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Wie kann man Jugendliche zu mehr Kreativität bewegen und von PC-Spielen wegbewegen?

gefragt von dieemma am 08.09.2007 um 21:18 Uhr

Meine Schwester hat mit ihrem 14-jährigen Jugendlichen in Vollblüte Pubertät die arge Not - früher war dieser Junge sprudlig in seiner Kreativität, hatte viele Interessen wie Sport, Klavier etc und nun scheint es so, als wären nur noch PC-Spiele und Zimmerhocken sein Dasein. Sie (auch ich - ich bin Patentante) machen uns echte Sorgen. Wie können wir ihn denn wieder zu mehr Eigeninitative bewegen? Alles was wir vorschlagen - will er nicht machen (und wir haben uns schon echt angestrengt und wirklich tolle Sachen vorgeschlagen) - kennt jemand diese Probleme? Wenn ja wie geht man damit um?


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Knowledge
beantwortet von Knowledge am 8. September 2007 21:29
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Vielleicht "packst" du ihn bei seiner Schwäche: Gerade am PC kann er sich kreativ austoben. Bitte ihn doch mal um die Gestaltung von irgendwelchen Fest-Zeitschriften, Gburtstagskarten o. ä., die er z. B. mit einem Grafikprogramm wie CorelDraw ausführen kann. Andererseits musst du auch berücksichtigen, dass sich die Formen der kreativen Aktivitäten (auch hinsichtlich des Berufslebens) geändert haben. Früher hat man auf Papier gemalt, heute hätte ein Leonardo da Vinci ein CAD-Programm benutzt. Wenn du ihn allerdings wieder mal an die frische Luft nach draussen bringen willst, solltest du besser abwarten und ihn in Ruhe am PC lassen. Druck erzeugt da nur Gegendruck ("jetzt erst recht"); vielleicht ist das Zimmerhocken nur eine Übergangsphase.


kiramarie
beantwortet von kiramarie am 8. September 2007 21:50
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Ich kann knowledge in allem nur zustimmen. Unser Sohn ist 15 u. ist genauso. Alles reden hilft da nix, da bewirkst du nur das Gegenteil. Glücklich bin ich auch nicht darüber, aber wenn man sich mit anderen Eltern unterhält, haben sie dieselben Probleme. Das beruhigt mich dann doch ein wenig. Man kann die Jugend von heute auch nicht mit unserer Jugend vergleichen. Wir hatten noch keinen PC u.ähnliches und "mussten" uns die Zeit auf andere Art u. Weise vertreiben. Das ist nun mal heute nicht mehr so.Sie wachsen nun mal in einer von Technik bestimmten Welt auf. Aus Erfahrung (mein ältester Sohn ist 20) weiß ich, dass diese Phase vorübergeht. Wie PennyLane66 schon schrieb...wenn Mädchen nicht mehr blöd sind, hast du andere Sorgen..Kann ich nur bestätigen. Ich wünschte manchmal, mein Ältester wär noch in der Stuben-Hocker-Phase...!!!

Kommentar von 1e984dbe12c8a779526c498701b8bc73smallKnowledge am 8. September 2007 21:53

Danke. formvollendet verbeugt

Kommentar von C44e62b40c01c004f0b5e471450598fesmallkiramarie am 8. September 2007 21:56

Ich danke dir!


anonym
beantwortet von PennyLane66 am 8. September 2007 21:32
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Falls er noch andere Hobbys hat, solltet Ihr Euch m.E. keine Sorgen machen, sobald Mädchen nicht nur noch blöd sind, wird es ganz andere "Sorgen" geben.

Kommentar von 1e984dbe12c8a779526c498701b8bc73smallKnowledge am 8. September 2007 21:33

Wieso? Sind Mädchen nicht blöd?...ggg.

Kommentar von PennyLane66 am 8. September 2007 22:24

Alle Mädchen sind blöd, außer Mutti.


Heintel
beantwortet von Heintel am 9. September 2007 15:30
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Ich bin recht erfolgreich damit, meine vier Kinder nicht gegen den PC, sondern mittels des Computers zu mehr Kreativität und Offline-Beschäftigung anzuregen. Meine Ältesten (15 und 17 J.) zum Beispiel nutzen den Rechner, um damit Szenarien für Rollenspiele zu entwerfen, die sie dann stunden- und nächtelang mit Stift und Papier in großer Freundesrunde spielen. Für meine jüngeren Kinder (7 und 10 J.)habe ich schon immer Irrgärten zu allen möglichen Themen gezeichnet, die sie dann ausgemalt und gelöst haben. Da die Nachfrage (auch von Freunden und Schulkameraden) immer größer wurde, habe ich meine Zeichnungen jetzt unter www.irrgartenwelt.de in's Internet gestellt, wo man sie ausdrucken kann, wenn man selbst nicht zeichnen kann oder mag.


sternspongebobc
beantwortet von sternspongebobc am 8. September 2007 22:05
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Ich habe das gleiche Problem mit mrinrm 10 jährigen Sohn ,der ist im Moment auf dem Habbo Trip. Ich kontroliere alles,was er so im Internet treibt. Ich mag nicht diese brutale Spiele. Wenn mir es zuviel wird, dann schnappe ich mir meinen Sohn und gehen dann raus.Ich wäre auch sehr froh, wenn er Bücher lesen würde. Wir müssen halt mit der Zeit gehen, daß die Jugend öfter am Computer hocken. Ich denke lieber zu Hause, als das sie in Gruppen irgendwo Drogen und Alkohol zu sich nehmen, oder in Geschäfte klauen oder andere Kriminelle Sachen anstellen. Ich denke auch, daß es vielleicht nur eine Übergangsphase ist. Was ich sehr gut finde,daß man die Hausaufgaben, die man nicht alleine machen kann und als Mutter auch überfordert ist mit dem PC machen kann.Schauen Sie mal nach,was es für Spiele sind,manche können halt doch nicht so gut sein.



anonym
beantwortet von corinnaL am 9. September 2007 08:51
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wir haben diesselben probleme. mittlerweile ist der zugang zu diesen medien (pc, gameboy, mp 4) streng limitiert, was natürlich zu großer ablehnung, revolte, agression geführt hat. solche reaktionen sind bedenklich, da man suchtverhalten erkennen kann. diesen teufelskreis zu unterbrechen ist uns nur durch die o.a. maßnahme gelungen. für die beseitigung unerwünschten reaktionen nehmen wir jetzt therapeutische hilfe in anspruch. am besten ist es, die euphorie bei der verwendung der medien in der form zu teilen, dass man sich dazusetzt, die verwendeten spiele usw. gemeinsam anschaut und bespricht. sehr fein ist es auch, wenn sich die ganze familie einen (geeigneten) film gemeinsam anschaut. das stärkt das zusammengehörigkeitsgefühl. da wir aber mitten im selben "kampf" sind, ist das natürlich nicht der weisheit letzter schluss. viel kraft (zur konsequenz) wünsche ich!


Liselotte
beantwortet von Liselotte am 9. September 2007 12:29
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Ich denke auch, dass es eine Phase ist, die vorüber gehen wird. Wichtig ist, er weiß dass ihr für ihn da seid. Er macht jetzt halt erstmal sein Ding und das muss auch so sein. Das ändert sich wieder. Er findet es halt cool, sich nicht für kulturelle Dinge oder so zu interessieren. Gesunde Anzeichen in diesem Alter wie ich finde. Besser er sitzt zu Hause, als dass er sich irgendwo herumtreibt und ihr nichts mehr mitbekommt. Wenn ihr im Hintergrund bleibt, fahrt ihr wohl ganz gut. Er kommt schon wieder auf euch zu. Lasst ihm Zeit. Wie schon erwähnt; Druck erzeugt nur Gegendruck.


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