Ein absolut sicheres Mittel, um aus den vielen Bewerbern den Richtigen zu ziehen, gibt es nicht!
Das Bewerberverfahren besteht nur zu einem kleinen Teil aus der Fachauswahl, wesentlich wichtiger sind die psychologischen Faktoren, sogenannte "Softskills".
Zum Thema "Loyalität" sind Fragen zum Ausscheidungsgrund aus den einzelnen beruflichen Stationen des Lebenslaufs sehr beliebt. Zieht der Bewerber über die alte Firma her? Haben immer die Anderen Schuld, dass es nicht klappte? Falls sich aus ungekündigter Stellung beworben wird: weiß der derzeitige Arbeitgeber, dass man sich bewirbt (ziemlich knifflige Frage...)?
Ein Vorstellungsgespräch ist insgesamt wie ein Spiel: der Bewerber/die Bewerberin möchte sich von der schönsten Schokoladenseite präsentieren, die andere Seite sucht die Lücke im Makeup.
Es bedarf wohl sehr viel Fingerspitzengefühl, Menschenkenntnis und natürlich nicht zuletzt auch Fachkenntnis der zu besetztenden Stelle, um aus teilweise mehreren hundert Bewerbungen auf ein Angebot das Sahnehäubchen herauszufiltern...