Gibt es Merkmale, an denen man das erkennen kann? Freunde gehen heute Schlittschuh laufen auf einen gefrorenen See.

Das kannst Du "einfach so" gar nicht erkennen, sondern nur, indem Du das Eis anbohrst und die Dicke feststellst.
Auch bei genügender Dicke ist aber die Gefahr nicht unbedingt vorbei, da es durch Strömungen und Wassereinläufe aus Rohren immer noch dünne Stellen geben kann.
Sicher kannst Du nur sein, wenn der See von den Behörden ausdrücklich freigegeben wurde.

Auf die Schilder der Gemeinde warten bedeutet so gut wie nie aufs Eis zu kommen. Bei uns sperren die schon vorsorglich um ja nicht in die Verantwortung genommen zu werden.
Also 10 bis 15 cm sollte das Eis mindestens haben. Und eine gute Woche Dauerfrost. Such mal nach einer Stelle, wo ein Sprung im Eis ist. Da kann man die Dicke schon in etwa abschätzen. Dann vorsichtig auf den Rand stehen. Stampfen, hacken ... knackst es irgendwo bedenklich? Ein paar Schritte rausschieben, stampfen, hacken ... Einen Bohrer habe ich hierzu noch nie gebraucht und ich bin seit 30 Jahren auf dem Eis unterwegs ohne auch nur einmal eingebrochen zu sein. Natürlich muss man vorsichtig sein. Strömungen können die Dicke verringern. Handelt es sich bei dem See um ein grund- oder regenwassergespeistes Gewässer ohne Zu- oder Abfluss? Dann ist die Stärke meistens relativ gleich. Soblad ein Bach rein und raus fließt sollte man in diesen Mündungsbereichen vorsichtig sein, sie am besten sogar meiden. Auch in schilfbewachsenen Uferbereichen ist das Eis manchmal brüchig. Aber da gibts meistens nur nasse Socken.
Simon Dülpers am 28. Dezember 2007 17:14 genau meine Meinung und Erfahrung (wiederhust)

Am besten man beachtet Schilder ob der See freigegeben ist.Ich weiß nicht in welcher Region du wohnst,aber hier in meiner Region würde ich keinen See betreten.Wir hatten hier nur ein paar Tage Frost. Ansonsten hilft wahrscheinlich nur bohren an verschiedenen Stellen und die Eisdicke nachmessen,oder vielleicht bei der Feuerwehr nachfragen.
nicht selber ausprobieren!! immer schilder beachten oder vorher informationen einholen. sonst wird es sehr gefährlich.
..bei uns steht die Polizei seit Tagen, und macht durch das Megaphone durchsagen für die blödel die trotzdem aufs Eis gehen
Simon Dülpers am 28. Dezember 2007 13:36 ne woche unter null grad sollte aber ausreichen. würde ich behaupten (und schonmal am rand testen)
Heeeschen am 28. Dezember 2007 14:10 ....dann zieh aber nur ein dünnes Jäckchen an und möglichst keine Schuhe - dann wirst Du nicht so schnell runter gezogen, wenn Du einbrichst (auchhust) ;-)
Simon Dülpers am 28. Dezember 2007 17:13 jaja wie du siehst lebe ich aber trotz meiner einstellung noch. Guck mal der Beitrag von brynhild etwas weiter oben g mfg
Omma draufstellen und wenn Omma weg, Eis zu dünn. Aber mal ernst, eine Woche Dauerfrost - Betonung liegt auf DAUER - und eine Eisdecke von 10 cm sind notwendig, um auf der sicheren Seite zu sein. Ansonsten ist nicht nur die Omma weg!
klar! die machen sich auch die mühe seen zu testen und freizugeben um damit die verantwortung auf sich zu nehmen! wer darauf wartet der kann gleich zuhausebleiben
wer darauf wartet,bricht auch anschließend nicht ein.Das die entsprechenden Stellen nicht gleich bei 1 Woche bei minus 3 ° Grad losrennen dürfte auch klar sein,da es noch nichts zu messen und freizugeben gibt.
ja. deshalb wären tips wie: "Es sollte zwei wochen lang unter 0 grad gewesen sein" auch Sinnvoller als: "Warte bis die Liebe liebe uns Stadt überall hübsche einladungsschiler aufstellt" >hust<