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Wie kann man jemanden helfen der in einer Drückerbande arbeitet?

gefragt von VollstreckerVollstrecker am 05.09.2007 um 8:31 Uhr

Gestern war jemand vor meiner Tür der erstmal eine Statistik über Drogenmissbrauch aufnahm. Danach sagte er er währe auch mal Drogenabhängig gewesen und eine "nette Firma" aus München hilft ihm wieder Fuß in der Gesellschaft zu fassen, aber dafür müsse er Punkte sammeln. Diese gäbe es nur wenn er "Überproduktion von Zeitschriften" verkaufen würde. Ich habe ihm darauf unsanft abgewiesen.
Im nachhinein tat er mir leid, aber solche Touren kann ich garnicht ab. Kann man solchen Leute denn nicht irgendwie anders helfen? Es ist doch eindeutig das er da in etwas hineingeraten ist aus dem er so einfach nicht wieder herauskommt.


Reply


Knowledge
beantwortet von Knowledge am 5. September 2007 08:43
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Lach... Das ist doch eine der älteste "Drücker-Maschen", die es gibt. Angeblich kommen sie gerade aus dem Gefängnis, waren drogenabhängig oder "auf dem Strich" usw. Das Schlimmste ist: Wenn man nicht auf die Masche eingeht, bekommt man zu hören, dass man keine Zeitungen abonnieren wolle, weil man Vorurteile habe. Spätestens dann mache ich die Tür zu. Bei solchen Leuten und deren Standard-Tricks brauchst du dir wirklich keine Gedanken zu machen.

Kommentar von 48b60efa6ce9deb327f0fd25002f70acsmallmanu1979 am 5. September 2007 09:22

Klar ist das eine Drückermasche, aber die Leute die bei dir vor der Tür stehen, sind meistens echt arme Schweine. Mein Bruder ist da mal rein geraten und als er krank wurde und keine Abo´s schreiben konnte gabs Schläge.

Kommentar von 1e984dbe12c8a779526c498701b8bc73smallKnowledge am 5. September 2007 11:02

Das sehe ich ein und da liegt auch das Problem. Für die, denen es wirklich dreckig geht, machen die "Maschen" der anderen das Leben noch härter. Aber das können die potentiellen Kunden nicht ändern; eher ist hier die "Branche" gefordert. Da die Branche aber eh zumindest in der Grauzone zur Illegalität arbeitet, wird aus dieser Richtung am wenigsten zu erwarten sein.

Kommentar von E61863272918e1e458b9f0a6dd959f8dsmalltradaix am 5. September 2007 12:40

Kabark
beantwortet von Kabark am 5. September 2007 08:37
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Dazu müsstest Du ihm wahrscheinlich schon einen Job und/oder ein Obdach anbieten können. Meistens sind diese Jungs von ihren "Arbeitgebern" irgendwo untergebracht und finanziell völlig abhängig, so dass sie sich (zumindest momentan) gar keinen Ausstieg leisten können.


UlfDunkel
beantwortet von UlfDunkel am 5. September 2007 09:29
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Lass Dir von diesem "armen" Drücker den Namen und die Anschrift der "netten Firma in München" geben und anschließend zeig' die Firma an.

Zu dieser Drückermafia ist schon genug geschrieben worden.


Brittchen
beantwortet von Brittchen am 5. September 2007 08:36
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Ich bin selber mal vor ein paar Jahren in sowas hinein geraten,habe mich auf ein Jobangebot beworden und konnte prompt den nächsten Tag anfangen. Da stellte sich heraus,das és meine Aufgabe war,von Tür zu Tür zu rennen,um Zeitungen zu verkaufen. Ich wurde natürlich von den Leuten ach beobachtet,das ich ja nichts falsches mache. Bei bester Gelegenheit bin ich einfach abgehauen. Nach ein paar Terroranrufen,die ich dann noch über mich ergehen lassen musste,war dann endgültig ruhe. Es ist eine schwierige Situation und man wird unter unglaublichen Druck gesetzt


anonym
beantwortet von machtnichts1 am 5. September 2007 08:41
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Die kripo rät anzeigen und das wars es ist verboten in deutschland sklaven zu halten





anonym
beantwortet von Morlin am 5. September 2007 08:49
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Das Problem ist, dass diese Drücker von ihren Arbeitgebern total abhängig sind und dir alles erzählen, nur um einen Abschluss zu machen. Ich bin vor Jahren mal auf so was reingefallen und habe mich erweichen lassen, ein Abo abzuschließen. Ich habe das Magazin nicht wirklich gebraucht.

Die Masche dabei ist eigentlich immer, dass einem nach Abschluss des Abo-Vertrags das Gefühl vermittelt wird, etwas Gutes getan zu haben. Das einzig Gute erhalten jedoch nur die Hintermänner, nämlich das Geld der Gutgläubigen!


anonym
beantwortet von rastermann am 5. September 2007 09:51
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nun, die drücker mafia ist ein problem. diese jammertour um an geld zu kommen eine anderes. Und das Beides im weiteren oder engerem Sinne zum organisierten Verbrechen gehören mag, macht die sache in der endkonsequenz eigentlich nur transparenter: Kein Geld für solche Leute und deren Machenschaften, selbst wenn das dem "armen Kerl" vor deiner Tür zunächst auch nicht weiter hilft. So etwas muss auf lange Sicht der Staat regeln, sonst ist das ein Kreislauf wie der eines Junkies.


tradaix
beantwortet von tradaix am 5. September 2007 12:46
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Drücker nie unterstützen. Wenn Du Mitleid hast, gebe ihm ein, zwei Euro. Da hat er persönich mehr von. Und vielleicht den Tip im Discounter Regale einzuräumen.


anonym
beantwortet von arcadas1 am 17. November 2007 21:49
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Gibt es denn vielleicht eine Organisation, an die man sich wenden kann, um Hilfe für diese Drücker zu vermitteln? Es kann ja wohl nicht der Weisheit letzter Schluss sein, sie in ihr Schicksal wieder zu entlassen, nachdem man sie abgewimmelt hat.


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