete kurse an um Selbsbewusstsein zu trainieren. Einfach mal mitmachen. Ein starker freundeskreis, der zu Dir steht und dir halt gibt, kann aber auch schon etwas machen. Alles möglich kann einen bestärken, oftmals auch , indem man sinnvollen Beschäfftigungen nachgeht, Die einem ein gutes Gefühl geben, Arbeit mit Behinderten, Vereinsarbeit oder ähnliches. Selbstbewusstsein wächst aus einem Selber, wenn man sich wohl fühlt, mit dem was man tut und mit sich selber. Das ist ein sich selber verstärkender Effeckt. Zu sehen bei frisch verliebten, die dieses Glück ausstrahlen und auch so von anderen Wahrgenommen und ganz anders behandelt werden. Man sieht einem Menschen an, wie er sich fühlt. Ein Versuch. Geh eienen Tag ganz bewusst mit hoch erhobenem Haupt und gestreckter Schulter und beobachte, wie die Menschen um dich rum darauf reagieren. Wenn du dann noch viel lächelst, wirst du einen haufen Komplimente bekommen, das baut wieder auf usw....

Kommentar von landjahn am 7. Januar 2008 13:43

Das ist nett und hilfreich, merci bien!


marialuisa
beantwortet von marialuisa am 7. Januar 2008 08:36
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.....wenn ein Sinneswandel nicht möglich wäre, dann gäbe es dieses Wort wohl kaum. Alles ist möglich im Leben eines Menschen. Unmögliches gibt es nicht, das geistert nur in unseren Köpfen herum.........das alles hat auch etwas mit innerlich schlafen und aufwachen zu tun. Wenn ein Erwachen beginnt, dann sieht alles ganz anders aus........


marialuisa
beantwortet von marialuisa am 7. Januar 2008 08:24
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...du wirst eine Menge Ratschläge bekommen auf diese Frage, beschäftigt sie uns doch mehr oder weniger alle. Kauf Dir bitte, wenn möglich, das Buch von Eckhart Tolle, JETZT, die Kraft der Gegenwart. und dann......wenn immer negative Gedanken Dich plagen, geh ganz in Dein Herz und suche dort das innere Lächeln. Ich weiss, das tönt so "esoterisch". Hat damit aber nichts zu tun. Es hilft einfach ein wenig, Deinem inneren Frieden, der ja immer da ist, näher zu kommen......es kommt, du wirst sehen, gut.........

Kommentar von 731c5ad6dd97e7d6fb61ba4d6b44bf08smallRaimund1 am 7. Januar 2008 09:05

sehr gutes Buch, manchmal etwas schwierig zu lesen, lohnt sich aber in jedem Fall


alinum
beantwortet von alinum am 28. November 2009 19:28
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ich würde die Frage so beantworten: Man kann es nicht lernen, aber man kann es sich erarbeiten. Ich will dies näher erläutern: Ein Mensch, der schlecht drauf ist, kann ab dem Moment die Welt wieder positiv sehen, wenn der seelische Grund, welcher ihn belastet, von ihm abfällt. Dies kennt eigentlich jeder. Man ist eine Zeit lang schlecht drauf, und plötzlich hat es sich verflüchtigt. Manchmal kennt man den Grund, manchmal kennt man ihn nicht -> dann sitzt (oder saß) er tief im Unbewussten. Bei Menschen, die dauerhaft schlecht drauf sind, da sind es praktisch immer Gründe, die versteckt im Unterbewusstsein sitzen. Und dies ist dann genau der Punkt, wo die eigene innere Arbeit anfängt, diese tief liegenden "Dinger" zu finden, und umzuprogrammieren. Wer diese Arbeit an sich tut, wird es immer leichter finden, positiv zu denken, weil ihm immer weniger Last auf der Seele liegt. Man kann das positive Denken also nicht lernen, man muß es sich erabreiten.

Viel Spaß dabei ! ps: hier der Link zu einem Formular, mit dem man mal anfangen kann seine eigenen negativen Denkmuster aufzuschreiben, damit man sich derer überhaupt mal bewusst wird: http://www.betenlernen.de/positives-denken-Uebungsliste.pdf


hapepo
beantwortet von hapepo am 27. März 2008 21:09
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Wieselchen1
beantwortet von Wieselchen1 am 7. Januar 2008 09:21
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Ja, es ist möglich, positives Denken zu lernen.

Stell dich jeden Morgen vor den Spiegel, lächel dich an und sage dir (am Besten laut) "Ich mag mich selbst bedingungslos" und/oder "Heute wird ein guter Tag"

Begegne jedem, der dir Morgens schon mit Unkenrufen begegnet mit Widerspruch. "Was soll denn schlimm/langweilig werden / schiefgehen heute? Doch nur wenn wirs zulassen"

Benutze einen Duft, den du magst, trinke etwas Leckeres, Warmes zum Frühstück und lasse, wenn möglich, leise, fröhliche Musik spielen (wenn du es magst).

Beobachte deine Gedanken. Sobald du dich dabei ertappst, negativ zu denken, finde den Grund heraus und erkläre dir selber, warum diese Gedanken nicht zutreffen werden.

Jeder Mensch hat in sich ein inneres Kind, das nur von den Erfahrungen und Empfindungen des "Erwachsenen" in sich gesteuert wird. Wenn der "Erwachsene" der Ansicht ist, dass etwas nicht gutgehen kann, bekommt das "innere Kind" die gleichen Bedenken, denn wem soll es mehr vertrauen als seinem inneren Erwachsenen? So werden die negativen Gedanken verstärkt. Umgekehrt hört der Erwachsene aber kaum auf das fröhliche, unbekümmerte Kind in sich, der ihm Mut machen kann und auch seinen eigenen Optimismus stärken könnte. Wenn es uns gelingt, wieder Kontakt zu unserem inneren Kind aufzubauen und die Welt mit seinen jüngeren, optimistischeren Augen zu sehen, sind wir für negative Gedanken wesentlich weniger empfänglich.

Kommentar von chinatsu am 8. Januar 2008 10:33

die beste Antwort!!!!!

Kommentar von tihawe am 15. Februar 2008 11:20

Vieles richtig!!Bedenke aber das Beachtung eine Sache verstärkt! Ich meine bei Deiner Antwort im speziellen den Satz:"Sobald Du Dich dabei ertappst negativ zu denken, finde den Grund dafür heraus.....Das bringt nichts, da man sich sofort mit dem negativen Gedanken beschäftigt!!!Versuche eher den negativen Gedanken durch einen positiven Gedanken zu ersetzen. Ist nicht wirklich einfach und erfordert viel Übung. Funktioniert aber:-)

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 15. Februar 2008 11:32

Nicht unbedingt. Das was du da vorschlägst, ist doch im Endeffekt das Gleiche. Wenn ich merke, dass ich mir sage, dass ich bestimmt versagen werde, dann beschäftige ich mich doch mit positiven Gedanken, wenn ich mir erkläre, warum ich gar nicht versagen kann. Und dadurch ersetze ich dann negative Gedanken mit positiven. Durch innere Überzeugungsarbeit...

Auf schlechte Gefühle eingehen bedeutet nicht, sie zu verstärken. Sie beiseite schieben, bedeutet für mich Verdrängung.


Joschy0907
beantwortet von Joschy0907 am 7. Januar 2008 08:31
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ich denke mal generell positiv zu denken,das können nur die wenigsten und ob man das lernen kann mag ich zu bezweifeln,da wir alle mehr oder weniger vom Leben geprägt sind,der eine im positiven und der andere im nagativen....

Kommentar von 5b3d668085b4b7c813041fb5476184d2smallmarialuisa am 7. Januar 2008 08:35

...ich denke da anders - auch aus Erfahrung -. Jeder Mensch ändert sich, oft ohne dass er es gross merkt, ständig. Manchmal aber, wenn ein sehr einschneidenden Ereignis auftritt, geschieht ein SINNESWANDEL fast augenblicklich.

Kommentar von Aae55b89c3f266f73ba2d36f48e932b3smallElster79 am 7. Januar 2008 09:12

ja da gebe ich dir recht.


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Wie Sie im einzelnen diesen Weg zu Ihrem Ziel planen, welche »Meilensteine” Sie sich setzen, das bleibt Ihnen überlassen. Das muss Ihnen überlassen bleiben. Denn jeder Mensch ist anders. Jeder wird sich seinen ureigensten, individuellen Weg bahnen. Doch gerade wenn man an den Start geht ist es hilfreich einige Tipps zu erhalten, die Allgemeingültigkeit haben oder die sich bereits bei vielen anderen Menschen bestens bewährt haben.




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