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Wie kann man Kindern beibringen, nicht mit Fremden mitzugehen?

gefragt von Mary70 am 21.08.2008 um 16:04 Uhr

Was muss man ihnen sagen? Kann man es üben? Wie macht man es ihnen begreiflich?


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heligirl
beantwortet von heligirl am 21. August 2008 16:12
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Es gibt ein tolles Buch aus dem "Lies+spiel" Verlag: "Wie Melanie lernt, auf sich aufzupassen". Da werden -anders als bei den anderen Büchern auf dem Markt- verschiedene Situationen angesprochen, also nict nur der böse Fremde mit einem Welpen, sondern auch, wie man sich als Kind verhält, wenn die Mutter einer Freundin einen mitnehmen möchte, wie die Leute aufpassen, wenn man laut schreit, darf ich dem Postboten öffnen, den ich schon lange kenne usw. Ein tolles Buch, das keine Angst macht sondern hilft, mit seinem Kind ins Gespräch zu kommen und über eigene Absprachen nachzudenken.


anonym
beantwortet von lambrusco am 21. August 2008 16:13
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Ich würde je nach Alter versuchen den Kindern zu erklären, dass es nicht jeder gut meint, wenn er etwas schenken oder zeigen möchte. Sie sollen immer erst die Eltern fragen. Wobei die meisten Übergriffe auf Kinder leider im Bekanntenkreis stattfinden wobei die Kinder da natürlich nicht misstrauisch sind. In dem Fall würde ich den Kindern erklären, dass es bestimmte Handlungen und Themen gibt, die Tabu sind mit fremden oder auch bekannten Menschen. Niemand hat z.B. an der Hose eines Kindes komisch rumzufummeln oder sowas in der Art.

Kommentar von Dcbbefe6198f24917e603747691f4b51smallclaudia2566 am 21. August 2008 16:20

besser hätt ich es auch nicht beschreiben können..DH :-)


claudia2566
beantwortet von claudia2566 am 21. August 2008 16:14
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diese frage ist schwer zu beantworten, es kommt auch immer auf das Kind an, hat es sowieso angst vor Menschen? oder ist es eher Kontaktfreudig?, schätze dein Kind ab würde es mit fremden bedenkenlos mit gehen?? oder hat es eher angst davor?´mache deinem Kind auf jeden Fall klar das es immer aufpassen muss den nicht nur fremde sind gefährlich sondern auch dein Nachbarn oder seine verwandten!! aber man sollte dem Kind nicht zu viel angst machen sonnst hat es in seinem leben immer einen falschen Eindruck von den erwachsenen Menschen und das soll nun auch nicht so sein.nicht jeder Erwachsene ist böse!! ich selbst rede immer mit meinen Kindern über dieses Thema so das sie begreifen wie ernst so etwas ist.LG Claudia


DieAerzte
beantwortet von DieAerzte am 21. August 2008 16:06
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Egal was dir ein Fremder an bietet steig nie in sein auto sonst macht er dich tot. Immer wenn ein Fremder sagt du sollt ans auto kommen lauf am besten weg un hol hilfe. Auch wenn der mann net aussieht, Traure ihm nicht.Wenn dir etwas auffällt rede mit deinen eltern(UNS) versuche es so zu sagen ^^.

Kommentar von 07b6983d22e967beab2f3a156800f5a1smallgertrude2 am 21. August 2008 16:11

das hilft leider nicht...alle kinder die bereits entführt worden, haben sicherlich diese geschichten von den eltern zigfach gehört.

Kommentar von 52f286c215ce732193ea1b94424d0050smallDrapodie am 21. August 2008 16:17

Na ja, ganz so wird es vielleicht nicht gewesen sein. Die haben hier in Deutschland mal so einen Test gemacht, ob die Kinder mit fremden sprechen usw. Ein paar haben dann zu den Leuten gesagt: Geh weg! Oder haben sie schlicht ignoriert. Ich denke, dass einige Verbrecher das Kind einfach hastig packen und mitnehmen. Die Kleinen sind doch nicht so schnell im wegrennen und wenn sie dann auch noch vielleicht beteubt werden, dann können sie nicht einmal um Hilfe schreien...

Kommentar von 46836729c4b8bf3890bb274cf16c454bsmallheligirl am 21. August 2008 16:13

Es sind aber leider selten, die Fremden, die Kinder ins Auto locken. Das ist viel zu pauschal.

Kommentar von 52f286c215ce732193ea1b94424d0050smallDrapodie am 21. August 2008 16:18

Ja, ich weiß. Heut zu Tage haben viele Leute einen Schuss. Irgendwann werden wir uns selbst vernichten.


gertrude2
beantwortet von gertrude2 am 21. August 2008 16:07
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deine idee mit selbstverteidungskurse für kinder ist ein toller anfang. in solchen kursen werden die kinder selbstbewußt gemacht und man lernt ihnen bei, daß man sich vor fremden fern hält. als mutter kann man das tag und nacht predigen, aber so richtig gehör finden sie anscheinend nicht.



RBMannheim
beantwortet von RBMannheim am 21. August 2008 16:11
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Aufklärung und immer wieder Aufklärung! Die Polizei bietet da z.B. Infos aich für kleinere Kinder an! Unsere Mutter hat uns schon früh z.B. Aktenzeichen XY schauen lassen! Auch wenn das manchmal gruselig war, ein gesundes Mißtrauen und die entsprechende Vorsicht sind daraus gewachsen!


pegolina
beantwortet von pegolina am 21. August 2008 16:11
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Altersgerecht die Wahrheit. Es ist leider so. Ein Kind muß wissen, daß es kranke Menschen gibt. Auch im Verwandten-und-Bekanntenkreis.


Medard
beantwortet von Medard am 21. August 2008 16:14
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Die beste Methode wäre wahrscheinlich sie zu testen. Also eine Person Deines Vertrauens beauftragen die Kinder zu "verführen" einzusteigen und mal zu sehen wie sie reagieren. Danach den Vorgang mit ihnen besprechen was sie gut gemacht und was sie besser machen könnten. Liebe Grüße Medard

Kommentar von 970fb40b663861d35f7b68e6b51df54dsmallfrijola am 24. August 2008 00:50

Das ist aber eine heftige Methode, oder? Und es ist nicht auszuschliessen, dass das Kind die Testperson dann immer mit der verfänglichen Situation in Verbindung bringen wird. Das wäre sicherlich für alle eine kontraproduktive Nachwirkung des gutgemeinten Experiments.


anonym
beantwortet von Nordfriesin am 22. August 2008 11:11
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Es gibt sehr gute Bücher zu diesem Thema! Geh mal in die Buchhandlung bzw Bücherei!


stepamachri
beantwortet von stepamachri am 22. August 2008 11:42
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Ich habe im Kindergarten mit den Kindern ein halbes Jahr lang Präventiv und spielerisch genau dieses Thema behandelt. Denn leider ist es heute nicht mehr so das ein Kind mit Bonbons oder Lutschern gelockt werden kann, nein denn es sind dann schon Hunde oder Katzenbabys. Wir haben in Rollenspielen geübt was passieren kann und wie sie sich verhalten. Wenn Kinder anfangen zu schreien, eregt das immer aufmerksamkeit und somit eine gute Maßnahme um sich bei anderen Pasanten bemerkbar zu machen und einen Fremden womöglich vertreibt. Machte den Kids auch großen Spass. Zusätzlich haben wir mit den Eltern und Kindern gemeinsam ein "Familien-Passwort" festgelegt. Das heisst jede Familie hatte mit ihrem Kind ein eigenes Passwort zB "Delfin" und nur wer das kennt darf das kind entweder von Kiga oder Schule abholen. Denn leider sind "Fremde Männer oder Frauen" oft aus dem Bekannten Kreisder Kinder. Das heißt also, wenn man sein Kind mal nicht abhlöen kann zB und der Onkel sich anbietet, dann muss ihm vorher das Passwort gesagt werden, damit die Kinder überhaupt ins Auto steigen oder mit gehen. Es hat spielerisch sehr gut funktioniert.

Kommentar von 970fb40b663861d35f7b68e6b51df54dsmallfrijola am 24. August 2008 00:56

ok, interessanter Ansatz. Aber selbst wenn ein Onkel, dem man vertraut, nun das Passwort kennt, kann es doch passieren, dass er sich als Schurke entpuppt, und da muss das Kind doch drauf vorbereitet werden. Wie soll es reagieren, wenn der geliebte Onkel xxx ihm plötzlich etwas antun will? Ich denke, da sollte ganz konkret über die heiklen Situationen gesprochen werden, in denen das Kind einschätzen muss: ist das jetzt ok, was Onkel y mit mir gerade macht? Wie kann ich mich dem entziehen? Wem kann ich mich in der Sache anvertrauen, bzw. wie mache ich schnell auf mich aufmerksam? (Das Schreien beschreibst du ja als sehr gut angenommenes Training bei den Kids)


xlisax
beantwortet von xlisax am 23. August 2008 01:11
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Dieses Frage habe ich mir auch gestellt.
Ich hattee mich entschlossen ein Buch zu dem Thema zu holen.


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