Frage von Babyblues,

Wie kann man einer Katze helfen, die sich den ganzen Tag übergeben muss?

Die Katze meiner Nachbarin erbricht schon seit einigen Tagen immer wieder. Alles, was sie zu sich nimmt, kommt sofort wieder raus. Beim Tierarzt war sie natürlich schon und der konnte nichts feststellen und meinte nur, dass man die Katze beobachten solle. Das arme Tier muss doch etwas zu sich nehmen, damit es nicht verhungert...

Antwort von Ysobel,
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Bin zwar kein Tierarzt, aber normal hört sich das nicht an. Ich würde zu einem anderen Tierarzt gehen und die Sache nochmal schildern, zumindest wäre ja eine Infusion oder so angebracht,damit die Katze nicht austrocknet, oder?

Antwort von Tigerjan,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Da stimme ich Ysobel zu. Einfach noch mal zu einem anderen Tierarzt. Als Laie fällt mir auf Anhieb die Möglichkeit ein, daß die Katze einen Haarknoten im Magen hat und nicht herausbekommt. Das Erbrechen von verschluckten Haaren ist für Katzen ein normaler Akt. Aber natürlich kann sie auch wirklich krank sein.

Antwort von teardrop1109,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo, leider muss ich dir aus Erfahrung sagen, das hört sich nicht gut an. Ich hatte eine Katze, die 2003 die gleichen Symptome zeigte. Der Tierarzt tippte zunächst auf einen festsitzenden Haarballen,was aber nach dem Röntgenbild sich nicht bestätigt. Zunächst einmal - einen anderen Tierarzt aufsuchen. Bei meiner Katze war ich zunächst bei einem Tierarzt, der erst sagte, na, wenns kein Haarballen ist, dann ist es wohl Katzenaids. Ich war total geschockt. Als ich mit dem Tier dann wieder hinging, war es plötzlich FIP. Ich wusste nicht was ich davon halten sollte und suchte einen anderen Tierarzt auf. Es war aber zu spät - hätte ich sie nicht einschläfern lassen, wäre sie wirklich verhungert und verdurstet. Das muss aber bei der Katze deiner Nachbarin nicht sein. Es kann auch ein Haarballen sein. Oder auch ein eingepiekster Knochen von Hühnchen. Das lässt sich behandeln - also nicht zögern, ab zum nächsten Tierarzt, der vielleicht etwas genauer hinsieht.

Antwort von Penthesilea,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Der Katze meiner Schwester, die die gleichen Symtome aufwies, und bei der der Tiearzt ebenfalls passen musste, hat es geholfen, als sie auf biologisch einwandfreie kontrollierte Katzennahrung umgestellt wurde(Reformhaus). Scheinbar enthält herkömmliches Futter relativ viele Schadstoffe. Unserer Katze gehts jedenfalls wieder gut, aber sie übergibt sich wenn sie wieder "normales" Futter bekommt. Viel Erfolg!

Kommentar von UlfDunkel,

Jetzt weiß ich auch endlich, dass meine Tochter Recht hat mit ihrem Lästerspruch:

"Katzen würden Wiskas ko*zen."

Kommentar von Credo74,

Dann bleibt man doch besser bei "Katzen würden Whisky sau*en"?!

Antwort von critter,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Meine hatte das auch, wurde aber vom Tierarzt gleich richtig erkannt: Darmkrebs. War leider bei ihr nicht operabel, und ich musste sie nach einiger Zeit einschläfern lassen. War schrecklich, was das arme Tier gelitten hat.

Antwort von HirnClaudia,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Auch ich bin keine Tierärztin und rate, noch einmal mit dem Tier zum Tierarzt zu gehen. Nach meinen Erfahrungen kann es möglich sein, dass die Katze Schwierigkeiten mit dem Herauswürgen ihrer Haare hat oder auch auf das angebotene Katzenfutter allergisch reagiert. Vielleicht einmal ein anderes Futter anbieten. Trinkt die Katze denn und wenn ja, bekommt sie vielleicht Milch zu trinken? Dann bitte sofort auf normales Wasser umsteigen. Wenn die Katze bereits deutlich abgenommen hat (sie müsste dann vor den Hinterläufen deutlich eingefallen sein), wäre eine Aufbauspritze ratsam.

Antwort von fraurammstein1,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Bin auch der Meinung, nochmal einen anderen Tierarzt aufzusuchen. Katzen übergeben sich unter anderem wegen der Haare, die sie beim Putzen schlucken-in dem Fall hilft Katzengras. Aber das passiert MAL und nicht so häufig, wie in dem geschilderten Fall.

Antwort von Nikolai,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo Babyblues, dass sich Katzen immer wieder erbrechen, um ihre Haare auszuspucken, wird Deine Nachbarin ja wissen. In diesem speziellen Fall hat dem armen Tier vermutlich was auf den Magen geschlagen. Unser Tierarzt hat uns in einem ähnlichen Fall geraten, dass wir die Katze knapp 12 Std. fasten lassen sollen (über Nacht dürfte das kein Problem sein). Danach haben wir ihr dann Hühnerbrühe mit etwas Hühnerfleisch gefüttert. Der Magen hat sich so beruhigt. Wichtig ist dann auch, dass man mehrmals kleinere Portionen füttert und nicht nur 2-3 große Mahlzeiten. Wenn das nichts nützt, könntet Ihr auch noch zu Babynahrung ab dem 4. Monat greifen. Klingt bescheuert, ist aber vielleicht ein guter Tipp. Wenn nichts mehr geht, dann probiert man oft die verrücktesten Sachen aus. Bei unserer Mietze hat's funktioniert. Alle Gute!

Antwort von evadukek,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Dieselben Symptome hatte meine Katze auch schon. Zur Beruhigung: sie lebt, ist wieder vollkommen munter und hatte vermutlich eine Magenverrenkung . Bei uns hat es geholfen, der Katze jede 1/2 Stunde ein kleines Löffelchen Futter zu geben- kombiniert mit einem homöopathischen Medikament. Nach 2 Wochen hatte sich der Magen wieder halbwegs beruhigt. Denkbar wäre auch, dass die Katze Nierenbeschwerden hat. Eine Blutbilduntersuchung schafft hier Aufklärung.

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