Lilasion am 01.09.2007 um 14:49 Uhr
Ich hab gehört, dass man da eigentlich gar nichts machen kann außer abwarten. Stimmt das? Mein Vater hat es jetzt und hält das Brennen kaum aus.

schau mal hier vorbei:
http://de.wikipedia.org/wiki/Herpes_Zoster#Therapie

Rasch anfangen zu behandeln mit Aciclovir Tabletten, je länger man wartet, desto schlechter sind die Behandlungsmöglichkeiten, heute noch zum Notdienst!

hallo,
die schmerzen sind übel, hilfe ist schnell nötig. ein mittel der homöopathie ist Ranunculus Pentarkan, hier die internetseite dazu:
http://www.dhu.de/seiten/arzneimittel/komplexmittel/ranunculuspentarkanD.htm
ein weiteres mittel, das gut helfen kann, zusätzlich, ist Wobenzym, hoch dosieren!
außerdem lohnt ein versuch, die schmerzen direkt zu beeinflussen durch mehrmaliges abwechseln von eiskalt und sehr heiß, also eiswürfel aus dem kühlfach nehmen, eine minute auf den schmerzstellen damit hin und her fahren, dann einen waschlappen mit sehr heißen wasser - nicht verbrühen! - ebenso auf der stelle hin und her bewegen, mehrere male abwechseln.
noch etwas, was womöglich tröstend wirken kann: aus der ganzheitlichen sicht der naturheilkunde gibt es die erfahrung, dass eine gürtelrose bei älteren menschen oft den hintergrund hat, dass der organismus sich ein ventil sucht statt eine weit schlimmere krankheit hervorzubringen, nämlich krebs. wie alt ist dein vater? wenn er noch nicht so sehr alt ist, dann ist der hintergrund der gürtelrose oft ein anderer, nämlich kommt diese krankheit dann als tüpfelchen auf dem i, die hat einem "gerade noch gefehlt", wenn man sowieso in äußerster seelischer bedrängnis ist. zwar ist bei gürtelrose - wie bei herpes oder warzen auch - ein virus aktiv, aber all diese viren haben wir schon ein leben lang auf der haut, und plötlich schafft der körper es nicht mehr, sie "kurz zu halten".

Ein Vitamin B-Komplex in Tablettenform kann auch helfen die Schmerzen zu lindern.

Ich bin zwar grundsätzlich auch für die schulmedizinische Lösung, aber falls diese nicht helfen sollte kann man es auch mit Besprechen versuchen.

Vor einigen Jahren gab die Fachpresse bekannt, dass erstaunlicherweise zerstoßene Aspirintabletten in etwas Salbengrundlage sehr gut gegen die Schmerzen wirkt, wenn es äußerlich angewandt wird. Aber auf jeden Fall mit dem Arzt besprechen.
Meine kleine Tochter hatte vor 2 Jahren Gürtelrose. Sie ist homöopathisch aufgebaut und die Heilung ging schnell voran, als wir das richtige homöopatische Mittel bentutzt haben. Erstaunlich war, dass sie schon einen Tag nach Beginn der Behandlung schmerzfrei war. Eine gute Möglichkeit, dieser Viruserkrankung, die immer auch mit der Seele zu tun hat, beizukommen. Allerdings sollte man bei einer Gürtelrose keine homöopathischen Versuche ohne Beteiligung eines entsprechenden Arztes machen. Viele Grüße und Gute Besserung für deinen Vater.

Gürtelrose ist (oder wird) durch Herpesviren hervorgerufen. Die beste vorbeugende Therapie ist die Stärkung des Immunsystems. Denn diese Krankhheit tritt genau wie der Herpes simplex dann auf, wenn man (evtl. durch Krankheit) geschwächt ist.
Als Therapie ist mir nur Eigenblutbehandlung bei einem guten Heilpraktiker bekannt.
Zur Schmerzlinderung und Abheilung gibt es sicher Cremes, wie auch beim Herpes simplex (Lippenbläschen)
fourseasons am 1. September 2007 15:27 Habe soeben erfahren, daß eine Behandlung mit Schüssler-Salzen auch erfolgversprechend ist!

ich hatte selbst schon eine gürtelrose, am besten heut noch zum arzt gehen, der verschreibt tabletten, bei mir war es so, ich musste aller vier stunden eine nehmen, und am besten noch was zum eincremen verschreiben lassen. wenn man da nicht schnell handelt, hat man die bläschen bald überall

Als erstes immer zum Arzt. Gürtelrose kann einfach zu schwere Folgen nach sich ziehen. Meisten werden dann Zytostatika (Antivirenmittel) verschrieben und Schmerzmittel. Zusätzlich kann man auch Homöopathie einsetzen. http://www.naturheilpraxis-am-wald.de/guertelrose-und-homoeopathie.html
Gegen die Nervenschmerzen, die das Quälendste sind an dieser Krankheit, kann man die betroffenen Hautstellen mit Johannsikrautöl einreiben. Der Wirkstoff verhindert auch, daß diese Schmerzen sich 'selbständig' machen und immer noch plagen, wenn die Krankheit schon lange geheilt ist.
Alle Herpesmittel sind als Chemietherapeutikum m.E. nicht geeignt. Viren können nur vom Immunsystem bekämpft werden und jede Chemie legt die eigne Abwehrkraft wieder ein Stückchen lahm.

Gürtelrose ist sehr schmerzhaft und mein Arzt hat mir Zostex verschrieben. Bestimmt nicht ein harmloses Mittel, aber man hat den Virus mit allen Mitteln vernichtet. Die Gürtelrose kommt ab- und zu wieder durch, aber mit Vitaminstößen habe ich das wieder überwunden.