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Wie kann man einen neuen Mitarbeiter schon vor der Einstellung auf Loyalität abchecken?

gefragt von Villon11 am 03.04.2007 um 21:39 Uhr

Mein Bruder hat ein kleines Unternehmen und ist schon ein paar Mal mit den Mitarbeitern hereingefallen. Das hat ihn eine Menge Nerven und auch Geld gekostet. Jetzt ist wieder eine Stelle zu besetzen, und er möchte sich irgendwie absichern- welche Möglichkeiten gibt es dazu?


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ArianeHD
beantwortet von ArianeHD am 3. April 2007 22:09
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Mitarbeiter-Loyalität bedeutet:

freiwillige, anhaltende Treue hohes Engagement und Freude an der Arbeit Ambitionen und unternehmerisches Handeln Identifikation und emotionale Verbundenheit aktive positive Mund-zu-Mund-Werbung

Wie kommt man als Betrieb zu einem solchen Mitarbeiter?

Man sollte sie gut behandeln, nur ein gutes Arbeitsklima sorgt auch für ein angenehmes Arbeiten. nur Mitarbeiter, die begeistert und in ihrem Unternehmen glücklich sind, sind loyale Mitarbeiter.


loopwithme
beantwortet von loopwithme am 3. April 2007 21:56
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Ein absolut sicheres Mittel, um aus den vielen Bewerbern den Richtigen zu ziehen, gibt es nicht!

Das Bewerberverfahren besteht nur zu einem kleinen Teil aus der Fachauswahl, wesentlich wichtiger sind die psychologischen Faktoren, sogenannte "Softskills".

Zum Thema "Loyalität" sind Fragen zum Ausscheidungsgrund aus den einzelnen beruflichen Stationen des Lebenslaufs sehr beliebt. Zieht der Bewerber über die alte Firma her? Haben immer die Anderen Schuld, dass es nicht klappte? Falls sich aus ungekündigter Stellung beworben wird: weiß der derzeitige Arbeitgeber, dass man sich bewirbt (ziemlich knifflige Frage...)?

Ein Vorstellungsgespräch ist insgesamt wie ein Spiel: der Bewerber/die Bewerberin möchte sich von der schönsten Schokoladenseite präsentieren, die andere Seite sucht die Lücke im Makeup.

Es bedarf wohl sehr viel Fingerspitzengefühl, Menschenkenntnis und natürlich nicht zuletzt auch Fachkenntnis der zu besetztenden Stelle, um aus teilweise mehreren hundert Bewerbungen auf ein Angebot das Sahnehäubchen herauszufiltern...


anonym
beantwortet von occident am 3. April 2007 22:00
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Gerade bei kleinen Unternehmen ist die Kompetenz für Personalentscheidungen – also auch für Neueinstellungen – nicht immer ausreichend. Nicht zuletzt auch wegen fehlender Ausbildung in diesem Bereich und zu wenig Zeit. Hier wäre es vielleicht (nach den schlechten Erfahrungen) eine gute Idee für die nächste Einstellung einen Personalberater einzusetzen. Kostet zwar etwas, es wird aber auch eine Entscheidung auf besseren Grundlagen.


ArianeHD
beantwortet von ArianeHD am 3. April 2007 21:50
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Er kann die Probezeit heraufsetzen oder aber vertraglich festhalten, daß der Mitarbeiter Betriebsgeheimnisse jeder Art unter Androhung von Konventionalstrafe nicht weitergeben darf.


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Unter Generalverdacht
Diebstahl, Betrug, Korruption - für kein Unternehmen der Welt sind derartige Vorgänge ein Aushängeschild. Doch wie kann man verhindern, dass Fehlverhalten bis hinauf in die Führungsebene die Firma und dessen Ansehen nachhaltig schädigt? Ganz einfach, sagen Psychologen: Indem man Bewerber vor der Einstellung entsprechend testet.

„Es existiert eine grundlegende psychologische Dimension 'Integrität', die erfasst, inwiefern ein Mensch ein erhöhtes Risiko für schädigendes Verhalten aufweist“, erklärt Diplom-Psychologe Jens Hoffmann. Eine Person mit niedrigen Integritätswerten sei anfälliger für Problemverhalten, das von unerlaubten Fehlzeiten, Beschädigung von Firmeneigentum über Diebstahl bis hin zu Veruntreuung, Betrug und Korruption reiche.




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