Angefangen nur mit einer kleinen Erkältung wurde vom ersten Arzt ein falsches Medikament gegeben und die Erkältung wurde zur Grippe. Ein anderer Arzt hat dann über ein Blutbild den wahren Verursacher erkannt und ein richtiges Medikament gegeben. Sollte man sich bei Ärzten grundsätzlich eine zweite Meinung einholen? Wie kann man sich noch gegen falsche Diagnosen schützen?

Gar nicht, den ersterns sind Ärzte auch nur Menschen und zweitens, der Mensch, das unergründliche Wesen.
Vom Arzt immer Unklarheiten erklären lassen und wenn man sich nicht sicher ist und man die Vermutung hat, dass es etwas anderes ist, dann ruhig zweite Meinung einholen.

Das ist leider das Problem in der Medizin, gerade die Hausärzte sind nicht sehr fachspezifisch, wenn also eher seltenere Krankheiten auftauchen versagt ihr Wissen manchmal, also sollte man sich immer die Meinung eines wirklichen Experten einholen (Kardiologen, Gynäkologen, Hämatologen etc.). Ist denke ich einfach sicherer.
Wenn Du einen Arzt gefunden hast, bei dem Du Dich besser aufgehoben fühlst, dann ist wohl der erste Schritt, den Arzt zu wechseln. Leider kommt es noch immer viel zu oft vor, dass falsche Diagnosen gestellt werden oder dass Medikamente verabreicht werden, die nicht unbedingt immer notwendig sind. Gesundheitsberatung würde da helfen. Viele Menschen sind bereit, etwas für ihre Gesundheit zu tun anstatt Medikamente zu nehmen. Die Gesundheitsberater -wie ich- bleiben dabei auf der Strecke, weil sie privat bezahlt werden müssen und genau die notwendigen Informationen geben könnten. Versuche also, einen Arzt zu finden, der 1. nicht sofort Medikamente verschreibt, 2. der Dir zuhört und auf Dich eingeht (z.B. mit der Bitte keine Medikamente oder nur pflanzliche oder mit der Bitte für Informationen zum gesunden Leben). 3. immer wieder nachfragen, wenn man etwas nicht verstanden hat. Viele Ärzte mögen das nicht so sehr, aber das ist das Recht eines jeden Menschen. Bei weiteren Fragen stehe ich gern zur Verfügung. Viel Glück!
Ganz sicher wird durch ein "falsches Medikament" aus einer Erkältung keine Grippe. Es gibt keine Möglichkeit, einen grippalen Infekt ("Erkältung") kausal zu behandeln, es gibt aber unzählige Möglichkeiten der Linderung. Typisch für den grippalen Infekt ist, dass er sich über einige Tage ankündigt, und ab dem 3. bis 4. Tag die Symptomatik am schwersten ist. Vor allem der Husten kann sehr quälend sein. Eine Beeinflussung des Ablaufes durch Medikamente ist leider nicht möglich. Eine Behandlung durch Antibiotika ist sinnlos, da es sich um Virusinfekte handelt, die ja bekanntlich auf Antibiose nicht ansprechen.
Eine echte Grippe (Influenza) dagegen beginnt fast schlagartig mit schwerem Krankheitsgefühl, hohem Fieber und trockenem Husten.
Bezüglich des grippalen Infektes gibt es zwei Weisheiten:
Mit Behandlung dauert's eine Woche, ohne Behandlung 7 Tage.
Sie kommt drei Tage, bleibt drei Tage und geht drei Tage.

Einfach nur so: Indem man sie bittet, sehr genau zu untersuchen. Zu viel Misstrauen führt dazu, dass der arzt i. d. r. eher destruktiv wird. Man stek´lle sich vor, der Klempner soll etwas verrichten und man schaut ihm bei seiner Arbeit zu.