Ich telefonier sehr oft mit ihm, sehen werde ich ihn erst in paar jahren wieder, wie kann ich ihm klar machen dass er sich alles einbildert, er höhrt stimmen, denkt er wird verfolgt und sagt er hätte einen chip eingebaut, dies hat er aber nicht mir erzählt sondern einen bekannten, ich sollte eigt davon nichts wissen...- er geht nicht zu ärzten
wie kann ich vertrauen gewinnen

das geht nicht denn es fehlt die Einsicht dass man krank ist das ist das tragische an der Schizophrenie

der Typ ist nicht Schizophren sondern Paranoid. Denke nicht zu viel nach. Du kannst ihm nicht helfen und schon gar nicht, wenn du ihn nicht mal siehst. Wenn er Hilfe möchte, wird er sie annehmen. Zwingen kannst du eh niemanden. Mache dir nicht die Sorgen anderer zu deinen eigenen. Das schadet dir nur. Ich denke nicht, dass du ihm mit deinen Gesprächen helfen kannst/wirst. Mache ihm klar, dass er prof. Hilfe benötigt und du ihm diese nicht geben kannst, sonst reißt er dich auch noch mit runter.
wenn ich es ihm sagen werde, will er vielleicht nichts mehr von mir hören...
Kyra700 am 11. November 2009 21:51 ob du es ihm sagen wirst oder nicht, musst du leider selbst entscheiden, das kann dir niemand abnehmen. Tut mir sehr leid.
Magiks am 11. November 2009 21:10 @Kyra700: Dein Nickfoto gefällt mir. Wie kommst Du darauf, dass der Vater von ColaCoca nicht schizophren, sondern paranoid ist. Kennst Du den Mann und die Zusammenhänge? Interessiert Magiks :-)
Kyra700 am 11. November 2009 21:46 nein, ich kenne ihn nicht, ist auch nicht nötig. Schizophrenie bedeutet, dass man eine gespaltene Persönlichkeit hat. Es gibt Menschen, in denen mehrere Persönlichkeiten leben. Paranoid bedeutet, dass jemand Verfolgungswahn hat. Etwas sieht oder hört, was nicht vorhanden oder für andere nicht sichtbar ist. Paranoia (griechisch παράνοια paránoia, aus παρὰ parà „neben“ und νοῦς noûs „Verstand“; wörtlich also „neben dem Verstand“, „verrückt“, „wahnsinnig“) ist im engeren Sinn die Bezeichnung für eine psychische Störung, in deren Mittelpunkt Wahnbildungen stehen. Häufiger taucht der Begriff jedoch in seiner adjektivischen Form paranoid auf (s. Infobox ICD 10), der auf Verfolgungsängste oder Verfolgungswahn hinweist. Die Betroffenen leiden an einer verzerrten Wahrnehmung ihrer Umgebung in Richtung auf eine feindselige (im Extrem bösartig verfolgende) Haltung ihrer Person gegenüber. Die Folgen reichen über ängstliches oder aggressives Misstrauen bis hin zu der Überzeugung, von der Verschwörung anderer gegen sich selbst.
Kyra700 am 11. November 2009 21:48 Das Spektrum paranoider Reaktionen reicht von neurotischen Formen einer paranoiden Neigung bis zu schweren psychotischen Ausprägungen. Die neurotische paranoide Persönlichkeit ist durch übertriebene Empfindlichkeit gegenüber Zurückweisung, besondere Kränkbarkeit, sowie Misstrauen gekennzeichnet. Sie neigt dazu, neutrale oder freundliche Handlungen anderer als feindlich oder verächtlich zu interpretieren (paranoide Persönlichkeitsstörung). Häufig werden wiederkehrende und unberechtigte Verdächtigungen hinsichtlich der sexuellen Treue des Ehegatten oder Sexualpartners (Eifersuchtswahn) und streitsüchtiges Bestehen auf eigenen Rechten gefunden. Betroffene neigen andererseits zu übertriebener Selbstbezogenheit (ICD-10).
Kyra700 am 11. November 2009 21:49 Schizophrenie ist eine ernste, aber in der Regel gut behandelbare Krankheit. In der wissenschaftlichen Psychiatrie besteht seit Anfang der 70er-Jahre Einigkeit darüber, dass bei Kranken überall in der Welt ein zentrales schizophrenes Syndrom auftritt. Dazu gehört das Erlebnis der Eingebung von Gedanken, der Gedankenübertragung und des Gedankenentzugs durch Stimmen, die der oder die Betroffene in der dritten Person über sich sprechen hört. Die Stimmen können auch seine Handlungen und Gedanken begleiten. Die physische Umgebung wird verändert wahrgenommen. So kann z. B. die ganze Welt in einen so intensiven persönlichen Bezug zu einem Kranken treten, dass sich jedes Geschehen speziell auf sie zu beziehen scheint und eine besondere Mitteilung an sie enthält. Es ist leicht einzusehen, dass der Patient alle in seinem kulturellen Hintergrund und nach seinen bisherigen Lebenserfahrungen geläufigen Erklärungen anführt, um diese Störung dingfest zu machen: Hypnose könnte im Spiel sein, Telepathie, radioaktive Strahlung oder Besessenheit.
Es ist nicht richtig, dass Wahrnehmen und Erleben in einer schizophrenen Psychose uneinfühlbar ist. Mit einiger Fantasie kann man sich vorstellen, weshalb Angst, Panik und Niedergeschlagenheit häufig sind und das Urteilsvermögen gestört ist. Wenn ein betreffender Kranker unerschütterlich von der Wirklichkeit dessen, was er sieht und hört, überzeugt ist, hat er aus der Sicht seiner Mitmenschen »Wahnideen«. Sein Erleben und insbesondere sein Verhalten ist ohne das Verständnis um diese Zusammenhänge nicht mehr nachvollziehbar. Die Verständigung wird problematisch bis unmöglich. Die Umgebung kommt nicht auf die Idee, sie könnte es mit einem psychisch gestörten Menschen zu tun haben. Erst wenn die Krankheit als solche erkannt ist, ist gegenseitiges Verstehen wieder möglich.
Magiks am 13. November 2009 07:57 Hallo Kyra700, danke für Deine sehr ausführlichen und wissenswerten Antworten. Da hast Du Dir echt Mühe gegeben. Was ich jedoch mit meiner Frage subtil transportierte blieb leider unerkannt von Dir. Ich meine, dass man sich vor Diagnosestellungen, ob jemand nun schizo, oder paranoid ist, noch dazu in einem Internetforum stark hüten sollte. Solche Diagnosestellungen dürfen nur Fachleute erheben und wenn das ein Laie tut, muss er sehr aufpassen, deswegen nicht vor den Kali gezerrt zu werden. Also bitte sei in Deinem eigenen Interesse bitte vorsichtig und vermeide es zukünftig, Menschen, die Du nicht kennst und die Dich nicht darum baten zu diagnostizieren. Gruß von Magiks :-)
Kyra700 am 13. November 2009 22:35 wer hat denn die Anfangsdiagnose gestellt? ich habe die Unterschiede aus Google kopiert. Ich stelle keine Diagnosen, die kam wohl eher von der Fragestellerin. Ich werde mich in Zukunft nicht mehr einmischen... gut?
Magiks am 14. November 2009 19:06 @Kyra: Du hattest geschrieben: der Typ ist nicht Schizophren sondern Paranoid. Das ist eine Diagnosestellung. Nee, nicht gut! Du darfst Dich einmischen, sonst hätten wir Dank Deinen schön ausführlichen Antworten nichts dazu gelernt. Mein Hinweis sollte keine nur Kritik , sondern mehr gutgemeint gewesen sein. Lieber Gruß von Magiks :-)
Kyra700 am 14. November 2009 21:18 Solche Diagnosestellungen dürfen nur Fachleute erheben und wenn das ein Laie tut, muss er sehr aufpassen, deswegen nicht vor den Kadi gezerrt zu werden. Hört sich doch schon eher an wie eine Drohung und weniger wie eine Kritik an, oder? Lass man mal gut sein. Ich halte mich da raus. Ich habe genügend eigene Probleme, da muss ich das hier nicht auch noch haben.
Wenn du mit ihm redest, versuch bitte ihn erstmal zu verstehen. Du musst ihm nichts "klar machen". Er hört die Stimmen wirklich, so wie ich oder du Radio hören. Also für ihn keine Einbildung und er weiss selbst, dass das nicht "normal" ist. Es gibt auch auf und in der Haut (taktile)Halluzinationen, ebenso beim Geruch, Geschmack, Sehen und körperinnerem Empfinden. Weil das Angst macht, versucht sein Gehirn diese Phänomene zu erklären und schafft sich ein eigenes Weltbild mit einer aussen liegenden Bedrohung. Gegen aussen kann man sich scheinbar besser verteidigen, als inneren Gegnern ausgeliefert zu sein. Es ist vergleichbar mit einem Alptraum, der nicht aufhört und in dem man nicht weis, dass es ein Alptraum ist.
England hat nach meinem Wissen eine gute ambulante psychiatrische Betreuung, die er aber kaum von sich aus aufsuchen wird. Du könntest ihm am Anfang einen Besuch einer Selbsthilfegruppe empfehlen. Damit er endlich mit „seiner Welt“ verstanden und ernst genommen wird. Er trifft andere und merkt, er ist nicht allein und nicht der einzige, der Stimmen hört. Frag ihn auch immer wieder wie es ihm geht und was ihm hilft, wenn er Angst hat. Er könnte sich diese Hilfsmittel und Strategien aufschreiben und immer wieder nachlesen, wenn er es braucht.
Sag ihm, dass du ihn gern hast, dass du als sein Sohn immer für da bist, dass du oft an ihn denkst. Kannst du auch sagen, dass du für ihn betest, aber nur wenn es für ihn o. k. ist. Sonst kannst du aus deiner Position nicht viel machen. Sei einfach offen, hör ihm vor allem zu, lass dir seinen Alltag erzählen.
Nun such dir für dich selbst in deiner Nähe eine Selbsthilfegruppe für Angehörige von psychisch Kranken. Du musst auch über deine Gefühle sprechen können und dich austauschen, damit die Last nicht zu gross wird. Alles Gute. mary

Es ist unglaublich schwierig jemand mit so einer schweren Erkrankung als Freund und Laie zu helfen. Da bist du eigentlich hoffnungslos überfordert. Alles was du meiner Ansicht tun kannst, ist ihm zu sagen, dass du es für richtig und wichtig hältst, dass er sich professionelle Hilfe holt und dass du als Freund für ihn da bist, wenn er reden will. Lass dich aber auch nicht ausnutzen und in seine Wahnideen reinziehen, wenn er anfängt auch dir davon zu erzählen.

Melde es dem zuständigen Gesundheitsamt, dann bekommt er vorübergehend einen Betreuer. Betreuung ist heute nicht mehr auf Lebenszeit und hat mit "Entmündigung" nichts zu tun, diese Zeiten sind schon lange vorbei, aber so kann es auch nicht weitergehen, hilft niemandem.

Nein jetzt? Der Mensch hat eine Schizophrenie und ist NICHT in ärztlicher Behandlung? Hört Stimmen ect...
Sorry aber sowas ist unverantwortlich der Gesellschaft und ihm selbst gegenüber. Sowas kann gefährlich werden, solche Menschen mögen noch so lieb sein, sie sind nicht wirklich Herren ihrer Sinne und wenn diese "Stimmen" dann sagen das der Teufel oder Aliens oder sonstwer will das sie töten? Sich selbst oder andere?
Du solltest den Bekannten SOFORT in eine psychiatrische Klinik einweisen lassen um seiner selbt, bzw. seiner Sicherheit und der Umgebung willen.
Vertrauen gewinnen? Rede mit ihm und vor allem gehe umgehend mit ihm in die Klinik, sowas kann so schnell umschlagen und lebensbedrohlich werden (eben auch für andere Menschen).
?Sofort? Mach keine Panik. Das ist schon lange vorbei. In eine Klinik eingewiesen wird heute nur noch jemand, der akut fremd- oder selbstgefährdet ist. Wegen Stimmen oder anderen Symptomen gibts keine Einweisung, ausser man will selber unbedingt. Selbst da gibts noch oft Wartezeiten.
Saahira am 7. November 2009 12:59 sorry aber der Mensch der unter akuter Schizophrenie leidet merkt nicht selbst wie gefährdet er ist bzw. das merkt meistens die Umwelt auch erst wenns so extrem geworden ist das er zu einer öffentlichen Gefahr wird. Sowas kann von einer Sekunde auf die nächste geschehen und dann??? Haben wir einen Amoklauf und etliche Tote im Fall des Falles oder zumindest EIN Opfer nämlich den Schizophrenen. Kommt öfter vor als du vermutest und Schuld trägt dann die Gesellschaft die nicht aufmerksam wurde und dem Menschen geholfen hat sich in Behandlung zu begeben.
Hallo saahira, ich vermute gar nichts und vor allem bezieht sich meine Antwort auf deine Antwort "...SOFORT in eine ...Klinik". Schade, dass du auch noch (wie vor hundert Jahren) psychisch Erkrankte als eine Gefahr hinstellst. Das entspricht nicht den Gegebenheiten.
Die grösste heutige Gefahr geht nachweislich von meist jungen männlichen Gewalttätern aus, die ihre neurotischen Fehlentwicklungen mit Alkohol, Drogen, sexueller Gewalt und rassistischen Dogmen kompensieren wollen. Schau mal was nach einem Fussballspiel oder Freitag und Samstag Nacht auf dem Notfall abgeht. Wir haben inzwischen einen ständigen Sicherheitsdienst im Spital, der andere Patienten und das Personal vor diesen ausgeflippten Verletzten schützen muss.
Die zweite grosse und leider oft tödliche Gefahr sind die rasenden Angeber, die sich nachts mit Freundin und Bekannten im Auto, Rennen liefern und oft auch völlig Unbeteiligte "abschiessen". Steht nach jedem Wochenende gross in den Zeitungen.
Dann folgt die dritte beachtliche, aber eher nicht bekannte Gruppe der Suizide und der Suizidversuche. Arbeitslos, „alt“-Gefühl, in Trennung, geschieden, allein stehend, wenig finanzielle Mittel, kein soziales tragendes Umfeld und Depressionen stehen hier als häufigste Ursachen an.
So könnte ich die Statistik noch eine Zeitlang bemühen. Deine erwähnten Amokläufe werden meist von bislang „gesunden“ Männern aus Eifersucht, Mobbing und Schulproblemen oder Arbeitsplatzverlust begangen.
Natürlich soll eine schizophrene Erkrankung so bald als möglich behandelt werden, wenn der Betroffene mitmacht. Er muss ja auch mit seiner Krankheit leben. Allerdings, wie auch die Beispiele von anderen körperlich Kranken zeigen, nehmen viele willentlich keine Behandlung in Anspruch. Mit Zwangseinweisungen und Stigmatisierungen wurde Kranken selten geholfen, vielmehr hat die „Gesellschaft“ aus Angst und Unwissenheit den Menschen viel Leid zugefügt. Ich wünsche mir sehr, dass die Menschen dazulernen.
Kyra700 am 8. November 2009 00:02 wie soll sie das wohl machen? Einweisen? Sie ist ja nicht für ihn verantwortlich und er ist außer Landes. Sie wird den Kontakt eh nicht lange, unter diesen Umständen mit ihm, aufrecht halten können. Übrigens habe ich auch schon Stimmen und Gestalten gesehen (waren Nebenwirkungen von Medikamenten). Habe mich in Behandlung begeben und seit dem habe ich Ruhe. Aber so wie du das schilderst, war es nicht. Man bekommt keine Anweisungen zum Töten oder so. Du guckst zu viele Filme.
Saahira am 8. November 2009 15:16 Hallöle Kyra woher willst du denn wissen woher ich MEIN Wissen zum Thema habe? Ich habe in dem Bereich schon gearbeitet mit MENSCHEN die eben Schizophren waren/sind und sorry wenn ich dir wiedersprechen muss, die hörten teilweise Stimmen die ihnen sagten sie sollten ihrer Nachbarin die Augen ausstechen ect. und wollten es tun. Und nu??? Sie bekamen Haldol gespritzt und wurden in Klinik eingewiesen... Es war auch einer drunter der die eigne Tochter "opfern" wollte (irgendeinem Gott) und nu??? Sorry aber ICH habe berechtigte ANGST vor "unbehandelten freilaufenden "Schizophrenen. Mit Grund und aus Erfahrung
Deine Angst und dein Wissen? Mit dieser Einstellung solltest du nicht mit psychisch Kranken arbeiten. Du interpretierst es zu negativ. Dir ist nichts passiert, trotzdem hast du "aus Erfahrung" Angst und willst das hier anderen auch einreden. Das finde ich nicht fair. Am gefährlichsten für Frauen (40% kennen das) sind immer noch die eigenen Väter,Freunde und Ehemänner. http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4usliche_Gewalt
Kyra700 am 13. November 2009 22:33 dann sei froh, dass er nach England abgehauen ist...!
Vertrauen gewinnst du nur, wenn du so tust als würdest du ihn verstehen und ihm glauben. Er lebt in einer anderen Welt und wird nie einsichtig werden. Versuch ihn dann zu einem Arzt zu bringen.
Mit "so tun als ob" gewinnst du sicher kein Vertrauen. Du kannst nur seine Beschwerden ernst nehmen und ihm echt glauben, was er sagt. Er hört die Stimmen ja wirklich und leidet wahrscheinlich extrem darunter.

Wie geht es Dir im Kontakt mit diesem Menschen? Wie fühlst Du Dich nach den Telefonaten: Voller Lebensenergie und Freude? Wichtig ist, andere sein zu lassen, wie sie sind und darauf zu schauen, wie es uns selbst geht und gut für sich selbst zu sorgen. Gruß Magiks :-)
ich fühl mich besser, bin aber auch traurig, ich vermisse ihn sehr, könnte die ganze zeit heulen, ich will es auch nicht selber war haben, dass er Schizophren ist.
Magiks am 11. November 2009 21:06 Hast Du schon mal daran gedacht, Dir professionelle Hilfe zu suchen, um Dir Deine Gefühle und Deine Rolle in Eurer Beziehung bewusster zu machen, das auszudrücken, um dann die Beziehung zu IHM zu befrieden, damit es Dir besser geht? Wünsche Dir das Beste. Gruß Magiks:-)
vllt kann man ja nicht mehr die krankheit heile, es ist jetzt schon 4 jahre her... als wir die krankheit entdeckt haben
IchBinSoooLieb am 6. November 2009 15:05 heilen muß man das auch nicht unbedingt sondern nur kontrollieren.
er wird wohl lebenslang medikamente nehmen müssen, die die krankheit unterdrücken.
mit diesen medikamenten können die patienten dann aber oft ein ganz normales leben führen und sind komplett normal.
die schaudert es dann einfach nur, wenn sie an die zeit zurückdenken, während der sie ihren wahngedanken verfallen waren und sind sehr dankbar, dass man sie da rausgeholt hat.
je früher desto besser.
um so später man tätig wird um so mehr lebenszeit geht verloren über deren verbleib man nachher verdrießt.
vater
IchBinSoooLieb am 6. November 2009 13:41 dann würde ich mich dahinter klemmen und versuchen die dortigen behörden zu benachrichtigen.
wenn du das versäumst wirst du es später vielleicht mal bereuen.
ist die krankheit der einzige grund, weshalb er "geflohen" ist?
i-wie fühlt er sich von den deutschen zu sehr beobachtet( das war der grund)
in england scheint es ihm besser zu gehen
IchBinSoooLieb am 6. November 2009 14:29 kauf dir mal ein an angehörige gerichtetes buch über schizophrenie. wird es sicher in jeder größeren buchhandlung unter der rubrik lebenshilfe geben. oder zumindest können die dir was bestellen. dann kannst du das ganze besser einschätzen und weißt, wie du damit umzugehen hast.
was du da schilderst sind klassische psychopathologische symptome einer psychose.
wahngedanken, akustische halluzinationen, gedanken hören, verfolgungswahn.
wenn ich du wäre, würde ich da auf jeden fall was unternehmen.
IchBinSoooLieb am 6. November 2009 14:30 gib bei www.amazon.de einfach mal den suchbegriff schizophrenie ein.
und dann nimm als rubrik: schizophrenie - die krankheit verstehen.
der link ist irgendwie zu lang um ihn hier anzeigen zu lassen.

wieso siehst du ihn erst in ein paar jahren wieder?

Wenn jemand physisch krank ist, ist er körperlich krank, was du meinst ist psychisch krank ;)
Tolle Hilfe. :o(
ich vermute es... er wird nie nach deutschland zurück kommen und wenn ich zu ihm kommen will, muss ich erst mal geld haben...
ich könntebetreuer werden, aber erst in paar jahren
IchBinSoooLieb am 6. November 2009 13:33 familienmitglied? vater?
er ist nach england geflohen, das deutsche gesundheitsamt ist glaub ich nicht mehr für ihn verantwortlich
IchBinSoooLieb am 6. November 2009 13:32 interessant.
vielleicht kannst du die zuständige behörde in england ausfindig machen und denen ne mail schreiben.
später, wenn die erkrankung kontrolliert ist, wird er dir mal dafür dankbar sein.
ein psychater hat bereits bestätigt dass er krank ist, aber kann da auch nichts machen...