Frage von redlady4545, 79

Wie kann man einem werdenden Vater die Angst nehmen?

Unser Sohn wird zum ersten Mal Vater, eigentlich zum zweiten Mal , aber die erste Schwangerschaft wurde durch eine Fehlgeburt leider beendet, Da hat er schon sehr gelitten zusammen mit seiner Lebensgefährtin. Nun ist sie wieder schwanger und im 4. Monat, alles sieht gut aus. Er hat nur so große Angst das das Kind vielleicht behindert sein könnte, obwohl es keine Anzeichen oder Vorgeschichten gibt. Nur weil in unserer Nachbarschaft ein Kind sehr schwer behindert ist und man es fast täglich vor Augen hat bekommt er immer wieder diese Ängste. Der Rest unserer Familie und auch die werdende Mama gehen entspannter damit um und würden ihm gern helfen, die Frage ist nur,wie? Wir als Großeltern denken da anders drüber weil man schon einige Schicksalsschläge erlebt hat und meint das man auch damit klar kommt. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von TheTrueSherlock, 38

Sagt ihm , dass ihr ihn in jeder Situation unterstützt. Und dass ihr und auch er das Kind lieben werdet / wird - egal wie es sein wird. Er soll sich nicht verrückt machen. Gerade wenn die Mutter aufpasst, dann ist die Chance auf Behinderung geringer. Heißt keine Drogen, kein Alkohol, keine Zigaretten und gesund ernähren.

Kommentar von redlady4545 ,

Unsere Schwiegertochter benimmt sich vorbildlich und meidet alles was schaden könnte, sogar unsere Katze. Das war in dem besagten Fall in der Nachbarschaft anders.

Kommentar von TheTrueSherlock ,

Eben :) Nimmt doch schon mehr Angst ^^

Kommentar von TheTrueSherlock ,

Danke für den Stern :)

Antwort
von dancefloor55, 10

ich hatte selbst eine Fehlgeburt und kann aus Erfahrung sagen - wirklich beruhigen kann man einen da nicht.

Da ich eine Fehlgeburt hatte hat meine Ärztin bei mir sehr genau hingeschaut und jedes Mal irgendwas entdeckt was entwas aus der Norm war.

z.b. bei beiden Schildrüsenuntersuchen waren die Werte knapp über den Normalwert. Jedes Mal wurde ich zu einem Facharzt geschickt der Entwarnung gegeben hat.

Oder dann habe ich das kostenpflichtige organscreening zur Sicherheit gemacht. Da haben die natürlich auch wieder was festgestellt was nicht optimal ist (Durchblutung von Nabelschnur). Hatte dann alle 4 Wochen immer wieder eine Kontrolluntersuchung und jedes Mal hat eh wieder alle gepasst.

Und dann natürlich die Panik wenn man das Kind mal den halben Tag nicht gespürt hat.... in dem Fall fährt man halt lieber ein paar Mal umsonst ins Krankenhaus. es lacht einem da keiner aus - lieber einmal zu viel als zu wenig gefahren.

Ich war dann z.b. da mein Kind dann auch noch in Steißlage lag, am Fr Vormittag im Krankenhaus da sich der schleimpfropfen gelöst hat und das ein Zeichen war, das die Geburt bald losgeht . Haben mich aber am Fr nachmittag dann heim geschickt - um Mitternacht hatte ich dann den Blasensprung, um 1.30 Uhr wiurde ich operiert und um 2 Uhr war mein komplett gesundes Kind da.

Wirklich viel helfen kann man als außenstehender den Eltern kaum - man kann ihnen nur zuhören , sie beruhigen und ihnen eben empfehlen, lieber 1x zu viel als 1x zu wenig ins Krankenhaus zu gehen.

Wenn sie schon im 4. Monat ist hat sie ja die kritischen 3 Monate schon mal überstanden und mi jeder Woche mehr nähert sich das Kind dem Datum wo es überlebensfähig ist .

Kommentar von redlady4545 ,

Ich danke für Deine lieben Worte und wünsche Dir und Deiner Familie alles Gute!❤️

Antwort
von TheAllisons, 52

Wenn die werdende Mutter regelmäßig untersuchen geht, kann sie ihn am besten beruhigen, sie weiß dann am besten Bescheid, wie die Schwangerschaft verläuft

Antwort
von Dave0000, 19

Ich als Vater kann mich damit identifizieren
Ich hatte auch viele Ängste
Sogar die ersten Monate nach der Geburt bekam ich Panik wenn ich min Kind mal ein paar Stunden nicht hab schreien gehört...
Das hat sich aber mit der Zeit gelegt
Die einzige möglich die ihr habt ist ihm gut zu zureden und mit Fakten zu konfrontieren
Es gibt nunmal keine Anzeichen das er sich Sorgen machen müsste
Ganz nehmen werdet ihr ihm die Ängste aber nicht können

Antwort
von Wonnepoppen, 26

die Angst muß er sich selber nehmen!

War er schon bei den Untersuchungen dabei?

Hat er mit dem FA gesprochen?

Ist er allgemein ein eher ängstlicher Mensch?

Kommentar von redlady4545 ,

Ja er ist der Pessimist vor dem Herrn, er meint immer geht alles schief, obwohl er bis jetzt über sein Leben nicht klagen kann, er ist schon 34 Jahre alt und wir als seine Eltern ihm auch nichts Negatives vorgelebt oder eingeredet haben. Bei den ersten Untersuchungen war wegen seinem Schichtdienst nicht dabei, sieht nur zu Hause die Ultraschallbilder. Dann geht es auch eine Weile gut und er macht Pläne was man alles noch anschaffen sollte .

Kommentar von Wonnepoppen ,

Ja, wenn er es mit 34 immer noch ist, schadet er sich nur selber damit, bzw. für sein Umfeld ist es eine Belastung, ich kenne auch so einen Fall, dabei geht es aber nicht um eine Schwangerschaft, trotzdem!

Antwort
von quinann, 21

Als Ehefrau würde ich versuchen, meinen Mann bei der nächsten ärztlichen Untersuchung mitzunehmen.

Wenn der Arzt mit ihm spricht und das Baby beim Ultraschall auch sieht, nimmt das vielleicht seine Angst.

Kommentar von redlady4545 ,

Heute war er zum ersten Mal mit und hat das Kleine auf dem Ultraschall gesehen, war ganz zufrieden, weil er zumindest alle erforderlichen Gliedmaßen erkennen konnte. Wir hoffen alle das Beste!

Antwort
von muelli21, 18

Ich glaube, man kann ihm weder als externer die angst nehmen, noch kann er sie sich selber nehmen. er sollte viel mehr akzeptieren dass er angst hat, denn das ist völlig natürlich unter diesen umständen.

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