Klar ist Taschengeld eine gute Methode, damit Kinder lernen, wofür sie ihr Geld ausgeben. Aber reicht das aus?

Vorbild sein, indem du selbst verantwortungsvoll mit Geld umgehst und es bei Gelegenheit deinen Kindern an verständlichen Beispielen immer wieder mal erläuterst.
Wenn das Taschengeld nicht bis zur nächsten Zahlung reicht, würde ich nichts zusätzlich geben. Dann merken die Kids am ehesten, dass sie überlegen müssen, wie das Geld ausgegeben wird.

Sie sollen vor allem lernen, das Geld beschränkt ist, und dass man dafür arbeiten muss. Ich würde also das Taschengeld immer mit einer kleinen Leistung verknüpfen..

Taschengeld und Konsequenz - Wenn sie am Ende nix mehr haben um sich etwas zu kaufen, keine weiteren Spenden mehr geben. Damit sie selbst anfangen Prioritäten zu setzen. Ab einem gewissen Alter hilft dann auch der erste Nebenjob oder Ferienjob. Wenn man erstmal merkt, wie hart es es, sich die Mäuse zu verdienen, überlegt man sich die Ausgaben auch dreimal.

meinst du beibringen?taschengeld..sie sollen mit ihrem geld kaufen was sie brauchen

Ja aber du solltest darauf achte ihnen nicht zu viel zu geben. Sie müssen lernen mit wenig auszukommen.

den Kindern mit praktischen Beispielen klarmachen, daß man etwas leisten muss, um eine Belohnung/Bezahlung zu bekommen, es ihnen natürlich auch vorleben - sprich zB. keinen unnötigen Schuldenberg anhäufen, nur um das 37.neue Handy zu haben und Ihnen erklären, daß alles auf der Welt seinen Preis hat...
Man sollte auch ein bisschen darauf achten, wofür die Kinder das Taschengeld ausgeben. Wenn die Eltern dann noch mit gutem Beispiel vorangehen, müsste das eigentlich reichen.
vor allem auch mitnehmen zum einkaufen/geld holen und dabei kommunizieren (jetzt holen wir geld von der bank, das ist da weil ich dafür gearbeitet habe ...) kommt aber auch auf´s alter der kinder an

Haha - da gibt es wohl so viele Möglichkeiten, wie es verschiedene Kinder gibt! Nein, Spass beiseite: Allgemein kann wohl sagen, dass Kinder hauptsächlich durch Probieren lernen, so lange, bis sie's können. Also müssen sie auch die Möglichkeit haben, Fehler zu machen! Ich würde sie "begleiten" und "Leitplanken setzen", aber ihnen auch den nötigen Freiraum geben, Fehler zu machen - und diese dann mit ihnen bereden und aufarbeiten.

Ich hab es gelernt indem meine Mutter mir Umschläge gegeben hat. Mein Taschengeld (später das Monatsgehalt für meine Ausbildung) wurde durch die Anzahl der Wochen im Monat geteilt und auf 4 (bzw. 5) Umschläge gleich verteilt. Die ersten paar Male hat meine Mutter mir immer je einen Umschlag pro Woche gegeben, nach ein paar Wochen hab ich das selber hingekriegt. So hatte ich ein persönliches Wochenlimit. Was im Umschlag über war, konnte ich Sonntags in einem Rutsch verjubeln, Platten oder Süßkram, oder in den letzten Umschlag legen, so daß ich am Monatsende einen grösseren "Rest" hatte. So habe ich mir mein erstes Auto zusammengespart, meine erste Wohnungseinrichtung - und meinem Freund nach seiner Scheidung beigebracht wie man mit Geld umgeht :)
Meine Eltern haben uns ein gaanz geringes "Grundtaschengeld" gegeben und wenn wir mehl wollte dann mussten wir leichte aufgaben dafür übernehmen z.B. Spülmaschine ausräumen Videofilme staubwischen oder Trappenhaus kehren.Ich denke das hilft um zu lernen was Geld wert ist und das man was dafür tuen muss
Erstens, die Kinder lernen und Du lehrst den Umgang mit Geld. Sie lernen den Umgang durch den Gebrauch - also schicke sie Kleinigkeiten einkaufen und verlange eine Abrechnung. Gib ihnen Taschengeld und lass Dir dessen Ausgaben erklären.