Frage von Raabtt, 98

Wie kann man heraus finden ob für "etwas" der Markt da ist also die Kunden?

Systemgastronmie/ Franchise ; Vgan/ Veget*ier Fastfood

Antwort
von berkersheim, 37

Ich würde mal bei der Industrie- und Handelskammer eine Beratung einholen samt Finanzierungsmodell, dass Dir klar wird, auf welche Kosten Du Dich da einlässt. Dann würde ich mal fragen, wieviele Läden Deiner Vorstellung es gibt, bzw. gegeben hat und warum nicht mehr. Wenn Du nämlich auf einen Hype aufspringst, der wieder bald abklingt, zahlst Du ein Leben lang als Arbeitssklave Schulden ab. Etwas gut finden und etwas gut organisieren sind zwei paar Schuhe. Hast Du schon mal einen Laden Deiner Vorstellung in einer anderen, evtl. ähnlich großen Stadt besucht und mit dem Inhaber gesprochen? Denn GuteFrage ist dazu nicht der richtige Ort, schon gar nicht, wenn man sich mit seiner Frage so allgemein hält. Ich ahne Böses. Ach, und Franchise: Frag den Teufel, ob es in der Hölle heiß ist. Der versichert Dir dort den schönsten Erholungsort zu bieten.

Antwort
von PoodleBurger, 29

100 % kannst Du das niemals sagen.
Grundlegend kann ein gutes Gespür sein bzw. das Beobachten von Trends. Aktuell gibt es wohl Trends wie möglichst selbstgemachte Speisen, Bio, Regionales, gesundes Essen.

Eine Mischung aus den ersten drei Punkten wären z.B. Burgerladen, die aktuell in (Groß-)Städten wie Pilze aus dem Boden schießen. Dieser Trend scheint zwar aktuell verlockend zu sein, aber der Markt dürfte bald gesättigt sein (vielleicht ist er es auch schon?!)

D.h. dein Produkt sollte sich schon in irgendeiner Art differenzieren. Nehmen wir den Fall, dass du eine "gewöhnliche" Pizzeria eröffnen möchtest. Warum sollte der Kunde sein Produkt bei Dir beziehen und nicht bei seinem "Stammitalinier"?

Solltest Du eine gute Idee haben, die aus Deiner Sicht sicher Sinn macht. Kann Marktforschung hilfreich sein. Möglichkeiten wären dort z.B. Online-Umfragen, Passanten in der Nähe des möglichen Lokals befragen etc.

Aber es sei gesagt, auch intensive Marktforschung führt nicht zwangsläufig zu Unternehmenserfolg. Selbst wenn deine Konsumenten sagen, dass sie prinzipiell Essen bei dir kaufen würden, gibt es immer noch eine Vielzahl von Konkurrenten, die ebenfalls um die Gunst der Kunden buhlen.

Antwort
von Nenkrich, 58

Umfragen oder Ausprobieren würde ich sagen. Was essen angeht wäre es ja möglich Bilder der Konzepte auf Instagram oder andern dieser sozialen Plattformen hochzuladen, mit entsprechenden Text zu versehen und dann mal auf die Reaktionen zu warten.

Antwort
von MarkusGenervt, 51

Wenn Du nicht mal selbst auf die Idee kommst, wie man eine Marktanalyse durchführt, bzw. dass man dazu überhaupt so etwas machen muss, dann hast Du nicht die geringste Chance.

Am Ende bleiben Dir nur zerplatzte Träume, vergeudete Zeit und verplempertes Geld – ach ja, und Schulden selbstverständlich!

Wenn Du Geld verdienen willst, dann geh erst einmal Arbeiten, damit Du überhaupt lernst, worauf es ankommt beim Geldverdienen.

Es kann nur einen John D. Rockefeller und nur einen Bill Gates geben.
Und mal ganz zu schweigen davon, dass diese beiden ganz übler Abschaum waren und sind.

Kommentar von larry2010 ,

und rockefeller hat nur sein vermögen vor dem schwarzen freitag gerettet, weil seine schuhe morgens putzen ließ und der schuhputzer im erzählte, er habe sich aktien gekauft. da war im klar, wenn ein schuhputzer aktien kauft, ist der aktienmarkt ausser kontrolle.

Kommentar von MarkusGenervt ,

Nette Anekdote.

Rockefeller hat gnadenlos jedes Hemmnis aus dem Weg geräumt und räumen lassen, auch wenn diese Hemmnisse Menschen waren. Wer z.B. sein Grundstück nicht für Rockefellers Pipelines verkaufen wollte, der bekam seinen letzten Besuch.

Mit ehrlicher Arbeit ist noch kein Mensch dieser Welt reich geworden. Der Spruch "vom Tellerwäscher zum Millionär" lässt leider mal eben die Leichen und Existenzen unter den Tisch fallen, die diesen Weg gepflastert haben.

Rockefeller hat jedes miese Geschäft gemacht, das ihm Profit einbrachte und er hat auf nichts und niemanden Rücksicht genommen.


P.S.: Ach Mist! Das hat ja gar nichts mit dem Thema zu tun gehabt …

Antwort
von claudiafitze, 61

Geht es um Food? In der nähe von Schulen und Fabriken bzw. Großunternehmen. Dennoch Zentral und Fußweg.

Nimmst ein Blatt Papier, stellst dich eine Stunde am Mittag hin und machst für jeden Fußgänger einen Strich, je nach Location wird das variiren.

Bei ganz Neuanfang kannst du Franchise schon ab 30.000€ ne Pizzabude mit Lieferservice öffnen. Die helfen dir mit dem Aufbau, dem Markteinstieg usw. Dafür aber ca. 5% des Umsatzes an Franchisegebühr (Was bei mir 2500€ im Monat an Franchise Gebühren abgeführt wird) und du bist Produktgebunden. Wenig Freiraum. Dafür eben Einsatz erprobt.

Antwort
von larry2010, 22

in die fussgängerzone stellen und einfach die passanten fragen, was ihnen noch an angebot fehlt, bzw. ob sie an veganenangeboten interessiert sind.

es nützt ja nichts, wenn man recherchiert und merkt es gibt nur einen italiener vor ort  aber nach der eröffnung, es gibt keine veganer als gäste.

die sendung kochprofis mag zwar mehr auf unterhaltung ausgelegt sein, aber ab und zu gibt es dort anregungen

Antwort
von Parlezvous1, 63

Da verlierst du nur Geld, die Riesen drängen dich aus dem Geschäft, wenn du dich nicht durchsetzen kannst und Köpfchen hast. 

Antwort
von palzbu, 22

Um es kurz zu fassen: Such dir einen Job in einer großen Firma oder beim Staat. Arbeite dort so wie du für die eigene Firma arbeiten würdest. Sicherer und besser geht es nicht. Das ist die Erfahrung aus 50 Jahre Selbstständigkeit.

Kommentar von lesterb42 ,

Muss ich - was meine Person angeht - widersprechen. Ich bin jetzt 14 Jahre selbständig, war vorher "beim Staat". Ich habe meine Entscheidung nicht einen Tag bereut. Der Wecker klingelt bei mir nur ganz selten und mir schreibt niemand vor, was ich zu tun und zu lassen habe.

Kommentar von palzbu ,

Schön für Dich. Es gibt tausende andere Erfahrungen.

Der kleine (!) Selbständige sitzt meist nicht auf dem Wagen und läßt sich von seinen Mitarbeitern ziehen. Meist sitzen 2-3 Mitarbeiter auf dem Wagen (krank-Urlaub- usw) und der Chef zieht vorne mit.

Ab 20 Beschäftigten mag das anders sein.


Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community