Wie kann man ihr helfen (Depressionen, Essstörung, Sexuell belästigt ,Familien Problem und lebt in einem Heim)?

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6 Antworten

Sie wurde von Bezugspersonen brutal verraten und enttäuscht, zu denen man als Kind normalerweise Vertrauen haben können muß, um sich halbwegs normal entwickeln zu können.

Sie hat, was dieses Vertrauen und Sichanvertrauen zu wenigstens einem Menschen betrifft, mit Sicherheit einen schier nicht zu erschöpfenden Nachholbedarf.

Bist Du in der Lage, Deiner Freundin eine solche Vertrauensperson zu sein, sofern sie Dich als solche annimmt? Da zu sein, wenn sie jemanden braucht? Für eine sehr lange Zeit? Gar ein Leben lang?

Wenn ja, Hochachtung!

Wenn Du Dich damit überfordert siehst, dann laß´ von dem Fall die Finger ganz weg. Sonst machst Du noch mehr kaputt.

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Kommentar von Tritopia
04.09.2016, 10:11

Das dachte ich mir auch. Ich bin nicht überfordert damit, aber ich habe darauf keine Lust. Vor allem, wenn sie. Ständig nur tun jammert, wie sche**** doch alles ist und sie sich am liebsten umbringen möchte, es aber nicht kann. Ich finde Menschen nervig, die sich nicht helfen lassen wollen bzw. die sich verloren haben. Wenn Sie was für ihr leben bloß machen würde, werde ich sogar gerne für Sie immer da sein, aber so wie sie ist, ist sie einfach nur ein Klotz am Bein, was mich jetzt nicht besonders stört, aber meine Zeit eigentlich nur verschwendet. Das nervt...

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Kommentar von Tritopia
04.09.2016, 20:27

Ich zeige ihr schon ziemlich die Kalte Schulter, daher fragt sie mich jedes Mal "Nerve ich dich? Jeder ist von mir genervt! Du lügst doch bestimmt nur. Sag doch, dass ich dich nerve! Du hasst mich bestimmt auch...". Wenn ich dann sage, was mich stört, jammert sie herum, dass sie alles schon versucht hatte und...ach Gott, das nervt😅. Gegen den Alkohol habe ich auch schon einiges versucht, aber dagegen kann ich auch nichts machen. Ich bin aktuell nicht mehr oft bei ihr und sie nutzt Ihre Probleme aus, dass sie Alkohol trinken darf, was ich nicht nachvollziehen kann. Ich hatte oft auch schon überlegt sie einfach wieder in die Klapse zu stecken, aber sie lässt sich eh nicht helfen, also würde sie mich unnötigerweise einfach nur hassen. Versucht hatte ich sie auch wieder in überhaupt eine Form von Therapie zu gehen, aber sie sieht das alles auch als sinnlos an, weil ihr bis jetzt nichts gebracht hat. Im Gegenteil! Sie behauptet, es wurde nur schlimmer und alle Welt stellt sich gegen sie. Wenn mir bloß jemand helfen könnte, der in selben Fall war. Ob ich, oder die Betroffene Person. Irgendwas in der Art würde mich wohl eher helfen. Was bis jetzt hier genannt wurde, weiß ich doch alles selbst. Ich kann auch selber denken und habe mich größtenteils auch mit der Psychologie beschäftigt, doch das Wissen reicht nicht aus...obwohl, eigentlich schon, aber dann müsste ich mehr machen und das kann ich nicht. Am Ende würde ich mich selbst vergessen, wenn ich es alleine machen würde. Das geht leider auch nicht :/. Ich versuche daher erstmal mein Wissen noch zu erweitern. Vielleicht komme ich am Ende zu einer Lösung, ansonsten gebe ich die Sache einfach auf.

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Prinzipiell kannst du nicht viel an ihrer Lage ändern. Das einzig wirkliche wäre, dass du einfach für sie da bist. Sie hat das Vertrauen zu anderen Menschen verloren und ist alleine. Sie ist so unglaublich aufgewühlt, dass wird sie nie wieder los. Aber wenn du immer bei ihr bist, ihr bei allem hilfst so gut es geht, sie beruhigst, wenn sie sich an ihre Vergangenheit erinnert und sie sieht, dass sie dir vertrauen kann, dann wirds ihr vermutlich besser gehen..
Aber überleg dir eins gut .. wenn du vor hast sie irgendwann alleine zu lassen, musst du damit klar kommen, dass es ihr dann noch schlechter gehen wird, weil sie dann die letzte Person verlieren würde, die sie noch hatte und welcher sie vertrauen konnte.

LG

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Kommentar von Tritopia
04.09.2016, 10:16

Das kann man aber auch nicht für immer durchziehen. Sie braucht rührige Hilfe, aber wie kriege ich sie nur dazu, es auch mal richtig durchzuziehen. Ständig hat sie überall versagt und wurde immer als große Enttäuschung gesehen. Sie hat mit allen möglichen nur negativen Erfahrungen gesammelt und daher sieht sie alles nur als hoffnungslos an (siehe einfach ein paar antworten der anderen an) und mehr oder weniger ist sie aktuell ein Hoffnungsloser Fall. Jemand, der sich selbst verloren hat, für den will ich nicht für immer da sein. Wenn Sie bloß irgendwann mal was machen würde, dann unterstütze ich sie gerne, aber jetzt ist sie einfach nur ein Wrack, was alles verweigert, weil sie es als sinnlos betrachtet. Ihr hat ja bis jetzt nicht geholfen und vieles wurde auch nur schlimmer.

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Kommentar von sweetSquirrel
04.09.2016, 19:38

Ja das kann ich verstehen, sie muss auch selbst den Willen haben ihre Situation zu verbessern. Wenn sie es nicht selbst möchte, dann würde all deine Unterstützung nichts bringen.

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Kommentar von Tritopia
04.09.2016, 20:17

Das sehe ich genauso, daher habe ich ja hier gefragt, wie jemand anderes wieder den Willen hatte, oder was ihr geholfen hat. Diese Menschen trauen sich aber anscheinend nicht hier zu antworten. Vielleicht muss ich wohl auf ein extra Forum gehen...*Seufz*

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Kommentar von sweetSquirrel
04.09.2016, 20:22

Hum ich weiß nicht. Ich hatte nie so massive Probleme wie sie. Bei mir lags irgendwie eher an mir und meiner Einstellung gegenüber anderen Menschen, wo ich sehr drunter gelitten habe. Deshalbt hatte auch viele psychischen Schwierigkeiten, aber ich hab meine Einstellung für meinen Freund verändert, weil ich unsere Beziehung nicht belasten wollte. Für jmd anderen hätte ich das nicht gemacht. Vielleicht auch ein Grund, weshalb es mit meinem Ex nicht geklappt hat, aber für meinen aktuellen Freund wollte ich es versuchen und es hat auch ganz gut geklappt. Irgendwie holt mich grade zwar vieles wieder ein, aber jz bekomm ich das auch wieder hin, da mein Freund auch für mich da ist.

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Du musst in ihr den Willen wecken Schönes zu erleben. Wie wäre es wenn ihr gemeinsam einen schönen Fantasiefilm (z.B. Harry Potter) anseht und dabei kifft? 

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Kommentar von Tritopia
04.09.2016, 01:17

Ja, vor allem das letztere wird ihr gefallen xD. Ist ja nicht so als hätte ich es nicht versucht. Sie sieht alles als hoffnungslos an. Ich hatte vieles schon versucht, aber bei ihr ist es nicht einfach :/

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Kommentar von LionsIllusion
04.09.2016, 01:17

👍🏽👍🏽👍🏽👍🏽

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Kommentar von Seanna
04.09.2016, 01:35

Kiffen ist bei dissoziativen Patienten kontraproduktiv. Generell auch kontraindiziert durch den Alkoholmissbrauch.

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Kommentar von Helmialina
04.09.2016, 09:58

Na Du bist ja ein ganz schlaues Köpfchen 😩. ....Das zb. Depressive Menschen durch Konsum von solchen Dingen wie Gras und Alkohol oder sonstwelcher Drogen erstens noch Depressiver werden und zweitens  ein zu 90 % höheres Risiko tragen Süchtig zu werden ist ja völlig egal oder was.....So einen Schwachsinn habe ich selten gelesen. Sich Harry Potter anzugucken und Kiffen soll bei solchen Problemen helfen😨😨😤😤😤😤😤😤😤Preisfrage wie Du Deine Probleme behandelst. .....Gott oh gott. ....

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Hey,

Ich habe zwar persönlich keine Erfahrung damit, aber bin ziemlich treffsicher was Psychologie angeht, und die Probleme deiner Freundin sind reine Psychologische Aspekte. Wenn du ihr helfen willst, sei normal, sei einfach du selbst, Versuch ihr ein normales Leben zu geben, oder zumindest das Gefühl eines "normalen" Lebens zu geben. Versucht euch bestimmte "Zeiten" einzurichten wo ihr über die Probleme sprecht und Zeiten wo es tabu ist wieder über die Probleme zu reden. 

Aber auf jeden Fall brauchst DU nerven. Das geht nicht von jetzt auf gleich. Das dauert auch nicht Tage oder Wochen, sowas dauert mindestens Jahre. Da sie von klein auf unter solchen Umständen aufgewachsen ist, ist es schwer ihre Psyche so zu heilen. Das dauert wirklich sehr lange.

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Kommentar von Tritopia
04.09.2016, 01:18

Wow...das weiß ich doch auch xD. Sorry, aber das hilft mir jetzt kein bisschen.

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Kommentar von Tritopia
04.09.2016, 01:22

Danke :/

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Ahahahaha sie war das einzige Kind in der Familie und hat Geschwister?

Bin ich die einzige, die merkt, dass das ganz schön faul klingt?

Falls deine Geschichte echt wahr ist, kannst du ihr nicht wirklich helfen. Sei für sie da aber mehr auch nicht. Und vor allem achte auch auf dich, nicht, dass du auch noch daran zerbrichst.

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Kommentar von Helmialina
04.09.2016, 10:00

Ohhh ja ist mir gleich beim lesen aufgefallen 🙄. ......Schon ominöööööös 🙄

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Kommentar von Tritopia
04.09.2016, 10:02

Sorry, komisch formuliert. Die ist das einzige Vergewaltigungskind, wenn man es so nennen darf. Also alle anderen waren gewollt und sie nicht. Und das weiß ich doch auch schon. Ich Fokussiere mich auch nicht besonders auf sie, weil ich nicht selber leiden möchte

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Das gehört in die Hände eines erfahrenen Psychotherapeuten.

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Kommentar von Tritopia
04.09.2016, 10:07

Das ist mir ebenfalls bewusst, aber sie lässt es nicht zu. Ich habe es schon so oft versucht, dass sie wieder in die Therapie geht, aber sie verweigert es immer und sagt "ich wäre Jahre lang da und es hat mir nichts gebracht. Im Gegenteil! Alles ist eher schlimmer geworden. Meine ganzen Arme und Beine sind voller Narben und ich bin einfach nur noch gestört. Die machen alles zu schnell" ja...sie will sich nicht richtig helfen lassen. Das nervt echt, aber...keine Ahnung. Ich sehe es als sinnlos, jemanden zu helfen, die keine Hilfe annimmt. Sie hat also bis jetzt nur negative Erfahrungen mit Therapien und alles Drumherum gemacht. Daher verweigert sie alles, was damit zu tun hat

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