Wie kann man laut der Tiefenpsychologie in das innere des Menschen gelangen?

... komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Dass du die Frage nicht verstehst, kann ich gut nachvollziehen, die ist nämlich blanker Unsinn.

Außerdem müßte man vorher noch klären, welche Tiefenpsychologie gemeint ist. Sofern es sich auf die der Psychoanalyse beschränkt, müßte man klären, in welcher Schule der psychoanalytischen Tiefenpsychologie.

Aber: selbst das ist denn auch wieder Unisinn, da die Tiefenpsychologie das theoretische Gebäude umfasst, keine Methoden und schon gar keine Behandlungen.

Geht man es klassich und auf die Psychoanalyse nach Freud beschränkt an, kennt diese als Untersuchungsmethoden (Zugänge (also nicht in den Menschen, sondern vom Menschen heraus) zum Unbewussten - ACHTUNG: nicht Unterbewussten, das gehört in die Anthroposophie nach Steiner) die freie Assoziation und die Traumdeutung, später zusätzlich noch das Agieren des Patienten in der Übertragung.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Da das zu beantworten eindeutig zu lange dauern würde (beziehungsweise ich zugegebenermaßen auch etwas zu faul gerade bin), hier ein Tipp. Verfahren, die dafür verwendet werden, nennt man projektive Verfahren. Google mal danach - diese werden von Experten mit tiefenpsychologischen und psychoanalytischen Ausbildungen verwendet. Man braucht allerdings sehr viel Erfahrung mit diesen Tests. Ein bekanntes Beispiel für ein projektives Verfahren ist der Rohrschach Test (mit den Tintenklecksen).

Hoffe, ich konnte zumindest einen guten Hinweis liefern, nach was du recherchieren kannst.

Grüße

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nun ja, in das Innere eines Menschen gelangen höchstens Chirugen ;-)

Aber diese unbewußten Prozesse lassen sich durchaus ergründen - google mal nach den Stichworten Tiefenspsychologie und Übertragung

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich habe bei mir festgestellt, daß ich sehr gut an mein Inneres herankomme, wenn ich darauf achte, was ich träume. Natürlich werden da die Erlebnisse durcheinandergemischt, aber wenn man ein bißchen überlegt, was das einzelne heißen könnte, dann kann man darauf kommen, wovor man Angst hat.

Ebenso ist es hilfreich, immer aufmerksam zu werden, wenn einem irgendwobei die Tränen kommen. Dann merke ich, hoppla, da liegt irgendwo noch ein Hund begraben.

Geschulte Tiefenpsychologen führen dies alles durch gezielte Fragen herbei, oder lassen einen Situationen durchspielen. Im Spiel geschieht ja auch vieles unbewußt.

Übrigens: unser Unterbewußtsein hat ca. 11 km Länge, wenn man ein Bewußtsein von 15 cm annimmt (wenn ich das richtig in Erinnerung habe).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?