Einmal einen PC aus seinen Komponenten selber zusammenbauen, das währe ein Traum den ich gerne realisieren würde. Hat jemand damit Erfahrungen gemacht? Sollte man als Laie die Finger weg lassen? Gibt es Dinge, auf die man besonders acht geben muss? Von wo kann man die Einzelteile am besten beziehen?
Hallo bassposauniest,
Selbstbau-PCs sind nicht unbedingt günstiger als gekaufte PCs. Da du anscheinend nicht viel Ahnung von der Materie hast, würde ich mir das vorher ganz genau überlegen.
Hier findest Du ein paar gute Tipps: http://bf.monis.ch/hardware/index.htmht
Gruß Albert

Dazu solltest du dich mal auf dieen Seiten umsehen. http://www.pcwelt.de/forum/kaufberatung-hardware/hardwar Als erstes sollte man die Handbücher studieren ,damit man keine Fehler begeht beim zusammenbau ,vorallem das Handbuch zum Mainboard. Auf was du achten solltest ist die eigene Erdung um die einzelnen Bauteile nicht durch elektrostatische Aufladung zu zerstören. Und man sollte schon ein bischen Geld haben .
compu60 am 1. April 2007 22:08 Hier noch ein Link zu einer Anleitung. http://hardware.thgweb.de/2002/09/06/derpcimeigenbauteil1praxiswissenfuerdenaufbau/derpcimeigenbauteil1praxiswissenfuerdenaufba
Computermagic am 2. April 2007 16:45 hier ein Auszug aus dem Computerguide by www.computermagic.ded
Ein Problem bei Umbauarbeiten am geöffneten PC sind so genannte "Statische Aufladungen".
An einem offenen Computer sollte man nie mit eingestecktem Netzstecker arbeiten, da hier die Gefahr besteht, dass man während der Arbeit einen lebensbedrohlichen Stromschlag erleidet.
Auf der anderen Seite sollten die Bauelemente des Computers aber auch vor eventuellen elektrostatischen Aufladungen geschützt werden.
Solche elektrostatischen Aufladungen entstehen z.B. durch einfache Reibung, wie sie etwa beim Laufen auf einem Teppichboden hervorgerufen werden kann. Sollte man in diesem Fall dann die Kontakte von Erweiterungskarten oder der Speicherbausteine berühren, kann es zu einer Entladung und somit auch zu einer Zerstörung von elektronischen Bauteilen kommen.
Jeder der sich schon mal einen Pullover mit einen hohen Anteil an Synthetikfasern über den Kopf gezogen hat, kennt bestimmt das Phänomen, dass sich die Haare elektrisieren und knistern. Diesen Vorgang nennt man statische Aufladung.
Ähnliches kann auch passieren, wenn man z.B. über einen Teppich läuft, und dabei eine große statische Aufladungen erzeugt.
Und wer kennt da nicht den Funken an der Türklinke (oder den Schlag im Kaufhaus) wenn man ein Metallteil berührt?!
Vor diesen statischen Aufladungen sollte man sich also vorsehen, wenn man am PC arbeitet, denn diese Aufladungen gibt man unter Umständen an Bauteile auf der PC-Hauptplatine weiter. Faßt man hier z.B. ein elektronisches Bauteil an, springt ein kleiner Funke über, der ein elektronisches Bauteil sehr schnell zerstören kann.
Und hier liegt dann auch der wohl größte Schwachpunkt der elektronischen Bausteine, denn die Chips im PC sind nicht nur sehr teuer, sondern auch extrem empfindlich, jedenfalls was solche statischen Aufladungen angeht.
Was für den Menschen hier noch völlig ungefährlich ist und ihn höchstens zusammenzucken lässt, bedeutet für empfindliche Bauelemente meist den sofortigen Tod.
Eine einzige Entladung durch einen Synthetikpullover reicht dann schon aus, um einen der empfindlichen Bausteine rigoros zu zerstören.
Einige Hardwareexperten empfehlen hier, vor der Fummelei im Computer ein blankes Heizungsrohr zu berühren, um diese Aufladungen loszuwerden. Das gilt natürlich auch schon für das bloße Berühren der Steckkarten oder der Speicherbausteine!
Leider lässt sich dieses Vorgehen nicht immer realisieren, da die meisten Heizkörper relativ dick mit Farbe angestrichen sind, und die Ladung in diesem Fall nicht abfließen kann.
Eine Lösung heißt hier Antistatikarmband, welches man im Zubehörhandel meist sehr günstig für ein paar Mark erwerben kann. Ein solches Armband wird einfach als Kabel vom Armband mit dem PC-Gehäuse verbunden, und erdet seinen Träger, wobei die Aufladungen dann wirksam abfließen können.
Erst nach dieser Entladung kann man dann auch völlig unbesorgt das Motherboard im Computer berühren, um hier eventuell eine neue Steckkarte oder weiteren Speicher einzubauen.

Viel kann man ja zu den bisherigen Beiträgen kaum ergänzen, außer vielleicht:
Unbedingt Wissen über Hardware aneignen! Vor dem Kauf. Das hilft nicht nur bei der Auswahl, sondern auch beim anschließendem Umgang damit. Und da du sagst, es sei dein Traum, wirst du auch das dafür nötige Interesse entwickeln können.
Gutes Hardware-Forum suchen. Z.B. deutsches MSI-Forum, PC-Experience, Thors-Hardware-Forum, 3DFusion, ... um nur einige zu nennen. In diesen vor allem vor einer Frage intensiv die Suchfunktion nutzen. Diese Foren gibt es schon lange und sie sind prima Datenbanken für unzählige Probleme.
Regelmäßig Fachzeitschriften lesen. PCGames-Hardware und PC-Welt sind einsteigerfreundlich. Die C'T geht stärker ans Eingemachte.
Die Computerbild hat übrigens wenig mit PC-Wissen zu tun ...
Und laß dich nicht abschrecken. :) Viel Erfolg!

Bei vielen Boards, die man heutzutage kaufen kann, ist meistens eine CD dabei, die Dir hilft, wie Du weiter vorgehen mußt. Auch im Netz findest Du eine ganze Anzahl von Hilfen, wie Du was anschließen und jumpern mußt...
ArianeHD am 1. April 2007 22:06 und hier noch eine Anleitung und danke für die DAUMEN RUNTER der Spezialisten hier: http://www.all-about-pc.de/buildpc/buildpc1_intro.aspas
Computermagic am 2. April 2007 16:47 liebe Ariane, meinst du vielleicht ein Handbuch (typischerweise für den deutschen Nutzer in englisch)? Ich hab schon etliche Boards verbaut, aber eine Einbauanleitung auf CD war nie dabei; und es waren teure Boards .. Herzliche Grüße Arthur
ArianeHD am 4. April 2007 01:42 nein, meine ich nicht, ich hab aber noch ein Asusboard hier - ja nicht grad teuer - mit genauer Einleitung für DAU
Hat mich auch gereizt. Es war eine richtige Herausforderung. Vielleicht solltest Du aber nicht gleich von 0 auf 100 starten. Ich habe immer sehr viele PC-Zeitschriften gelesen. Das erpart manchen Fehlkauf. Außerdem habe ich schon Festplatten und Grafikkarten ausgetauscht und Speicher aufgerüstet. An manchen Stellen braucht man Kraft, an anderen ist das tödlich für die Elektronik. Du solltest Dir auf jeden Fall eine Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Fotos besorgen, wie von anderen oben beschrieben. Aber auch die können natürlich kein "Gefühl" vermitteln, mit welcher Kraft z. B. eine CPD befestigt werden muss.
Was den Preis angeht: Du kannst individueller arbeiten, aber sparen kannst Du nichts (außer, Du hast noch brauchbare Alt-Teile bei Dir rumfliegen).
Zum Einkauf: der kostet viele Stunden, wenn Du vergleichst. Das lohnt sich wirklich. Aber ganz pingelig auf die Modellbezeichnung achten! Besonders bei Grafikkarten scheint es von einem Modell unendlich viele Varianten zu geben. Manchmal ist es vielleicht nur ein anderer Treiber oder der Verzicht auf die Pappschachtel. Aber es kann auch ein wertvoller Unterschied sein.
Tigerjan am 2. April 2007 20:35 Was ist eine CPD?
Vermute mal, du hast die CPU gemeint ...
Aber sonst guter Beitrag. ;)
;-) Danke, klar. Ich will niemandem ein D für U vormachen. Oder wie wär's mit folgender Erklärung CPD: Central Processing duo (die von Intel mit dem Doppelherz). Wär doch direkt ne Idee!? ;-))

Hallo,
also ich habe mir ausser meinen ersten PC vor ca. 20 Jahren alle anderen auch selbst zusammengebaut. Anfangs war es etwas schwieriger. Aber wenn Du Dich vorher genau informierst und auch ein wenig in Foren und Testberichten liest, sollte es kein Problem sein. Ohne jetzt für eine Firma Werbung zu machen, aber bei www.alternate.de kannst Du Dir online mal einen PC zusammenstellen. Dort wird dann auch darauf geachtet, dass die einzelnen Komponenten zusammenpassen. Am besten fängst Du mit dem Mainboard an, bevor Du an Arbeitsspeicher, Grafikkarte, usw. gehst, da dort bereits aussortiert wird, ob die Komponenten passen oder nicht. Nichts ist nämlich ärgerlicher, als Komponenten zu kaufen, die dann nicht auf das Mainboard passen. Hört sich jetzt vielleicht etwas hart an, ist aber eigentlich gar nicht so schwer. Wie gesagt, vorher genau informieren. Überlege Dir auch gut, was Du mit dem PC machen willst. Um nur Briefe zu schreiben und im Internet zu surfen, brauchst Du bestimmt keinen High End PC für über EUR 1.500,00.
Gruss
.. vielleicht nicht günstiger, dafür weiß man aber, was in der Kiste so alles drin steckt. ich habe hier im Club schon etliche hundert gekaufte Rechner zwecks Aufrüstung aufgeschrauft, deren Inhalt ziemlicher Müll war; ich bau schon seit 10 jahren selbst zusammen; anfangs als blutiger Laie, und die Kisten laufen teilweise heute noch .. einfach mal ranwagen und was altes vom Flohmarkt oder aus dem Bekanntenkreis zusammenfummeln.