Frage von SweetAmorisBoys, 98

Wie kann man erkennen ab wann man eine Depression hat?

oder was sind die merkmale von depression?

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Antwort
von skogen, 42

Die sind bei jedem unterschiedlich. Also brauch man die allgemeinen Symptome garnicht wirklich wissen, sondern nur die, die du hast (die ein Fachmann dir dann sagen würde). ... Zumal man die allgemeinen so leicht ergooglen kann...

Ein Arzt diagnostiziert sie einen und kein anderer. Keine Onlinetests, keine ausführliche Recherche, du selbst nicht, keiner deiner Freunde,...

Wenn du vermutest Depressionen zu haben, dann geh zu einer Jugendberatungstelle. Da kannst du deine Sorgen rauslassen, die werden dich in deiner Lebensituation beraten und die werden dir auch sagen, was sie vermuten ob ein Psychiater, bzw eine Psychotherapie von Nöten wäre.

Ansonsten: wirke dagegen. Auch das machen ernsthaft Erkrankte (neben Therapie). Sie versuchen das beste, um sich gut zu fühlen und jammern nicht rum.

Expertenantwort
von samm1917, Community-Experte für Depression, 9

Es gibt verschiedene Diagnosewerke, um eine Depression festzustellen. Das am häufigste verwendete ist das internationale Diagnosevereichnis der Weltgesundheitsorganisation (WHO), kurz das sogenannte ICD-10.

Bei Depressionen wird gemäss Diagnoseverzeichnis ICD-10 zwischen 3 Hauptsymptomen und 7 Nebensymptomen unterschieden. Die Symptome müssen in klinischer Relevanz (ausreichender Stärke) für mindestens 2 Wochen dauerhaft vorhanden sein. Für leichte Depressionen 2 Hauptsymptome und 2 Zusatzsymptome, für mittelschwere 2 Hauptsymptome und 3–4 Zusatzsymptome und für schwere Depressionen 3 Hauptsymptome und 5 oder mehr Zusatzsymptome.

Hauptsymptome gemäss ICD-10:

Stimmungseinengung oder „Gefühl der Gefühllosigkeit“

Interessensverlust und Freudlosigkeit

Antriebsmangel und erhöhte Ermüdbarkeit

 

Nebensymptome gemäss ICD-10:

Verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit

Vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen

Schuldgefühle und Gefühle von Minderwertigkeit

Negative und pessimistische Zukunftsperspektiven bzw. Hoffnungslosigkeit

Suizidgedanken und/oder -handlungen

Schlafstörungen

Verminderter Appetit

Antwort
von Lanemu, 38

Hi,

Negative gedanken, kannst dich nicht konzentrieren und entscheiden. Du bist oft müde, schlafstörungen.

Traurigkeit, lustlosigkeit, freundlosigkeit, Schuldgefüle, ängste usw.

Das alles kann auf einer depression hin deuten aber nicht nur, es sind alles symptome die harmlos sein könnten oder von einer anderen "Krankheit".

Hoffe ich konnte dir helfen,

LG

Antwort
von Indivia, 12

Selber kann man das gar nciht, Diagnosen ghören immer in die Hände eines Facharztes,denn hinter Depressionen können sich auch Probleme mit der Schilddrüse, neurologische probleme etc verbergen.

Antwort
von Getter5, 34

Allgemeine Anzeichen für eine Depression:


ständiges Grübeln, ohne zu einem Ergebnis zu kommen
Schlafstörungen
das Aufstehen am Morgen fällt schwer
Lustlosigkeit, es fällt schwer, sich selbst zu motivieren
starke Konzentrationsschwierigkeiten
schnelle Ermüdbarkeit oder ständige Müdigkeit
Interessenlosigkeit und fehlendes Durchhaltevermögen
es fällt schwer, bewusste und klare Entscheidungen zu treffen
Freudlosigkeit, depressive Verstimmung
fehlendes sexuelles Interesse (jedoch oft plötzliche und extreme, aber kurzweilige „Lustmomente“)
pessimistische Sicht in die Zukunft
Schuldgefühle und Selbstvorwürfe
schon bei kleinen Problemen, Fehlern und Rückschlägen kommt es zur totalen Verzweiflung (Betroffene sind sehr “sensibel”)
ständige innerliche Unruhe, Entspannung fällt schwer
ein Gefühl der Wertlosigkeit, eventuell verbunden mit Selbstmordgedanken


Körperliche Anzeichen für Depression:


häufige Verdauungsbeschwerden (Verstopfung, Durchfall)

körperliche Abgeschlagenheit, Kraftlosigkeit
das Gefühl, einen „Kloß im Hals“ zu haben
Druckgefühl in der Brust und/ oder Magenkrämpfe
sexuelle Funktionsstörungen (Erektionsprobleme, vaginale Trockenheit)
Gewichtsverlust (in manchen Fällen auch starke -zunahme)
Muskelverspannungen (meist in Nacken und Schultern)
chronische Schmerzen (meist Kopf- oder Rückenschmerzen)
Sehstörungen (Flimmern, verschwommenes Blickfeld)
Herz-Kreislauf-Schwäche, Atemnot, Schwindelgefühl

Antwort
von Nekiteti, 40

gedrückte Stimmung

Interessenverlust

Freudlosigkeit, 

Traurigkeit,

 Hilflosigkeit

Hoffnungslosigkeit

Ängste

, Schuldgefühle

Konzentrationsstörungen

Rückzug, 

Vermeidung des Antriebs

Wobei der letzte Punkt Ausschlaggebend ist. 

Sprich morgens aufstehen absoulut nicht aus dem Bett kommen, man will es aber etwas hält einen Fest. Keine Motivation etwas zu machen was man sonst immer tut geht zum Beispiel gerne an den PC spielen, mit Freunden weg etc. 

Absolute Antriebslosigkeit, sollte das alles eintreffen sollte man den Psychologen aufsuchen, wenn minderjährig bestmöglich mit den Eltern. 

Nicht zu verwechseln mit ner miesen Phase die hat mal jeder, und traurig und niedergeschlagen ist auch mal jeder.

Kommentar von Russpelzx3 ,

Der letzte Punkt ist gewiss nicht ausschlaggebend. Mir geht's auch oft so und ich hab definitiv keine Depressionen ;)

Kommentar von Nekiteti ,

Bei dem Punkt geht es nicht darum das man keine Lust hat, dabei geht es darum das man nicht mehr aufstehen kann und auf nichts mehr Lust hat. Das sollte eher mehr die Absolute Antriebslosigkeit beschreiben.

Antwort
von SalinKitschi, 39

Da ich selbst dadrunter leide erzähl ich dir mal wie es bei mir ist 
Also bei mir erkennt man es das ich total demotiviert bin und an nichts bock habe oder das ich nicht mehr soviel mit Freunden, Familie etc zu tun haben will 
Wiederrum auch wenn man Selbstmordgedanken hat (muss aber nicht sein kann aber) 

Antwort
von Furzer, 22

Die können Dir weiterhelfen, ohne dass man Dich erkennt, wenn Du das nicht möchtest:

http://www.telefonseelsorge.de/

Keine Sorge, alles wird besser! Hatte ich auch sehr lange mal. Es gibt Menschen, die Dir helfen werden.

Antwort
von Climber17, 16

Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Schwäche

Antwort
von poppedelfoppe, 24

Wenn du über längeren Zeitraum jeden tag keine Freude am leben mehr hast ,dir nix spaß macht ,dann hast du zu 100% eine Depression

Kommentar von Indivia ,

Oder eine Schilddrüsenunterfunktion: http://www.forum-schilddruese.de/Schilddruese-News/News-Archiv.htm?ID=86 oderHirntumoere etc "

Ausschluss organischer Grunderkrankungen

Für eine sichere Diagnose muss der Betroffene auch körperlich -
neurologisch und internistisch - untersucht werden, um organische
Krankheiten mit ähnlicher Symptomatik auszuschließen. Hierzu gehören
z.B. Hirntumore, Morbus Parkinson, Multiple Sklerose, Hirnhautentzündung, Epilepsie, Migräne, Schilddrüsenerkrankungen oder Störungen der Nebennierenfunktion. Bei älteren Patienten ist ein Ausschluss einer Demenz-Erkrankung wichtig.

Routinemäßig kommen Untersuchungen des Blutes (etwa der
Schilddrüsen-, Leber- und Nierenwerte) und apparative Verfahren wie z.B.
eine Elektrokardiografie (EKG), eine Ableitung der Hirnströme (EEG) und eventuell auch eine Computertomografie oder eine Kernspintomografie
des Kopfes zum Einsatz. Insbesondere beim erstmaligen Auftreten einer
depressiven Erkrankung ist es wichtig, körperliche Ursachen der
Depression auszuschließen. Darüber hinaus klärt der Arzt ab, ob
bestimmte Medikamente wie bestimmte Herz-Kreislauf-Medikamente,
Steroidhormone (z.B. Cortison), Antibiotika und Zytostatika oder Suchtstoffe wie Alkohol die depressiven Störungen verursachen.

(quelle: http://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psych...)

Überlasse Diagnosen bitte einem Facharzt ,ein psychiater muss mit Sicheheit nicht grundslos ca 10-11 Jahre lernen . ( Grundstudium +Weiterbildung)

Antwort
von Furzer, 27

Man spricht nicht mehr viel, liegt viel im Bett oder auf dem Sofa.

Ist dauernd traurig oder nachdenklich über alles und jeden.

Kann sich zu nichts aufraffen, hat keinen Bock auf Freunde treffen.

Verkriecht sich nur noch in den 4 Wänden.

Sachen, die früher Freude machten, macht man gar nicht mehr.

Bekommt evtl. Ängste.

Die schwerste Depression ist der Gedanke an Tod - Suizidgedanken.


Wenn die Frage auf Dich bezogen ist, solltest Du mal zum Hausarzt gehen. Der kann Dir besser weiterhelfen oder eine anonyme Hotline: gratis!

http://www.telefonseelsorge.de/

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