Hilfe, mein Stiefsohn ist 18, hat nur einen schlechten Hauptschulabschluss, findet keinen Ausbildungsplatz, lässt nur andere seinen Mist für ihn ausbaden, hat keinen Bock auf irgendwas, außer Counter Strike spielen, kiffen und Party machen und saufen. Wie kann man ihm helfen? Er lebt von seinen Eltern, hängt den ganzen Tag nur ab und jault nur rum. Er will im August eine Schule besuchen um seinen Realschulabschluss nach zu machen, hat aber den Eignungstest vergessen(!), und er weiss noch nicht mal, ob sie ihn überhaupt aufnehmen. Sollte man mal einen Street Worker beauftragen, der ihn mal ins Gewissen redet? Auf unsere Meinung pfeift er.

Internet abklemmen.
Zimmer säubern, Bücher reinstellen, fertig.
Wie finanziert er denn das ganze gefeier und gekiffe?
Ich hatte eine ähnliche Einstellung in dem Alter, nur hab ich kein Geld von meinen Eltern erwarten können, weil die mir für sowas einfach keins gegeben haben. War dadurch gezwungen auf dem Bau zu arbeiten. Weil ich darauf keine Bock mehr hatte hab ich auch die Rea und das Abi nachgemacht. Jetzt studier ich und bin froh, dass meine Eltern zu der Zeit so hart zu mir waren. Aber anderst hätte ich es wohl nich gelernt.
dafür gibts ein DH...ich glaub das ist ein paradebeispiel wie man selbstverantwortung lernt ...durch den direkten kontakt eigene entscheidungen wiken sich direkt aufs eigene leben aus

schick mal seine steam-id von counterstrike... ich mache den so fertig, danach hat er keine lust mehr darauf und du hast schon 1 prob. weniger
Schick ihn zur Bundeswehr.
Obwohl doch nicht solche wie deinen Stiefsohn können die wohl nicht gebrauchen.
stimmt müsste er nicht wehrdienst ableisten mit 18?
Muss er nicht er kann auch Zivildienst machen.
ja weiß ich, aber ich denke das ist bei ihm nicht der sinn der sache.
Zwingen kann man ihn ja nicht!
Da war er für 6 Wochen, dann hat er einen auf Kriegsdienstverweigerer gemacht und musste keinen Zividienst antreten, weil er mal einen Rückenwirbel angebrochen hatte. Ist aber längst verheilt.
bekommt er geld von euch`?
Schick ihn in ein Erziehungscamp.
Hilf ihm, eine eigene Wohnung zu finden.
und dann
Hilfe durch Nichthilfe.
Emrye am 10. Juli 2009 00:03 Is nicht, kein eigenes Einkommen für die Miete. Muss bis mindestens 25 bei den Eltern bleiben.
ChristlS am 10. Juli 2009 00:04 wie soll er sich denn eine eigene Wohnung bezahlen?
Emrye am 10. Juli 2009 00:07 Gar nicht, daß ist ja das Problem. Seitdem einige Gesetze geändert wurden sind Stiefväter auch zahlungspflichtig und Kinder müssen (!) bis 25 Jahre zuhause wohnen bleiben und von den Eltern finanziert werden, wenn sie kein eigenes Einkommen haben.
So ist es! Das ist ja das ganze Dilemma!
dann packe ihn doch mal ins Auto ein und fahr mit ihm an einen Ort z.b. ein Obdachlosenheim und dort soll er sich mal das Elend anschauen, vll begreift er dann, dass er was ändern muss. Streetworker wäre auch noch eine möglichkeit wenn ihr gar nicht mehr weiterkommt
Hilf ihm, eine eigene Wohnung zu finden.
und dann
Hilfe durch Nichthilfe.
Wenn du einen Streetworker zur Hand hast, kannst du ihn ja mal um Hilfe bitten.

Also falls es wirklich so hart ist, wie wärs mit Bootcamp?
Er ist 18 und kann selbst über sich bestimmen, da können wir ihn nicht mehr hinein zwingen.
Uh, das hört sich ja gruselig an. Das mit dem Wehrdienst finde ich auch keine schlechte Idee. Vielleicht wäre ja auch eine eigene Wohnung oder ein Zimmer in einer Super-WG nicht schlecht für ihn.

Sperrt ihm den Geldhahn zu!!!!!! Und den PC! Keinen müden Euro Taschengeld mehr, dann isses gleich aus mit Parties und Saufen! Warum habt Ihr ihm das bis jetzt finanziert?! Versteh ich einfach nicht.
Emrye am 10. Juli 2009 00:06 Die Eltern müssen ihn finanzieren. :) Bis er 25 ist - leider.
ChristlS am 10. Juli 2009 00:21 nirgendwo ist gesetzlich geregelt, dass sie ihm diesen Lebensstandard finanzieren müssen!
Der schnorrt sich so durch, bei seinen Kumpels, seine Mama, von uns kriegt er nix, wir haben ihm ein Zimmer zur Verfügung gestellt, aber kein Internet, da ist er wieder zu seiner Mama hin, die läßt es mit sich machen und jault wieder rum.

wie heissts so schön,jeder is seines Glückes Schmied,was er brauch is mal bisschen Druck,bei mir hatts geholfen^^
es gibt familienberatungsstellen..aber da muss er mit hin..versuch es...gute tips geben ist das beste
ein street walker ist ne gute idee die haben auch das alles durch gemacht die konnen auch wirklich helfen
Wo kann ich solche Leute kontaktieren?

Da hätte man schon viiiel früher was unternehmen müssen.
Leider hatten mein Mann und ich nicht das Sorgerecht.
wenn er bei euch wohnt...immer mehr miete verlangen und ihn so behandeln als wäre er ein gewöhnlicher untermieter....jedoch müsst ihr ihm helfen diese probleme zu lösen vor denen er jetzt steht (mit gewisser rafinesse)
ihr präsentiert ihm 2 möglichkeiten auf einmal: 1. er bleibt zu hause und macht ab jetzt was ihr sagt sonst kann er im garten schlafen...dh totaler verlust der selbsständigkeit.....2. IHR sucht ihm einen scheiß job für ihn wo er soviel verdient um eine eigene wohnung zu bezahlen und das essen dass er beötigt ...er wird bald mehr wollen
Den will keiner haben, mit so einem Zeugnis.Als Fussnote steht unter dem Zeugnis:Soziales Verhalten: entspricht den Erwartungen mit Einschränkungen.
als kanalreiniger vielleicht...ps wenn du die hoffnung schon aufgegeben hast wie soll er dann für sich eine bessere pespektive sehen?
Das ist eine ziemlich gefährliche Situation. Wenn ihr jedes Druckmittel auspackt, das euch zur Verfügung steht, kann es sein, dass der Junge dicht macht und sich sogar von euch abwendet und abtaucht. Von eurer Seite muss zumindest unter Auflagen der kontruktive Anreiz für ihn bestehen bleiben. Aber so weit ich das aus der Distanz sagen kann, braucht ihr und der Junge Hilfe von außerhalb. Kontaktiert mal einen Sozialarbeiter, den findet ihr wahrscheinlich über das Jugendamt. Ihr solltet vielleicht auf einen harten Kerl bestehen - der Junge scheint Probleme mit Autorität zu haben - so etwas kann man nur brechen, nicht belabern!
Ein Mann vom Jugendamt weiss über ihn Bescheid und kennt ihn schon sehr lange.Er hat nie Grenzen von seiner Mutter bekommen, sie greift nicht durch und schreit mit ihm immer nur rum. Er durfte immer alles von ihr aus und wenn nicht hat er sie solange bearbeitet, bis sie nachgegeben hat.Er hat ein Problem mit Autorität.
Okay - mir fehlt da die Erfahrung, aber ich persönlich würde dann versuchen, eine Stufe hoch zu schalten. Das Jugendamt muss doch irgendeine Adresse haben oder ein Vorgehen kennen, was man da anwenden kann. So kann es nicht weitergehen. Dieses neue Gesetz, dass der Jugendliche bis 25 unter dem Dach der Familie bleiben muss, wenn er keinen eigenen Job hat, ist darauf ausgelegt, dass die Familie Druck erzeugt, damit der Jugendliche sein Leben in die eigenen Hände nimmt. Es muss irgendeine Stelle geben, die da bei Problemen hilft und diese Stelle muss das Jugendamt kennen. Vielleicht haben die so eine "Hardcore"-Abteilung. Bleib hart - die müssen helfen. Wenn nicht die, dann vielleicht die zuständige Hartz4-Stelle. Ihr könnt euch so ein Verhalten nicht bieten lassen und der Staat kann euch mit dem Problem nicht alleine lassen!

Was heisst: lebt von seinen Eltern? Die schicken die Kohle und lassen ihn bei dir wohnen? Kannst Du nicht über das Geld verfügen und den Drogengebrauch etwas kanalisieren? Klare Regeln für Internetzeiten festsetzen? Einen Streetworker mal ins Boot zu nehmen ist aber sicher nicht falsch.
Du bist verpflichtet als Eltern Dein Kind, wenn es noch keinen eigenen Lebensunterhalt verdient, zu unterstützen mit Wohnung und Essen. Wenn du so einen rausschmeisst, kann er dich auf Unterhalt verklagen, und das ist nicht wenig, ca.500€ im Monat pro Elternteil. Dann hat er noch ein besseres Leben, die Wohnung würde er dann auch noch vom Amt finanziert bekommen. Na supi, keiner der ihm mehr was vorschreibt und richtig viel Kohle zum verprassen, versaufen und verkiffen. Wir haben schon sämtliche Möglichkeiten durchgespielt, glaubt mir, so einfach ist das alles nicht!
Vollkommen richtig!!!
Bei uns hatte er kein Internet, deswegen ist er ja wieder zu seiner Mama hin, die ihn wieder aufgenommen hat, obwohl sie ihn vor einem Jahr rausgeschmissen hatte und er daraufhin bei uns einzog. Seine Klamotten fliegen in seinem Zimmer noch so rum, wie er es verlassen hat.