Frage von Schuesselchen, 45

Wie kann man einen Vater zur Resonn bringen, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, der Mutter seiner Tochter zu schaden statt seiner Tochter Gutes zu tun?

Er ist sogar bei facebook in einer Arbeitsgemeinschaft rachsüchtiger und gemeiner Väter. Vater kann man da ja wohl nicht sagen? Er benutzt sein Kind als Waffe. Das Jugendamt, in seiner Wischi Waschi Art hilft da auch nicht. Die ziehen keine Konsequenzen und man kann nichts beweisen. Haben Väter mehr Rechte als die Mütter, die sich 24 h um die Kinder kümmern? Der Vater hat der Mutter auch Gewalt angetan. Leider sehe ich bei der kleinen Maus große seelische Schmerzen , welche auch zu Entwicklungsproblemen führen. Dabei ist sie so liebenswürdig. Sie kann doch aber nicht zum Spielball der Erwachsenen werden.

Antwort
von dielauraweber, 23

der vater hat das recht auf sorgerecht. dies kann er als gemeinsames sorgerecht beim jugendamt einfordern oder gerichtlich durchsetzen.

weiterhin hat er das recht auf umgang. dies kann er schriftlich bei der km einfordern und wenn diese nicht reagiert und umgang gewährt, dann kann er auch dies gerichtlich durchsetzen. jedes verfahren wirft ein schlechtes licht auf die mutter, das es bindungsintoleranz zeigt.

was der vater in seiner zeit des umgangs macht, mit wem er sich beschäftigt, geht die km nichts an. was er der mutter angetan hat, interessiert keinen menschen. das betrifft auch das kind nicht, da es garnicht in gewalt involviert wurde.

die mutter sollte aufhören das kind zu manipulieren und ihre psychischen probleme am kind auszulassen. wenn ihr das nicht gelingt und wie hier beschrieben das kind durch das verhalten der mutter leidet, dann wird der vater das kind über kurz oder lang zu sich holen.

das jugendamt ist nicht interessiert an auseinandersetzungen der eltern. die reagieren weder für eine seite noch für die andere. da sie keinen handlungsbedarf sehen, sollte die mutter sich ganz kräftig zurückhalten und das kind nicht weiter belasten. die unterstellte rachsucht des vaters ist wohl ehr als sorge um das kindeswohl zu verstehen.

Kommentar von Schuesselchen ,

Du hast wohl garnichts verstanden, von dem was ich schrieb. Oder bist Du auch so ein Vater, dem die Rache an seiner Ex wichtiger ist als das Kindswohl, welches unter der jetzigen Situation sehr leidet. Es hat ja wohl zuemlich psychopatische Züge, sich mit anderen Männern zu verbandeln um die Exfrauen fertig zu machen. Ich hatte eigentlich um Hilfe gebeten, aber nicht um haltlose Vorwürfe. MfG, 🐯

Kommentar von Menuett ,

Ja, aber, er kann sich doch da verbandeln, wie er will.

Das kann auch der Mutter völlig schnuppe sein.

Womit will er denn die Mutter "fertig machen"?

Kommentar von dielauraweber ,

er kann kontakte knüpfen mit wem er will. er wird sich vielleicht einer väterinitiative angeschlossen haben oder einer gruppe alleinerziehender väter oder was auch immer. das ist völlig egal.

du klingst definitiv nicht gesund. womit will er sich denn wappnen um sich zu rächen? er will sein umgangsrecht und das steht ihm einfach zu.

Antwort
von HaGue60, 29

Das sagst Du richtig: Kinder sollten nicht zum Spielball der Erwachsenen werden. Zum Spiel gehören aber immer 2!

Wenn man Kinder fragt, lieben Sie in aller Regel Mutter und Vater und hätten am Liebsten, dass diese sich wieder vertragen und man eine heile Familie ist.

Man sollte Kindern den Kontakt zu beiden Elternteilen ermöglichen und nicht erwarten, dass das Kind sich für "besseren Elternteil" entscheidet.

Kommentar von Schuesselchen ,

Darum geht es ja auch nicht. Aber wenn er der Mutter immer wieder eine reinwürgt, dann tut es ja auch der Tochter nicht gut. Er soll endlich zu seinen wahren Beweggründen stehn oder derer "überführt" werden. 😺

Kommentar von HaGue60 ,

Das verstehe ich gerade nicht, um was es konkret geht mit "reinwürgen, zu wahren Beweggründen stehen oder überführt werden"?

Kommentar von Menuett ,

Werde genauer.

Wenn der Vater der Mutter eine reinwürgt, dann bekommt das das Kind doch in der Regel gar nicht mit.

Kommentar von HaGue60 ,

Ich habe ja selber Fragen gestellt, was das genau bedeutet!!!

Wenn der Vater der Mutter eine reinwürgt, dann bekommt das das Kind doch in der Regel gar nicht mit.

Das ist ein weitverbreiteter Irrglaube! Kinder haben, gerade was Auseinandersetzungen zwischen den Eltern angeht, unheimliche Antennen. Dazu muss das gar nicht ausgesprochen sein. Das Andere (z.B. Augen verdrehen, Ausfragen, Gestaltung der Übergabe,, Was darf das Kind Positives erzählen? Tonfall, in dem vom Vater erzählt wird, ...) wirkt viel stärker.

Kommentar von Menuett ,

Wenn die sich nicht leiden können, dann weiß das Kind dies tatsächlich.

Aber - was z.B. im Netz passiert, dass weiß so ein Kind nicht.

Kommentar von HaGue60 ,

Vielleicht nicht ganz genau wortwörtlich. Aber es spürt es, glaube mir das bitte! Frag mal Deine Bekannten, die aus Trennungsfamilien kommen zu diesem Thema!

Antwort
von Menuett, 13

Das Jugendamt hat überhaupt keine rechtliche Möglichkeiten da etwas zu tun.

Es kann informieren und beraten. Sonst nix.

Ob der Vater der Mutter Gewalt angetan hat, ist für das Sorge- und Umgangsrecht völlig gleichgültig.

Was genau macht denn der Vater, das seine Tochter leidet?

Wie alt ist das Kind?

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