Wie kann man eine Bewerbung philosophisch schreiben?

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9 Antworten

Hallo,

bei den meisten Jobs geht es doch wohl eher darum, die Arbeit zuverlässig, effektiv und fachgerecht zu tun, für die man bezahlt wird. Wird die Arbeit von mehreren erledigt, wird auch noch Wert auf Teamfähigkeit gelegt.

Wie paßt da jemand ins Bild, der sich philosophisch, nachdenklich - ja, grüblerisch gibt? Als Personalchef hätte ich Angst, daß der Kerl den ganzen Tag nichts zustande bringt, als darüber nachzugrübeln, ob er etwas tun soll oder nicht.

Abgesehen davon fällt es schnell auf, ob jemand auch das kann oder ist, was er zu können oder zu sein vorgibt. Was ist denn, wenn Du eine hochphilosophische Bewerbung losschickst und im Bewerbungsgespräch Heraklit nicht von Herkules unterscheiden kannst?

Schreibe in die Bewerbung hinein, warum Du den Job möchtest, was gerade Dich für diesen Job geeignet macht. Zeige, daß Du Dich über das Unternehmen, für das Du arbeiten möchtest, informiert hast und daß Du Dich für den Job brennend interessierst. Das kommt mit Sicherheit besser an als auf weise und nachdenklich zu tun.

Bedenke: Sokrates, einer der weisesten Menschen, ging seinen Zeitgenossen hauptsächlich auf den Zeiger.

Viel Erfolg,

Willy

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Mein Tipp: lass es!

Das würde höchstens funktionieren, wenn du dieser Typ wärst und deine Bewerbung somit authentisch ist. Und wenn du es wärst, würdest du diese Frage hier nicht stellen!

Wenn du hier "Ratschläge" dazu bekommst und aus diesen Fragmenten deine Bewerbung zusammenstoppelst, läufst du Gefahr, als wirrer Spinner wahrgenommen zu werden. Und falls du nicht gerade in einem Klaus-Kinski-Museum eine Stelle suchst, ist das eher kontraproduktiv.

Ich behaupte: deiner Bewerbung würde man ansehen, dass sie "konstruiert" ist.

Mein Vorschlag: Baue das ein, was DICH interssant macht, was DICH ausmacht. Deine Begeisterung, dein Engagement muss durch das Schreiben sichtbar werden, und keine Maske, die du dir aufsetzt. Spätestens beim Bewerbungsgespräch würdest du demaskiert!

Setzte auf deine Stärken, überlege, was dich von Mitbewerberb abheben könnte und warum du ein Gewinn für das Unternehmen sein wirst. Durch einen pseudophilosophischen Text, der vielleicht auch beim Lesen Zeit und Gehirnschmalz erfordert, will sich doch keiner durchquälen, der täglich dutzende Bewerbungsschreiben bekommt!

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Eine "Philosophisch geschriebene Bewerbung? Äh - du willst dich damit um einen Ausbildungsplatz als Physiotherapeuten bewerben?

In der Philosophie (griechisch φιλοσοφία philosophía, latinisiert philosophia, wörtlich „Liebe zur Weisheit“) wird versucht, die Welt und die menschliche Existenz zu ergründen, zu deuten und zu verstehen.

Physiotheraputen sind eher praktisch arbeitende Menschen. Die brauchen keine hochtrabend geistiben Verrenkungen hinzulegen. Bei der Arbeit haben sie es mit den Wehwechen von ganz normalen Leuten zu tun.

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Philosophie wird dir vermutlich wenig weiterhelfen, da Arbeitgeber im allgemeinen sachliche Bewerbungen erhalten wollen, aber nun gut:

Ich weiß meine Noten sind keinesfalls gut genug um bei ihnen aufgenommen zu werden, doch spielt das überhaupt eine Rolle, wenn doch das ganze Leben in der Unendlichkeit des Universums keine Rolle spielt? Wir Menschen leben in einer erstaunlich kurzen Zeitspanne, deren Kontrolle wir gänzlich entzogen sind und alles was wir getan haben, ob es nun ein Einkauf oder eine Heldentat war, wird keine Rolle mehr spielen, da wir entgegen unseres Überlebenstriebes, so unbedeutend und machtlos sind, da all diese Erinnerungen auf Ewig vergessen sind und von Niemanden mehr gedacht werden können, wie wir sie einst gedacht un erlebt haben. Weshalb sollte es dann eine Rolle spielen ob ich eine fünf oder eine zwei habe, wenn es doch Niemand mehr verifizieren kann und wird, wenn doch alles und alle Erinnerung verloren geht.

Ein kleines Beispiel

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Kommentar von DesbaTop
26.07.2016, 13:08

Klingt wie das Aushängeschild einer Sekte :D

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Also ehrlich:

Es gibt zwei Möglichkeiten:

1. Der Arbeitgeber will keinen  "Philosophen", der nur tiefsinnig daherredet aber nicht praktisch denken und arbeiten kann, einstellen.  Dann sortiert er Deine Bewerbung heraus und Du wirst nicht eingestellt. Dabei würdest Du vielleicht genau für diesen Job passen!

oder

2. Er will einen Schöngeist und Philosophisch Orientierten einstellen. Er stellt Dich aufgrund Deiner tiefsinnigen  Bewerbung ein. Danach kommt der Katzenjammer, wenn er merkt, dass Du ganz anders bist.  Dann verlierst Du den Job!

Ergebnis: Jedes mal keinen  Job.

Deshalb besser: Ehrliche Bewerbung, die dich so darstellt wie Du bist. Die Vorzüge natürlich ein bisschen übertreiben.

Dann Ergebnis: Wenn Du zum Job passt, sind alle zufrieden und Dein Chef ist Dein bester Freund!

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Arbeitgeber sind an Fakten über die Bildung und Qualifikation interessiert.

Kein Arbeitgeber versucht die Hintergedanken und philosophischen Abhandlungen eines Bewerbers zu analysieren.

Entweder der Bewerber überzeugt durch seinen bisherigen Werdegang und die äußere Form der Bewerbung oder aber die Unterlagen landen zwangsläufig in der Tonne.

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Ich glaube, wenn du selbst nicht so bist, dann merken die das beim ersten vorstellungsgespräch

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Für was bewirbst du dich denn?

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Kommentar von lightstar490
26.07.2016, 13:03

Für eine Ausbildung als Physiotherapeut/in

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Kommt drauf an für was du dich bewirbst.

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